exan Computer und Satellitentechnik | Exaco Shop Systeme | www.exan.com Donaueschingen | www.terem.de | www.exan.net | www.tepem.de
| Ihre Werbung hier plazieren | Als Startseite | Diese Seite zu Favoriten hinzufügen |

Zurück

Plesk Modules : Module fü Plesk


www.geburtstagsgeschenk-online.de


Webdesign, Onlineshop, PHP
Testvirus : Test your Antivirus

Counter Web Statistik von Webcompas.de Besucher heute Seitenimpressionen heute Besucher insgesamt

Dieser Artikel basiert auf einem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Wikipedia:Auskunft – Wikipedia

Wikipedia:Auskunft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Abkürzung: WP:AU, WP:AUS
Autorenportal > Auskunft
Detail aus Carl Spitzwegs Gemälde Der Bücherwurm


Willkommen bei der Auskunft

Du konntest eine Information in Wikipedia trotz Benutzung von Suchfunktion der Wikipedia, einer Suchmaschine und des Archivs dieser Seite (Suchfeld unten) nicht finden? Auf dieser Seite beantworten Wikipedianer allgemeine Wissensfragen.

Ist das die richtige Seite für mein Anliegen?
Auskunft finden – wie und wo?

Spezialthemen

Für viele Anliegen gibt es spezielle Seiten:

Vorschläge oder Fragen zur Verbesserung von Artikeln kannst Du auf der jeweils zugehörigen Diskussionsseite des Artikels unterbringen.

Wie stelle ich meine Frage am besten?
Fragen beantworten:
  • Du weißt die Antwort oder kennst wenigstens Hinweise darauf? Dann antworte so kurz wie möglich, so lang wie nötig, mit Links auf Wikipedia-Artikel oder andere Quellen, die zum Verständnis beitragen.
  • Wenn die Antwort noch nicht in der Wikipedia steht und relevant ist, vervollständige die Artikel zum Thema und verlinke hier auf die entsprechenden Passagen. Sollte eine Ergänzung nicht ohne Weiteres möglich sein (z.B. weil entsprechende Belege fehlen oder es sich bei dem Geäußerten hauptsächlich um persönliche Ansichten der Autoren handelt), setze bitte eine entsprechenden Hinweis auf die Diskussionsseite der betreffenden Artikel. Die Auskunft soll nämlich helfen, die Artikel der Wikipedia zu verbessern.

Abschnitte, die älter als 60 Stunden sind, werden automatisch archiviert. (diese Woche)

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] 16. Mai 2012

[Bearbeiten] Woran starb das Trampen? (in D.)

Vor 20 Jahren war ich begeisterter Tramper. War damals ganz normal und Tramper hat man beim Autofahren praktisch täglich gesehen. Irgendwann seit der Zeit ist das vollkommen außer Mode gekommen. Heutzutage vergehen Monate bis ich mal einen Tramper am Straßenrand stehen sehe. Gab es irgendwann zwischenzeitlich ein Ereignis welches das Trampen in D. beendet hat? Eine medial gehypten Mord an Trampern oder ähnliches? --81.200.198.20 16:44, 16. Mai 2012 (CEST)

Vielleicht weil Mitfahrzentralen so geboomt haben. -- sk (Diskussion) 16:55, 16. Mai 2012 (CEST)
Das und die steigende Autodichte gerade auch bei jungen Leuten. --Logo 17:01, 16. Mai 2012 (CEST)
(BK) Das war überdeutlich schon um 1990, denn als alter Tramper hatte ich unbedingt damit gerechnet, dass Tausende von reiselustigen Ostdeutschen sich per Anhalter auf den Weg machen. War aber nicht so. Der Grund: Preisverfall bei DDR-Trabis, die waren ja zeitweilig billiger als ein Fahrrad; wohl nie war der Motorisierungsgrad etwa von Studenten so hoch wie um 1991. In Westdeutschland ging das Trampen schon vorher zurück; MFZ mag der eine Grund gewesen sein, aber auch die Wohlstands- und Wachstumswelle der 2. Hälfte der 1980er Jahre führte dazu, dass sich "viele" (na ja, POV) einen Gebrauchtwagen leisteten. Letztes noch: Bahncard ab 1992. --Aalfons (Diskussion) 17:04, 16. Mai 2012 (CEST)
In Osteuropa ist Trampen noch immer sehr verbreitet. Dort machen das auch nicht nur Teenager, die noch keinen Führerschein haben, sondern alle möglichen Leute, auch alte Omas die vom Dorf in die Stadt fahren wollen, etc. Das Trampen hat dort ein ganz anderes Image, es wird als ganz normal und selbstverständlich angesehen und hat gar nichts anrüchiges. Viel mehr Leute trampen und viel mehr Autofahrer nehmen Tramper mit. Mit ein Grund ist, dass der Benzin dort genau so teuer ist wie bei uns, die Löhne aber viel, viel niedriger. Deshalb freuen sich viele Autofahrer, wenn ihnen ein Tramper ein bisschen ein Benzingeld gibt. Wer dort unterwegs ist, sollte unbedingt die Hemmschwelle überwinden und öfter mal wen mitnehmen, weil sich trotz Sprachbarriere meist recht interessante und lustige Gespräche ergeben und man viel über Land und Leute erfährt. Das Handzeichen für Autostoppen ist dort aber ein anderes als im Westen. Man streckt nicht einen Daumen nach oben, sondern man wachelt mit dem schräg nach unten ausgestreckten Arm. --El bes (Diskussion) 17:42, 16. Mai 2012 (CEST)
(BK, quetsch) Ja, das war in den frühen 90ern auch gewöhnungsbedürftig: im eigenen Auto durch Ostpolen gurken und von alten Bäuerleins fürs Mitnehmen zerknitterte Tausendzlotyscheine zugesteckt zu bekommen. Dauerte nicht lange, bis ich begriff, dass es für beide Seiten am komfortabelsten war, einfach einen 500er zurückzugeben. --Aalfons (Diskussion) 17:53, 16. Mai 2012 (CEST)
Letzteres wäre, entsprechend belegt, eine schöne Ergänzung im Artikel Trampen, der bisher nur den Daumen kennt (und zwar explizit als "international bekannte Geste, um mitgenommen zu werden"). --YMS (Diskussion) 17:47, 16. Mai 2012 (CEST)
Leichtgeschürzte Damen, die am Straßenrand stehen und diese Geste mit dem geschüttelten Arm machen, sind keine Tramperinnen. 85.180.194.39 19:44, 16. Mai 2012 (CEST)
Ich werf mal als unbelegte Möglichkeiten wachsender Egoismus, wachsende Angst und abnehmende Zahl von jüngeren 68ern ein. --Eike (Diskussion) 18:29, 16. Mai 2012 (CEST)
Also 68er trampen wohl schon seit wesentlich längerer Zeit nicht mehr. 68er sind keine leute die 1968 geboren wurden, sondern die junge linke Generation in diesem Jahr.(also irgendwas zwischen 18 und 30). Vor zwanzig Jahren hatten selbst die jüngsten dieser 68er , die 40 bereits deutlich überschritten. Und das Mitnehmen von Trampern war ganz sicher nicht den 68ern vorbehalten, sondern allgemein üblich. --92.228.41.128 18:48, 16. Mai 2012 (CEST)
Danke, mir war soweit bekannt, was 68er sind. Ich hab's ja selbst verlinkt. Ich meinte vornehmlich als Mitnehmer. Und ich bezweifle, dass die Mehrheit Menschen mitgenommen hat. (Ich hab das ab Mitte der Siebziger miterlebt.) Da reicht ein Reality-Check: Jedes zweite Auto hat angehalten? Wenn es nicht schon mit anderen Trampern gefüllt war? Die Zeiten hab ich jedenfalls nicht erlebt. --Eike (Diskussion) 18:53, 16. Mai 2012 (CEST)
Ich kenne das nur das einige Frauen gesagt haben, Sie nehmen keinen Tramper mit weil es Ihnen zu gefährlich ist. Verständlich. Als ich noch getrampt bin wurde ich eh meist eher von jungen Leuten mitgenommen. Und man stand auch keine Stunde rum sondern vielleicht mal 15-20 Minuten. Und als ich ein Auto hatte habe ich auch nicht jeden mitgenommen. Sondern wenn mans gerade nicht eilig hat oder eh nix besseres zu tun hat. Haben vermutlich die meisten so gehandhabt und deswegen sind erst mal 50 Autos vorbeigefahren bevor einer gehalten hat. Meiner Erfahrung nach haben die meisten die ich kannte Tramper mitgenommen. Aber eben nur ab und an halt. Dadurch entsteht dann vermutlich der Eindruck das kaum jemand Tramper mitnimmt :). Zu der Zeit hatte das auf keinen Falls mehr was mit den 68ern zu tun. Die hatten zu diesem Zeitpunkt nämlich bereits die Seiten gewechselt ;) --92.228.41.128 19:05, 16. Mai 2012 (CEST)
Also, ich hab durchaus auch mal mehrere Stunden gestanden. Außerdem hat deine innere Statistik glaub ich einen Fehler: Prima, die meisten deiner Freunde haben ab und zu jemanden mitgenommen, aber war dein Umfeld repräsentativ? Wieviele über 50 meinst du damit...? Hier eine Statistik von '71, die auf 50/50 kommt - was mir unrealistisch gut vorkommt. --Eike (Diskussion) 19:10, 16. Mai 2012 (CEST)
Diese Diskussion gehört jetzt eigentlich ins Café, aber wo wir schon dabei sind: Es hing auch sehr von der Tramp-Erfahrung ab. Beim Langstreckentrampen über Autobahnen sich nur an Rasthöfen/Tankstellen absetzen lassen, dort die Tankenden fragen - das ging immer wahnsinnig schnell, manchmal gleich beim ersten Auto. Zwei Jahre Pendeln zwischen Tübingen und Münster, nie länger als sieben Stunden gebraucht. --Aalfons (Diskussion) 19:21, 16. Mai 2012 (CEST)
Kommt ziemlich sicher immer auf die Umstände an. Vom Dorf in die Stadt, das ging immer flott. Von einer großen Stadt bis zur nächsten 100 km entfernt auch. Von einer Ausfahrt auf dem Dorf zu einer anderen Autobahnauffahrt auf einem anderem Dorf. Damit konnte man Stunden verbringen. Ich bin in meiner Jugend sehr sehr viel getrampt. Hauptsächlich in den Ferien weil es so ein Abenteuer war. Auch so zwanzig Jahre her. Von Stadt zu Stadt. Niemals ein Problem. Von Dorf bei der Stadt zum Dorf nahe bei der anderen Stadt konnte die Strecke schon mal um zwei Stunden verlängern. Mal hat einen einer nach fünf Minuten und mal einer erst nach 40 Minuten mitgenommen wenn wenig Verkehr war. Aber durchschnittlich kam man mit Trampen gut voran. Das Eike so schlechte Erfahrungen gemacht hat und die Schuld auf den schwindenden Einfluss der 68 schiebt, kann ich kaum verstehen. Denn in der Zeit in der wir getrampt sind haben wir wohl alle etwas alternativ ausgesehen ;) --92.228.41.128 21:01, 16. Mai 2012 (CEST)
Nein. Die Umstände haben sich einfach geändert. Wer von A nach B will, der hat heute einfachere und schnellere Möglichkeiten, als sich irgendwo an den Straßenrand zu stellen und den Daumen zu heben. Und sukzessive sind mit den Leuten am Straßenrand auch die Leute an den Raststätten weniger geworden. Ich bin während meines Studiums (1980 - 1986) bei jeder Heimfahrt (mit dem elterlich gesponsorten Auto) an jeder Raststätte rausgefahren, um nach Trampern (an der Ausfahrt) zu suchen. Aber ich bin damals auch - auf dem eigenen Daumen - weit herum gekommen. Vielleicht bedingt das eine das andere ... -- M.ottenbruch ¿⇔! RM 23:29, 16. Mai 2012 (CEST)
Wenn's Zugfahren immer weiter teurer wird (Strompreis geht durch Atomausstieg sicher nach oben) und der Ölpreis weiter steigt, kommt das Autostoppen auch in Westeuropa wieder in Mode, da bin ich mir ganz sicher. Als soziologischen Testfall könnte man sich die aktuelle Trampen-Situation in Griechenland anschauen. --El bes (Diskussion) 02:10, 17. Mai 2012 (CEST)
Den Strompreis sehe ich nicht als Preistreiber, eher noch die Schuldenbremse und damit die zwangsläufige Kürzung der Regionalisierungsmittel. Ja, das Trampen wird wieder kommen. -- Liliana 02:18, 17. Mai 2012 (CEST)
Einfacher und schneller gab es doch schon immer. Für Cash. Meine Tramperkarriere begann etwa 1993. Da konnte man recht problemlos trampen, aber wie wohl schon immer auch Pech haben (~1996 stundenlang versucht aus Hannover wegzukommen, an der Stelle lags nicht. Hab das der Stadt bis heute nicht verziehen). Gerade auf der Autobahn und in den Ferien traf man eher mehr Kollegen, als einem Recht war. Das zunächst spotbillige Wochenendticket (15DM/5) änderte daran nichts (Bahncard?? Wer die Bahn heute für billig hält..*kopfschüttel*). Bis etwa 2006 traf ich immer weniger Leute, kam aber selbst weiter gut weg. Dann entdeckte ich die Mfgs im Internet und dann wurde es dünn. Wohl 2008 bin ich zum letzten Mal getrampt, vom Wanderurlaub in D heim, geklappt hats gut. Ich denke 1.(vor meiner Zeit)Wohlstand stieg 2. die Tradition stirbt, weil wer niemand kennt, ders macht, traut sich nicht selbst-->sukzessive Ausdünnung 3.Die Alternative, Internet-Mfg, ist da und billig (na und für fixe ein bisschen die Bahn, okay). Der moderne Tramper hält seinen Daumen heute einfach 1-2 Tage früher raus und kann sogar ausschlafen. --92.202.78.215 03:33, 17. Mai 2012 (CEST)

Tramper gibt es doch noch immer. Meiner Meinung nach ist Trampen doch verboten (es gibt sogar ein Gesetz dazu - Tut mir leid, dass ich jetzt keine Paragraphen nennen kann, aber ich war in Recht schon immer eine Niete.) Ansonsten würde ich es mir auch zweimal überlegen, ob ich bei jedem Hergefahrenem einsteigen würde. Ich meine, man kennt die leute gar nicht - nachher sind es irgendwelche Spinner, die einen niemals dort absetzen, wo man möchte. Also ich würde niemals trampen, ist mir viel zu risikoreich. ;) --declaya red mit mir! 22:43, 17. Mai 2012 (CEST)

Das klingt so, als ob du nicht entscheiden würdest, wen du fragst... Trampen an Raststätten/Tankstellen ist jedenfalls sehr viel selbstbestimmter als du denkst. Und verboten ist es auch nicht, nur an gewissen Orten darf man sich als Fußgänger nicht aufhalten. Ach und, wenn man zu 2. ist, dann ist es schon sicherer, wobei ich persönlich glaube, dass man beim Trampen tagsüber, mit gewisser Menschenkenntnis und der Entschlossenheit auch mal nein zu sagen, die Gefahr so gering ist wie die bei MFGs.
Noch ein weiterer Grund: heute ist alles schnelllebiger, Zeit mit Warten zu verbringen wird als Verschwendung betrachtet und der Terminkalender ist ja auch immer recht voll. Und dann sitzen die Jugendlichen mehr vom Computer um die virtuelle Welt zu entdecken. Ich freu mich aber auch immer über Tramper :) Hab hier in Dresden seit 7 Jahren erst 2mal jmd. gesehen, und das auch erst, seit ich das selbst ausprobiert hab im letzten Jahr. --89.199.238.62 04:53, 18. Mai 2012 (CEST)
Eine Meinung darf ja jeder haben. Auch zu Rechtsthemen. Bringt halt nix. Muss auch nichts mit Realität zu tun haben. Weiste, damals, als du noch flüssig warst, gab es mal gaanz viiele Tramper. Und damals, als du noch nicht mal flüssig warst, gab es noch mehr Tramper! Frag mal deinen..hm..Opa. Aber du hast schon Recht - du solltest wahrscheinlich besser nicht bei jemand einsteigen. --92.202.28.26 05:07, 18. Mai 2012 (CEST)
@89.199.238.62: Zu zweit... Daran habe ich gar nicht gedacht. Da hätte ich als Fahrer aber noch mehr Angst als bei einem, einer hält mich fest, der andere zieht mir was übern Kopf und dann klauen die mir das Auto. Nachher beschweren die sich noch über meinen Fahrstil. Irgendwie ist mitnehmen nichts für mich. Andersrum könnte ich das natürlich in Betracht ziehen:). Ansonsten sehe ich fast jeden Tag bei mir vor der Autobahnauffahrt eine Frau, die immer zum gleichen Ort will. Ich weiß nicht, aber ich hätte mir dann auch eher über MFGs jemanden gesucht. Wäre mir zu risikoreich (ich weiß ja nicht, was sie macht, aber jeden Tag nicht zu wissen, ob man pünktlich auf Arbeit kommt...?).
@92.202.28.26: Liebe IP, ich habe lange überlegt, ob ich dir auf diesen Stuss überhaupt antworten soll. Während ich mit meiner Meinung bestimmt die Meinung vieler wiedergebe (ich kenne in meinem Fraundeskreis keinen, der jemals getrampt ist) und damit auch vielleicht Gründe angeben kann, warum das Trampen ausstirbt, hat dein Gescheibsel nicht mal im Ansatz etwas mit dem Thema zu tun. Und dann noch einen auf "Hey, ich bin mindestens 200 Jahre älter als du und weiß was vom Leben" zu machen, kommt bei mir prinzipiell ganz schlecht an (ich könnte jetzt noch schreiben, dass ich solchen arr.. Ar.. gerne mal so richtig - aber halt, das lasse ich lieber). Ich glaube kaum, dass mein Opa mal getrampt hat, außer vielleicht im Krieg auf nem Panzer. Ich weiß ja auch sonst nicht, was du für Probleme hast, aber dich möchte ich ganz sicher auch nicht in meinem Auto sitzen haben. Und selbst, als du noch flüssig warst, liebe IP, schrieb man "Weißte" schon mit ß. Ich hoffe, dass du dir wenigstens im Klaren bist, wie sher ich mich gerade zusammenreißen musste und mir das wenigstens anerkennst. Viele Grüße ins Hippieland --declaya red mit mir! 08:23, 18. Mai 2012 (CEST)
Trampen ist selbstverständlich nicht verboten. Wie kommst du auf sowas? --Eike (Diskussion) 19:42, 18. Mai 2012 (CEST)
Naja, ich glaube das hat teilweise auch was mit versicherungstechnischen Gründen zu tun. Einerseits dass soweit ich weiß, Berfusfahrer sehr eingeschränkt sind in ihrer Beifahrerwahl und vielleicht ist das ja auch ein weiterer Grund, wieso das trampen heute nicht mehr so weit verbreitet ist? --Pilettes (Diskussion) 06:35, 20. Mai 2012 (CEST)
Das ist richtig, galt aber auch in den 1980er schon. Darum konnte man es sich z.B. sparen, an Raststätten die Fahrer von Kleintransportern anzusprechen, oder Fahrer von Firmenautos, oder von Leihwagen (man erkannte die teilweise an den Autokennzeichen, STH war Interrent, die Hertzautos hatten an der hinteren Scheibe so gelbe Aufkleber mit ner 1 usw.) Nur einmal hat mich ein Reisebusfahrer mitgenommen, zehn Tramper saßen schon im Bus... --> Überführungsfahrt, der Fahrer war selbst früher viel getrampt. --Aalfons (Diskussion) 11:30, 21. Mai 2012 (CEST)
Solche Aktionen wäre heute allerdings kaum noch denkbar. Das Klima hat sich in den letzten 40+ Jahren wohl doch etwas geändert. --Zerolevel (Diskussion) 18:41, 21. Mai 2012 (CEST)
Da bin ich mir nicht ganz sicher. Wenn ich an den Shell-Boykott denke oder die Anti-ADAC-Monate des Tagesspiegel... wenn das gut kommuniziert wird... kommt natürlich auf das Ziel der ganzen Aktion an. Aber 1:1 natürlich sowieso nicht, aus verschiedenen Gründen. --Aalfons (Diskussion) 20:22, 21. Mai 2012 (CEST)
Für alle Ex-Tramper: Maiken Nielsen: Trampen. Hamburg 2011. Es ist ein Erfahrungsbericht für Sentimentale. --Schwammtuch (Diskussion) 21:56, 22. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] 18. Mai 2012

[Bearbeiten] Wasserpest

Wie viel Kohlendioxid setzt beispielsweise ein Kilogramm Wasserpest ,unter Optimalbedingungen, zu Sauerstoff um? --Lars-hei (Diskussion) 11:29, 18. Mai 2012 (CEST)

GoogleSuche => Wasserpest Sauerstoffelektrode <= (eventuell Suche modifizieren) und lesen. GEEZERnil nisi bene 11:39, 18. Mai 2012 (CEST)

Nichts, aber trotzdem danke! --Lars-hei (Diskussion) 15:30, 20. Mai 2012 (CEST)

Genau genommen entsteht der Sauerstoff nicht aus Kohlendioxid, sondern aus dem Wasser, aber es wird genauso viel Sauerstoff frei wie Kohlendioxid verbraucht wird. Du kannst also von einer Wasserpestpflanze den gebildeten Sauerstoff auffangen, wenn du sie unter Optimalbedingungen (viel Licht, optimale Temperatur etc.) eine Stunde Fotosynthese betreiben lässt. Dann hast du die Produktion pro Stunde, und genauso viel Milliliter Kohlendioxid hat sie auch verbraucht. --Sr. F (Diskussion) 19:55, 20. Mai 2012 (CEST)
Das Verhältnis ist nicht genau 1. Für die meisten Pflanzen liegt es bei optimalen Lichtverhältnissen um 1 bis 1,2; für Zimmerpflanzen auch weit darunter. Bei Wasserpflanzen hängt es auch von der CO2-Ausgangskonzentration (weil im Wasser. Nicht so sehr bei Landpflanzen, weil die CO2-Konzentration in der Luft praktisch konstant ist). Um den Umsatz zu bestimmen, muss man die Sauerstoffabgabe mit der Zunahme an Trockengewicht ins Verhältnis setzen. --Hareinhardt (Diskussion) 19:41, 21. Mai 2012 (CEST)
OK, dann mit => Egeria quantitation oxygen generation <= suchen. Der Artikel "Primary production..." gibt Zahlen. GEEZERnil nisi bene 09:00, 24. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Silikonkabel / Geruch (, merkwürdiger)

Hallo! Ich habe online son 8mm²-Silikonkabel gekauft, das als ROHS-konform, PAK-frei und Halogen-frei beworben wurde... Nun riecht es aber ziemlich deutlich chemisch (aber nicht richtig schlimm unangenehm... etwas süßlich aber auch etwas beißend... auch noch in 2m Entfernung)... Das kenne ich von meinen alten PVC-Kabeln nich... 1. Was ist das fürn Chemie-Zeug? 2. Eignen die sich fürs Schlafzimmer (ich bastel grad mal wieder an meiner 12V-Stromversorgung)? *schneuz* Thx. Bye. --Heimschützenzentrum (?) 11:54, 18. Mai 2012 (CEST)

Ich weiß es nicht genau, aber ich vermute was. Bei der Herstellung dieser Kabel müssen diese durch diverse Maschinen gezogen oder gepresst werden und ich könnte mir vorstellen, dass man zum besseren Gleiten und als Trennmittel etwas verwendet, das Schmierseife heißt. Jedenfalls wird ein Bad aus Wasser + Schmierseife bei der Extrusion von Kunsstoffprofilen zum schnellen Abkühlen benutzt. Die Industrie wird dabei auf die für Haushalte übliche Schmierseife zurückgreifen, die auch ein paar Duftstoffe enthält. Falls das der Fall ist, kannst du die Restseife mit einem feuchten Lappen abwischen. Z.T wird auch Talkumpuder benutzt, auch das wird meist für Kinderpopos mit Duftstoffen versetzt. In beiden Fällen also was harmloses.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 16:49, 20. Mai 2012 (CEST)
cool! da bin ich erleichtert... ich habe schon überlegt, es zurückzuschicken... in der tat ist da so ein weißer schleier drauf und der geruch ist schon deutlich weniger intensiv (oder ich hab mich dran gewöhnt)... :-) --Heimschützenzentrum (?) 23:21, 20. Mai 2012 (CEST)
ich hab jetzt das pudrige Puder-Pulver abgewischt: das Tuch roch danach eher neural und das Kabel riecht nach wie vor merkwürdig (es erinnert mich etwas an Tierhandlungs-Hamster-Käfig-Einstreu)... ich hoffe mal, dass der Geruch von allein verfliegt... --Heimschützenzentrum (?) 12:29, 21. Mai 2012 (CEST)
ich hab nochmal dran rumgeschnüffelt und es erinnerte diesesmal an n fahrradschlauch... also lebensmittel-/aquarium-silikon scheint es nicht zu sein... oder? --Heimschützenzentrum (?) 18:35, 21. Mai 2012 (CEST)

heute erinnerte es im abgang an schwimmbad... ich werds also lieber zurückschicken... --Heimschützenzentrum (?) 16:30, 23. Mai 2012 (CEST)

Empfindest nur Du diese Gerüche oder auch Deine Mitmenschen? Mich erinnert der Geruch des Silikonkabels entfernt an Kakosmie. --Rôtkæppchen68 16:38, 23. Mai 2012 (CEST)
hmm... dann müsste ich aber irgendwie n vorurteil gegen ausgerechnet dieses kabel haben... andere kabel (z B lautsprecherkabel aus dem baumarkt) sind geruchsneutral für meine nase... die frau im baumarkt hat mich auch an nem dicken schwarzen erdkabel riechen lassen und das roch wieder nach gummi (aber nicht so wie die silikondinger...)... aber in der tat sollten silikonkabel geruchsneutral sein (wie mir ein großer hersteller mitteilte)... soll ich dir die kabel erst schicken? (der spaß kostet dich dann aber 2,20€ fürs Porto zum weiterschicken an den hersteller, der nach eigenen angaben seit 20 jahren sein eigenes spezialrezept benutzt... *schmunzel*) --Heimschützenzentrum (?) 23:38, 23. Mai 2012 (CEST)
ich hab nochmal ganz genau „hingelesen“: meinst du ich bilde mir nur ein, dass es unangenehm/giftig riecht, oder ich bilde mir ein, dass es überhaupt riecht (das wäre dann wohl eher Phantosmie)...? --Heimschützenzentrum (?) 11:50, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Aussprache Walnuss

Hallo, aufgrund einer lustigen Debatte in angeheiterter Runde folgende Frage: Wie sprecht ihr Walnuss aus? Eher "Wallnuss" oder eher "Wahlnuss"? Letztere Variante war mir bis zur erwähnten Debatte völlig unbekannt, ist das was regionales?--88.66.126.184 22:38, 18. Mai 2012 (CEST)

Der Ausspracheduden gibt nur die Variante mit kurzem a, so hätte ich es auch ausgesprochen. Die Längung ist wahrscheinlich nur eine hyperkorrekte Berücksichtigung der Schreibung mit einem l. Die Vorsilbe hat übrigens nichts mit "wählen" zu tun, sonder mit "welsch"; also die Nuss (ist gar keine, ich weiß, liebe Biologen), die von unseren romanischen Nachbarn kommt. Grüße 85.180.193.140 23:00, 18. Mai 2012 (CEST)
Wieso soll das keine Nuss sein. --87.144.127.189 23:08, 23. Mai 2012 (CEST)
Ist überholt laut Nussfrucht#Nüsse im botanischen Sinne: "Zu den Nüssen im botanischen Sinne gehören u.a. Echte Walnuss (Juglans regia), sie galt bis vor kurzem noch als Steinfrucht." --тнояsтеn 08:16, 24. Mai 2012 (CEST)
wikt:Walnuss mit lt. IPA beiden Varianten, inkl. Hörbeispiel mit zweiter. Ich kenne nur diese, gemäß wikt:Wal (auch wenn's semantisch natürlich nicht dort her kommt). Als „hyperkorrekt“ empfinde ich das nicht im Geringsten. Vielmehr als deutliche Abgrenzung zum Wall und gem. Mal, Tal, PAL, RAL, … --Geri 23:19, 18. Mai 2012 (CEST)
PS: Linkservice: Duden online mit (kurzer) Aussprache-Beispiel. --Geri 23:34, 18. Mai 2012 (CEST)
Ich habe auch schon die lange Aussprache gehört, aber nie benutzt. Die Aussprache scheint mir aber leicht anders als bei „Wahl“ zu sein. --Chricho ¹ ² 23:22, 18. Mai 2012 (CEST)
@Geri: Nur das meinte ich mit hyperkorrekt: eine mehr oder weniger bewusste lautliche Abgrenzung zu Wörtern, die mit dem üblichen Doppel-l geschrieben werden. Das ist nicht abwertend gemeint, sondern nur die Feststellung einer häufigen Erscheinung im Deutschen, dass man nämlich die Aussprache dem Schriftbild anpasst. Irgendwann ist das dann vielleicht die akzeptierte Aussprache; laut Wiktionary offenbar jetzt schon. Grüße 85.180.193.140 23:34, 18. Mai 2012 (CEST)
Lt. wikt:Wahl nicht anders als der Wal. Beim Online-Duden hört sich auch beides gleich an. Aber ich stimme Dir zu. Wenn ich dies beides ausspreche ist beim stummen ‚h‘ mein Mund um einen Deut weiter geöffnet. (Hmmm, klingt jetzt irgendwie alles sehr nach Privattheorie. :-) --Geri 23:37, 18. Mai 2012 (CEST)
Ich kenne und verwende ausschließlich die Variante mit langem a. Ist auch logisch, weil man es sonst „Wallnuss“ schreiben müsste... Und @85.180.193.140: Das hat nichts mit „hyperkorrekt“ zu tun, so funktioniert die deutsche Sprache nun mal. -- Chaddy · DDÜP 00:38, 19. Mai 2012 (CEST)
Und nochmal: "Hyperkorrekt" ist nichts Böses, sondern in der Tat einer der Faktoren, die die Entwicklung einer Sprache bestimmen. Wenn genügend Leute meinen, die Schreibung "Wal-" der Lautung wie in Walfisch anpassen zu müssen, ist das irgendwann die akzeptierte Aussprache. Mit "logisch" hat das aber nichts zu tun. Grüße 85.180.193.140 00:43, 19. Mai 2012 (CEST)
Genau. Genau so, wie wenn genügend viele meinen er sei ein Fisch. Dann ist er irgendwann einer. ;-) Und, ich hab's auch schon beim ersten Mal nicht persönlich genommen. Lediglich als eine – insgeheim sogar ein wenig schmeichelnde – Meinungsäußerung. --Geri 01:27, 19. Mai 2012 (CEST)
Die Holländer schreiben waals sogar mit doppel a, also kann die lange Aussprache für die Welsche Nuss nicht falsch, nicht neu und nicht hyperkorrekt sein. Eher umgekehrt. Die kurze Aussprache wäre hyperkorrekt, indem man eine hystorisch entstandene etymologische Schreibweise phonetisch interpretiert. --El bes (Diskussion) 02:02, 19. Mai 2012 (CEST)
Also bitte, holländische Lautgeschichte tut nun wirklich nichts zur Sache, es heißt auch oord und aartsbisschop. Ahd. walahisc hat ein kurzes a. Letztlich geht das Wort auf die Volcae zurück; ob die nun ein langes o hatten, kann ich nicht sagen; ist auch nicht wichtig. Grüße 85.180.192.241 09:26, 19. Mai 2012 (CEST)
So funktioniert Deutsch eben nicht. Man schreibt auch nicht «Himmbeere» oder «Brommbeere». Das hat damit zu tun, dass es weder «Himm» noch «Bromm» als eigentständige Wörter gibt. Zwar gibt es den Wal als Lebewesen, aber der hat mit der Nuss nichts zu tun, genauso wenig wie der Wall. Daher entspricht Walnuss in dieser Schreibweise und mit kurzem Vokal durchaus der Systematik. Wikisteno (Diskussion) 20:06, 24. Mai 2012 (CEST)

Ich bin sehr sicher, das die Aussprache mit kurzem und langen a regionale Varianten darstellt. Die Leute aus dem Süden Deutschlands, die ich kenne, sprechen das lang aus; die aus Mitteldeutschland und dem Norden eher kurz. Groogokk (Diskussion) 09:41, 19. Mai 2012 (CEST)

Das kann natürlich gut sein, pace Duden. Aber die Ausspracheunsicherheit mag auch daher rühren, dass "Walnuss" lange ein selten gebrauchtes Wort war. Zumindest in meiner Gegend und zumindest in der älteren Generation sind Walnüsse schlicht "Nüsse" (ja, ja, es sind keine), und nur wenn man Haselnüsse (und heutzutage Erd-, Para-, Macadamia- etc.) meint, muss man das dazusagen. Grüße 85.180.192.241 10:14, 19. Mai 2012 (CEST)
Das ist ja interessant zu hören. Darf man erfahren, in welcher Region das so war? Mir ist gerade noch einfallen, dass es mit kurzem und langem a ja ähnliche Nord-Süd-Unterschiede bei "Rad" und "Bad" gibt (bestimmt gibt es da noch mehr Beispiele). Ich denke, das sind ganz gute Anhaltspunkte dafür, dass auch die Walnuss-Ausspracheunterschiede regional bedingt sind. Schönes Wochenende! Groogokk (Diskussion) 10:27, 19. Mai 2012 (CEST)
Dafür gibt's doch IP-Tracer ;). Südliches Hessen. Auch dir ein schönes Wochenende! 85.180.192.241 10:54, 19. Mai 2012 (CEST)
Kann das was die IP sagt bestätigen. Bei den Siebenbürger Sachsen gibt es das Wort "Walnuss" gar nicht. Die waren ja auch ein wenig ab vom Schuss und haben diese Wortinnovation nicht mitbekommen. Eine Walnuss ist bei denen einfach eine "Nuss". Alle anderen Nüsse (Haselnuss, ...) haben einen Zusatz, um sie von den Walnüssen zu unterscheiden. --El bes (Diskussion) 11:39, 19. Mai 2012 (CEST)
Noch zu dem "hyperkorrekt": Man sucht sich die Aussprache eines Worts doch selten danach aus, wie man es schreibt. Die Aussprache der meisten (Alltags-)Wörter lernt man, bevor man schreiben kann, und "Walnuss" gehört da sicherlich dazu. --Eike (Diskussion) 11:58, 19. Mai 2012 (CEST)
Drum mein Verdacht, die Aussprache mit langem a könnte verstärkt da vorkommen, wo den Leuten (oder ihren Eltern/Großeltern) das Wort zum ersten Mal in der Schulfibel begegnet, da man im Alltag ja einfach "Nuss" sagt. Aber auch sonst kommt Aussprache nach der Schreibung vor; beispielsweise wenn gebildete Menschen "widder" sagen und "wider" meinen, was man aber anders als "wieder" schreibt. Grüße 85.180.192.241 12:44, 19. Mai 2012 (CEST)
Als Nichtschweizer stutzt man etwas, wenn man die Schweizer Version hört. Das ist die Baumnuss. Kirschschorle (Diskussion) 12:49, 19. Mai 2012 (CEST)

Hallo, vielen Dank für die vielen interessanten Meldungen. Nach meinem ersten Kontakt mit der langen Variante hätte ich auch darauf getippt, dass das eher im Süden angesiedelt sein müsste. Aber auch in Oberbayern habe ich das jetzt zum ersten Mal gehört.--88.66.126.184 13:10, 19. Mai 2012 (CEST)

Bei solchen Fragen lohnt sich auch ein Blick ins Grimmsche Wörterbuch (Walnusz). Demnach kommt der Name von "Wahle" und ist ursprünglich nur im niederdeutschen Sprachraum üblich gewesen, während man im Süden damals "welsche Nuß" oder nur "Nuß" sagte. Eingang in die Wörterbücher fand es in verschiedenen Schreibweisen, sowohl als Wallnuß wie auch als Walnuß, was also einen langen und kurzen Vokal bedeuten würde, je nach regionalem Dialektgebrauch. -- Wiprecht (Diskussion) 13:58, 19. Mai 2012 (CEST)

Ich, wohnhaft ganz im Süden, allerdings nicht in Bayern, habe das kurze a noch gar nie bewusst gehört und schon gar nicht benutzt. Das Wort hört man natürlich auch nicht allzuoft in den Medien, also ist es mir vielleicht einfach nicht aufgefallen, dass ich hier eine angebliche Nichtstandardaussprache für Standard halte. Scheint mir tatsächlich eine regionale Sache zu sein. --AndreasPraefcke (Diskussion) 08:24, 20. Mai 2012 (CEST)

Ich vermute wie Groogokk auch einen regionalen Unterschied, will man anhand der allerdings sehr wenigen Angaben meiner Voredner eine Tendenz ausmachen, könnte ein Gegensatz zwischen Nord (kurz) und Süd (lang) vorliegen. Ich kenne das Wort nur mit kurzem /a/. Pfeifer meint wie der Grimm, das Wort sei aus dem Niederdeutschen übernommen worden (Mitte 17. Jh.). Dähnert schreibt Mitte des 18. Jh.s in seinem pommerschen Wb. "Wallnöte", was auf kurzes <a> deuten könnte. Der "Nomenclator latinosaxonicvs" von Chyträus (Ausgabe von 1602) verzeichnet: "Nux iuglans, basilica, regia, ein Wallnutt." Das Meckl. Wb. verschriftlicht das Wort als "Wallnœt". Könnte das Wort also zunächst mit kurzem /a/ ins Hochdeutsche übernommen worden sein (wobei dann angenommen werden müßte, daß /a/ auch in anderen nd. Dialekten kurz gewesen war) und wurde jenes /a/ - wie die IP 85.180.193.140 meint - dann in einigen Gegenden gelängt? Ebenso kurz im mecklenburgischen Dialekt übrigens: "Wall" 'Wal', "Wallfisch", vgl. auch die "Haselnuß" (langes /a/), die im Dialekt "Hasselnœt" heißt (es gibt im Norden zahlreiche Wörter, wo die Vokale zumindest von einigen Sprechern kurz gesprochen werden, neben Rad und Bad z. B.: Gras, Trog, Tag, Geschoss, [Braten-]Rost, rösten usw.).--IP-Los (Diskussion) 21:00, 20. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] 19. Mai 2012

[Bearbeiten] Welches ist das höchste noch stehende WELTLICHE Gebäude aus dem Mittelalter?

Als Historiker träumt man manchmal eigenartige Dinge. Heute träumte ich zum Thema der im Betreff genannten Frage, wobei meine Traumidentität Regensburger Geschlechtertürme und solche von San Gimigniano erwog. In den hier verfügbaren Listen und in der Google-Suche wurde ich auf Anhieb nicht fündig. Es geht nicht um einen Sakralbau (Kirchturm), da ist die Antwort eher trivial. --84.62.80.229 13:20, 19. Mai 2012 (CEST)

Die Reichsburg Cochem? -- Stefan1973HB Disk. 13:49, 19. Mai 2012 (CEST)
Die ist in ihrer jetzigen Form (incl. Turmhöhe) aus dem 19. Jahrhundert. Ich werfe mal Burg Forchtenstein und Schloss Freistadt in den Ring (jeweils 50 m). --Jossi (Diskussion) 14:50, 19. Mai 2012 (CEST)
Der Torre degli Asinelli in Bologna (94.5 m)? --Wrongfilter ... 14:55, 19. Mai 2012 (CEST)
(BK) Den hatte ich auch gerade gefunden. In Türme von Bologna hat er sogar 97 m. Das dürfte schwer zu toppen sein. --Jossi (Diskussion) 15:00, 19. Mai 2012 (CEST)
Wobei er ursprünglich nur 60 (deutsche Wikipedia) bzw. 70 (englische Wikipedia) Meter hoch gewesen sein soll. Wann die Aufstockung stattgefunden haben soll, steht da nicht. --Chricho ¹ ² 15:07, 19. Mai 2012 (CEST)
Stimmt, aber "erbaut vor 1119" - das lässt noch eine Menge Zeit zum Aufstocken bis zum Ende des Mittelalters. Dass man das Ding noch nach 1500 erhöht haben könnte, halte ich für eher unwahrscheinlich, da dieses "Ich hab den längeren"-Spiel dann schon durch andere Formen der Protz- und Prunkentfaltung abgelöst worden war. --Jossi (Diskussion) 18:28, 19. Mai 2012 (CEST)
In unserer Wikipedia finde ich noch den torre del mangia am Palazzo Pubblico (Siena), 102m. Grüße 85.180.192.241 15:13, 19. Mai 2012 (CEST)
Laut it:Torre del Mangia erreicht er aber diese Höhe nur durch den Blitzableiter. Der eigentliche Turm ist nur 88 m hoch. --Jossi (Diskussion) 17:53, 19. Mai 2012 (CEST)
Ich würde jetzt auch bei den italienischen Wohntürmen suchen. Solche Höhen (>80Meter) sind bei Burgtürme nicht üblich und auch nicht notwendig. Die andern Kandidaten sind eben entweder religöser Natur oder sind schon zu alt, sprich haben schon die Römer gebaut.--Bobo11 (Diskussion) 18:43, 19. Mai 2012 (CEST)
Zeitgleich sind in Mittelamerika auch ganz imposante Bauwerke entstanden. Der Templo IV in Tikal etwa, ist 70 m hoch, die Sonnenpyramide von Teotihuacán 65 m, El Castillo in Chichén Itzá hat 55 m und der Templo Mayor in Tenochtitlán hatte um die 60 Meter, letzteren gibt es allerdings nicht mehr. --El bes (Diskussion) 20:53, 19. Mai 2012 (CEST)
... ahh, hab vergessen, die sind ja alle nicht weltlich. --El bes (Diskussion) 21:06, 19. Mai 2012 (CEST)
Wir haben übrigens Liste der höchsten Gebäude ihrer Zeit (heute bis 2600 v. Chr.) --93.133.214.215 01:42, 20. Mai 2012 (CEST)
An die hatte ich auch schon gedacht und ein wenig Höhen nachgelesen, bis mir dann genau das ebenfalls auffiel. ;) --Chricho ¹ ² 18:13, 20. Mai 2012 (CEST)

Was heißt schon "weltlich". Manche Glockentürme von Kirchen waren wohl auch deshalb so hoch, weil sie eben auch einen guten Wachturm abgaben, den man sich damit einsparte (Beispiel: der "Daniel" in Nördlingen mit 90 m). --AndreasPraefcke (Diskussion) 09:28, 20. Mai 2012 (CEST)

Ja schön, unser Klügster, der Buchhändler aus RV, will mal wieder missverstehen. Gern formulier ichs daher um und frage nun nur noch nach dem höchsten deutschen Bauwerk, das seine heutige Höhe in der Zeit zwischen 500 und 1500 erreichte, und kein Kirchturm ist oder Teil eines Sakralbaus. Bei dem Erdbeben gerade in Italien ist der genannte Torre übrigens meines Wissens nicht eingestürzt --84.62.85.17 14:54, 20. Mai 2012 (CEST)

Such dir das doch bitte selber heraus. Ich erwarte ja schon gar nicht mehr, dass in der Auskunft jemand "danke" sagt -- aber als einzige Reaktion die Ausgangsfrage abzuändern und das auch noch mit einem saftigen PA zu garnieren, bringt jedenfalls meine Bereitschaft zur Mithilfe ganz schnell auf Null. --Jossi (Diskussion) 17:54, 20. Mai 2012 (CEST)
Ach was, lass unseren Unausstehlichsten, denn Herrn Historiographen aus Schwäbisch Gmünd mit der schönen IP, doch einfach schwätzen. --AndreasPraefcke (Diskussion) 08:16, 21. Mai 2012 (CEST)
Ich kann verstehen, dass du ob der unmotivierten Angifterei sauer bist, Andreas, aber mit gleicher Münze zurückzuzahlen macht's auch nicht unbedingt besser. Ich schreibe das jetzt nicht, um dir meinerseits etwas am Zeuge zu flicken, sondern nur, weil ich an immer mehr Ecken der Wikipedia über solche persönlichen Anfeindungen stolpere und das allmählich meine Freude an der Mitarbeit arg beeinträchtigt. Freundlichen Gruß --Jossi (Diskussion) 11:46, 21. Mai 2012 (CEST)

Für bewohnte Gebäude wüsste ich keines, das höher als der Goldene Turm (rund 50 m) in Regensburg ist. Ansonsten ist z. B. das Altpörtel mit 55 m in Speyer recht hoch, wobei das oberste Geschoss des Altpörtels wiederum von 1512–1514 erbaut wurde, gilt also nicht. Reichenturm in Bautzen mit 56 m, aber 1718 nach Brand wiedererrichtet. Gilt wohl auch nicht. Der höchste Turm meiner türmereichen Heimatstadt Ravensburg ist der Mehlsack (Ravensburg) mit 51 m, erbaut um 1425. Wird aber locker übertroffen vom Runden Turm in Andernach mit seinen 56 m, und der ist auch aus dem Mittelalter. Hat noch jemand mehr zu bieten? --AndreasPraefcke (Diskussion) 11:53, 21. Mai 2012 (CEST)

Der Runde Turm in Andernach 56 m von 1453 und der Bergfried der Osterburg mit 54 m. --Vexillum (Diskussion) 12:12, 21. Mai 2012 (CEST)

Der Bergfried in Niederroßla hat 57 Meter, der spitze Helm stammt allerdings von 1738. Ich weiß nicht, wie hoch der im Mittelalter dann war. --AndreasPraefcke (Diskussion) 12:10, 21. Mai 2012 (CEST)

Der Kölner Rathausturm ist 61 Meter hoch. --AndreasPraefcke (Diskussion) 12:28, 21. Mai 2012 (CEST)

Ich hätte in der Tat danke sagen sollen, was ich gern nachhole --84.62.78.139 12:27, 23. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Urdeutsche Fernsehshow

"Satura quidem tota nostra est", sagt ja Quintilian mit entwaffnend kindlichem Stolz. Wenn wir schon alles andere geklaut haben, so haben wir Römer doch die Satire erfunden. Über welches Fernsehshowformat (oder sind es gar mehrere?)könnte ein Deutscher denn mit ähnlichem Stolz Ähnliches sagen? Die meisten sind/waren ja wohl amerikanisch oder britisch inspiriert. Ich komme darauf, weil ich andernorts ein Gespräch über "Verstehen Sie Spaß?" von Kurt Felix seligen Gedenkens und das amerikanische "Candid Camera" verfolge. Gruß Dumbox (Diskussion) 17:42, 19. Mai 2012 (CEST)

Die erste Fernsehfahndung fand im deutschen Fernsehen (Fernsehsender Paul Nipkow) statt. Später kam dann Aktenzeichen XY … ungelöst, was weltweit kopiert wurde. --Rôtkæppchen68 17:58, 19. Mai 2012 (CEST)
Schlag den Raab wird exportiert. --Eike (Diskussion) 18:24, 19. Mai 2012 (CEST)
Wetten, dass..? gilt glaube ich als größter Exportschlager. --Kaisersoft Audienz? Bewerten? 18:50, 19. Mai 2012 (CEST)
Wollte ich auch gerade vorschlagen. -- Gerd (Diskussion) 18:52, 19. Mai 2012 (CEST)
Verdammt, da hätte man drauf kommen können müssen. --Eike (Diskussion) 19:24, 19. Mai 2012 (CEST)
Wenn nicht nur Shows zählen, die von Nippon Animation produzierten Kindersendungen der 1970er Jahre (Heidi, Biene Maya, Wicki, Pinocchio, Niklaas) sind fast alle auf Initiative und in Koproduktion vom ZDF entstanden und waren riesige Hits in der ganzen Welt, sogar jenseits des Eisernen Vorhangs und in Übersee. Die BR/ARD-Serie Meister Eder und sein Pumuckl (Fernsehserie) war auch ganz erfolgreich. Größter Exporterfolg des ZDF war sicher Derrick. Größter Exporterfolg des ORF ist übrigens die Doku-Serie Universum (Fernsehserie). --El bes (Diskussion) 21:48, 19. Mai 2012 (CEST)
Ein ehemaliges Quotenkracher-Showformat ist mir noch eingefallen: Der Musikantenstadl. Ob man so was mag oder nicht, ein kommerzieller Erfolg war diese Koproduktion von ORF-SF-BR auf jeden Fall. --El bes (Diskussion) 21:55, 19. Mai 2012 (CEST)
Meister Eder und sein Pumuckl war eine (west)deutsch-ungarische Koproduktion. Die ganze Animation wurde in Ungarn produziert. --Rôtkæppchen68 00:34, 20. Mai 2012 (CEST)
weil die öffentlich-rechtlichen in den verschiedenen Staaten gute Kontakte zueinander pflegen und selten was alleine machen. --El bes (Diskussion) 04:38, 20. Mai 2012 (CEST)

Lieben Dank an alle. Ich habe wieder viel gelernt! Grüße Dumbox (Diskussion) 08:32, 21. Mai 2012 (CEST)

Der 7. Sinn wurde sogar nach Papua-Neuguinea exportiert. Ohne die Winterfolgen natürlich ;) --Vexillum (Diskussion) 19:18, 21. Mai 2012 (CEST)
Eine aktuelle Serie, deren Konzept erfolgreich ins Ausland exportiert wurde, ist Danni Lowinski. --slg (Diskussion) 20:35, 21. Mai 2012 (CEST)
Nach einer bekannten Enzyklopädie ist Kommissar Rex nach Baywatch die zweiterfolgreichste Serie der Welt.--Hachinger62 (Diskussion) 17:36, 23. Mai 2012 (CEST)
Wobei die Inspiration offensichtlich ist. --stfn (Diskussion) 18:03, 23. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Ist die Vorliebe für Fleisch (zum Teil) angeboren?

Männer verzehren doppelt soviel Fleisch, Wurstwaren und Fleischerzeugnisse wie Frauen. Täglich essen sie 103 Gramm Fleisch, Wurstwaren oder Fleischerzeugnisse. Bei Frauen landen täglich nur 53 Gramm auf den Teller. [1]

Dass Männer mehr Fleisch essen als Frauen, hat kulturelle Gründe: [2] [3]. Fleisch wird mit männlichen Eigenschaften assoziiert. Nun könnte es aber außerdem auch noch biologische Gründe geben. (Evolutionpsychologisch lässt sich etwa spekulieren, dass unsere männlichen Vorfahren eine Fleischvorliebe entwickelt hätten, weil sie auf Eiweiß oder Zink stärker angewiesen waren als die Weibchen.) Ob solche Spekulationen sinnvoll sind, ließe sich beantworten, indem man herausfindet ob Männer eine stärkere angeborene "Fleisch-Vorliebe" haben als Frauen oder nicht. Aber gibt es solche Studien?
IMHO müsste das verhältnismäßig leicht überprüfbar sein, indem man in einer Studie den Geschmack verschiedener Breie (oder irgendwas das nicht wie Fleisch aussieht) bewerten lässt, die zu einem unterschiedlichen Anteil unterschiedliche Fleischsorten enthalten. In der Kontrollgruppe würde man die Leute über den Fleischgehalt aufklären, in der Testgruppe dagegen nicht. --Cubefox (Diskussion) 20:10, 19. Mai 2012 (CEST)

Bei dem Vergleich der absoluten Fleischmenge muss man auch berücksichtigen, dass Männer im Schnitt generell mehr Nahrung zu sich nehmen, da sie durchschnittlich eine deutlich höhere Körpermasse haben.--Trockennasenaffe (Diskussion) 20:33, 19. Mai 2012 (CEST)
Die jetzige Generation ist nicht repräsentativ. Noch vor 20, 30 Jahren waren die Straßen voll mit so richtig dicken Damen, die sich Wurstsemmeln, Schnitzel, Leberkäse, Wursträder und alles mögliche reingestopft haben. Zum "Naschen" wurde gern auch mal Grammeln verspeist oder für den kleinen Hunger ein Schmalzbrot. Diese Art von völligen Damen ist heute fast verschwunden. Leute die von Zucker, Schokolade, Limonade und Pommes Frittes dick geworden sind, schauen anders aus, als die von Fleisch- und Wurst dickgewordenen der Wirtschaftswunderjahre. So ab den 1970er Jahre wurde es den Leuten dann klarer, dass sie zu viel Fleisch essen. Auch in Zeitschriften und im Fernsehen wurde ab dann eine ausgewogener Ernährung propagiert. Gleichzeitig entstand ein neues weibliches Schönheitsideal, von Marilyn Monroe auf Twiggy. Die Damen sprangen auf diesen Gesundheitszug schneller auf als die Männer und stocherten von da an in Putenbruststreifensalaten herum. Wenn man heute eine Studie zu dem Thema macht, wird man sicher feststellen, dass Frauen heute viel weniger Fleisch essen (im Durchschnitt) als Männer, ohne Zweifel. Doch wäre das nur eine Momentaufnahme, der heutigen Zeit. Jene, die wenig auf gesunde Ernährung achten, essen heute vielleicht sogar schlechter als früher. Statt Knödel und Schweinsbraten und zu jedem Mittagessen eine kräftige Rindssuppe hauen die sich heute Ferigpizza, Hamburger, Chips und Süßigkeiten rein und dazu eine zwei-Liter-Colaflasche, oder auch gern mal drei Red-Bull am Tag. --El bes (Diskussion) 20:42, 19. Mai 2012 (CEST)
Die oben als erste zitierte Statistik ist auch nicht repräsentativ, da sie sich auf Deutschland bezieht, also auf etwas mehr als ein Prozent der Spezies - und dieses gute Prozent lebt eng zusammen in einer Gegend mit einer recht spezifischen Esskultur.
Kirschschorle (Diskussion) 20:48, 19. Mai 2012 (CEST)
Die Inuit waren früher übrigens das komplette Gegenteil von Vegetariern, die haben sich nur von Fleisch ernährt und von sonst gar nichts (dort wächst ja auch nix). Jeden Tag Wal, Robbe oder Fisch, sonst nichts, Inuit-Damen wie Inuit-Herren. Was man so hört, sind die Fleisch- und Fischregale in grönländischen Supermärkten auch heute noch überproportional groß. --El bes (Diskussion) 21:02, 19. Mai 2012 (CEST)
Ich stell mir gerade den Lidl meiner Wahl nach dem Umbau vor... ...im neuen Anbau längliche Kühlregale, in denen jeweils ein Wal liegt...
...denn gerade zum Backen und Grillen sollte man Wal ja weder schnetzeln noch raffeln, sondern immer ganz verwenden... Kirschschorle (Diskussion) 21:39, 19. Mai 2012 (CEST)
«quetsch» die gibt's in Grönland so schön fertig abgepackt, wie bei uns das Schweinskotlett, siehe hier (man beachte die sprachpolitisch korrekte Produktbeschreibung auf Kalaallisut). --El bes (Diskussion) 22:02, 19. Mai 2012 (CEST)
Ja, gequetscht sieht es aus - wenn Tikaagulliusaaq qiporaa wirklich Finnwal, ganz bedeutet, dann ist das ein Fall für die dortige Lebensmittelaufsicht... Kirschschorle (Diskussion) 23:32, 19. Mai 2012 (CEST)
Wenn man "qiporaq" googelt, dann deuten die dänischen und englischen Treffer darauf hin, dass es sich um Bauchfleisch handelt. Und zwar aus dem Bereich der Kehlfurchen eines Furchenwals. Diese Furchen dürften auf dem Bild rechts zu sehen sein. --::Slomox:: >< 00:06, 20. Mai 2012 (CEST)
Google-Suche => meat consumption male female <= => => Dann Artikel "Social Structural Influences on Meat Consumption" und "Gender differences in the consumption of meat, fruit and vegetables" => Resultat: Sehr komplex. GEEZERnil nisi bene 21:44, 19. Mai 2012 (CEST)
Dass die Studie nicht repräsentativ für die ganze Menschheit oder gar für vergangene Generationen ist, ist doch nebensächlich. Dass der Grad des Fleischkonsums von der Kultur abhängt, ist nämlich bekannt. --Cubefox (Diskussion) 14:29, 20. Mai 2012 (CEST)
Eben darauf sollte ja angesichts der Frage ("angeboren?") hingewiesen werden. Kirschschorle (Diskussion) 14:38, 20. Mai 2012 (CEST)
Das hatte ich aber bereits im Startposting getan. Mit dem Verweis auf die kulturellen Ursachen und den beiden Artikeln dazu. --Cubefox (Diskussion) 18:48, 20. Mai 2012 (CEST)
Ein menschlicher Energiebedarfsrechner: [4] (aus dem Artikel Grundumsatz). Füttere ich das mit den Daten einer Durchschnittsfrau (meiner) komme ich auf ca. 12MJ/d an Energiebedarf. Ein Durchschnittsmann (ich) kommt auf 19MJ/d. Schon schrumpft der Unterschied zwischen Mann und Frau von 103/53 auf 64/53 zusammen. Nimmt man dann noch dazu, dass man für Muskeltätigkeit vermehrt Kreatin benötigt, und dieses vor allem in Fleisch vorhanden ist, erscheint es logisch, Fleisch als Nahrung vorzuziehen, sobald man sich mehr bewegen muss -- das ist angeboren, allerdings bei Frauen *und* Männern. Da bleibt für soziologische Feinheiten zwischen Mann und Frau noch ein Unterschied über, der im Grundrauschen dieser Statistik untergeht. -- Janka (Diskussion) 03:00, 20. Mai 2012 (CEST)
Halte es auch für wahrscheinlich, dass man in einer Jäger/Sammler-Gesellschaft, in der Männer den Hauptproteinanteil nach hause bringen, es auch so ist, dass sie mehr Protein ("Brennstoff") futtern. Mit "angeboren" habe ich aber meine Schwierigkeiten. Homo sapiens ist sehr flexibel in seinen Essgewohnheiten und vieles ist frühkindliche Prägung und einfach nutzen, was das Land hergibt. "Angeboren" ist (Magen, Zähne), dass wir (fast) Allesfresser sind - um hier im Westen, wo die Sonne untergeht, essen wohl sowohl Frauen als auch Männer generell "zu viel und zu oft" Fleisch. GEEZERnil nisi bene 13:06, 20. Mai 2012 (CEST)
Das sind genau doch alles die "plausiblen Spekulationen" die ich meinte. Dass der Fleischkonsum von geschlechterspezifischen kulturellen (sprich: erlernten) Faktoren abhängt, ist völlig klar. Aber ob Männer Fleisch "von Natur aus" lieber (bzw. Frauen weniger gern) mögen oder nicht, das ist unklar. Bei Google habe ich zu möglichen biologischen Vorlieben bisher nichts gefunden. Kann sein dass es dazu einfach noch gar keine Untersuchungen gibt. --Cubefox (Diskussion) 14:06, 20. Mai 2012 (CEST)
Wenn man die Hypothese hat, dass es eine genetische Disposition gibt, könnte man nach => hormonal influence meat consumption <= suchen und dabei versuchen, die Tierzucht-Saubeuteleien herauszufiltern. Also: Stimuliert die männliche Hormonlandschaft mehr zum Fleischessen..? GEEZERnil nisi bene 19:14, 20. Mai 2012 (CEST)
Danke für den Tipp Geezer. Die Pille (= exogene Hormone) löst bei Frauen anscheinend keinen veränderten Fleischkonsum aus, wenn ich dieses Paper recht verstehe. Wobei da aber gesagt wird, dass sexuell aktive Frauen weniger Fleisch äßen. Ich bin mir nicht ganz sicher ob da generell alle Frauen gemeint sind. Ob der verminderte Fleischkonsum wirklich an der sexuellen Aktivität liegt, sei auch nicht ganz klar. Mehr hab ich zu möglicherweise hormonell veränderten Fleischkonsum nicht gefunden. Allerdings weiß ich jetzt dass Fleisch (vor allem rotes) zahllose Krankheiten auslöst, unter anderem Brust- und Prostatakrebs... Na Mahlzeit. --Cubefox (Diskussion) 23:20, 21. Mai 2012 (CEST)

Zu den Inuit: Die sind genetisch relativ verschieden zu uns und beispielsweise kaum anfällig gegen HKS- oder cholersterinkorrelierten Erkrankungen und haben auch keinen Blinddarm. Jedenfalls viele von ihnen. 46.115.18.98 20:52, 20. Mai 2012 (CEST)

Wer ist "uns"?
Quelle für die Kein-Blinddarm-Theorie?
Oder meintest Du "Wurmfortsatz"? Dann bitte die Quelle für die "Kein-Wurmfortsatz-Theorie"...
Kirschschorle (Diskussion) 03:04, 21. Mai 2012 (CEST)
„Nicht eine einzige Gewehrkugel, sondern gleich eine ganze Ladung Schrot beherbergte eine 73-jährige Inuit-Frau in ihrem Blinddarm. Die Bleikügelchen stammten aus erlegten Vögeln und hatten sich vermutlich über Jahrzehnte in ihrem Wurmfortsatz angesammelt.“ --Soccus cubitalis (Diskussion) 12:07, 21. Mai 2012 (CEST)
Ich muss keine Quelle angeben, weil wir hier nicht im Artikelnamensraum sind. Wenn wir dort wären, wäre die Boulevardpresse keine akzeptable Quellenangabe für oder gegen irgend eine Aussage; ansonsten wären morgen Beweise aus der Bildzeitung im Artikel, dass die Piraten ihre Treffen auf dem Hexentanzplatz abhalten. Man kann für oder gegen jede Aussage was ergooglen. Fakt ist, dass die Aussage stimmt: Die meisten Inuit haben - je nach Abstammung - keinen Blinddarm. Woran das liegt, habe ich beim Studium nicht gehört oder kanns nicht mehr erinnern. Vielleicht weiß man es auch nicht. Oder vielleicht weiß von Euch jemand mehr. 109.250.84.14 23:19, 21. Mai 2012 (CEST)
Die Forderung nach Quellen ist in jeder Diskussion legitim, und keine Spezialität des Artikelnamensraums. Aussagen die nur mit "Fakt ist" begründet werden, halte ich für fragwürdig. Bist du überhaupt sicher dass du nicht den Wurmfortsatz des Blinddarms meinst? Der wird umgangssprachlich auch als Blinddarm bezeichnet. --Cubefox (Diskussion) 22:26, 23. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] 20. Mai 2012

[Bearbeiten] Die Aufzählung der fünf Weltreligionen

Zur Zeit blättere ich viel in dem Buch "Ein Mann - Ein Buch". Und wie so oft stoße ich dort auf eine Aufzählung der Weltreligionen. Wie jedes Mal, werden dann dort fünf aufgezählt: Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus. Die Liste ist immer die gleiche, egal wo man sie findet. Aber jetzt die Frage: Das ist doch bestimmt nur in unserer westlichen Welt so. Oder findet man das auch in einem Lexikon das im Iran verlegt wird? Steht das auch so im indischen PM-Heft? Schreibt das auch die Tokioter Sonntagszeitung? Ich hab da Zweifel! Rolz-reus (Diskussion) 10:13, 20. Mai 2012 (CEST)

Weltreligion ist dir bekannt?? --Niki.L (Diskussion) 10:29, 20. Mai 2012 (CEST)
Na der liest sich aber auch recht schwach. "werden im Allgemeinen" schreit doch nach Einzelbelegen und passt genau auf das was rolz fragt. "In der Religionswissenschaft wird die Anwendung des Begriffes vermieden" ist dann noch das Sahnehäubchen obendrauf. --92.202.22.95 14:31, 20. Mai 2012 (CEST)
Wieso schwach, aus meiner Sicht sagt das viel aus. Das Wort wird von den Fachleuten nicht verwendet, hat deshalb keine ordentliche Definition, ist aber zu verbreitet, um keinen Artikel zu haben. Also... Rolz-reus' Zweifel sind berechtigt. --Eike (Diskussion) 16:06, 20. Mai 2012 (CEST)
Das Problem sind IMHO die belastbaren Zahlen, wie das auch im Artikel erwähnt wird. Wenn der Daoismus tatsächlich bis zu 60 Millionen Anhänger hat, dann wäre er sicher in den Top 5. Das Judentum hat seinen Platz unter den Top 5 der Weltreligionen auch aufgrund der Tatsache, dass andere Weltreligionen daraus hervorgegangen sind. --Rôtkæppchen68 16:27, 20. Mai 2012 (CEST)
Mancher Unfug hält sich eben, so wie auch die fünf (aristotelischen) Sinne. --Chricho ¹ ² 13:50, 21. Mai 2012 (CEST)
und wo bleibt der Glaube an die Offenbarung nach Karl Marx? --Zerolevel (Diskussion) 14:51, 21. Mai 2012 (CEST)
Karl Marx war sowohl nach eigenem Selbstverständnis („Wissenschaftlicher Sozialismus“) wie auch nach der Auffassung von Anhängern und Kritikern kein Glaubensstifter. Seine Lehre ist der Philosophie, der Nationalökonomie sowie der Pseudowissenschaft zuzurechnen, nicht aber der Religion. Hätte er sonst gesagt „Die Religion ist das Opium des Volkes.“? --Rôtkæppchen68 21:15, 21. Mai 2012 (CEST)
Aber dass Ziel und Ende der Geschichte im Kommunismus liege, halte ich für eine eschatologische Verheißung; oder wo liegt da mein Irrtum? Zum Opium für's Volk: Es gab eine Zeit, da wollte man die Opiatensucht mit Heroin heilen. Ob K.M. selbst seine Lehre für Wissenschaft hielt, ist IMO für die Frage wenig relevant. --Zerolevel (Diskussion) 17:25, 22. Mai 2012 (CEST)

Bin ich hier der einzige, der die Frage als eine nach der Reihenfolge der einzelnen Religionen in der Aufzählung verstanden hat? --MichaelFleischhacker Disku 21:22, 21. Mai 2012 (CEST)

Vielleicht. Ich habe sie nicht so verstanden. --Chricho ¹ ² 16:12, 22. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] PC-Kauf?

Hallo,

da der PC den ich gerade benutze doch schon seine letzten Atemzüge macht, denke ich wird es Zeit, darüber nachzudenken sich einen neuen zu besorgen. Da ich allerdings die Hardwareentwicklung der letzten Jahre nicht mehr mitbekommen habe weiß ich nicht, was ich da kaufen soll. Zunächst einmal interessiert es mich, wo ich am besten darüber Auskunft bekommen kann - gleich hier, oder woanders? -- Liliana 13:11, 20. Mai 2012 (CEST)

Benutzer:MrBurns wird da in seinem Element sein, vermute ich. Wichtig zu wissen wäre, egal, wo du fragst, was du damit vorhast. Nur Surfen, Bilder zurechtschnippeln, aufwändige Bildbearbeitung, Videos bearbeiten, Plants vs. Zombies spielen, Battlefield 3 und 4 spielen, uralte Peripherie nutzen, ... --Eike (Diskussion) 13:28, 20. Mai 2012 (CEST)
Diverse Computerzeitschriften testen regelmäßig Komplettsysteme für verschiedenste Zwecke. Ich z.B. habe mit Hilfe der "c't" unlängst einen PC für's Büro angeschafft (viel Textverarbeitung, typische Office-sachen halt, einfache Bildbearbeitung, schnelles Surfen war mir wichtig - nix dolles also) und bin mit einem Gerät für netto um und bei 300 Tacken mehr als zufrieden. Testberichte googeln, Kundenbewertungen anschauen, entscheiden. Gr., redNoise (Diskussion) 13:58, 20. Mai 2012 (CEST)
Hier beispielshalber ein Test des letzten Aldi-500-€-Rechners vom März. Nicht als Kaufempfehlung, da solltest du dir lieber überlegen, was du speziell brauchst; sondern als ersten Überblick, was man für 500 so ungefähr haben kann. Der Prozessor gehört mittlerweile einer älteren Serie an (Sandy Bridge), aktuell ist Ivy Bridge. Die Festplatte ist mit 1 Terabyte eher klein; Stand der Technik für Massenware sind eigentlich 2 TB, aber wegen der Überschwemmungskatastrophe letztes Jahr kosten die immer noch (zu)viel. Grüße 85.180.195.18 14:43, 20. Mai 2012 (CEST)
Wenn ich wüsste, was ungefähr für mich in Frage kommt, könnte ich googeln, aber so hab ich erstmal keine Suchbegriffe. Also rücke ich erstmal mit Informationen raus:
  • Zuganzallererst wird es ein Desktoprechner (ich halte nichts von Laptops).
  • Angedacht ist zunächst einmal, dass mit dem Computer auch sämtliche Peripherie neugekauft wird, denn ich glaube kaum, dass meine Uraltgeräte noch mit den Rechnern von heute kompatibel sind.
  • Was wird mit dem PC gemacht, tja, hauptsächlich Bürokram und Internet, aber halbwegs spieletauglich sollte der auch sein. Zwar spiele ich nicht oft, aber es gibt so ein paar Spiele, die auf dem aktuellen Rechner doch sehr stottern, und das ist nicht so schön.
  • Preis... naja, solang es im dreistelligen Bereich bleibt.
  • Tja, was fehlt noch? Fragt nach, wenn euch was fehlt! -- Liliana 14:50, 20. Mai 2012 (CEST)
Das mit den Spielen ist natürlich so eine Sache. Einerseits: Dieselben Games, die auf deinem Alt-PC gerade noch so laufen, werden auf jedem leidlich aktuellen Mittelklasse-PC rennen, womöglich sogar mit onboard-Grafik. Aktuelle Spiele hingegen sind die, die den Rechenbedarf in die Höhe treiben. Da muss man sich für einen Kompromiss entscheiden. Ein dedizierter Spiele-PC mit State-of-the-Art-Grafikkarte ist laut, lässt den Stromzähler schwindlig werden und fungiert im Winter (und leider auch im Sommer) nebenbei als Heizung. Für Bürokram und Internet hingegen kommst du mit einem Zehntel der Leistungsaufnahme aus. Vielleicht können du und andere Diskutanten den Discounter-PC einfach mal als Referenz nehmen und dann gemeinsam entscheiden, wo man evt. drauflegt bzw. spart. Grüße 85.180.195.18 15:02, 20. Mai 2012 (CEST)
Klar, aktuelle Spiele stehen auch nicht bei mir auf dem Plan. Ich will nur keine böse Überraschung, wenn sich der brandneue Rechner als langsamer als der bisherige entpuppt. -- Liliana 15:12, 20. Mai 2012 (CEST)
(mehrfache BKs) Ich habe jetzt gerade keine Zeit für eine Zusammenstellung der Hardware, aber nach deiner Beschreibung ist das einzige, was bei dir Rechenleistung braucht die Spiele, also würde ich (abgesehen von den 8GB RAM, die aber nicht viel kosten, weniger macht keinen Sinn bei den derzeitigen RAM-Preisen udn mehr braucht man zum Spielen nicht) zuerst auf die Grafikkarte schauen (ich würde da eine GeForce GTX 670 empfehlen, weil die hat eine sehr gut Performance, eine Radeon 7970 und eine GeForce GTX 780 ist zwar noch etwas schneller, aber die Performancesteigerung ist den Aufpreis nicht mehr wert) dann auf CPU und Mainboard, eine SSD würde ich nur anschaffen, wenn Boot- und Ladezeiten wichtig sind, ansonsten bringst bei Spielen kaum einen Performancevorteil. Zur Peripherie: wenns einen USB-Anschluss hat rennts wahrscheinlich auch mit dem neuen PC, tatsächlich gibts für die meiste alte USB-Hardfware auch für Win 7 noch Treiber oder sie funktioniert mit generischen Treibern, Maus udn tastatur funktionioeren wahrscheinlich sogar als PS/2-Modelle noch, viele Mainboards diesen Anschluss haben, es könnte aber sein, dass man auf generische treiber zurückgreifen muss und daher Zusatztasten und die 4.,5. usw. Maustaste udn eventuell die Tilt-Funktion vom Scrollrad (alles falls vorhanden) nicht funktionieren. Falls die Hardware einen RS232-Anschluss hat: selbst den gibts noch auf vielen modernen Mainboards, sonst kann man ihn falls noch ein Treiber vorhanden ist recht preisgünstig per PCI- oder PCIe-Steckkarte nachrüsten, ähnliches gilt für den Parallel Port, nur dass der bei neuen Mainboards weit seltener ist als RS232 (aber auch noch nicht ausgestorben [5]) ist. Der Monitor muss jedenfalls nicht getauscht werden, da jeder Graka noch das VGA-Signal ausgibt, eventuell braucht aber einen Adapter, z.B. [6]. Ich selber benutze noch immer einen CRT und will auh nicht umsteigen: die 24" von meinem CRT reichen und sonst überwiegen dei Vorteile, Platz hab ich genug, Gewicht ist irrelevant, weil er immer am selben Platz steht und ich schätze die frei skalierbare Auflösung, die gute Farbwiedergabe und dass es keinen Inputlag und die Reaktionszeit im µs-Bereich, also praktisch 0, ist. --MrBurns (Diskussion) 15:18, 20. Mai 2012 (CEST)
Zu "aktuelle Spiele": grafiktechnsich hat sich bei den Spielen in den letzten jahren eigentlich wenig getan, Crysis 2, das grafisch nur etwas besser ausschaut als Crysis (2007) gehört noch immer zu den grafisch aufwändigsten Spielen. Liegt wohl daran, dass mittlerweile die meisten Entwickler zuerst für eine Konsole entwickeln und dann zum PC mit nur leicht modifizierter Grafik portieren. Aber wenn man seine Spiele mit einer hohen Auflsöung ab FullHD, maximalen Details und maximalem AA/AF spielen will, braucht man trotzdem so viel Grafikkartenpower, iwe man kriegen kann. --MrBurns (Diskussion) 15:22, 20. Mai 2012 (CEST)
Immerhin hört sich das zuversichtlich an. Die PS/2-Tastatur ist nicht so wichtig (sowas bekommt man ja heutzutage hinterhergeschmissen), schlimmer wäre es für den gerade erst neu gekauften Monitor, der über den VGA-Anschluss rennt (gut DVI hat der auch, funktioniert aber irgendwie nicht)
Re Spiele, gut meine Spiele sind alle etwas älter, aber wenn man die auf FullHD laufen lässt merkt man halt dass das eine Menge Leistung zieht. Tja, 640x480 ist auch nicht mehr das Wahre... -- Liliana 15:27, 20. Mai 2012 (CEST)
Noch was zum Betriebssystem: das sollte auf jeden Fall 64 bit haben, weil ansonsten kann man nur um die 3-3,5GB vom RAM nutzen. Und zur Tastatur: eine ganz billige sollte man aber nicht nehmen, da leidet dann die Qualität, die billigsten Modelle von MS und Logitech reichen aber (und gibt auch schon ab ca. 5€), außer man braucht Zusatztasten oder will eine Gaming-Tastatur, die dann eventuell die Reaktionszeit noch um ein paar ms verkürzen kann und oft zusätzliche Features wie z.B. Tastenbeleuchtung oder einen integrierten Ventilator hat, aber halt auch entsprechend teuer ist (normalerweise 40€ aufwärts). PS: und auf den Anschluss sollte man auch achten, es werden noch immer PS/2-Tastaturen (und -Mäuse) verkauft. --MrBurns (Diskussion) 15:36, 20. Mai 2012 (CEST)
Ja über das Betriebssystem hab ich mir auch Kopfzerbrechen bereitet. XP 64-bit soll ja, wenn man Gerüchten glauben mag, eine eher suboptimale Treiberunterstützung haben, dafür hat man halt im Gegensatz zur 32-Bit-Variante den vollen RAM zur Verfügung.
Da die jetzige Tastatur nicht sehr brauchbar ist, kann es in der Hinsicht nur besser werden. -- Liliana 15:42, 20. Mai 2012 (CEST)
Bei der treiberunterstützung für XP x64 hast du recht, für Graka und Mainboard wirds wahrscheinlich Treiber geben, für Allerweltshardware auch, für vieles andere aber nicht. Vista ist mMn für garnichts zu empfehlen, ich empfehle Windows 7 x64. Home Premium reicht für die meisten, Ultimate/Professional braucht man nur, wenn man die zusätzlichen Features wie z.B. XP Mode nutzen will. --MrBurns (Diskussion) 15:47, 20. Mai 2012 (CEST)
Das ist wohl wahr, auch wenn das heißt, sich mit dem bescheuerten Rechtesystem von 7 auseinandersetzen zu müssen. -- Liliana 07:48, 21. Mai 2012 (CEST) (wobei ich das vermeiden möchte, soweit es geht. Immerhin der Drucker hat XP x64 Treiber, und das lässt gutes hoffen.)
Ja, UAC kann ziemlich nerven, aber 7 ist da deutlich besser als Vista, in 7 muss man sich auch nicht mehr immer als Administrator einloggen, weil man das dort bei Bedarf machen kann und auch nur selten braucht weil UAC eben nicht mehr so restriktiv ist wie unter Vista. PS: XP hat wenn man auch Spiele spielen will auch den Nachteil, dass maximal DirectX 9 geht, DirectX 10 und 11 kann man unter XP vergessen. --MrBurns (Diskussion) 12:00, 21. Mai 2012 (CEST)
Das ist klar, ob das jemals für mich ein Problem sein wird weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Naja. Ansonsten will ich nicht ungeduldig sein, aber meine Eingangsfrage ist immer noch unbeantwortet. -- Liliana 19:19, 23. Mai 2012 (CEST)
Ich weiß nicht genau, worauf du wartest/hoffst. Die Antwort auf deine Frage ist: Du kannst gleich hier Tipps bekommen. Und die Tipps stehen da oben. Oder hast du dir sowas wie "Kauf die den HPCom 7xB!" erhofft? --Eike (Diskussion) 11:57, 24. Mai 2012 (CEST)
Ich würd garkeinen Fertig-PC kaufen, am besten ist selbst zusammenstellen, aber besser als ein Fertig-PC wäre noch immer, wenn man zu einem guten Händler geht und sich dort was zusammenstellen lässt, ist obwohl oft noch eine Assembling-Gebühr anfällt, falls dus nicht selber zusammenbauen willst, meistens nicht teurer, oft sogar billiger als ein Fertig-PC mit vergleichbaren Daten, da man keine Komponenten mitkaufen muss, die man nicht braucht. Aber die Qualität ist meistens besser, weil Retail-Komponenten statt billige OEM-Komponenten verwendet werden. --MrBurns (Diskussion) 12:24, 24. Mai 2012 (CEST)
Das sieht die c't wohl anders, weil PCs von der Stange im Gegensatz zu individuell zusammengestöpselten häufig besser geplant und geprüft sind. So, Liliana, mach was draus. ;o) --Eike (Diskussion) 12:29, 24. Mai 2012 (CEST) PS: Ich bau meinen PC selbst zusammen, aber ich weiß auch drittelwegs, was ich tue, und will mir die Komponenten exakt aussuchen.
Besser geplant sind sie vielleicht, aber gerade deshalb wird oft nur die Qualität verwendet, die gerade noch ausreicht, d.h. die CPU wird zwar z.B. im Normalbetrieb und auch bei Spielen nichtt zu heiß, bei Anwendungen, die aber eventuell sogar mehr als die TDP verbrauchen, wie z.B. das LINPACK-Frontent IntelBurnTest, wird eine Temperatur in der Nähe der Tjmax erreicht, oder oft gar die TJmax erreicht, was zu Throttling führt (das Problem kann aber auch auftreten, wenn man selber zusammenstellt und einen boxed-Kühler oder eine andere unzureichende Kühllösung verwendet), die Festplatten erreichen oft Temperaturen jenseits der 50°C, was deren Lebensdauer und Zuverlässigkeit verkürzt (was dem Hersteller wurscht ist bzw. eventuell sogar erwünscht, in Reviews wird sowas kaum getestet und wenn die Hardware kurz nach dem Garantieablauf kaputt geht ist das gut für den Hersteller, siehe Geplante Obsoleszenz, der Kunde weiß ja nicht, wie lange der Rechner haltbar ist, weil dazu werden wegen dem Zeitaufwand kaum Tests veröffentlicht), das Netzteil ist so schwach, dass sich der PC kaum aufrüsten lässt, ein paar Laufwerke oder Steckkarten können es schon überlasten und es ist meist ein Billig-Netzteil, das keine ausreichenden Schutzmechanismen hat und daher wenn es kaputt geht gerfne andere Hardware mit in den Tod reißt, was bei guten Markennetzteilen normalerweise nicht passiert (und noch dazu haben die generell eine geringere Ausfallsrate) und generell ist das System schlcht zum Aufrüsten (kleines Gehäuse mit wenig laufwerkschächten und generell wenig Platz + ein Mainboard mit wenig Steckplätzen + eventuell Spannungswandlern, die zu schwach sind, um CPUs mit einer höheren TDP zu unterstützen). Klar, wenn man sich nicht auskennt, kann es leicht passieren, dass ein zusammengestelltes System Probleme bereitet, aber deshalb hab ich ja geschrieben bei einem "guten Händler", d.h. die Leute dort sollten sich halbwegs auskennen, was leider nicht überall der Fall ist. Und man kann dem Händler natürlich auch sagen, dass man auch auf Qualität Wert legt, die Kühlung gut sein sollte + das System aufrüstbar, dann versucht optimiert er das System eben auch auf Qualität und nicht nur auf technische Daten + Preis. --MrBurns (Diskussion) 12:53, 24. Mai 2012 (CEST)
Alles schön und gut... aber wer sich nicht damit auskennt (siehe Ausgangsfrage), ist m.E. mit einem Komplettpaket in den allermeisten Fällen gut bedient. --тнояsтеn 13:05, 24. Mai 2012 (CEST)
Da bin ich mir nicht wirklich sicher, weil bei Fertigprodukten eigentlich fast immer nur auf den Preis geschaut wird und deswegen gespart wird, wo es nur geht. Ich glaube, mit einem kleinen Händler wäre ich da wirklich besser bedient - hab zwar keine Ahnung, wo es sowas gibt, aber das werdet ihr auch nicht wissen. -- Liliana 13:50, 24. Mai 2012 (CEST)
Kaufst du dir statt einem Auto auch Karosserie und Motor separat obwohl du keine Ahnung von Kfz-Mechanik hast? --178.27.74.129 17:18, 24. Mai 2012 (CEST)
Also ich glaube auch Leute die Ahnung von Kfz-Mechanik haben, tun das nicht. Von daher hinkt dieser Vergleich gewaltig. -- Liliana 18:21, 24. Mai 2012 (CEST)
Bei den Händlern kann ich dir nur Tipps geben, falls du im wiener Raum lebst. Ansonsten gibt es auch Händler, die verkaufen Komplettsysteme, die nicht von einem großen Hersteller produziert werden, sondern die sie selber aus Retail-Komponenten zusammenbauen, mit sowas ist man auch besser bedient als bei den großen OEM-Herstellern. --MrBurns (Diskussion) 13:56, 24. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Lokalmatador

Der leicht ironische (?) Begriff kommt in der Mitte der 1920er Jahre auf, verschwindet dann, kommt aber nach dem Krieg wieder. Hat jemand weiterführende Literatur zu diesem Begriff? Grimms kennen ihn noch nicht, aber ich habe eine (uneinsehbare) Verbindung mit Zille gefunden. Hat er in einer seiner Zeichnungen einen Lokalmatador porträtiert - den Begriff vielleicht sogar erschaffen? GEEZERnil nisi bene 13:21, 20. Mai 2012 (CEST)

Die eine Verbindung mit Zille, die ich in Googlebooks finde, ist aus "Die Weltkunst", Bd. 67. Dort wird Zille vom Autor "Lokalmatador" genannt; vermutlich geht es also einfach um eine Auktion, die in Berlin stattfand. Googlebooks datiert Bd. 67 auf 1931, aber das kann bei Publikationsbeginn 1930 nur ein Irrtum sein, zumal die Wertangaben auf dem Snippet in DM lauten... Gruß 85.180.195.18 13:54, 20. Mai 2012 (CEST)
Mit Google Books lassen sich drei Treffer für die 1930er Jahre finden ([7]), die aber alle von Google fehldatiert sind. Die ersten realen Treffer stammen aus den 1950er Jahren. Dem "Lokalmatador" voraus geht die Bedeutung des Wortes "Matador" als "hervorragender, berühmter, wichtigster Mann, führende Person", die der Duden zwar noch immer anführt, aber mir zumindest für die heutige Gegenwartssprache veraltet erscheint. Früher war diese Bedeutung allgemeiner verbreitet.
Der älteste Nachweis für eine Verbindung von "lokal" und "Matador", die ich finden konnte, stammt aus Oscar Madsens dänischem Roman Inga von 1894: „Hvad mener De om den politiske Situation?“ spurgte Oluf denne lokale Matador. ([8]) Google Books bietet nicht genug Kontext, um zu beurteilen, ob das dem Lokalmatador nahe kommt. Im Dänischen bedeutet "Matador" jedenfalls ebenfalls "lokale Größe", ein "byggematador" wäre zum Beispiel in etwa soviel wie ein "lokaler Baumagnat".
"Lokalmatador" wäre demnach eine verdeutlichende Zusammensetzung von "lokal" und der Duden-Bedeutung 2) von "Matador" aus den 1950er Jahren. Der Begriff beruht aber nicht auf dem mentalen Bild einer Person, die tatsächlich mit Stieren kämpft! Ironisch war es wohl ursprünglich nicht gemeint, aber es erscheint eventuell heutzutage in zunehmenden Maße ironisch, weil die übertragene Bedeutung des Wortes "Matador" immer mehr unbekannt ist und die Ursprungsbedeutung des Stierkämpfers wieder in den Vordergrund rückt. Was natürlich leicht spöttisch und abschätzig wirken kann, wenn man eine lokale Identifikationsfigur mit dem komisch gekleideten Ausüber eines Tierquälersports vergleicht. --::Slomox:: >< 16:34, 20. Mai 2012 (CEST)
Danke, das ist interessant. Diese Bedeutung war mir unbekannt, da bohre ich mal weiter. Madame ist Dänin, da werden wir auch den lokale Matador mal verfolgen. Ziel ist eigentlich ein kleiner Artikel. GEEZERnil nisi bene 19:08, 20. Mai 2012 (CEST)
Hah, der Herkunftsduden hat etwas: "... übertragen auch Hauptperson, wichtigster Mann ...Geht auf lat. mactator ‚Mörder, Schlächter‘ zurück. Okay, dass erklärt die Benennung von Dritt- oder Regionalligafussballern als "Lokalmatador"... GEEZERnil nisi bene 11:37, 21. Mai 2012 (CEST)
Nicht außer acht lassen sollte man auch die Mülheimer Punkband Die Lokalmatadore. :) --stfn (Diskussion) 10:45, 23. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Wachsmalstifte und Ölkreiden

Gerade habe ich in einer Schublade alte Neocolors entdeckt. Es handelt sich um Wachsmalstifte oder etwas ähnliches. Sicher bin ich aber nicht, denn in der Schweiz sind derartige Stifte umgangssprachlich bloss als "Neocolor" (ein Markenname von Caran d’Ache) bekannt. Meine Frage ist: Sind Neocolors Wachsmalstifte, und sind Wachsmalstifte dasselbe wie Ölkreiden? --144.85.140.163 15:51, 20. Mai 2012 (CEST)

Ne, sind zwei ganz unterschiedliche Sachen. Ölkreide enthalten Silikate und können daher gut mit den Fingern verwischt werden, für Übergänge ect. (eher wie Schulkreide). Wachsmalstifte haben eher eine Konsistenz wie Kerzen, sie können richtig schmelzen in der Sonne oder unter der Hitze eines Föns: [[9]] (nicht signierter Beitrag von 80.136.30.148 (Diskussion) 17:29, 20. Mai 2012 (CEST))
Danke für die Antwort! --84.75.58.54 09:55, 23. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Thumb

In einem Buch über historische Begebenheiten wird ein Schreiben von 1666 angeführt, worin ein Thumb-Kapittel zu Mayntz erwähnt wird, womit das Domkapitel zu Mainz gemeint ist. Bislang kannte ich "thumb" nur im Sinne von "ein thumber Mensch". Gibt es hierzu eine Etymologie, die auch z.B. das englische tomb beinhaltet? Das würde dann wieder Sinn ergeben. Die Bregiffsklärung zu Thumb reicht hier nicht aus. Chiron McAnndra (Diskussion) 22:33, 20. Mai 2012 (CEST)

Dabei handelt es sich entweder um einen Lesefehler des Herausgebers oder um einen Schreibfehler bzw. eine orthographische Jdiosynkrasie des Schreibers -- das wäre für die Zeit nicht ungewöhnlich und würde auch zur volkstümlichen Schreibung Kapittel passen (übliche „etymologische“ Schreibung der Zeit: Capitul). Dom kommt vom lateinischen domus ‚Haus‘, engl. tomb von griech. τύμβος, tymbos, ‚Grab, Grabhügel‘. Die ähnliche Lautung ist rein zufällig, eine Wortverwandtschaft besteht nicht. --Soccus cubitalis (Diskussion) 23:35, 20. Mai 2012 (CEST)
Ergänzend noch: thumb (Daumen) kommt laut en:wikt:thumb aus derselben Wurzel wie tomb (ursprünglich Grabhügel). --Rôtkæppchen68 23:42, 20. Mai 2012 (CEST)
@Chiron, bei solchen Fragen kannst Du ruhig selbst Wiktionary [10][11] und DWB bemühen. --Rôtkæppchen68 23:45, 20. Mai 2012 (CEST)
Das ist ein Sprosskonsonant, der nach dem Nasal m und vor dem Plosiv k zur Erleichterung der Aussprache eingefügt werden kann, das Frühneuhochdeutsche ist da nicht zimperlich. --Pp.paul.4 (Diskussion) 00:17, 21. Mai 2012 (CEST)
Nein, es handelt sich um einen epenthetischen Gleitlaut (Stützverschluß) bzw. einen parasitischen Labial; sprießen tun nur Vokale, das heißt dann auch Anaptyxe bzw. Svarabhakti. </klugscheiss> Ansonsten stimme ich Dir natürlich zu. --Soccus cubitalis (Diskussion) 08:59, 21. Mai 2012 (CEST)

Die Schreibweise habe ich für den Hamburger Thumb aus der Zeit auch schon häufiger gesehen. Ich habe das bisher für eine Art (durch aus hochsprachliche) Hyperkorrektur von Niederdeutschen Muttersprachlern gehalten. Was wohl für Mainz nicht stimmt. 08:09, 21. Mai 2012 (CEST)

Einerseits muß das Schriftstück ja nicht in Mainz geschrieben sein, anderseits greift die Konsonantenschwächung (Vorsicht, schlechter Artikel!) im Anlaut durchaus auch im Hochdeutschen und sorgt dementsprechend für Unsicherheiten, die sich in Hyperkorrektur niederschlagen. Gut möglich, daß eine solche Schreibung einem rheinfränkischen Schreiber unterläuft. --Soccus cubitalis (Diskussion) 09:14, 21. Mai 2012 (CEST)
@Soccus cubitalis - jetzt wäre noch interessant, rauszufinden, wo das lateinische Domus seinen Ursprung hat. Chiron McAnndra (Diskussion) 23:50, 21. Mai 2012 (CEST)
Das kommt aus der idg. Wurzel *dem = fügen, bauen; damit verwandt sind etwa auch "Zimmer" und das engl. "timber" (Bauholz; übrigens auch wieder ein b-Einschub). Das engl. "tomb" dagegen scheint nicht verwandt zu sein, stammt, wie erwähnt, vom griech. tymbos (Grab, Grabhügel), das wiederum aus der idg. Wurzel *teu = anschwellen hergeleitet wird. --88.73.133.68 13:17, 22. Mai 2012 (CEST)
Dieser b-Einschub scheint aber nicht anaptyktisch zu sein, oder die Anaptyxe ist sehr alt (schon gemeingermanisch, bin mir aber nicht sicher, ob's da überhaupt Gleitlabiale gab). Vgl. (nach Kluge s.v.) ahd. zimbar, as. timbar, anord. timbr, aengl., afr. timber, got. Verb timbrjan; das gemeingerm. *temra- ist (natürlich) nur erschlossen -- weiß jemand, warum in dieser Form das b fehlt? --Soccus cubitalis (Diskussion) 21:34, 22. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] 21. Mai 2012

[Bearbeiten] Ausweise der Donaumonarchie

Hat jemand eine Ahnung, wie die Ausweise der Donaumonarchie Österreich-Ungarn aussahen? Gab es dort einen extra Eintrag für die Nationalität?--Bierny (Diskussion) 12:47, 21. Mai 2012 (CEST)

Beispiele: [12], [13], [14]. --тнояsтеn 12:57, 21. Mai 2012 (CEST)
Besten Dank. --Bierny (Diskussion) 13:03, 21. Mai 2012 (CEST)
[15] hier eine hochauflösende Version eines Reisepasses von 1860. Von Nationalität steht da gar nichts, nur in welchem Kronland die Person wohnhaft ist. --El bes (Diskussion) 13:29, 21. Mai 2012 (CEST)

Hatte im ersten Moment, wo ich groß den Namen Franz Josef I. auf dem Papier gelesen hatte, die Eingebung, dass das der Ausweis des Herrn Kaisers sei, bis beim genauen Hinsehen die Erkenntnis kommt, dass das Ding natürlich nur im Namen dieses Herrn ausgestellt wurde. Aber dazu mal die grundsätzliche Frage: Werden oder wurden eigentlich auch für regierende Monarchen Pässe oder Personalausweise ausgestellt? Hat die Queen etwa so ein Ding? Oder macht man da eine Ausnahme? --88.73.133.68 13:24, 22. Mai 2012 (CEST)

Die Queen hat angeblich keinen. Der Papst braucht einen. --тнояsтеn 16:24, 22. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Transferleistungen in Deutschland

Ich suche eine halbwegs aktuelle Summe der Transferleistungen die in Deutschland innerhalb eines Jahres gezahlt wurden. Entweder als Gesamtsumme oder im Schnitt pro Kopf. Googlen hat da nicht gebracht. Hat jemand eine Quelle?--Trockennasenaffe (Diskussion) 14:28, 21. Mai 2012 (CEST)

Das wird schwer abzuschätzen sein. Für Weihnachtsgeschenke zum Beispiel schwanken die Angaben stark, mal 14 Milliarden, mal 27 Milliarden ... --Eike (Diskussion) 14:57, 21. Mai 2012 (CEST)
Ich nehme an, es sind staatlichen Transferleistungen gemeint... --тнояsтеn 15:02, 21. Mai 2012 (CEST)
In der Tat. Sorry für die unklare Formulierung.--Trockennasenaffe (Diskussion) 15:13, 21. Mai 2012 (CEST)

(BK) Meinst Du den Länderfinanzausgleich? Oder HartzIV? Oder den Soli? Der Etat für Arbeit und Soziales liegt 2012 bei 126,5 Mrd EUR (41,3% des Gesamthaushaltes). Einzelheiten findest Du im Bundeshaushaltsplan 2012 (pdf, ca. 23MB). WB Looking at things 15:14, 21. Mai 2012 (CEST) P.S.: Oder hier als bunte Grafik. P.P.S.: Sorry, gerade erst gefunden Einzeplan 11 (Arbeit und Soziales) pdf

Ich meine die Summe alle Transferleistungen die natürliche Personen in Deuschland erhalten können, also z.B. HartzIV, Kindergeld, Riester-Prämie usw.--Trockennasenaffe (Diskussion) 15:18, 21. Mai 2012 (CEST)
  • Oh weh. Was genau meinst Du denn nun abschließend aufgezählt? Kriegsopferhilfe auch? Und auch Zahlungen an Europäische Programme zur Förderung der Arbeit? Und ist die Finanzierung einer Versehrtenleibesübung (immerhin 540.000 Eusen im Jahr 2012 für eingeplant) auch eine Transferleistung in Deinen Augen? Die Frage ist komplexer als gedacht. WB Looking at things 15:21, 21. Mai 2012 (CEST)
    • Nimm am besten den EP11 und addiere alle Ausgaben von denen Du meinst sie gehören in Deine Summe. Da kommt auch noch Beufsbildung für Migranten und wasweissichnichtnochalles. WB Looking at things 15:23, 21. Mai 2012 (CEST)
Was ist mit EP11 gemeint?--Trockennasenaffe (Diskussion) 15:26, 21. Mai 2012 (CEST)
Einzelplan 11 des Bundeshaushaltsplanes. Und dann fällt mir ein, dass die Sozialhilfe von den Kreisen und Städten oder so gestemmt werden muss. Oh Gott, schau mal Kategorie:Sozialleistung (Deutschland). Blindengeld, Gehörlosengeld, Schlechtwettergeld... wasses da alles so gibt. Viel Glück! WB Looking at things 15:27, 21. Mai 2012 (CEST)
Das ist ja eine Lebensaufgabe. Hätte nicht gedacht, dass das so komplex ist.--Trockennasenaffe (Diskussion) 15:30, 21. Mai 2012 (CEST)

Merkwürdige Antworten hier. Einen Anhalt über die Systematik gibt Transferleistung, Berichte und Definitionen sowie Zahlen finden sich hier. --Aalfons (Diskussion) 15:38, 21. Mai 2012 (CEST)

Es geht mir gerade nicht nur um die Mindestsicherung. Das wäre in der Tat einfach.--Trockennasenaffe (Diskussion) 15:46, 21. Mai 2012 (CEST)
Hmm und dann frage ich als altes Zahlentier mich noch, ob es reicht zu addieren was beim Leistungsempfänger (aller Leistungen) ankommt ohne zu berechnen was es kostet das bei ihm ankommen zu lassen. Denn da sind ja noch die Investitions-, Sach-, Kredit- und vor allem die Personalkosten für die ausgebenden Behörden. Das könnte die vom Steuerzahler aufzubringende Summe gefühlt leicht verdoppeln. WB Looking at things 16:32, 21. Mai 2012 (CEST)
Darauf würde ich explizit verzichten. Mit geht es nur darum, was wirklich an Geld beim Empfänger ankommt und nicht was dafür insgesamt ausgegeben wird.

Beachte auch, daß manche Transferleistungen einander ausschließen, z.B. Arbeitslosengeld II, Wohngeld und BAföG! --Soccus cubitalis (Diskussion) 17:26, 21. Mai 2012 (CEST)

@Frager: Wenn es dir nicht um die in der politischen Diskussion gemeinten sozialen Transferleistungen geht, solltest du beschreiben, was du überhaupt meinst, vor allem, was du nicht meinst. Letztlich kann der ganze Staatshaushalt als Transferleistung definiert werden, weil kein Mensch genau das "vom Staat" zurückbekommt, was er an Steuern bezahlt hat. Auch der Aufbau Ost kann als Transferleistung verstanden werden, Subventionen an Unternehmer, die Herdprämie ... und selbst der Rüstungshaushalt, insofern er zum Schutz von Eigentum dient. Also – was meinst du? --Aalfons (Diskussion) 17:52, 21. Mai 2012 (CEST)

Ich meine die Leistungen, die Bürger direkt als Geld (keine sonstigen Leistungen oder Vergünstigungen) von öffentlichen Institutionen (Staat, Gemeinde usw.) erhalten und zwar entweder als Gesamtsumme pro Jahr oder als pro Kopf Durchschnitt. Gemeint sind also Leistungen wie z.B. Kindergeld, Arbeitslosengeld und Eigenheimzulage. Nicht gemeint sind nicht direkt monetäre Leistungen wie z.B. kostenlose Bildungsangebote oder subventionierter ÖPNV.--Trockennasenaffe (Diskussion) 19:39, 21. Mai 2012 (CEST)
Allmählich stelle ich mir wirklich ernsthaft die Frage, zu welchem Zweck die möglicherweise irgendwann mal bei dieser Diskussion herauskommende Zahl eigentlich verwendet werden soll. Das ist nicht ganz unwesentlich, denn die Zielrichtung bestimmt durchaus mit, was man alles unter Transferleistungen zusammenfasst und welche Fälle man da mit drin erfasst haben will (oder eben gerade auch nicht mit drin erfasst haben will).
Was also willst du wissen: Was uns der Sozialstaat pro Kopf kostet? Was uns Sozialschmarotzer kosten? Wie viel man ohne Gegenleistung pro Jahr im Schnitt von Vater Staat geschenkt bekommt? Die Antwort ist in keinem Fall trivial.
In deinem letzten Posting nennst du "Arbeitslosengeld" als Beispiel für eine Transferleistung. "Arbeitslosengeld I" ist eine Versicherungsleistung, für die in der Regel vorher Beiträge gezahlt wurde, "Arbeitslosengeld II" ist eine ohne vorherige Beitragszahlung geleistete Zahlung zur Existenzsicherung. Das sind zwei völlig unterschiedliche Leistungen, und die Grenze, was man noch unter "Transferleistung" versteht (siehe oben: abhängig vom politischen Standpunkt und der Zielsetzung der Frage) verläuft möglicherweise genau dazwischen - oder eben nicht. --Snevern 20:36, 21. Mai 2012 (CEST)
Hintergrund ist ein Gedankenexperiment welches in Diskussionen öfters mal aufkam, bei dem man alle Gelder aus Transferleistungen in einen Topf schmeißt und den dann gleichmäßig unter allen Bürgern aufteilt. Was käme dabei für jeden raus? Ist natürlich reine Theorie aber wäre als Grundlage vom Spekulationen über alternative Systeme durchaus interessant zu wissen.--Trockennasenaffe (Diskussion) 22:34, 21. Mai 2012 (CEST)
Siehst du, damit hast du schon mal eine ganz wesentliche Komponente geklärt. Vorhin hast du zwar geschrieben, die Verwaltungskosten der Transferleistungen sollten unberücksichtigt bleiben, aber für dein Gedankenspiel sind sie wichtig: Würden die Transferleistungen nicht mehr an die Berechtigten ausgezahlt, sondern einfach gleichmäßig an alle Bürger verteilt, würde der Verwaltungsaufwand überwiegend wegfallen; ganze Behördenhierarchien könnten eingespart werden. Dieses eingesparte Geld könnte also mit in den Topf.
Die Grenzziehung, welche Leistungen in den Topf sollen, ist damit aber noch nicht geschafft, denn abgesehen von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, BAFöG und Wohngeld kompensieren ja eigentlich alle anderen Leistungen irgendwelche Defizite oder honorieren frühere Leistungen. Eine Rentenzahlung für einen älteren Menschen, der nicht mehr arbeiten kann, ist auch eine Transferleistung (gäbe es sie nicht, müsste er Sozialhilfe bekommen, gäbe es die nicht, müsste ihn seine Familie ernähren, täte auch die das nicht, bliebe betteln, Wohltätigkeit von Dritten oder Verhungern).
Nach einer Berechnung des Goethe-Instituts für das Jahr 2007 [16] gab der deutsche Staat (das schließt Länder, Kommunen und Sozialversicherungsträger mit ein) für Arme, Alte, Hinterbliebene, Kranke, Invalide, Kinder, Eltern, Arbeitslose und Arbeitssuchende etwa 706,9 Mrd. Euro aus (davon etwa 276 Mrd. an Rentner und Hinterbliebene, 242 Mrd. an Kranke und Invalide). Geteilt durch die etwa 82.400.000 Menschen, die 2007 in Deutschland lebten, sind das rund 8500 Euro pro Kopf. Hilft dir diese Zahl weiter? --Snevern 23:17, 21. Mai 2012 (CEST)
Versicherungsleistungen sind keine Transferleistungen (außer die Versicherung wirtschaftet defizitär und wird mit Steuergeld gestützt, dann muss man das dazurechnen). --El bes (Diskussion) 23:24, 21. Mai 2012 (CEST)
Tja, damit sind wir wieder mitten im Problem. Was genau eine Transferleistung ist, hängt von der Definition dieses Begriffes und von der Fragestellung ab.
Nach der allgemein gültigen Definition gebe ich dir Recht - ich habe ja oben schon darauf hingewiesen, dass die Versicherungsleistungen grundsätzlich (aber nicht ausnahmslos) von vorheriger Beitragszahlung abhängig sind, also insbesondere Renten-, Kranken- (und Pflege-) sowie Arbeitslosenversicherung. Die muss man also herausrechnen. (Zumindest dann, wenn man bei der Stammtischdiskussion auf eine möglichst kleine Zahl kommen will. Ansonsten rechnet man sie rein, so wie das Goethe-Institut das im oben verlinkten Beitrag gemacht hat.) --Snevern 23:34, 21. Mai 2012 (CEST)
Mich wundert, dass wir mit unserer Schwarmintelligenz keine vernünftige EU-Statistik mit Ländervergleich, etc. gefunden haben. Das müsste doch alles fix und fertig ausgerechnet verfügbar sein, so oft wie der Begriff "Transferleistungen" im politischen Diskurs verwendet wird. --El bes (Diskussion) 00:02, 22. Mai 2012 (CEST)
Aber nicht so, wie der Frager es will. Es gibt für die verschiedenen Formen von Transferleistungen klare Definitionen beim Bund, in der EU und in der OECD, und selbstverständliche Tabellen, die interpretationsbedürftig, aber vergleichbar sind. Nur: Der Frager will ja vollkommen willkürlich nur Bar-Transfers, ganz unabhängig vom Zweck, und etwa auch keine Transferleistungen mithilfe des Lohn- und Einkommensteuersystems. Da es per seiner Definition auch nur um Personen oder Haushalte geht und nicht um Unternehmen, zeigt sich da in erster Linie ein Unverständnis der vielfältigen Transferfunktionen, die ein Staat, erst recht ein Sozialstaat, ausübt. Oder es ist kein Unverständnis, sondern, worauf oben so dezent wie korrekt hingedeutet wurde, politisches Interesse. Tatsächlich gibt es da einen engen Zusammenhang. --Aalfons (Diskussion) 09:18, 22. Mai 2012 (CEST)
Schon erstaunlich was einem alles unterstellt wird, wenn eine völlig wertfrei gemeinte Frage stellt die für ein völlig theoretisches Gedankenexperiment genutzt werden soll. Da scheint bei einigen der Beißrefelex doch sehr tief zu sitzen. Mag sein, das die Frage ungünstig gestellt ist oder nicht zu beantworten. Die ideologische Unterstellungen weise ich aber entschieden zurück.--Trockennasenaffe (Diskussion) 12:00, 23. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Würfel bei Millbillillie-Meteorit

Was ist das für ein Würfel auf dem Foto? Offensichtlich dient er als Größenvergleich. Aber wie groß ist der Würfel? Und was bedeuten die Buchstaben? Und hat es eine Bedeutung, das der Würfel genau so liegt und nicht mit dem "T" nach vorn? --Eingangskontrolle (Diskussion) 22:52, 21. Mai 2012 (CEST)

Das erscheint mir wie eine Art Letra-Mix-Würfel. --Rôtkæppchen68 23:12, 21. Mai 2012 (CEST)

Größenvergleich? Hmm, da steht was von "ausgerichtet" in der Bildbschreibung und der Würfel zeigt ein N und einen Pfeil(?). Ist da Dings magnetisch? Und was soll das T bedeuten? WB Looking at things 06:30, 22. Mai 2012 (CEST)

Anfrage läuft. GEEZERnil nisi bene 08:48, 22. Mai 2012 (CEST)
Praktisch; quadratisch, gut. Ein Scalecube, 1 cm Kantenlänge - und die Farbe! Diese wunderwunderbare Farbe!! ;-) Wer trägt ein? GEEZERnil nisi bene 09:18, 22. Mai 2012 (CEST)
Absolut OT: Es heisst "Quadratisch. Praktisch. Gut." - selbst auf russisch: [17] (War der erst-beste Youtube-Treffer, ich kann kein russisch) ;-) --91.49.54.48 11:20, 25. Mai 2012 (CEST)
Hier - weiter unten - wird auch so ein 1-cm Würfel (in den USA !) verwendet. GEEZERnil nisi bene 09:23, 22. Mai 2012 (CEST)
-> lt. hierScale cubes are used for scale and as a point of reference in photographs where the size of an object would not otherwise be known. They are most commonly used in geology related fields but this has now expanded in to many more areas.N=north, S=south,E=east,W=west,T=top,B=bottom. --gp (Diskussion) 09:24, 22. Mai 2012 (CEST)
"Caring for your WC scale cubes" ! Grossartig! Wer schreibt ? Schlage Rôtkæppchen68 vor - wegen dem Letra-Mix-Würfel.... ;-) GEEZERnil nisi bene 09:26, 22. Mai 2012 (CEST)
Und hier die dazugehörige Commonscat:
 Commons: Cube scales – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
--Pilettes (Diskussion) 11:20, 22. Mai 2012 (CEST)
Ich stelle mir jetzt vor, dass ein mineralogisches Alien-Forschungsschiff zerplatzt und Tausende von diesen 1-cm-Würfeln (es gibt Zufälle) auf die Erde regnen. Wenn jemand die jetzt findet - was legt er dann als Scalecube daneben ..? GEEZERnil nisi bene 11:24, 22. Mai 2012 (CEST)
Zwar out of the box gedacht, aber nicht ganz outer of the cube: Da wird dann vermutlich eher nicht N, S, E, W, T, B droben stehen. Und wenn man bedenkt, dass selbst manch Innnerirdische noch mit Zöllen und Füßen rechnen. -Geri 21:14, 22. Mai 2012 (CEST)
Bei Außerirdischen ist die Kantenlänge des Würfels selbstverständlich 14 000 000 000 des Polumfangs deren Heimatplaneten. --Rôtkæppchen68 21:24, 22. Mai 2012 (CEST)
Kommando retour! Die haben die, als aufsehenerregende Artefakte, die da zuhauf neben gewöhnlichem, wertlosem Allerallsgestein rumlagen, alle bei uns gesammelt. Ja, dann wird's knifflig mit dem Danebenlegen. Und wenn dann auch noch Würfel mit einer Beschriftung ähnlich „Qapla'.svg“ rumliegen, heißt's Obacht geben. --Geri 22:16, 22. Mai 2012 (CEST)

Diese Würfel sind das High-Tec-Äquivalent der Mineraologen und Petrologen für die Münzen, Schweizer Offiziersmesser und Geologenhämmer, die Feldgeologen als Maßstab neben ihre Gesteine legen, wenn sie sie fotografieren. Ein immer widerkehrendes Problem in den zwischenmenschlichen Beziehungen von Geolog/inn/en: zunächst sind die Lebensabschnittgefährten zutiefst geschmeichelt, dass sie ständig ins Gelände mitgenommen werden, und dass ihr Partner neben jedem Aüfschluss ein Foto von ihnen macht. Bis sie sich über die ständig wiederholte Frage wundern: "Wie groß, sagtest Du noch mal, bist Du? Eins siebzig, oder eins achtzig?" Geoz (Diskussion) 21:22, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] 22. Mai 2012

[Bearbeiten] Google Suche per Rechtsklick im Firefox.

Wie kann ich es einstellen, dass firefox im Kontextmenü mit google.de und nicht mit google.com sucht? --95.112.133.123 01:51, 22. Mai 2012 (CEST)

Da kommt m.W. immer diejenige Suche, die aktuell in der Suchbox (rechts oben) ausgewählt ist. Welche Suchen es dort gibt, kann man konfigurieren. Google.de müsste wohl mit dem google.de Add-on gehen, versuch's mal. --Neitram 10:48, 22. Mai 2012 (CEST)
Ich habe das sehr praktische Add-on "Contxt Search" von Ben Basson[18] installiert, da kann man mit Rechtsklick alle installierten Suchmaschinen auswählen. --Seewolf (Diskussion) 15:22, 22. Mai 2012 (CEST)
Super, vielen Dank! --95.112.132.137 18:04, 24. Mai 2012 (CEST)
Unter Einstellungen→Inhalt→Sprachen Deutsch ganz nach oben schieben, dann sämtliche Google-Cookies löschen. --Komischn (Diskussion) 15:31, 22. Mai 2012 (CEST)
Das hat allerdings den Nebeneffekt, dass durch Language Negotiation zukünftig alle mehrsprachigen Websites auf Deutsch statt auf Englisch (oder was sonst derzeitig eingestellt ist) erscheinen, was vielleicht nicht immer erwünscht ist. --Neitram 11:00, 23. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Was ist ein Mopier im Bereich Drucker?

Wozu ist der gut? Was macht der? --95.112.132.39 03:57, 22. Mai 2012 (CEST)

Das ist ein von HP kreiertes Kunstwort für Kopierer ("Copier") ohne Copy. Also für Drucker. Die Idee dahinter ist, im Kopierergeschäft mitzumischen. -- Janka (Diskussion) 04:22, 22. Mai 2012 (CEST)
Ein Mopier soll ein Laserdrucker für besonders hohe Druckvolumina sein. Die Idee ist, die benötigten Dokumente einfach in der benötigten Anzahl zu drucken, anstatt – wie früher – sie einmal zu drucken und dann mit dem Fotokopierer auf die benötigte Anzahl zu vervielfältigen. Der Begriff hat sich IMHO erledigt, da Fotokopierer heutzutage nicht mehr elektrofotografisch funktionieren, sondern eine Kombination aus Scanner und Laserdrucker sind und sich die einzelnen Komponenten auch separat nutzen lassen. --Rôtkæppchen68 06:43, 22. Mai 2012 (CEST)
Nach der Beschreibung ist doch aber jeder Drucker ein Mopier? Ich verstehe den Sinn immer noch nicht. --95.112.132.39 12:07, 22. Mai 2012 (CEST)
Der Unterschied ist der Sorter (oder die Vorbereitung dafür) und das vorgesehene hohe Druckvolumen im Gegensatz zu Heim- oder gewöhnlichen Bürolaserdruckern. --Rôtkæppchen68 13:15, 22. Mai 2012 (CEST)
Wobei der Begriff nie außerhalb von HP Fuß gefasst hat. Dafür nennt Lexmark den Sorter mit 5 Fächern "Mailbox"... *Kopfschüttel* -- 88.67.145.190 20:32, 22. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Zugang verschafft - Einbruch?

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

"Tatort": Grundstück mit Einfamilienhaus. Ich war gestern ca. ne halbe Stunde nicht zu Hause und der Hermes-Paketbote hat mich nicht angetroffen. Das Gartentor stand in dieser Zeit offen. Als ich wieder nach Hause kam, fand ich eine Nachricht im Briefkasten mit dem Hinweis, dass der Paketbote das Paket im Gartenhaus (war nicht abgeschlossen, aber Tür zu) hinterlegt hat. Habe es auch unbeschädigt dort gefunden. Nun zur Frage: Darf sich ein Bote (egal ob Hermes, Post, ...) Zugang zum Grundstück und Gartenhaus verschaffen (was ihm zugegebenermaßen nicht schwer gemacht wurde) oder ist das schon sowas wie Einbruch? Ich bin davon ausgegangen, dass das Grundstück und erst recht die Gebäude darauf Tabu sind für Fremde. Ich würde jedenfalls nicht auf die Idee kommen ein fremdes Grundstück zu betreten, wenn auf das Klingeln (oder Rufen) niemand reagiert. Eine Klingel befindet sich übrigens außerhalb des Grundstücks. Der Hermes-Bote ist auch kein Bekannter von uns. Ich versuche aufgrund schlechter Erfahrungen Hermes zu meiden, aber ab und zu lässt sich das nicht umgehen. Es gibt also auch keine Vereinbarung oder sonstiges Gewohnheitsrecht über eine Zustellung irgendwo auf dem Grundstück. Ich habe mich telefonisch beschwert, hatte aber das Gefühl dort nicht ernst genommen zu werden. Ich soll doch froh sein, dass das Paket erfolgreich zugestellt wurde. --141.15.31.1 08:57, 22. Mai 2012 (CEST)

Naja ein Einbruch ist es bestimmt nicht denn ein Einbruch geschieht doch in der Regel mit dem Ziel, in den Besitz von Gegenständen zu gelangen. In Deinem Falle hat ja der "nette Bote" ja etwas gebracht. --Tomás (Diskussion) 09:10, 22. Mai 2012 (CEST)
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Klingt eher nach Hausfriedensbruch, evtl. noch Besitzstörung. Ohne Einverständnis, dass er da abladen darf, war das auf keinen Fall zulässig. Ich erinnere mich, dass andere Paketdienste für solche Fälle einen speziellen Antrag vorhalten, den Du ausfüllen musst, erst dann laden sie in der Garage/Hofeinfahrt/beim Nachbarn ab, wenn Du nicht da bist. -- 88.67.145.190 09:28, 22. Mai 2012 (CEST)
gerade hermpes quält die zusteller furchtbar... die kriegen wohl bspw die 2. anfahrt nich bezahlt... --Heimschützenzentrum (?) 09:32, 22. Mai 2012 (CEST)
Das ist in meinen Augen (den Augen eines Juristen, der aber kein Strafrechtler ist) kein Fall für die Justiz.
Sieh's mal so: So ein Packerlbote hat's schwer: Er kriegt nicht gerade viel für jedes zugestellte Paket, und wenn er da jedesmal lange warten muss oder nochmal hinfahren, dann wirkt sich das auf seinen Verdienst und in der Folge auf seine Laune und womöglich langfristig auf seine Gesundheit negativ aus. Also schaut er halt zu, dass er die Päckchen an den Mann bringt - in der Tat freuen sich ja wohl die meisten, dass die lang ersehnte Bestellung endlich da ist (und sie nicht irgendwo gebührenpflichtig anrufen, irgendwo was abholen oder eben auf den nächsten Zustellversuch warten müssen). Sei also, wenn du das kannst, nachsichtig mit dem Fahrer, der will dir nichts Böses. Er hat auch nichts aufgebrochen oder sich gewaltsam Zutritt verschafft. Eine Strafanzeige würde daher nicht wirklich was bringen.
Mach also, wenn dich das stört, Gartentor und Gartenhaus zu - ein anderer kommt vielleicht nicht, um was hineinzulegen, sondern um was rauszuholen.
Oder schaff dir einen Hund an. Der wirkt sich auf deine Laune und Gesundheit positiv aus - und hält ungebetene Besucher fern (das Hinweisschild am Tor reicht da meist schon aus). --Snevern 09:41, 22. Mai 2012 (CEST)
Na ja, es kommt drauf an (die Antwort von Juristen heut mal für einen Juristen). Wenn, wie bei mir vorgekommen, das Päckchen vor der Haustür abgelegt wird, wenn ich nicht da bin, und dann der Paketbote das auf seinem Computer als "Ausgeliefert" quittiert und mit meinem Namen unterzeichnet, dann ist das Urkunden-/Unterschriftenfälschung. Da das Päckchen einen recht teuren Inhalt hatte, und im Tracking tatsächlich mein Name als entgegennehmender Empfänger stand, gab das dann ein böses Telefonat mit der Speditionsfirma und der Fahrer war danach seinen Job los (mir persönich hätte es gereicht, wenn er eine Ermahnung bekommen hätte, solchen Blödsinn zukünftig sein zu lassen, aber die Firma hat da wohl intern entsprechend harte Regelungen). Wenn bei so einer Aktion dann auch noch das Päckchen verschwindet, dann hast Du als Empfänger nur noch Stress. Teure Ware fehlt, Du sollst zahlen, und musst der Spedition noch nachweisen, dass das nicht Deine Unterschrift war. Viel Vergnügen. Von daher kann ich den Fragesteller schon verstehen, dass er sich über das Verhalten des Boten aufregt, wenn es nicht so abgestimmt war. -- 88.67.145.190 12:30, 22. Mai 2012 (CEST)
@IP 88...: Themenverfehlung! (Es ging nicht drum, ob er ein Paket hinterlassen darf; sondern ob er das Grundstück betreten darf.) Keine Ahnung, in welchem Kulturkreis der Fragesteller lebt, wenn er den Verdacht hat, es wäre verboten, ein Grundstück zu betreten, bei dem das Gartentor offensteht. Ich komme aus Ostösterreich, ländlicher Raum, und hier ist es einfach üblich, wenn man Fremde besuchen muss, dass man zwar anläutet, aber im selben Zug auch das Gartentor öffnet und schon einmal in Richtung Haustür spaziert; und beim Besuch von Bekannten wäre es überhaupt undenkbar, vor dem Gartentor zu warten; da kann schon passieren, dass man gefragt wird: "Wieso hast' geläutet? Ist doch eh offen."--77.116.246.9 16:11, 22. Mai 2012 (CEST)

Dir fehlt hier immer das subjektive Tatbestandsmerkmal. Er wollte nix klauen, Du hast ihm nicht untersagt Dein Grundstück zu betreten, er hatte dort was zu suchen (Dich um Dir das Paket zu bringen), er hat keine abgeschlossene Tür aufgebrochen, er hat Dein Paket nicht unterschlagen. Nix ist das. WB Looking at things 12:54, 22. Mai 2012 (CEST)

Der Artikel Einbruch sagt: "So zählt beispielsweise Überklettern eines abgrenzenden Hindernisses im Sinne einer Mutprobe, Freude am Klettern oder um dahinter befindliche Gegenstände zurückzuholen, die sich im Eigentum der kletternden Person befinden, im deutschen Recht nicht zum Einbruch, sofern keine strafbaren Motive vorliegen und das Hindernis nicht beschädigt wird. An Hausfriedensbruch kann gedacht werden, wenn der „Einbrecher“ ohne Bereicherungsabsicht handelt, aber wissentlich oder erklärtermaßen unwillkommen ist." Also: Kein strafbares Motiv, keine Sachbeschädigung, zwar unwillkommen, aber nicht erklärtermaßen und das Paket wohl auch im Prinzip eher willkommen (daher abzuwägen). Ob der Zugang leicht gemacht wurde oder nicht spielt keine Rolle, zumindest nicht bei einem Gartenhaus. In anderen Fällen könnte daraus Fahrlässigkeit abgeleitet werden (z.B. nicht abgeschlossenes Auto). Ein offenes Gartentor ist nicht fahrlässig. --84.191.143.101 15:55, 22. Mai 2012 (CEST) Addendum: So weit ich sehe, ist der Einbruch auch eher etwas, das den Diebstahl mitdefiniert, vgl. (§242 §243 §244 StGB), hier geht es also um ein Eigentumsdelikt. Geht es lediglich um das Eindringen in fremde Räume ohne Eigentumsdelikt, dann geht es um Hausfriedensbruch (vgl. §123 und §124 StGB. --84.191.143.101 16:14, 22. Mai 2012 (CEST)
Quintessenz daraus: Einen Straftatbestand "Einbruch" gibt es im deutschen Strafrecht nicht. Dringt jemand in eine fremde Wohnung oder einen umfriedeten Besitz ein und nimmt etwas weg, liegt erstmal ein Diebstahl als Grunddelikt vor. Das zusätzlich erfüllte Tatbestandsmerkmal des Eindringens in einen umfriedeten Besitz oder eine fremde Wohnung ist eine Qualifikation (Strafrecht) des Grunddelikts. Das bloße Betreten eines fremden Grundstücks ohne etwas wegzunehmen, ist kein Diebstahl, also erst recht kein Einbruchsdiebstahl. Hausfriedensbruch als völlig anderes Delikt kommt dagegen infrage. -- 91.42.36.95 20:36, 22. Mai 2012 (CEST)
Hausfriedensbruch kommt in keinem Fall in Frage, da dem Paketboten das Betreten des Grundstücks nicht verboten wurde. Zum Hausfriedensbruch gehört immer ein Betretungsverbot, sonst begeht ja der Paketbote schon den Hausfriedensbruch, wenn er das Grundstück nur betritt. Da sieht man, dass das unmöglich Hausfriedensbruch sein kann.
Das Verbot muss unmissverständlich sein. Es kann ausgesprochen werden, aber auch als Hinweis auf einem Schild stehen. --Torwartfehler (Diskussion) 20:42, 22. Mai 2012 (CEST)
Vorweg: sicher sind wir uns darüber einig, daß es sich bei dem in Rede stehenden Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Bagatelle handelt, bei der jeder Staatsanwalt und Richter abwinken wird. Ich bin jedoch mit den Ausführungen von Torwartfehler nicht ganz einig. Der § 124 (1) StGB setzt schon früher an und sagt: "Wer in die Wohnung, in die Geschäftsräume oder in das befriedete Besitztum eines anderen oder in abgeschlossene Räume, welche zum öffentlichen Dienst oder Verkehr bestimmt sind, widerrechtlich eindringt [...]" Da ist weder von Schildern noch von ausgesprochenen Verboten die Rede.
Das Grundstück in unserem Fall ist umfriedet. Das Gartentor ist jedoch nicht abgeschlossen. Das muß es aber auch nicht sein, denn es ist auch unabgeschlossen Teil der Befriedung. Aus der Tatsache, daß eine Tür oder ein Tor nicht abgeschlossen ist, kann nicht abgeleitet werden, daß jedermann dort durchgehen oder eindringen darf. Im Gegenteil: Eine Tür bei einem Privatgrundstück oder privaten Haus oder einer Wohnung signalisiert: Hier beginnt ein von der Öffentlichkeit abgetrennter privater Bereich. Das ist zu respektieren.
Die Frage ist also: ab wann wird das Verhalten des Paketboten widerrechtlich? Wenn der Paketbote nun das Grundstück durch das unabgeschlossene Gartentor betritt, um z.B. auch noch an der Tür des Gartenhauses zu klopfen, ob sich etwa dort ein Bewohner aufhält, bewegt sich das meines Erachtens noch in einem legalen Rahmen. Man könnte das als Serviceleistung und Bemühen im Rahmen seiner vertraglichen Zustellpflicht auslegen, daß er (neben seinem Eigeninteresse, den Auftrag abzuwickeln) dem Empfänger Zeit und Wege ersparen will.
Wenn er jedoch die (unverschlossene) Tür des Gartenhauses öffnet und darüber hinaus auch noch das Gartenhaus betritt, dann ist das imho eindeutig übergriffig. Spätestens hier ist er nach den allgemeinen gesellschaftlichen Umgangsweisen und den guten Sitten wissentlich unwillkommen. Die Einfriedung des Grundstücks und die geschlossene Tür signalisieren unzweifelhaft: Hier ist ein Privatbereich. Immerhin unterliegt die Unverletzlichkeit der Wohnung als ein Grundrecht (Art. 13 GG, [19]. ja einem besonderem Schutz, es geht also um keine Nebensächlichkeit. Es bedarf also m.E. keiner Schilder und besonderer Erklärungen. Ein Zaun und eine (wenn auch unverschlossene) Tür reichen bereits aus, um in einem bedeutenderen Fall auf Hausfriedensbruch durch Eindringen in das Gartenhaus zu erkennen. --84.191.143.101 21:37, 22. Mai 2012 (CEST)
Das bloße Betreten des Gartenhauses ist kein Hausfriedensbruch, nur das widerrechtliche. Der Zusteller muss also wissen, dass er da nicht rein darf (oder raus muss), bevor er Hausfriedensbruch begeht. --79.224.240.166 21:46, 22. Mai 2012 (CEST)
Das weiß er, bzw. es ist ihm zuzumuten, daß er das weiß. Man geht auf irgendwelchen Grundstücken nicht irgendwo rein. Man klopft und wenn keiner da ist, geht man und hinterläßt an der Tür (nicht aber im Inneren) eine Nachricht. Das ist Grundwissen in Fragen des Respekts der Privatsphäre, gute Kinderstube 2. oder 3. Klasse. --84.191.143.101 21:55, 22. Mai 2012 (CEST) Oder anders formuliert: Eine Tür (oder ein Fenster) ist genauso eine Sperre wie ein Zaun oder eine Wand. Da ist kein Unterschied. Die Tür ist nur da, damit der Bewohner in sein Privatreich kommt und sonst niemand, es sei denn, er lädt jemand ein, hereinzukommen. Der Zusteller war nicht eingeladen. Sonst käme ja am Ende noch jemand und sagt. Das Fenster war offen, also durfte ich da einsteigen... --84.191.143.101 21:59, 22. Mai 2012 (CEST)
(BK) Da bist Du im Unrecht. In Deutschland ist nicht alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist, sondern es ist alles nicht erlaubt, was ausdrücklich verboten ist. Wenn also kein Schild „Betreten verboten“ dran ist, dann darf er rein, ohne Hausfriedensbruch zu begehen. --79.224.240.166 22:02, 22. Mai 2012 (CEST)
Hast du Art. 13 GG gelesen? Ist oben verlinkt. Es ist verboten. Die Wohnung ist unverletzlich. Das gilt auch für Privatpersonen. Daraus wachsen doch §§ 123 und 124 StGB... --84.191.143.101 22:04, 22. Mai 2012 (CEST)
Ein Paketbote ist bei der Zustellung mal etwas kreativer und tut etwas Ungewöhnliches, um dem Empfänger den Empfang seiner Ware schnellstens zu ermöglichen. Er klaut dabei nichts, bricht nichts auf und macht nichts kaputt. Er legt das Paket lediglich in einem Geräteschuppen ab. Und der Empfänger des Pakets macht sich allen Ernstes Gedanken, wie er dem Boten an den Karren fahren kann? Hätte ich den Glauben an die Menschheit nicht schon lange verloren, dann wäre das ein Grund, es zu tun. Viel Spaß noch bei der Paragraphenreiterei. --91.56.156.128 22:06, 22. Mai 2012 (CEST)
Der Fragesteller schreibt von einem "Gartenhaus". Ob das ein Geräteschuppen ist (was ja etwas ganz anderes suggerieren kann) oder wie das genau aussieht, wissen wir garnicht. Wieviel Eigeninteresse oder Service das Verhalten des Paketboten bestimmt können wir auch nur spekulieren. Entscheidend ist einzig, daß der Fragesteller seine Privatsphäre verletzt sieht. Das kann er zu Recht, auch wenn andere Menschen damit anders umgehen würden. Wir sprechen also über nicht weniger als den Schutz von Privatsphäre. Darüber kann man sich lustig machen oder abwertend schreiben, man kann es aber auch einfach respektieren, oder? --84.191.143.101 22:18, 22. Mai 2012 (CEST)
Da es ihm nur noch darum geht, dem Fahrer an den Karren zu fahren, fällt es mir schwer, da irgendwas zu respektieren. Er hat sich beschwert und seinem Ärger Luft gemacht, aber das reicht ihm nicht. Wenn ihm seine Privatspäre (im Gartenhaus!) so heilig ist, dann soll er halt abschließen. Da kann ja sonst auch jeder andere rein, das ist ihm dann egal oder was? So ein Hermes-Fahrer verdient meienes Wissens pro Paket keinen Euro und muß alle Kosten für Fahrzeug etc. selber tragen. Der verdient unterm Strich unter dem Hartz-4-Satz und geht dafür nicht nur 8 Stunden am Tag arbeiten. Und dem armen Wicht will der Fragesteller hier noch eins reinwürgen, weil er ihm sein Paket gebracht hat? Da hört es bei mir echt auf, aber ich bin jetzt lieber still, sonst rege ich mich zu sehr über das auf, was man als Mitmenschen bezeichnen muß. --91.56.156.128 22:36, 22. Mai 2012 (CEST)
Der Fahrer hatte im Gartenhaus nichts zu suchen. Das ist einfach so. In anderen Ländern würde er das Risiko eingehen, bei einem solchen Übergriff erschossen zu werden. Ob er "mal etwas kreativer" war deshalb und "etwas Ungewöhnliches" getan hat oder ob er, wie Heimschützenzentrum oben überlegt, so handelte, weil er die zweite Anfahrt nicht bezahlt bekommt, ist völlig unerheblich. Er hat in keinem umbauten Raum, ob Gartenhaus, Haus oder Wohnung etwas zu suchen. Niemals. Unter keinen Umständen. Es sei denn, er wird irgendwo hereingebeten. Das einzige, was er darf, ist Ladengeschäfte betreten und selbst in Betrieben hat er nur eingeschränkten, vom Betrieb festgelegten Zugang. Der Fragesteller hat sich daher zu Recht beschwert. Er kann auch davon ausgehen, daß der Fahrer weiß, daß er in umbautem privaten Raum nichts zu suchen hat.
Ich kann auch nicht erkennen, daß der Fragesteller über seine Beschwerde hinaus dem Fahrer "an den Karren fahtren" will. Er fragt nach einer juristischen Einschätzung. Das kann er hier tun. Der Fragesteller hat das Recht, sein Gartenhaus nicht abzuschließen. Das muß er sich von einem aus welchen Gründen auch immer übergriffigen Auslieferungsboten nicht nehmen lassen.
Für die Arbeitsbedingungen bei Hermes ist der Fragesteller nicht verantwortlich. Man kann auch die Arbeitsbedingungen des Fahrers gegen das Recht auf eine geschützte Privatsphäre des Fragestelles nicht gegeneinander ausspielen. Das macht keinen Sinn. Weil du den Aspekt der Mitmenschlichkeit andeutest: Beide sind Menschen. Die Rechte beider sind zu wahren.
Der Fragesteller hat auf die Arbeitsbedingungen des Fahrers keinen Einfluß. Sollte sich der Fahrer in seinem Betrieb für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen, dann steht der Fragesteller in der Verantwortung, sich zu entscheiden, ob und in welchem Ausmaß er solches Engagement unterstützt und sich solidarisiert. Das ist hier aber nicht zu verhandeln. Zufällig weiß ich auch recht gut, wie schwer es ist, innerhalb der Logistikfirmen gewerkschaftliche Vertretungen zu organisieren. Hermes kenne ich nicht so gut, aber insbesondere UPS ist da schon immer eine ganz harte Nuß. Andererseits sind die Beschäftigten dort nach meiner Erfahrung auch nur bedingt bereit, für ihre Interessen ernsthaft zu kämpfen. Dabei ist mir schon klar, daß dies auch das Ergebnis der Einstellungspolitik dieser Firmen ist und dann die Angst die Betriebsatmosphäre regiert. Die Krokodilstränen, die ich über den armen Fahrer und seine miesen Arbeitsbedingungern vergießen würde, halten sich daher in Grenzen und wären immer an die Frage gekoppelt, ob und in welchem Ausmaß er sich zur Wehr setzt. Bei diesem Bemühen hätte er allerdings meine Unterstützung. Nicht aber, wenn er das Recht seiner Kunden auf eine geschützte Privatsphäre mißachtet. --84.191.143.101 01:51, 23. Mai 2012 (CEST)

In der Wikipedia steht es doch ziemlich deutlich: "Der Tatbestand gliedert sich in zwei Varianten: Tatbestandmäßig ist das vorsätzliche Eindringen gegen den Willen des Berechtigten in näher bestimmte Räumlichkeiten." - dieser Wille ist natürlich bekanntzugeben. Ansonsten würde die hier gewünschte Anwendung jeden permanent zum Straftäter machen, wenn man fremden Besitz betritt, was täglich geschieht. Allgemein gilt der Grundsatz, bis zur ersten verschlossenen Tür. Also vom Gartentor auf direktem Weg zur Haustür, wenn das Tor offen steht, ansonsten nur, wenn keine Klingelanlage vorhanden ist. Das bloße Betreten durch Zusteller (keine Postboten) ist straffrei. Gartenhäuser sind darin jedoch nicht enthalten. Die Frage ist aber, ob eine Klage Aussicht auf Erfolg hat, und vor allem, welche Konsequenzen das haben kann. Wie wäre es zB. damit, daß Hermes in Zukunft die Zustellung ablehnt? Ich denke, auf einer solchen "Schwarzen Liste" bei Versandhäusern zu stehen, bringt mehr Unbill, als die hier erfolgreiche Zustellung einer Sendung. Das "Gewohnheitsrecht" der Zustellung bedarf sicher keiner individuellen Festlegung je Grundstück. Einfach ein handelsübliches Schild aufhängen, und die Konsequenzen tragen.Oliver S.Y. (Diskussion) 01:56, 23. Mai 2012 (CEST)

Ich verstehe den Fragesteller so, daß er sich über die freche Antwort von Hermes auf seine Beschwerde geärgert hat und sich rechtskundig machen will, sich seiner Einschätzung, daß das nicht ok war, daß ein Tabu verletzt wurde, versichern will. Ich stimme dem zu, andere argumentieren wie Hermes, er solle (salopp gesagt) sich nicht so anstellen, das sei doch egal und nehmen nicht zur Kenntnis, daß er (imho begründet) eine Verletzung seiner Rechte reklamiert. Von einer Klage war nirgendwo die Rede. Wäre auch. das würde ich ebenfalls so einschätzen, völlig aussichtslos. Juristisch eine Bagatelle, für den Betroffenen aber in seinem subjektiven Empfinden offenbar nicht. Wenn Hermes eine Zusendung ablehnt, muß der Absender eben eine andere Firma auswählen. Hermes hat aber die Möglichkeit, am Tor am Zaun zu klingeln und zuzustellen, wie es sich gehört. Warum sollten sie also ablehnen? Wenn Hermes eine Zusendung ablehnt, weil der Bote das Gartenhaus nicht betreten darf, würde ich sie allerdings mit großer Lust (wegen was auch immer) verklagen und damit in die Öffentlichkeit zerren. --84.191.143.101 02:03, 23. Mai 2012 (CEST) Erg. --84.191.143.101 02:13, 23. Mai 2012 (CEST) p.s.: Zur Frage der Willensäußerung: Ein Zaun ist Ausdruck eines Willens: hier beginnt mein Privatbesitz und eine geschlossene Tür (ob abgeschlossen oder nicht) ist Ausdruck eines Willens: Hier darfst du nicht rein. Daß es eine straffreie Grauzone gibt ist unbestritten, da gehe ich mit deiner Darstellung konform. Aber solange man nicht jemand antrifft, sind Zaun und Tür die gültige Willenserklärung. --84.191.143.101 02:24, 23. Mai 2012 (CEST)

Danke für eure Einschätzungen. Ich werde den Zusteller natürlich nicht verklagen, aber zukünftig die Tore (ab)schließen, wenn ich nicht da bin. Was zurück bleibt ist eben ein komisches Gefühl, nachdem ein Fremder in unserem Gartenhaus war, dass nicht nur ein Geräteschuppen ist. In diesem befinden sich einfache Möbel und es wird im Sommer auch für Übernachtungen genutzt (Kinder, Gäste, ...). --141.15.31.1 07:12, 23. Mai 2012 (CEST)

Das ist es, du hättest das Gartenhaus verschließen müssen, wenn du nicht wolltest, das jemand es betritt. Der Paketbote hätte sicher das Gartenhaus nicht aufgebrochen.
Allgemein: Manche sehen die Frage des Betretungsverbots von Grundstücken hier zu eng. Wer möchte, dass sein Grundstück nicht betreten wird, muss es mit einer abschließbaren Tür, die dann auch abgeschlossen sein muss, in einer Grundstücksmauer oder einem Zaun versehen. Dann macht sich jeder strafbar, der dieses Grundstück (gewaltsam) betritt. Ein Zaun alleine genügt nicht, um anzuzeigen, dass man nicht möchte, dass das Grundstück betreten wird. Es kommt darauf an, dass der Betretende erkennt oder erkennen muss, dass er etwas Verbotenes tut. Das ist beim Betreten durch ein offenes Gartentor mit Sicherheit und beim Betreten eines nicht abgeschlossenen Gartenhäuschens zum Zweck der Paketablage - nicht zum Zweck des Auskundschaftens von Übernachtungsmöglichkeiten - n. m. M. nicht der Fall.
Zudem gibt es sogar Situationen, bei denen es strafbar ist, nicht in eine Wohnung einzudringen. Man kann also nicht leichtfertig alles Mögliche gleich zum Hausfriedensbruch erklären. --Torwartfehler (Diskussion) 17:02, 23. Mai 2012 (CEST)
Um das Ganze noch eine Idee spitzfindiger zu machen: Was ist denn, wenn der Paketbote das Gartenhaus überhaupt nicht betreten, sondern nur die Tür aufgemacht und das Paket hineingelegt hat? --Jossi (Diskussion) 20:03, 23. Mai 2012 (CEST)
Dann auch spitzfindig: Was wäre denn, wenn du genau in diesem Augenblick im Gartenhaus am poppen bist? Sagt dann der Bote: "Oh, laßt euch nicht stören... Aber könnte vielleicht jemand ganz kurz hier den Empfang quittieren?" :-) Welche Botschaft geht von einer verschlossenen Tür aus (ob abgeschlossen oder nicht, das weiß man ja erstmal garnicht)?
@Torwartfehler: Wozu gibt es Zäune? Bloß wegen der Hunde? Was sagt uns ein Zaun? Und sagt uns ein Tor im Zaun etwas anderes als der Zaun? Ich habe den Eindruck, du liest nicht. § 124 StGB schreibt: "in das befriedete Besitztum [...] widerrechtlich eindringt." Ein Zaun ist eine Befriedung. Ob das Zauntor offensteht oder nicht ist dabei völlig wurscht. In dem Wort Befriedung oder Einfriedung steckt das Wort Frieden. Auch in dem Sinn: Laßt mich hier bitte zufrieden. Ich will hier meine Ruhe haben. Es gibt kein Recht, einfach auf anderer Leute Grundstück zu gehen. Wie kommst du darauf? Wo hast du das her? Im Gegenteil: die Privatheit ist grundgesetzlich geschützt, da gehört nicht nur das Haus sondern auch das Grundstück dazu. Es gibt begründete Ausnahmen. Aber solange eine Klingel am Zaun ist, ist spätestens da normalerweise für den Paketboten Ende der Strecke. Genau deswegen gibt es nämlich - Überraschung! - genau an dieser Stelle eine Klingel. Da hat sich jemand was bei gedacht. Alles andere ist abhängig von Absprachen Großzügigkeit, Grauzone, Kulanz, Gastfreiheit, wie man es auch nennen mag und vor allem eben davon, ob du von einem Bewohner willkommen geheißen wirst. Das ist kein Automatismus: Ich hab ein Grundstück - alle sind willkommen. Im Gegenteil: Ich hab einen Zaun: Frag also gefälligst, ob du willkommen bist! Torwartfehler, ich fürchte, dir fehlt da einfach ein Stück Unrechtsbewusstsein. Ob es dir gefällt oder nicht, das ist die Rechtslage. Wir sind nicht bei Pippi Langstrumpf und machen uns die Welt widde widde wie sie uns gefällt. Zäune sind eine Fehlentwicklung menschlicher Kultur, die man überhaupt nicht beachten muß? Ein Zaun? Na und? Egal... Wie geschrieben: Woanders wirst du mit dieser ignoranten Haltung vielleicht erschossen und alle anderen nicken und sagen: Was geht er auch auf dieses Grundstück... - vgl. z.B. Stand-your-ground law, da ist in Florida übrigens auch Hausfriedensbruch eingeschlossen, oder: Trayvon Martin und hier) --84.191.143.70 21:29, 23. Mai 2012 (CEST) Ergänzung --84.191.143.70 22:28, 23. Mai 2012 (CEST)
Wenn er gerade beim Poppen gewesen wäre, hätte der Bote das wohl gehört und wär drauß0en geblieben, schließlich macht das ja noramlerweise Lärm und Gartenhäuser sind üblicherweise nicht schallisoliert. Auf die Argumentation über stand-your-ground-laws und den Fall Trayvon Martin (der übrigens nichts mit Hausfriedensbruch zu tun hatte), will ich garnicht eingehen. --MrBurns (Diskussion) 07:36, 25. Mai 2012 (CEST)
Offensichtlich ein bislang ungelöstes juristisches Problem. Das darf nicht so bleiben. Ich empfehle folgende Gesetzesvorlage: "Wer ungebeten und ohne Erlaubnis des Eigentümers oder Mieters Pakete bzw. Briefe in unverschlossene Gartenhäuser ablegt, wird mit einer Freiheitsstrafe nicht unter 3 Jahren bestraft. Schon der Versuch nicht verschlossene Gartenhaustüren zu öffnen ist strafbar! ;-) --79.199.122.35 01:17, 24. Mai 2012 (CEST)
Es gibt (bereits aus mehreren Jahrzehnten) diverse Erhebungen und Untersuchungen, daß die Opfer von Einbrüchen in vielen Fällen viel mehr unter der Vorstellung leiden, daß jemand "Fremdes" ohne Kontrolle sich in ihren privaten Räumen aufgehalten hat und ihren Sachen durchwühlt hat, als unter den angerichteten materiellen Schäden durch Diebstahl und den oft noch größeren Schäden durch mit dem Einbruchvorgang verbundene Zerstörungen. Das Verhältnis zu "ihren" Räumen ist bei den Opfern (bisweilen dauerhaft) gestört, sie fühlen sich nur noch unsicher und unwohl innerhalb ihrer vormals schützenden Privatsphäre. Der Artikel Einbruch enthält nicht umsonst deshalb ein kleines Kapitel Psychische Folgen. Bei 123.000 gemeldeten Wohnungseinbrüchen (2010) und steigender Tendenz [20] betrifft das jährlich eine erhebliche Anzahl von Menschen. Unter diesem Aspekt begrüße ich es natürlich, wenn sowohl juristische Ignoranz, gepaart mit desinteressiertem Unverständnis und die Versuche, quasi das Opfer zum Schuldigen zu erklären ("dann mußt du eben abschließen") als auch derart deutliche Empathie-Krüppelei hier formuliert werden und die Besorgnis über eine zunehmende Vereinzelung, soziale Verrohung und Gefühlskälte in der Gesellschaft mit griffigen Beispielen aus dem Alltag bereichern. Ich gehe nicht davon aus, daß solche Beiträger argumentativ erreichbar sind. Ich denke auch, daß die Selbstverständlichkeiten eines gesellschaftlichen Konsensus, die hier verhandelt werden mußten, nicht ernsthaft gefährdet sind. Ich sehe das eher als ein Pisa-Problem, gepaart mit einer maßlosen Selbstüberschätzung, weil man in den offen Systemen des Web 2.0 (die eben auch immer ein Einfallstor für Asozialität sind) nicht wirklich Verantwortung übernehmen muß. Da das Anliegen des Fragestellers bereits ausführlich abgewogen wurde, ist in diesem Thread wohl kein neuer Aspekt oder ein neues Argument zu erwarten. --84.191.149.180 04:27, 24. Mai 2012 (CEST)
Du bist es, der hier aus einer Mücke einen Elefanten macht. Du vertrittst hier als einziger den Standpunkt, das Verhalten des Paketboten stelle Hausfriedensbruch dar, obwohl es, wie von mehreren Mitdiskutanten ausführlich dargelegt wurde, rechtlich nicht zu beanstanden ist. Deine vielen, vielen Worte verleihen Deinen abwegigen Argumenten keinlerlei Kraft. Sieh endlich ein, dass Du hier daneben liegst. --79.224.250.87 07:12, 24. Mai 2012 (CEST)
Vielen Dank für deine klugen Worte. Wir haben uns heute sehr amüsiert, insbesondere über: "...Deinen abwegigen Argumenten", auf dem zweiten Platz: "wie ... dargelegt wurde, rechtlich nicht zu beanstanden" und als Spitzenreiter: "Sieh endlich ein". YMMD. (Ziel ist, daß wir aus diesen und anderen Antworten ähnlicher Qualität einen Wikipedia-Antwort-Generator bauen. Wir haben also viel Spaß mit dir.)--84.191.149.180 01:08, 25. Mai 2012 (CEST)

Wie schön, dass 84.191 die WP:Auskunft hat, um sich von wüster Beschimpfung ("juristische Ignoranz", "deutliche Empathie-Krüppelei", "Pisa-Problem", "maßlosen Selbstüberschätzung", "Asozialität") bis hin zu Gewaltphantasien als Psychopath darzustellen: " In anderen Ländern würde er das Risiko eingehen, bei einem solchen Übergriff erschossen zu werden." Das Öffnen einer unverschlossenen Tür, um dahinter ein Paket abzulegen, zum Einbruch zu erklären, und sich anschließend über die psychische Schädigung von Einbruchs-"Opfern" Gedanken zu verbreiten, macht manches deutlich, nur keine juristische oder sonstige Kompetenz. --Vsop (Diskussion) 09:34, 25. Mai 2012 (CEST)

Einbruch? Ja stimmt, davon war vor drei Tagen noch kurz die Rede: am 22. Mai, 16:14 schrieb ich: "So weit ich sehe, ist der Einbruch auch eher etwas, das den Diebstahl mitdefiniert, vgl. (§242 §243 §244 StGB), hier geht es also um ein Eigentumsdelikt. Geht es lediglich um das Eindringen in fremde Räume ohne Eigentumsdelikt, dann geht es um Hausfriedensbruch (vgl. §123 und §124 StGB." und die IP 91.42.36.95 sekundierte am gleichen Abend: "Quintessenz daraus: Einen Straftatbestand "Einbruch" gibt es im deutschen Strafrecht nicht. Dringt jemand in eine fremde Wohnung oder einen umfriedeten Besitz ein und nimmt etwas weg, liegt erstmal ein Diebstahl als Grunddelikt vor. Das zusätzlich erfüllte Tatbestandsmerkmal des Eindringens in einen umfriedeten Besitz oder eine fremde Wohnung ist eine Qualifikation (Strafrecht) des Grunddelikts. Das bloße Betreten eines fremden Grundstücks ohne etwas wegzunehmen, ist kein Diebstahl, also erst recht kein Einbruchsdiebstahl. Hausfriedensbruch als völlig anderes Delikt kommt dagegen infrage." Vielleicht hast du ja Lust, das oben mit deiner juristischen oder sonstigen Kompetenz nochmal nachzulesen?
Daß deine juristische oder sonstige Kompetenz dazu kommt, ich würde da etwas "zum Einbruch (zu) erklären", bleibt jedenfalls doch etwas rätselhaft, es sei denn, du willst mich absichtlich falsch verstehen. Ich behaupte einen Bagatellfall (seit dem 22.Mai 2012, 21:37h), der formal die Merkmale von Hausfriedensbruch erfüllt. Die Stand-your-ground-Regelungen in Florida (auf die ich verwies) beziehen sich auch auf Hausfriedensbruch. Ich habe nicht geschrieben, was ich davon halte, weil das hier nicht zu diskutieren ist. Wenn aber eine gesetzliche Regelung tatsächlich das Töten von Menschen (formal zum Schutz von Eigentum, Leib und Leben) mit der Privatsphäre bzw. dem privaten Grund in einen Zusammenhang bringt, sagt das auch etwas über den Stellenwert aus, der privatem Grund (und was damit zusammenhängt) zugeordnet wird. Ein anderer Hinweis von mir hinsichtlich Art. 13 GG zielt in die gleiche Richtung.
Selbst ein Bagatellfall verletzt ein Rechtsgut. Daß dabei die Auswirkungen jenseits des Materiellen schlimm sein können, sollte der Hinweis auf die psychische Folgen bei den Opfern von Einbrüchen verdeutlichen. Diese werden nunmal nicht anhand von Hausfriedensbruch untersucht, aber der vom Fragesteller vorgestellte Fall erfüllt (bis auf den Diebstahl) ja die notwendigen Merkmale: Jemand Fremdes hält sich unwillkommen und unkontrolliert in einer Privatsphäre auf. Der Fragesteller schreibt uns sogar: "Was zurück bleibt ist eben ein komisches Gefühl, nachdem ein Fremder in unserem Gartenhaus war, dass nicht nur ein Geräteschuppen ist." Ich will das nicht zu hoch hängen, aber daß bei dem Fragesteller mehr zurückgeblieben ist als das gelieferte Paket und was das heißt, darüber kannst du ja mit deiner deiner juristischen oder sonstigen Kompetenz über die Pfingstfeiertage nachdenken. Vielleicht geht dir dann auch auf, warum ich so eine starke Formulierung wie "deutliche Empathie-Krüppelei" benutzt habe.
Der (meines Erachtens) Mord an Trayvon Martin hat nicht unmittelbar mit Hausfriedensbruch zu tun, das ist ein berechtigter Einwand. Der Täter George Zimmerman gehörte einer sogenannten Nachbarschaftswache an. Diese wirkte aber nicht in einem Problemviertel, wie es beispielsweise Teil des Konzepts der Guardian Angels ist, sondern in einer sogenannten Gated Community. In solchen Vierteln beginnt sich die wohlhabendere bürgerliche Mittelschicht und Oberschicht zu verschanzen. Auch hier wird dem Schutz des privaten Grundes ein hoher Stellenwert zugeordnet und das Privateigentum an Grund dient bei bestimmten Schutzkonzepten als Hilfsmittel, um teilweise ganze Wohngebiete dem öffentlichen Raum zu entziehen (vgl. z.B. Sun City (Stadttyp)). Auch dafür (und nicht nur für den ihn ebenfalls leitenden Rassismus) steht George Zimmerman. Es erscheint mir signifikant, daß sich im Spannungsfeld zwischen Armut und Reichtum das ethische-moralische Wertesystem zu verschieben beginnt und (nach meiner Interpretation) der Wert menschlichen Lebens dabei zugunsten des Eigentums, aber damit verbunden auch des privaten Grundes plötzlich geringer geschätzt wird. Faktisch billigt das Stand-your-ground law Floridas dem Schutz vor Hausfriedensbruch einen höheren Wert zu als dem Schutz des menschlichen Lebens. Das ist nicht allein das Wertesystem von Charlie Crist und Rick Scott sondern auch (mindestens) des Teils der Gesellschaft, der sie gewählt hat. Der (als Beispiel angeführte) Mord an Trayvon Martin, mehr noch die Nachsicht und das Verständnis, das dem Mörder George Zimmerman in diesem Fall entgegen gebracht wurde, sind imho Ausdruck eines über den Fall hinausweisenden gesellschaftlichen Spannungsfeldes. Diese Position (was immer man davon halten mag, das gehört nicht hierher) steht der hier in der Diskussion anklingenden Haltung, man könne doch über ein Grundstück gehen, wie es einem beliebt, diametral entgegen. Auf diese Diskrepanz hinzuweisen (die selbstverständlich auch ernstzunehmende Ursachen hat und nicht vorschnell mir solchen Ebenen wie den bei dem Mord an Martin mitwirkenden evidenten Rassismus abgetan werden sollte), hat nichts mit Gewaltphantasien zu tun. Mir deshalb "Gewaltphantasien" anzudichten sagt wohl mehr über dich und deine sonstige Kompetenz als über mich aus, oder? --84.191.142.219 17:27, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] M+S Elektronik

Mal eine Frage, weil ein Bekannter von mir zu DotCom-Zeiten Aktien dieser Firma hatte... über die Firma ist laut Homepage im März 2002 das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Trotzdem werden ihre Aktien noch gehandelt und die Homepage ist noch aktiv. Wie geht denn sowas? Ich hätte erwartet, entweder wird das Unternehmen gerettet oder liquidiert, aber 10 Jahre "Dauerinsolvenz"?

--88.67.145.190 09:31, 22. Mai 2012 (CEST)

Naja, "aktiv" würde ich diese Homepage nicht gerade nennen.
Insolvenzverfahren mit einer Dauer von über zehn Jahren sind keine Seltenheit. --Snevern 09:48, 22. Mai 2012 (CEST)
Die IG Farben ist seit 1952 in Liqudation, seit 2003 insolvent und wurde dennoch bis 9. März 2012 an der Börse gehandelt. --Rôtkæppchen68 09:56, 22. Mai 2012 (CEST)
Oft dienen solche Pfennigaktien insolventer Unternehmen, die an der Boerse noch ihr Zombiewesen treiben, nach Jahren dann als Aktienmantel oder Aktienhülle fuer ein neues Unternehmen, siehe [21] . Gold-Zack war hierfuer ein Beispiel (ist aber inzwischen schon zum zweiten Male bankrott). -- Arcimboldo (Diskussion) 10:07, 22. Mai 2012 (CEST)
An der Börse geht es doch nie darum, wieviel eine Aktie wert ist, sondern nur darum, was die Leute glauben, wieviel sie wert wäre. Man denke nur an den Telefonkarten-Hype. Siehe auch Spekulationsblase. --Plenz (Diskussion) 10:54, 22. Mai 2012 (CEST)
Telefonkarten wurden aber nur auf Sammlerbörsen gehandelt. So etwas gilt/galt auch für Ü-Eier, Fussballbildchen und Munch-Gemälde. Was ist denn ein Preis, in dem kein Glauben steckt? --Aalfons (Diskussion) 11:22, 22. Mai 2012 (CEST)
Richard-Dawkins-Award ??? scnr GEEZERnil nisi bene 11:29, 22. Mai 2012 (CEST)
Dabei habe ich mit solcher Präzision das n gesetzt! --Aalfons (Diskussion) 11:32, 22. Mai 2012 (CEST)
Atheismus kein Glaube? Das ist der Glaube der Atheisten. ;) -- Arcimboldo (Diskussion) 11:36, 22. Mai 2012 (CEST)
Also kurz zusammengefasst: Der Wahnsinn hat Methode. Das überzeugt mich mal wieder, die Finger auch weiterhin aus Aktiengeschäften rauszulassen. -- 88.67.145.190 12:32, 22. Mai 2012 (CEST)
Wer die Methode kennt, darf mitmachen! --Aalfons (Diskussion) 12:40, 22. Mai 2012 (CEST)
Aber wer nur glaubt, sie zu kennen... -- 88.67.145.190 12:46, 22. Mai 2012 (CEST)
lässt die Finger davon und bleibt wohlhabend. --Aalfons (Diskussion) 13:57, 22. Mai 2012 (CEST)
How do you make a small fortune on the stock exchange? Start with a big one! --Zerolevel (Diskussion) 16:56, 22. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Digitalcamera

Bei mir wäre mal eine neue Digitalcamera fällig. Das Angebot hier gefällt mir ganz gut, zumal man damit auch HD-Filme erstellen kann. Frage: Worauf muss ich beim Kauf einer SD-Karte achten, damit die schnell genug für die Datenrate im Videobetrieb ist (24 HD-Bilder pro Sekunde, angeblich nur 3 MBit/s, wahrscheinlich wegen der Komprimierung)? Gibt es da eine Zertifizierung für die Schreibgeschwindigkeit? Und was ist überhaupt der Vorteil eines "echten" Camcorders. Die haben ja auch keine höhere Auflösung als HD (und wer bräuchte schon mehr)? Oder haben die eine höhere Bilderrate?--Ratzer (Diskussion) 09:42, 22. Mai 2012 (CEST)

Auf Marcela Miniauge2.gif warten, der wurde mit einer Digitalkamera am Auge geboren. GEEZERnil nisi bene 10:15, 22. Mai 2012 (CEST)
Das ist auch immer eine Frage was du für eine Endqualität willst. Und da heisst es unkomprimiert ist immer besser (Rohdaten heisst hier das Keywort). Denn die Details die mir die Kamera weg komprimiert hat, hohle ich auch mit dem besten Bearbeitungsprogramm nicht wieder. Bei der Speicher hast du es schon richtig erkannt, die Geschwindigkeit ist wichtiger als die Kapazität. Da ist es vor allem eine Frage was die braucht. Eine 90 kB/s bringt nichts, wenn die Kamera eh nur mit 30 kB/s schreiben kann. Aber es ist wirklich so, hier ist vor allem Ausschlag geben, was deiner Meinung nach das Ding denn können soll. Denn zum Filmen sollte das Ding dir auch gut in der Hand liegen, und das machen die wenigsten Digitalkammeras. Denn wenn dir das Ding nicht in der Hand liegt verwackelst du den Film so zimlich garantiert wenn du kein Stativ benutzt (Ich denke jeder kennt die Wackel You-tub Filchen mit der (Handy-)Kammera). Es ist schon richtig Camcorder haben in der Regel keine höhere Aufszeichungsrate, sind aber lichtempfindlicher usw. . Die Bilder sind eben qualitaiv meist um längen Besser (Gut, dass die Bilder wirklich gut sind, das muss man zuerst auch können. Kann man eh nicht reicht oft eine schlechtere). --Bobo11 (Diskussion) 11:15, 22. Mai 2012 (CEST)
Unkomprimiertes HD-Video ist mir in der Preisklasse unbekannt. Klar, Rohdaten bei Fotos bieten Vorteile, aber beim Film würden die 24 Bilder/sek wohl bedeuten: Auf der Karte haben 24 Bilder (entsprechend 1 sekunde Film) Platz ;-) --Gnu1742 (Diskussion) 11:20, 22. Mai 2012 (CEST)
Klar wird ein HD-Video komprimiert, und nicht in RAW abgepeichert. Die Frage ist halt immer WIE. Und genau da, liegen die Unterschiede. Und bei einer Kamera die Videos zwar aufnehemn kann, ist aber durchaus die Frage angebracht, kann sie Einzelbilder auch RAW speichern, oder komprimierst sie die auch automatisch. ODer ebne auch welche Belichtungs Teife hab ich. Klar mit JPG kann ich nur 8 Bit Beleuchtungstiefe abspeichern. Aber es macht eben schon einen Unterschied auf wie vielen evektifen Stufen die 8 bit extrahiert werden, ob aus 8 oder 12 oder 16. Und genau darin Unterscheiden sich die billigen Kleinknipsen von teureren und erstrecht von denn besseren SLR-Kammeras. Mit grosseren Objektiven kriege ich einfach mehr Licht in das Gehäuse, und damit auch eine bessere Beleuchtungstiefe. Bei schönen Wetter kriegt fast jede Kamera gute Bilder hin (und wenn nicht ist, ist eh meist der Fotograf schuld und nicht die Technik), ob eine Kammera was taugt findet man bei Difussen und schlechten Lichtverhältissen heraus. Ob sie, und vor allen wann, sie anfängt zu rauschen. Und das hängt z.t. auch arg mit der Verarbeitungsqualität zusammen (Also ob Objektiv und Chip zusammenpassen), günstig muss nicht schlecht heisen.--Bobo11 (Diskussion) 12:30, 22. Mai 2012 (CEST)
Es hängt nicht nur von der reinen Film-Datenmenge pro Sekunde ab. Die Kameras machen oft im Hintergrund noch alles Mögliche. Habe es erlebt, dass selbst beim Fotografieren einige Kameras probleme bereiten wenn die SD-Karte ihnen zu langsam ist, auch wenn sie rechnerisch mehr als ausreichend schnell ist. Ergebnis waren Datenfehler, verhunzte, verkorkste, zerstückelte oder nicht mehr öffenbare Bilddateien. Mein Tipp daher: lieber schneller kaufen, preislich macht es doch eh nicht mehr soo viel aus. Ich arbeite nur noch mit Class10 Karten, auch wenn ich nur Fotografiere. Der Samsung WB2000 war beispielsweise eine Class4 zu langsam. -- 208.48.242.106 13:03, 22. Mai 2012 (CEST)
Zustimmung meinerseits. Bis auf eins: preislich macht es doch eh nicht mehr soo viel aus ;-) --Marcela Miniauge2.gif 13:56, 22. Mai 2012 (CEST)
Ui ui ui ist das teuer. aber ob man eine Class4 oder eine Class10 kauft geht wirklich nicht groß ins Geld. -- 208.48.242.106 14:25, 22. Mai 2012 (CEST)
schnelle Speicherkarten (Stand heute)

Wenn du Filme drehen möchtest, solltest du dir eine Filmkamera zulegen. Zum Thema Geschwindigkeit habe ich mal einige Meßreihen mit einer Nikon D300s gemacht, die Erkenntnisse stehen auf Wikiversity. Dies alles war mit einer SD- Karte, mit CompactFlash erreicht man deutlich mehr. Allerdings kostet dann auch die Speicherkarte bei Amazon knapp 200 Euro. Trotz nominell gleicher Übertragungsraten (z. B. 45 MB/s) sind CF immer schneller und vorzuziehen, wenn man die Wahl hat.

Eine eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Videokameras liegen viel besser fürs Filmen in der Hand, sie sind auch etwas schwerer, wodurch man nicht so leicht verwackelt. Fotoapparate, nicht nur die kompakten, sind nicht primär fürs Filmen gebaut und konstruiert worden. Irgendjemand kam auf die Idee, die zumindest potentiell sehr guten Objektive von SLR für Filme zu verwenden, deshalb bieten heute so gut wie alle Kameras der unteren bis mittleren Preisklasse auch Videofunktion an. Allerdings fehlen fast immer wichtige Funktionen wie Schärfenachführung, die selbst in den billigsten Videokameras enthalten sind. Erwarte von einer Knipse nicht das Resultat einer richtigen Kamera. Ich habe mal mit meiner D300 was gefilmt, das Ergebnis war trotz sauteurem Objektiv mieserabel, ich habe es sofort gelöscht. Im Profibereich von Kamerasfindest du keinen Blitz, keine Videofunktion usw. Das hat seine Gründe ;) --Marcela Miniauge2.gif 13:54, 22. Mai 2012 (CEST)

Ein Bekannter hat sich bei seinem letzten Urlaub den Fotoapparat gespart und stattdessen mit dem HD-Camcorder Fotos gemacht. Die Fotos waren allesamt katastrophal: 640×480 Pixels und total unscharf. Bei kleinen Kameras ist HD meiner Meinung nach ein Witz. Das wird total zusammenkomprimiert, dass nichts mehr ubrigbleibt. Was nutzt mir die beste Auflösung, wenn der Kompressionsalgorithmus sämtliche Details wegkomprimiert? Dann kann ich doch besser bei 720×576 bleiben. --Rôtkæppchen68 15:56, 22. Mai 2012 (CEST)
Richtig, hätte das keinen Hacken, gäbe es schon lange praktisch nur noch Kombigeräte. Gerade das automatische Komprimieren ist so ein Spasskiller, nicht nur bei den Camcordern sondern auch bei Kameras. Was da alles weg fällt, holt eben auch ein Photoshop nicht wieder. Und wenn das Resulat eigermassen bracuhbar sein will, braucht es massig Speicherplatz, und gerade bei Camcordern eine ordentliche Schreibgeschwindigkeit. Und selbst dann heisst trotzdem die Hauptfrage hat der Interner Speicher Ja oder Nein, denn es sind bei wirklich echtem vollen HD 27 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit erforderlich. Da wird für eine 30 Mbit/s CF-Speicherkarte schon kritisch. Ein normale SD-Karte (nicht SDXC) kannst hier schon fast garantiert kniken.
Aber eben Grundfrage bleibt, was soll das Ding können. Denn hast du da gewisse Anforderungen, reicht so eine Hosentaschen-Knipse nicht mehr. Sondern brauchst du eh einen Camcorder (Wen du gute Filme machen wilst), oder eine SLR-Kamera (Wenn du gute Fotos machen wilst). Ab einem gewissen Punkt, gibt es nur noch ein Oder und kein Und mehr (Oder es werden eben 2 Geräte, die gekaufte werden müssen/dürfen).--Bobo11 (Diskussion) 21:36, 22. Mai 2012 (CEST)
Soll er sich wirklich eine Filmkamera zulegen? Wikisteno (Diskussion) 20:15, 24. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] [Suche] alte BWL-Skripte

Hallo,

ich bin auf der Suche nach alten BWL bzw. Wirtschafts-Skripten:

  • vergleichbare Themen (Einführungen in BWL / VWL); aber eher Fachrichtungen die starkem Wandel unterworfen waren
  • verschiedene Jahrzehnte (gerne ab den 60ern)
  • gerne von verschiedenen Unis oder mehrere Versionen einer Uni (Quer- oder Längsschnittstudie)

Dass da wenig digitalisiert vorliegt, ist mir bewusst. Vllt. hat aber der ein oder andere sowas noch bei sich liegen; bzw. ich suche erstmal nach den digital ältesten. Vielen Dank, --WissensDürster (Diskussion) 16:38, 22. Mai 2012 (CEST)

Wenn du bis in die 1960er Jahre zurückrecherchieren willst, sollte dir auch bewusst sein, dass es gedruckte/kopierte Skripten noch gar nicht so lange gibt. Früher war es üblich, dass der Professor seine Vorlesung hält und die Studenten handschriftlich oder kurzschriftlich mitschreiben und aus ihren eigenen Unterlagen lernen. Erst später hat es Skriptenbörsen gegeben, wo die Studenten diese handschriftlichen Aufzeichnungen untereinander getauscht und kopiert haben, später haben dann oft die Studentenvertretungen ein schöne editierte Zusammenfassung aus mehreren solchen Handschriften in gedruckter Form herausgebracht und erst seit ein paar Jahren ist es Mode geworden, dass die Lehrveranstaltungsleiter selber Skripten schreiben, die sie dann verkaufen und so auch ein kleines Zubrot verdienen. --El bes (Diskussion) 16:48, 22. Mai 2012 (CEST)
Ja genau, sowas in der Art recherchiere ich grad. Und ich bin schon gespannt, wie weit ich in der Zeit zurück komme. An den gedruckten Werken hätte ich wie gesagt auch Interesse. Wäre schon super, wenn jemand die bei sich findet und mir etwas aus den Inhaltsverzeichnissen 'vorließt'. Danke --WissensDürster (Diskussion) 17:13, 22. Mai 2012 (CEST)

Die Studierendenschaft der WiSo-Fak. der Uni-Köln war eine der ersten, die "Mitschriften" angefertigt haben, anfangs noch unorganisiert. (so etwa 1965 +/- )Und die haben auch ein Archiv. Kopien kosten. Adresse etc findest du im WEB.--G-Michel-Hürth (Diskussion) 17:26, 22. Mai 2012 (CEST)

Mir hat ein emeritierter Professor das mit den Skripten einmal so erklärt: im deutschen Sprachraum muss jeder Professor ein Buch zu seinem Hauptthema schreiben, allein schon für seine Reputation. Doch für wen schreibt er dieses? Nicht für die Studenten, sondern um die akademische Kollegenschaft zu beeindrucken. Deshalb sind die Fachbücher bei uns so extrem trocken geschrieben, vollkommen fad und zum lernen praktisch ungeeignet. Das gilt für BWL und VWL insbesonders. Deshalb haben die Studenten schon immer aus Skripten gelernt, früher eben aus selbstgeschriebenen, später aus kopierten, heute aus solchen die man im Uni-Shop fertig kaufen kann. So ab den 1990er Jahren sind dann plötzlich massiv die amerikanischen Textbooks bei uns üblich geworden. Die sind zwar auch von Professoren geschrieben, teilweise sogar Nobelpreisträgern (Krugman, zB), aber die Amerikaner schreiben ihre Fachbücher für die Studenten, leserlich und verständlich, schön gelayoutet, auch in einer etwas lockereren Sprache. Am Anfang hat's die nur auf Englisch gegeben, jetzt gibt's alle Standardwerke von drüben auch in Übersetzung. Das ist mit ein Grund, warum sich das Selber-Skriptenschreiben aufgehört hat. Weil heute die Textbücher da sind, aus denen man auch für die Prüfung lernen kann. Das hat den hiesigen Professoren natürlich den Markt versalzen für ihre langweiligen Schinken, die sie früher den Studenten eingeredet haben. Deshalb machen heute viele ein eigenes Skriptum, basierend auf dem amerikanischen Lehrbuch, aber halt kürzer, zusammengefasst und im Druck billiger, damit sie auch noch ein bisschen was verdienen. --El bes (Diskussion) 17:52, 22. Mai 2012 (CEST)
Also da muss ich vllt. nochmal was klarstellen: Ich meinte eigentlich das 'Zeug' dass man heute per Uni-Intranet als .pdf vor die Nase bekommt. Das landet also nie im Druck - höchstens von jedem Studenten privat und eigen. Daran verdienen Profs also gar nichts. Ist dieses Konzept wirklich so neu?? Gruß, --WissensDürster (Diskussion) 22:15, 22. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] "Kluge" Formulierungen und alternative Begriffe

Hi, gibt es im Internet Seiten auf denen man einen gewöhnlichen Begriff wie "Unterschiede" eingibt, und dann eine etwas anspruchsvollere, in wissenschaftlichen Arbeiten verwendete Alternative zu diesem Wort angezeigt bekommt (in diesem Fall beispielsweise "Differenzen")? (nicht signierter Beitrag von 176.4.143.111 (Diskussion) 18:09, 22. Mai 2012 (CEST))

ein Lateinwörterbuch vielleicht? --El bes (Diskussion) 18:14, 22. Mai 2012 (CEST)
Unser Artikel Thesaurus schlägt openthesaurus.de vor. --Rôtkæppchen68 18:16, 22. Mai 2012 (CEST)
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass man sich mit dieser Methode ganz schön zum Affen machen kann. --89.246.163.214 18:21, 22. Mai 2012 (CEST)
(BK) Wie wäre es mit einem Thesaurus? Der spukt zum von dir angeführten Beispiel noch so was geschwollenes wie "Varianz" oder "Disparität" aus. Bedenke aber die Worte des Buchlings: "Fremdwörter heißen so, weil sie den meisten Lesern fremd sind." Man sollte also vorsichtig sein, erst recht, wenn man es selbst nicht kennt... -- Ian Dury Hit me  18:23, 22. Mai 2012 (CEST)
[22] --stfn (Diskussion) 18:54, 22. Mai 2012 (CEST)
Eine kleine Sammlung hochtrabender Zitate gibt es hier, dort z. B. folgendes: "Die basale Kohärenzbildung über eine Ereignisfigur legt es nahe, Sonettzyklen im Rahmen narrativer Gattungen zu verorten, wobei ›narrativ‹ zunächst nur die präsupponierte Existenz einer noch so rudimentären Geschichte meint." Wundere Dich aber nicht, wenn dann zumeist ein "Hä?" zurückkommt. Wie hat es Tucholsky ausgedrückt: "Kümmere dich nicht darum, ob die Wellen, die von dir ins Publikum laufen, auch zurückkommen - das sind Kinkerlitzchen." ;-) Problematisch wird es aber, wenn das dann doch jemand versteht und Fragen stellt (also - cum grano salis - auf besagten Wellen reitet). Noch eine Bemerkung: Die Bedeutungsnuancen der Wörter solltest Du dann auch unbedingt beachten! Differenzen und Unterschiede sind nicht in jedem Fall deckungsgleich, vgl. z. B. Sie hatten ihre Differenzen. Sein Einsatz machte den Unterschied. Gerade bei fachsprachlichen Begriffen kann die Verwendung deshalb problematisch sein.
P. S.: Manchmal hilft auch Wikipedia. Im Artikel Mein Name ist Nobody stand mal folgende Passage: "Bei dem Film handelt es sich um eine ironisch-kritische Selbstreflexion des Italowesterns selbst. Fonda verkörpert in Gestalt von Beauregard den klassischen Typus des Italowesterns, der Anfang der sechziger Jahre als ästhetische wie ideologiekritische Negation des die Ideologie des weißen, protestantischen Amerikaners propagierenden law-and-order-Westerns seinen Ausgangspunkt nahm." ;-)--IP-Los (Diskussion) 19:14, 22. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Person identifizieren

Hallo, wer ist die Frau, die Nobbi hier bei 2:04 begrüßt? Danke!--92.229.201.164 21:30, 22. Mai 2012 (CEST)

Michaela Noll. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:13, 23. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Küchenhygiene: Schwammtücher in der Spülmaschine

Wir benutzen zum Abwischen von Oberflächen in der Küche Schwammtücher. Aus hygienischen Gründen müssten sie täglich erneuert werden – das wäre unökologisch. Ich habe in einer Hörfunksendung gehört, man solle sie in der Spülmaschine mitwaschen. Das mache ich seit einiger Zeit, weiß aber nicht, wie hoch die Temperatur im Standard/Automatikprogramm tatsächlich ist. Die Schwammtücher sehen anschließend ordentlich aus, ich spüle Reste des Spülmaschinenmittels noch aus und versuche, die Schwammtücher immer möglischst trocken zu halten. Perfekte Küchenhygiene gibt es nicht, aber ist, was ich mache, sinnvoll? Genügt die Temperatur? --Schwammtuch (Diskussion) 21:48, 22. Mai 2012 (CEST)

Ich hab keine Spülmaschine. Ich murkse die Bakterien im Schwammtuch immer in der Mikrowelle ab. Das geht schnell, ist sicher und gründlich. --Rôtkæppchen68 21:50, 22. Mai 2012 (CEST)
Du gibst sie feucht in die Mikrowelle? Wie lange? --Schwammtuch (Diskussion) 21:58, 22. Mai 2012 (CEST)
Das wollte ich auch fragen, wenn mans zu lange drin lässt, ist die Methode jedenfalls nicht sicher, weil im schlimmsten Fall kann das trockene Schwammtuch dann Feuer fangen... --MrBurns (Diskussion) 22:28, 22. Mai 2012 (CEST)
Der Feuergefahr-Hinweis hat durchaus eine gewisse Komik, wenn er von einem Mr.Burns kommt... SCNR -- 188.99.207.155 08:22, 23. Mai 2012 (CEST)
PS: Die eingestellte Leistung (in Watt) sollte natürlich auch angegeben werden, weil tzeitangaben alleine sind bei Mikrowellengeräten nutzlos... --MrBurns (Diskussion) 23:07, 22. Mai 2012 (CEST)

Wenn Du ganz sicher gehen willst: Häkel Dir Spüllappen aus Baumwolle (oder laß sie Dir häkeln): die lassen sich in der Waschmaschine kochen, halten dazu auch noch ewig, haben bessere mechanische Eigenschaften beim Spülen und Abwischen (größere Reibung, es bleibt mehr hängen, und was hängen bleibt, kann man leicht ausschütteln/-spülen) und haben subjektiv eine höhere "Wertigkeit" als die leichten Schaumstoffdinger. --Soccus cubitalis (Diskussion) 22:00, 22. Mai 2012 (CEST)

(BK2)Das kommt wirklich auf die Abwaschmaschine an. Denn die Temperatur beim Spülen liegt je nach Maschine zwischen 65° und 85°. Und 85° reicht für fast alles abzutöten was da nicht drauf gehört. Bei 65°, na ja, wird es schon bisschen kritischer. Wobei da ja bekanntlich noch die nicht geraden sanften Spülmaschinen-Mittel kommen, die alleine werden schon etlichen Bakterien den gar aus machen ^^. Es ist jedenfalls sinnvoller das Schwamtuch in die Spülmaschine zu stopfen, als es neben der Spülle an der normal an Luft trockenen zu lassen. Es wird danach sicher weniger Bakterien und Co. beherbergen, als zuvor.--Bobo11 (Diskussion) 22:02, 22. Mai 2012 (CEST)
Guter Vorschlag mit gehäkelten Spüllappen, aber die brauche ich eben nicht zum Spülen, nur zum Abwischen. Die Waschmaschine läuft bei uns höchstens bei 60 Grad. Die Schwammtücher kommen aus der Spülmaschine schwer nass, ich wringe sie aus, spüle sie dann aus und lasse sie anschließend trocknen. Ich würde einen solchen Aufwand vielleicht nicht betreiben, wenn mein Mann aus alter Gewohnheit nicht immer mal eben mit den Schwammtüchern über den Fußboden fahren würde, um Kleckse, Flecken usw zu entfernen. Es ist ihm nicht abzugewöhnen. --Schwammtuch (Diskussion) 22:08, 22. Mai 2012 (CEST) 65 bis 85 Grad reichen doch normalerweise aus, oder? Vielen Dank auf jeden Fall, morgen sehe ich noch einmal hier nach. Gute Nacht!
Du kannst mit gehäkelten Spüllappen natürlich ohne Probleme auch aufwischen! ;-) --Soccus cubitalis (Diskussion) 22:59, 22. Mai 2012 (CEST)
65°C ist auch nicht das Minimum, ich kenne eine Spülmaschine, die hat nur folgende Waschgänge: vorwaschen (keine Temperaturangabe), Kurzwäsche (45°C), normaler Waschgang (automatisch zwischen 55°C und 65°C, hängt davon ab, wie stark das Geschirr verschmutzt ist). Daher selbst im normalen Waschgang kann es sein, dass nur 55°C erreicht werden. --MrBurns (Diskussion) 22:28, 22. Mai 2012 (CEST)
da unsere chemie-lehrer immer so lustig waren (bis auf die eine), bevorzuge ich in meiner küche eine gute portion spülmittel, die ich in dem schwamm gut verteile... und alle 5 wochen wird es zum herd-tuch und das bisherige herd-tuch zum boden-tuch... *tah dah* --Heimschützenzentrum (?) 00:00, 23. Mai 2012 (CEST)

Was genau hindert Dich daran das Spültuch einfach in einen Topf zu werfen und kochendes Wasser drüberzuschütten (Wasserkocher sind sparsamer als Wasser in der Mimi oder auf dem Herd zu erhitzen), wenns keimfrei sein soll? Ich werfe die Schwammdinger immer in die Waschmaschine. Wenns sehr dreckig ist, einfach Oxipulver dabei und die sind wieder sauber - laufen aber ein wenig ein. WB Looking at things 06:36, 23. Mai 2012 (CEST)

Etwas seltsam anmutende Diskussion. Klar können die in die Spülmaschine, nehmen da aber vermutlich auch ordentlich Platz weg, bzw. behindern das Spülen des Geschirrs. Warum nicht – Weissbier schrieb's schon – mit den Dingern in die Waschmaschine? Die ist doch genau für textiles da. Du wirst wohl kaum Keime in deiner Spüle haben, die nicht bei 60° und handelsüblichen Waschmitteln rausgehen. Du kannst die Tücher sogar in den Trockner packen. -- TZorn 09:05, 23. Mai 2012 (CEST)
Der Begriff "Schwammtücher" umfasst wohl "textile" (Beispiel) als auch "schwammige" (Beispiel) Lappen. Bei letzteren bin ich nicht sicher, ob sie eine Waschmaschine aushalten. --Neitram 11:18, 23. Mai 2012 (CEST)
Tun sie ;) --тнояsтеn 11:24, 23. Mai 2012 (CEST)
Tun sie nicht ;) --89.246.200.40 16:25, 23. Mai 2012 (CEST)
Also bei mir schon. Probieren geht über studieren. --тнояsтеn 18:02, 23. Mai 2012 (CEST)
Bei mir hat das eine fast schon unglaubwürdig wirkende Menge kleiner Zutzeln freigesetzt, die sich hartnäckig in der gesamten Wäsche verteilt haben. Vielleicht sind deine Schwammtücher höherwertig.^^ --89.246.166.114 21:17, 23. Mai 2012 (CEST)
Schwammtuch + Sachen mit Reissverschluß ist eine schlechte Kombination in der Wäsche. WB Looking at things 10:23, 24. Mai 2012 (CEST)

Ich würde eher einen Reiniger mit antibakteriellen Substanzen verwenden. Das dürfte wesentlich mehr Bakterien abtöten als ein Spül- oder Waschvorgang und ist vermutlich auch ökologischer da Waschen bei höheren Temperaturen recht energieaufwendig ist.--Trockennasenaffe (Diskussion) 11:29, 23. Mai 2012 (CEST)

Die bakterielle Belastung in der Küche wird meiner Meinung nach total überschätzt. Um das Schwammtuch zu reinigen braucht es keiner speziellen antibakteriellen Substanzen. Mit dieser Meinung steh ich auch nicht alleine da. Experten raten immer wieder von solcher Verwendung im Haushalt ab, z. B. hier. Vielmehr muss aber der Dreck (der erst den Nährboden für Bakterien bildet) aus dem Lappen raus: Fett, Eiweiß, Schmutzpartikel etc. Daher halte ich an meiner Empfehlung fest: Ab in die Waschmaschine damit. -- TZorn 11:56, 23. Mai 2012 (CEST)
Von übertriebener Küchenhygiene halte ich auch nichts, zu viel chemische Substanzen kommen immer irgendwo wieder an. Schwammtücher übergieße ich ohnehin immer mal wieder mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher. Vielen Dank für eure Auskünfte und Anregungen. Freundliche Grüße --Schwammtuch (Diskussion) 12:04, 23. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Warum duzt man sich im Internet?

--79.200.44.4 23:13, 22. Mai 2012 (CEST)

Sehr interessante Frage! Nach meiner Theorie spielen drei Faktoren eine Rolle:
a.) Computernetze waren im deutschsprachigen Raum zu Beginn über viele Jahre eine rein universitäre Angelegenheit, dementsprechend waren damals wohl vor allem (Jnformatik-)Studenten diskursbestimmend. Nun ist es ja Sitte, daß Studenten einander duzen -- und als auch "Zivilisten" begannen, die Netze zu bevölkern, war das Duzen dort eben schon üblich und wurde fortgeführt.
b.) Verstärkend wirkte wohl eine (unbewußte?) Fortführung des "Masken-Du": Auf Maskenbällen und überhaupt überall, wo Menschen maskiert aufeinandertreffen, ist im Deutschen das Du bis in die höchsten Kreise üblich -- wurden Maskenbälle doch weiland außerhalb des Karnevals vom Adel gern gefeiert, um einmal aus den Zwängen der höfischen Gesellschaft ausbrechen zu können. Auf Maskenbällen waren alle Standesunterschiede verwischt, und ein äußeres Zeichen dafür war die Anrede mit dem Maskennamen und dem Masken-Du. Da es im Netz -- im Unterschied von fast allen anderen Lebensbereichen -- schon von Anfang an Sitte war, unter Pseudonym in Erscheinung zu treten, was ja auch eine Art Maskierung ist, könnte ich mir vorstellen, daß die Tradition des Masken-Du verstärkend auf die ohnehin schon vorherrschende studentische Duzerei gewirkt hat.
c.) Computer und die damit verbundenen Möglichkeiten waren in der Anfangszeit auch ein bevorzugtes Spielzeug von allerhand gesellschaftlichen Aussteigern und sonstigen Eigenbrötlern. Solche Menschen pflegen meist keinen besonderen Wert auf ständische Umgangsformen zu legen und sind in der Regel auch explizit egalitär eingestellt. Auch in diesem Milieu war das Du selbstverständlich gang und gäbe -- in den Achtzigern noch viel mehr und mit mehr ideologischer Unterfütterung als heute.
Bin gespannt auf weitere Gedanken dazu! Vielleicht gibt's sogar wissenschaftliche Untersuchungen? --Soccus cubitalis (Diskussion) 23:28, 22. Mai 2012 (CEST)
Warum das hier so ist, kann ich Ihnen sagen --91.56.156.128 23:38, 22. Mai 2012 (CEST)
Die Tante liefert übrigens auch einiges --91.56.156.128 23:41, 22. Mai 2012 (CEST)
(BK)Die Begründung dort (also auf Wikipedia:Warum sich hier alle duzen) halte ich nicht für zutreffend. Das Duzen ist und war schon vor Wikipedia fast überall üblich, wo in Computernetzen (Usenet, Mausnet...) kommuniziert wurde -- außer in E-mails. Das hat mit der angeblichen Jntimität am Anfang der Wikipedia nichts zu tun. --Soccus cubitalis (Diskussion) 23:45, 22. Mai 2012 (CEST)
Der erste goolge-Treffer klingt ganz plausibel, auch wenn der Autor etwas weit ausholt. --91.56.156.128 23:48, 22. Mai 2012 (CEST)
Das mit den Computerfreaks erscheint mir ja noch plausibel -- aber daß das Duzen aus dem Englischen gekommen sein sollte, halte ich für Volksetymologie. Man merkt ja wohl noch, ob man englisch oder deutsch spricht, dementsprechend handhabt man auch die T/V distinction der Sprache angemessen: im Englischen sagt man zu allen Ihr, im Arabischen und Lateinischen Du, im Deutschen, Italienischen, Französischen... eben Du oder Sie, je nachdem. Verwechslungen können da eigentlich nicht geschehen. Sieht man sich z.B. das XVIII. Jh. an, so war die Sprache der "besseren Gesellschaft" eindeutig Französisch -- mit vous natürlich! Trotzdem wäre es selbst dem radebrechenden Friedrich II. nicht eingefallen, nach französischem Vorbild seine Untertanen zu duzen (die hießen "Er", "Du" sagte Fritz zu Tieren und Dienern) oder Honoratioren zu Jhrzen -- die wurden auch damals schon gesiezt, das "Jhr" wäre im Deutschen distanzlos gewesen. --Soccus cubitalis (Diskussion) 00:03, 23. Mai 2012 (CEST)
Man duzt sich gar nicht zwangsläufig im Internet. Im SpOn-Forum etwa wird sich oft gesiezt (aktuelles Beispiel). Auch Amazon, Google und Ebay siezen mich. In Foren, vielen Blogs usw. wirds dann halt manchmal privater, genauso wie in der Kneipe, im Cafe, der Disco oder der Bravo. Schöne Grüße --stfn (Diskussion) 23:50, 22. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Fotoapparat Kaufberatung

Seit einiger Zeit bin ich ziemlich emsig beim Ertellen von Artikeln zu denkmalgeschützten Gebäuden unterwegs. Bisher habe ich eine preiswerte Nikon-Kamera (Cool Pics) benutzt, um Fotos zu schießen. So langsam packt mich das Begehren nach etwas Besserem. Mir schwebt vor, eine gebrauchte Kamera für einige hundert €uro z. B. bei Ebay zu ersteigern; allerdings bringt mich das Angebot vollkommen durcheinander. Für einige Tipps von unseren Fachleuten wäre ich dankbar --AlterWolf49 (Diskussion) 23:41, 22. Mai 2012 (CEST)

Wie wäre es, wenn du uns noch dazu verrätst, was dir wichtig wäre an so einem Apparat und was deine Hauptanwendungen sind, damit unsere Fotoexperten überhaupt erstmal einen Anhaltspunkt für die Beratung haben. -- 208.48.242.106 11:04, 23. Mai 2012 (CEST)
Blind geschossen ohne Näheres zu wissen: Nikon D50. --Marcela Miniauge2.gif 11:26, 23. Mai 2012 (CEST)
Grundsätzlich; Günstiges Gehäuse, aber aus einem System, das nach oben offen ist (also auch Vollformatkameras anbietet). Sprich du darauf achtest, dass du deine Objektive auch bei einem späteren Kauf einer "bessere" Kamera noch verwenden kannst. Und nicht bei den Objektiven sparen wollen, sondern wenn schon, dann beim Gehäuse (das digitale Gehäuse veraltet viel schneller, als ein Objektiv bei normalen Gebrauch verschleist). Aber du darfst ruhig zu einem Set greifen, da halt zu dem mit dem bisschen besseren Objektiv. Du solltest dir einfach bewusst sein, wenn die der Fotovirus erwischt, dann läuft die Entwicklung meist wie folgt ab; Kauf eines günstigen Set, kauf von zusätzliche Objektive, kauf eines neues, bessere Kamerabody. Nikon ist von daher schon sicher mal kein schlechter Tipp, Canon wäre der andere. Welche von beiden ist bisschen Glaubesfrage ^^. Ralf kann da einfach nicht andere als Nikon vorzuschlagen ^^. JA, ich weiss ich gehöre keiner der beiden Fraktionen an. Aber ich weiss eben auch, dass ich mit meiner Olympus eben in einer Sackgasse bin, weil zu kleiner Sensor --Bobo11 (Diskussion) 12:35, 23. Mai 2012 (CEST)
Ich hatte 15 Jahre Canon, jetzt Nikon. Es ist wirklich eine Glaubensfrage, welchen Typ man nimmt. Es gibt durchaus Leute, die mit Olympus, Pentax & Co. glücklich sind. Jetzt wirds polemisch: nimm einen Kamerahersteller! Sony und viele andere sind keine..., die können aber prima Walkman bauen. ;) --Marcela Miniauge2.gif 14:37, 23. Mai 2012 (CEST)
Der Tipp von Bobo11 ist sehr beachtenswert. Kauf einen günstigen, gebrauchten Body und investiere in das beste Objektiv, das Du für Deine Zwecke kriegen kannst. Es kommt mehr auf das Glas an, als auf den Chip. Glas ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Glas. Man muss auch nicht unbedingt einen Vollformatsensor haben, wenn einem mal was vor die Linse kommt. Und zu Deinem Thema gibt's auch hier was. Gute Weitwinkeleigenschaften sind dabei wichtiger als lange Brennweiten. Gut Licht - Arnoldius (Diskussion) 15:41, 23. Mai 2012 (CEST)
Eben, Objektive sind das was es zu erhalten gilt. Die sollten eigentlich bei deiner Ausrüstung deine Wertanlage sein. Von daher achte darauf, dass du dir mit dem Body nicht den Aufstieg verbaust. Das du deine Objektive bei einer späteren Kauf einer noch besseren Kamera weiterhin benutzen kannst. Wäre ich mir heute einen neues System besorgen würde das nicht mehr das Olympus E-System, obwohl ich wirklich zufrieden bin mit, und ich vom OM-System her komm und mir die Kamera mir wirklich liegt. Schlicht weg deswegen, weil einen zu kleinen Chip eingebaut haben, der ist nun mal viermal so klein wie bei einer Vollformartkamera mit all denn daraus resultierenden Nachteilen. Da hilft auch das beste Glas nichts, wenn die Kamera an pysikalische Grenzen stösst, weil der Pixel auf dem Sensor zu klein ist.--Bobo11 (Diskussion) 16:02, 23. Mai 2012 (CEST)

Da bin ich wieder. Da ich in der Nacht arbeite, schlafe ich am Tag und so konnte ich nicht eher antworten. Erst mal herzlichen Dank für Eure Ratschläge. Nun mal eine direkte Frage: wie ist es mit der Canon EOS 1000D ist das was für den Anfang? Danke für Eure die Mühe. --AlterWolf49 (Diskussion) 20:18, 23. Mai 2012 (CEST)

Diese Canon hatte ich selber mal eine Woche als Kamera in der Arbeit am Hals. Muss sagen, dass sie relativ schwer ist und man - wenn man sie den ganzen Tag am Hals hängen hatte - mit wunderbaren Nackenschmerzen ins Bett kriecht. Die Bilder fand ich persönlich gelungen. Hier Beispiele: 1, 2, 3, 4, 5 Alofok „Sei ein Künstler!“ 20:27, 23. Mai 2012 (CEST)
Die Bilder finde ich gut. Die würden auch vollkommen für meine Zwecke, Außen- und Innenaufnahmen, überwiegend von denkmalgeschützten Kirchen, reichen. Das Gewicht der Kamera ist nicht so entscheidend, da ich die nicht um den Hals für längere Zeit spazieren tragen werde. --AlterWolf49 (Diskussion) 21:03, 23. Mai 2012 (CEST)
Die etwas aufgebesserte 1000D heißt übrigens 1100D und hat ein paar mehr Megapixel. Der preisliche Unterschied ist auch minimal. Nur beim Objektiv solltest du dann aufpassen... Die Basisobjektive können meistens nicht wirklich viel; das Zoomen kann man daher manchmal komplett vergessen. Alofok „Sei ein Künstler!“ 21:08, 23. Mai 2012 (CEST)
Das ist doch schonmal eine verwertbare Auskunft. Welches Objektiv sollte ich mir zulegen? --AlterWolf49 (Diskussion) 22:14, 23. Mai 2012 (CEST)
Ein gutes? =) Ein Lichtstarkes natürlich, und eher nicht zu grossen Zoombereich verlangen, das geht auf die Qualität (Gummilinse). Da du vor allem Gebäude aufnehmen willst, ein gutes Weitwinkel. Das heisst eben auch ein eher teures Weitwinkel. Einfach mal bisschen Testberichte schmöckern. Und eben schau, dass es auch auf die Vollformat Version gehen würde, heisst bei Nikon kein DX-Objektive.--Bobo11 (Diskussion) 00:55, 24. Mai 2012 (CEST)

Wichtig wäre mir noch die Meinung von Marcela, welche Kamera ist empfehlenswerter, die Nikon D50 oder die Canon EOS 1100D ? --AlterWolf49 (Diskussion) 08:20, 24. Mai 2012 (CEST)

Na ja, die Canon ist fast zwei Jahre jünger. Soll heissen die Canon hat einfach schon vom Jahrgang her die bessere Ausflössung usw.. Die Nikon kann Programm mässig bisschen mehr. Auch kannst du bei der Nikon auch mehr dran rumschrauben. Bei der Nikon kannst du ±5 Blendestuffen manuell einstellen, bei der Canon nur ±2, das ist schon bisschen arg knapp (ab ±3 ist gut, weniger ist schlecht). Heisst wenn dir die Auflösung nicht so wichtig ist, sondern du ein richtiges Spielzeug willst, dann nimm die Nikon =). Aber SO gross sind die Unterschiede nicht (Ich stelle jedenfalls beim Überfliegen der Datenblätter keine wirklich gravierende Unterschiede fest). Nur ist die Chance, dass du eine günstige und gut erhaltene Occasion Nikon D50 kriegst, einfach viel grösser. --Bobo11 (Diskussion) 15:58, 24. Mai 2012 (CEST)
Ein Vergleich Canon vs. Nikon wird immer subjektiv sein, ganz besonders, wenn man eine der Marken benutzt. Wer einmal eine Canon hatte, wird sich mit anderen Kameras des Herstellers schnell anfreunden, einige Bedienelemente sind von Ixus über Powershot bis zu den SLR seit Jahrzehnten identisch, die hatte ich schon 1995 bei meiner augengesteuerten 50-E. Das ist zweifellos ein Vorteil, allerdings auch ein Nachteil, wenn es anfängt, in Richtung professionellerer Fotografie zu gehen. In diesem Sektor empfinde ich Nikon als intuitiver und besser durchdacht. Es gibt aber mit Sicherheit auch Leute, die genau das Gegenteil sagen werden. Versuche mal, ob du beide in die Hand nehmen kannst, probiere sie aus und entscheide aus dem Bauch. Oft wird das erste Produktionsjahr als Argument genannt, davon halte ich persönlich nicht viel. Ok, es werden modernere Sensoren benutzt, das ist aber nicht alles. Ich stand letzten Sommer vor der Entscheidung, Nikon 7000 oder 300s für exakt den gleichen Preis zu kaufen, habe mich für die 300 entschieden, nachdem ich beide in der Hand hatte. Sie ist gut 3 Jahre älter und hat weniger Pixel, liegt aber besser in der Hand, ist schwerer und größer, ich habe da nicht überlegen müssen. Jeder hat andere Präferenzen. --Marcela Miniauge2.gif 17:00, 24. Mai 2012 (CEST)

Ich habe mir auch vor Kurzem eine neue Kamera gegönnt. Ich bin normalerweise kein Fotofreak sondern eher ein "Gelegenheitsknipser"; da tut es für den normalen Hausgebrauch meine 08/15-Kompaktkamera. Aber gerade für die Bebilderung von Wikipedia-Artikeln wollte ich eine etwas besser, allerdings kein Vermögen ausgeben, nur so um die 500 €. Für das Hochladen bei Commons war integriertes Geotagging ein Argument für mich, und da gibt es nicht viel Auswahl in diesem Preissegment. Es kamen als Bridgekameras die Sony HX100V und die Nikon P510 in Frage. Sehr ähnliche Kameras, beide mit Megazoom und beide ca. 350€. Die einzige erschwingliche Systemkamera mit integriertem GPS ist die Sony Alpha 55, die kostet aber ohne Objektiv schon mehr als 700€. Ich habe mich deshalb letztlich für die Sony HX100V entschieden und bin bisher ganz zufrieden. Ich habe aber wie gesagt auch nicht sehr hohe Ansprüche, mir reicht ein "Walkman". ;) --TETRIS L 17:32, 24. Mai 2012 (CEST)

Der Rat von Marcela war sehr hilfreich, nochmal danke Ralf. Meine Frau hat eine Nikon d 6000 und eine meiner Töchter eine Canon 1000D SLR. Die hab ich beide mal zur Hand genommen und nach Bauchgefühl entschieden. Vor 10 Minuten konnte ich eine futschnagelneue Canon 1000 D, mit Standardobjektiv, für 324,-- Euro schießen. Nun schau ich nach einem Weitwinkelobjektiv. Wenn ich professioneller werden will, dann verkauf ich die Kamera wieder und leg mir ein besseres Gehäuse zu. Zum üben, ich habe null Ahnung von Fotografie, reicht das wohl. Allen Ratgebern noch einmal herzlichen Dank. --AlterWolf49 (Diskussion) 22:18, 24. Mai 2012 (CEST)

@Bobo11: Wenn die Software der 1000D/1100D dieselben Bracket-Fähigkeiten wie die einer 500D anbietet, dann kann manuell eine Spreizung zwischen -4 und +4 Blendenwerte eingestellt werden! Allerdings geht das nicht mit nur einer Aufnahmeserie: Du musst eine Aufspaltung von 2 Blendenwerten und dann den mittleren Wert auf +2EV einstellen, so dass Du dann ein Bracket 0EV; +2; +4EV hast. Dasselbe geht natürlich auch in die andere Richtung mit -4EV; -2EV und 0EV. Bei Bedarf kann das sinnvoll sein, um DRI-Rohmaterial zu schießen, allerdings muss man sich dann tunlichst die Dateinamen /-indizes merken, denn die automatische Auswertung der EXIF durch ein HDR-Programm wird natürlich durch die kameraseitige Eintragung von bsp. -2EV irritiert, obwohl das Bild eigentlich 4 Blendenstufen unterbelichtet wäre. Grüße, Grand-Duc (Diskussion) 11:28, 25. Mai 2012 (CEST)

Hinweis: Im Saturn soll es im Angebot eine Canon 1100D mit zwei verschiedenen Objektiven für 450 Euro geben. Alofok „Sei ein Künstler!“ 12:43, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] 23. Mai 2012

[Bearbeiten] Klagen gegen GEZ-Zahlpraxis für Stundenten

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Hallo,

bitte keine Diskussion über die GEZ. Es geht um folgendes: Als Bafögempfänger muss man keine GEZ zahlen, ich beziehe kein Bafög weil meine Eltern zu viel verdienen und ich leider Einzelkind bin, trotzdem haben wir nicht Geld im Überfluss (Mutter Bürokraft, Vater Postbote). Die Sache ist nun weil ich kein Bafög bekomme muss ich GEZ zahlen, obwohl ich teilweise weniger Geld zur Verfügung habe als ein Bafög-Student, ich empfinde das als unfair und überlege vor Gericht zu ziehen, denn warum stellt man nicht alle Stundenten frei? Für Studenten ist das ne Menge Holz, dafür kann man auch drei Tage satt werden im Monat wohl gemerkt, an wen muss ich eine Klage richten? Und muss ich wenn ich verliere alle Kosten alleine trage? Davor habe ich Angst, wenn ich die Kosten alle alleine tragen muss im Falle einer Niederlage. Die sind bestimmt fünfstellig. Wo kann man sich Rat holen da?--Dampflokfan1987 (Diskussion) 00:42, 23. Mai 2012 (CEST)

1. zur stressvermeidung: schriftliche forderungen immer zahlen, bis die GEZ den bescheid aufhebt... 2. immer widerspruch einlegen und begründen (erst gegen die forderung, dann gegen den bescheid und dann gegen den widerspruchsbescheid klagen)... 3. dann im klageverfahren die mängel darlegen (wie oben)... 4. dann landes-/ober-verwaltungsgericht... 5. dann bundesverwaltungsgericht... 6. dann bundesverfassungsgericht... 7. denn EGMR... 8. bei geringem/keinem einkommen/vermögen (so wie hier vllt...) kann man prozesskostenhilfe beantragen (den anwalt gibts dann umsonst... aber vllt auch nich, weils ja auch kein BAFöG gibt... aber vllt rechnen die da anders...)... --Heimschützenzentrum (?) 01:06, 23. Mai 2012 (CEST)
Ist das irgendwas Spezielles? Oder ist Bologna 3+2 mit 25 doch schon vorbei? Dann besser aufs Examen konzentrieren; diese Gebühren sind in Deutschland so beliebt wie Lebertran im Parkverbot - wenn es irgendeine Aussicht gibt, dagegen durchzukommen, dann macht das jemand, der es sich leisten kann. Kirschschorle (Diskussion) 01:19, 23. Mai 2012 (CEST)
Falls du das mit der GEZ durchklagst, dann klag doch bitte noch ein, dass alle Studenten keine Krankenkassenbeiträge zahlen müssen. Denn ab dem 25. Lebensjahr fliegt man aus der Familienversicherung und dann wirds erst richtig teuer: 80 Euronen pro Monat. Da sind die 7-15 Euro GEZ zu vernachlässigen.
Ich rege mich auch ständig darüber auf... Bin nämlich auch so einer, dessen Eltern nicht viel Geld haben aber anscheinend doch so viel, dass ich und meine Schwester kein Bafög bekommen. Ich habe auch weitweniger als die 625 Euro Bafög pro Monat zur Verfügung (zumindest, wenn mein SHK-Vertrag ausläuft).
Finde dich damit ab, dass die Gesellschaft ein verlogener Haufen ist: Alle wollen, dass möglichst alle studieren, aber zahlen wills keiner. Als Student bist du so weit unten, da gehts jedem Penner finanziell besser. Da hilft nur Meditation und innere Ruhe. Einfach irgendwie versuchen die 5 Jahre finanziell durchzustehen. Leider hat man dann so viele Agressionen angestaut, dass man auch zu so einem Geizhals wird und auch zu allen nachkommenden Kinderchen meint: Hey! Ich hab das auch geschafft. Stellt euch nicht so an. 500 Euro müssen reichen. Schreib doch mit Bleistift wenn du dir keinen Laptop leisten kannst. Ne Waschmaschine braucht man auch nicht. Geh doch zum Fluss und wasch deine Wäsche dort. Haben die Leute früher auch getan usw usw.--svebert (Diskussion) 02:22, 23. Mai 2012 (CEST)
Ist das jetzt hier ein "Whinerthread" wegen lächerlichen 17,- Euro im Monat? Ich vermisse als Mann mit einem normalen Facharbeiterabschluss hier wirklich den Realismus. Eigenartigerweise fordern Studenten Wohltaten, die sie nach dem Abschluss nicht bereit sind, der nächsten Generation zu gewähren, oder wie ist es der hohe Anteil an Absolventen in der Herscherkaste zu deuten, wenn gleichzeitig die Studentenschar immer unzufrieden ist, egal was man ihnen gibt. Die GEZ stinkt, aber das hat überhaupt nichts mit Student sein zu tun. Wenn ich sehe, das diese gratis studieren können, während man für den Kitaplatz wie selbstverständlich zahlen muß, und nicht nur 17,-, da fängt doch die Ungerechtigkeit an. Geht selbst Arbeiten, wenn das Geld nicht zum Leben reicht, ihr könnt das noch. 2 Eltern mit Einkommen weit oberhalb der Bemessungsgrenze von 1600,- , wer soll seinen Kindern das Studium finanzieren, wenn nicht solche Eltern. DIE Gesellschaft braucht weder soviele Studenten, noch zwingt jemand einen Jugendlichen zum Studium ins Nirgendwo. Und wenn man von anderen Leuten als "Penner" denkt, Svebert, fällt das auch auf einen selbst zurück. Warum soll die GEZ bei Pennern wie Studenten Ausnahmen machen, deren Eltern die Eigentumswohnung, der Urlaub und das Auto wichtiger sind, als die Zukunft ihres Nachwuchs? Gibt übrigens ne ganz einfache Art, die GEZ zu sparen, einfach kein TV mehr. Und ohne Waschmaschine gehts auch, dafür gibts Waschsalons, wo man für 10 Euro seine Wäsche sauber bekommt.Oliver S.Y. (Diskussion) 03:06, 23. Mai 2012 (CEST)
Naja... Das sind ja wohl ganz unzulässige Vergleiche hier:
a)Versuch mal von 500 Euro im Monat zu leben, dann sind 17 Euro haben oder nicht haben ne Menge (übringes, von den 500 muss Miete, Strom, Telefon noch abgezogen werden)
b)Das Problem ist, dass die meisten Eltern nicht weit oberhalb der Bemessungsgrenze liegen sondern knapp drüber. Und wenn ein Haus abbezahlt werden muss und die Kinder 25 und 23 sind, dann kann man die Eltern schon verstehen, dass sie langsam mal den Geldhahn zudrehen wollen. Doch verklagen auf Unterhalt will man seine Eltern nun auch nicht. Was also tun? JA! Arbeiten! Klar. Macht auch so gut wie jeder Student. Bloß geht das nicht immer und verzögert immer das Studium. Studium ist auf Vollzeit angelegt, Nebenjobs wurden in Bachelor und Master nicht eingeplant.
c)Studenten die Kinder haben müssen auch den Kitaplatz bezahlen. Daher ist das Kitaargument totaler Unsinn.
d)Ahja. Die Gesellschaft braucht keine Studenten? Sollen also alle bei Lidl an der Kasse arbeiten oder CNC-Maschinen bedienen? Irgendwer muss sich aber um die schicken IPhones kümmern und den neuen Benz-Motor entwickeln und die google-search engine verbessern etc.
Wer nicht studiert wird mit größerer Wahrscheinlichkeit arbeitslos.
e)Ich denke nicht, dass alle anderen Leute Penner sind... Es geht darum, dass Studenten kein ALG II oder Wohngeld beantragen können (sind ausgeschlossen, nur Bafög gibts) und daher zumeist schlechter gestellt sind als ALG II Bezieher. Falls die Eltern den Geldhahn zudrehen, oder das Bafögamt, dann muss meistens das Studium abgebrochen werden. Das ist die Realität.
f) GEZ != TV. Sofern du ein Handy hast (alle Handys können Internet heute) musst du 7 Euro schießmichtot an die GEZ zahlen. Falls du nen TV hast sogar 15 oder 17 Euro. Nun willst du mir erzählen, dass man ohne Handy und Laptop und Internet studieren könnte?
g) Selbst wenn man alleine wohnen würde, rechnet sich eine eigene Waschmaschine. Waschsalon: 2-4 Euro pro Trommel + 0,5 Euro Trockner. -> 4 Wäschen pro Monat macht ca. 14 Euro im Monat (ich denke das ist noch sehr konservativ gerechnet). Zu Hause kostet eine Trommel max. 1 Euro und getrocknet werden kann auf dem Wäscheständer. Macht 4 Euro pro Monat. Also 10 Euro Differenz pro Monat. Ergibt nach 5 Jahren eine gute Waschmaschine. Wenn man zu zweit wohnt ist der geldwerte Vorteil noch größer: 20 Euro Differenz. Da Waschmaschinen doppelt solange halten (mind.) ist es also totaler Unfug in den Wäschesalong zu gehen (allein aus wirtschaftlichen Gründen).--svebert (Diskussion) 03:42, 23. Mai 2012 (CEST)
Es gibt übrigens Meschen, die arbeiten, um an Geld zu kommen und studieren nicht blos rum. Gut, das mag jetzt für Dich sehr abseitig klingen, aber das soll es doch ab und zu geben... WB Looking at things 06:41, 23. Mai 2012 (CEST)
Woher willst du wissen ob ich „nur rumstudiere“ oder nicht. Außerdem arbeite ich neben dem Studium. Wer lesen kann ist klar im Vorteil... Es geht darum, dass GEZ und Krankenkasse auch gezahlt werden müssen, wenn man nicht neben dem Studium arbeitet (was in einigen Phasen nicht anders geht). Das ist gerade für Nicht-Bafög-Bezieher eine immense Belastung. Ich finde es schlicht „Abzocke“ Leuten GEZ und Krankenkasse vom Konto abzubuchen, obwohl sie ein Einkommen besitzen, was unter Hartz IV liegt.--svebert (Diskussion) 10:53, 23. Mai 2012 (CEST)
Also wirklich eine Frechheit sondergleichen. Da bezahlen Dir die anderen Leute nicht Deinen Lebensunterhalt während einer Ausbildung deren Ziel es ist das Du später am oberen Ende der Gehaltsskala mitspielen kannst. Unerhört! Einfach ein Skandal sonder gleichen! Wo man doch als Akademiker nicht zu diesem armseligen Pöbel gehört, der seine Meisterschule selbst zahlen muß, sondern was besseres ist. Lerne jammern ohne zu leiden... WB Looking at things 12:22, 23. Mai 2012 (CEST)
Ich glaub, bei den Stammtisch-Parolen hilft nur ignorieren, svebert. --Eike (Diskussion) 12:34, 23. Mai 2012 (CEST)
Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Die Beantwortung deiner Frage hängt davon ab, in welchem Bundesland du wohnst. Befreiungsanträge sind bei verschiedenen Stellen - je nach dem angegebenen Grund - zu stellen. Über sie entscheidet im Allgemeinen die Landesrundfunkanstalt (§ 6 Rundfunkgebührenstaatsvertrag) in der Fassung vom 28. Juli 2009. --Opihuck 07:18, 23. Mai 2012 (CEST)
ach ja! genau! hab ich vergessen zu schreiben: man muss erst einen befreiungsantrag stellen (geht auch direkt bei der GEZ) und da gibts sone härtefallklausel, bei der die wohl doch noch mal selbst nachrechnen... und das mit dem nebenher „arbeiten“ ist dermaßen sinnlos, dass man es gleich bleiben lassen kann... --Heimschützenzentrum (?) 08:50, 23. Mai 2012 (CEST)
Kleine Ergänzung noch von mir zu meiner Bemerkung von vor zwei Stunden: Kommt es nach der Ablehnung der Gebührenbefreiung durch die Landesrundfunkanstalt zu einem gerichtlichen Verfahren ist das im Allgemeinen gerichtskostenfrei (es fallen also keine Gerichtskosten an, auch wenn du verlieren solltest). Im Unterliegensfall müsstest du aber deine Anwaltskosten bezahlen, wenn du dir einen Anwalt nimmst. Bevor du an diesen Schritt und an einen möglichen Gebührenbefreiungsantrag denkst, solltest du vielleicht diese Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts gelesen haben. Die dortige Studentin machte ganz ähnliche Gründe geltend wie du jetzt. Sie hatte mit ihrer über drei Instanzen geführten Klage jedoch keinen Erfolg. --Opihuck 09:23, 23. Mai 2012 (CEST)
Statt zu klagen kannst du einfach nicht mehr zahlen. Melde dich bei der GEZ ab und danach ignorierst du jegliche Post von denen. Eine Klage dürfte kaum Erfolg haben. --Marcela Miniauge2.gif 09:30, 23. Mai 2012 (CEST)
dann tickt die GEZ aber völlig aus... man wird regelrecht belagert... --Heimschützenzentrum (?) 11:32, 23. Mai 2012 (CEST)
Na und? Wenn unser Delinquent wirklich so mittellos ist, dann gibt er die eV ab und fertig. Wer nicht hat, dem kann man nichts wegnehmen. Und bis zum Ende des Studiums sind auch die 6 Jahre für die Privatinso rum und alles ist wieder schön. WB Looking at things 12:25, 23. Mai 2012 (CEST)
Wenn er Jahrgang 87 ist, also jetzt etwa 25, soll er noch 6 Jahre weiterstudieren? Da kommt er ja mit einem Bildungsniveau raus, dass er beim Sitzen, Stehen und Gehen den Kopf mit beiden Händen festhalten muss... Kirschschorle (Diskussion) 16:12, 23. Mai 2012 (CEST)
Was kann ich dafür, dass der so oft sitzen geblieben ist? Ich habe mit 18 mein Abi gehabt und danach sofort losgelegt. WB Looking at things 07:57, 24. Mai 2012 (CEST)
mir ist da noch was eingefallen: man könnte seine geräte auf 2 monate befristet an die eltern vermieten und die sogleich von denen mieten und sich dann unter verweis auf §2 Abs. 3 RGebStV weigern zu zahlen... kurz vor ablauf der 2 monate na klar neue verträge unterzeichnen... das wollte ich schonmal als Mini-GmbH machen, aber dann dachte ich mir, dass die dann nur noch mehr ausrasten („das war n mörda!!!“ - wer war das nochmal?)... --Heimschützenzentrum (?) 21:57, 23. Mai 2012 (CEST)
Der Staat zahlt -teilweise- die Kindergärten, er zahlt -teilweise- die Kitas, er zahlt die Schulen, er sorgt dafür, dass Azubis (sogar? wenigstens etwas? na?) Lohn bekommen. Warum soll der Staat das Studium und die Hochschulen nicht bezahlen? Wie das aussieht, wenn er es nicht tut, kann man sich bei immer mehr Ausbildungen an Privatinstitutionen angucken: Vollpfosten mit reichen Eltern sitzen da, Begabte gucken in die Röhre, betteln nach Stipendien oder leisten jahrelang ehrenamtliche Arbeit, um Kredits zu sammeln. Die Zeiten, als Akdemiker (ohne Leistung) zur Elite gehörten oder automatisch ein (zugegeben, oft übertriebenes) Gehalt einsackten, sind lange vorbei. Das (nicht erreichte) Ziel ist die Chancengleichheit aller auf Bildung - seid ihr da dagegen? --92.202.93.122 22:37, 23. Mai 2012 (CEST)
Ist es für eine Begabung zwingend notwendig verarmte Eltern zu haben? Komische Logik. WB Looking at things 07:57, 24. Mai 2012 (CEST)

Schön, was man hier lesen kann, ehrlich. Einen Schlagabtausch zwischen Studierten und nicht-Studierten, ausgerechnet in der WP, der Institution mit dem wohl höchsten Akademikeranteil außerhalb wissenschaftlicher Fachgesellschaften--Antemister (Diskussion) 23:48, 23. Mai 2012 (CEST)

Was bringt Dich auf den dünnen Ast zu glauben ich hätte nicht studiert? Ich habe die FH halt nur zügig und ohne jammern durchgezogen. Lehrjahre sind halt keine Herrenjahre. WB Looking at things 07:58, 24. Mai 2012 (CEST)
Studiert hast du also (auch im gewissen Sinne) nicht, du hast "durchgezogen". -- Ian Dury Hit me  10:59, 24. Mai 2012 (CEST)
Lol. Naja, ich habe auch das eine oder andere Bier vernichtet. Meist nach der Schicht bei McD, wo ich mir mein Studium mit finanzierte. Ich wohnte aber bei meinen Eltern zu der Zeit. Da hatte ich es leichter als manch andere, die noch ne Wohnung zahlen mußten. Insofern kann ich nicht begabt sein, weil das ist man nur, wenn es einem so richtig richtig schlecht geht. Siehe oben. WB Looking at things 11:29, 24. Mai 2012 (CEST)
 :-) Das sind die Richtigen. Während des Studiums noch zu Hause wohnen (und dort haben Mami und Papi GEZ gezahlt und natürlich auch Wohnung, Strom, Telefon etc.) und dann den Studenten mit eigener Wohnung erzählen, dass die gefälligst mal nicht so rumheulen sollen wenn sie selbst GEZ zahlen sollen.
Wenn man zu Hause wohnt hat man eh genügend Geld, egal wie wenig man nebenher verdient. 100 Euro für Bier & Party sowie Bahnfahrten usw lassen sich immer aufbringen. Wenn man aber für sich selbst sorgen muss, dann muss man schon Minimum 600 Euro irgendwo her beschaffen (meistens Kombination aus Eltern+ Nebenjob oder Bafög + Nebenjob).
Zusätzlich konnte man bis vor 3-4 Jahren in den meisten Bundesländern normalerweise gar nicht mit 18 Abi machen. Da gab es noch 13 Jahre Abitur. Wie Statistiken auch zu entnehmen ist, ist der durchschnittliche Studienanfänger 22 Jahre. Bei 5 Jahren Studium (Bachelor+Master fix „durchgezogen“) ist man also 27 beim Abschluss.Also, WB, wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man einfach mal die Kresse halten.--svebert (Diskussion) 11:57, 24. Mai 2012 (CEST)
Svebert, man darf nicht vergessen, dass Gerstensaft-Idioten (völlig egal ob Weiß, Schwarz, Bock, Weizen als Namensattribut gegeben sind...) sich in einer positiven Rückkopplungsschleife befinden. Der Konsum von Alkohol fördert mindestens mittelbar den Abbau von Synapsen und somit die Dummheit, das fördert wiederum den Aufenthalt in entsprechenden sozialen Milieus mit passender Indoktrinierung und Stammtischparolen fördern wieder das Trinken von einer "obligat hepatotoxischen Chemikalie". @WB: "Lerne jammern ohne zu leiden..." - dann lerne Du auch bitte schneller zu trinken um der Gesellschaft weniger medizinische Kosten, das ist erreichbar durch einen frühen Tod, zu verursachen, wenn Du das Finanzieren von akademischen Ausbildungen für so finanziell belastend ansiehst. Ah, und falls Du rauchen solltest: ein paar Kippen mehr würden bei diesem Ziel auch nicht schaden. Also tue der ach so armen Gesellschaft was Gutes und lebe deine Süchte so intensiv (und somit kurz) aus wie nur möglich. Danke. 77.6.21.191 12:15, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Ausmaß der Schallschwächung abhängig von der Entfernung

Man verzeihe meine naturwissenschaftliche Unbildung, aber: Den Tabellen in Schalldruck und Schalldruckpegel entnehme ich, daß ein Gewehrschuß in 1 m Entfernung dazu führt, daß ein Schalldruckpegel von rund 140–170 dB (Spitzenwert) am Ohr eintrifft. Wie hoch ist denn der Schalldruckpegel bei anderen Entfernungen? Wenn ich richtig verstehe, sinkt der eintreffende Schalldruckpegel mit jeder Verdopplung der Entfernung um 6 dB. Das würde aber doch dazu führen, daß bei einer Entfernung von 210 m, also gut 1 km, Entfernung vom Knall des Gewehrs immer noch ein Pegel von rund 80–110 dB am Ohr einträfe – nicht mehr mit akuter Gehörschädigungsgefahr verbunden, aber immer noch unangenehm laut. Hier wird meine Rechnung sogar bestätigt. Vielleicht bin ich ja total schief gewickelt, aber mir kommt das total unrealistisch vor. Oder ist ein völlig theoretischer Wert, der in der Erdatmosphäre nie erreicht wird, selbst unter idealen Bedingungen? Sollte der Artikel (oder ein anderer) den Schallschwächungseffekt nicht näher erklären?

(Hintergrund meiner Frage ist übrigens, daß ich versuche herauszufinden – oder wenigstens ein grundsätzliches Gespür dafür zu entwickeln, also eine Abschätzungsfähigkeit oder ein Vorstellungsvermögen -, wie ich das Risiko von Gehörschäden durch kurz- oder langfristige Schallexposition – u. a. laute Musik, ob im Konzert oder privat – vermeiden kann, welches Maß an Schallexposition – Pegel/Gesamtdauer – noch unproblematisch ist und ob Gehörschutzmaßnahmen wie Ohrstöpsel tatsächlich ausreichende Schallschwächungseffekte bieten, und bei meinen Recherchen sind einige grundsätzliche Fragen zum Thema Akustik aufgetaucht.) --Florian Blaschke (Diskussion) 01:14, 23. Mai 2012 (CEST)

Also: Die Schallintensität (Quadrat der Schalldruckamplitude) fällt gemäß 1/r^2 mit dem Abstand r von der Quelle ab. Das kann man Geometrisch verstehen. Die Fronten gleicher Phase der Schallwelle breiten sich kugelförmig von der Punktquelle aus, so dass zu jedem Zeitpunkt sich die gleiche Schallenergie auf einer Kugeloberfläche befindet. Der Radius dieser Kugel wächst gemäß der Schallgeschwindigkeit c mit der Zeit t an: r=ct. Da also die Schallwelle sich kugelförmig ausbreitet und die gesamte Schallenergie mit fortschreitender Zeit auf einer größeren Kugeloberfläche verteilt ist, muss die Schallenergie pro Fläche abnehmen. Die Schallamplitude verringert sich mit wachsendem Abstand. Da die Kugeloberfläche quadratisch mit dem Abstand zunimmt muss die Schallenergie pro „Testfläche“ (Schallintensität) im Abstand r quadratisch abnehmen.
So. Was ist nun der Schalldruckpegel? -> Schalldruckpegel: L_p(r)=10\log_10(p^2(r)/p^2_0). Das ist eine Bezugsgröße, die das Quadrat des Schalldruckes bzgl. p_0 angibt. Festzuhalten ist nun
a) Der Schalldruck fällt mit 1/r ab und damit p^2 wie 1/r^2. Also p^2(r)=\hat{p}^2/r^2
b) Kennst du den Schalldruckpegel am Ort r, so kannst du ihn nun am Ort 2r (doppelte Entfernung) berechnen: L_p(2r)=10\log_10(p^2(2r)/p^2_0)=10\log_10(\hat{p}^2/(4 r^2p^2_0)). Es gilt aber auch L_p(r)=10\log_10(p^2(r)/p^2_0)\leftrightarrow 10^{L_p(r)/10}=\hat{p}^2/(r^2 p^2_0). Daraus folgt: L_p(2r)=10\log_10(10^{L_p(r)/10}/4)=10\log_10(1/4)+10\log_10(10^{L_p(r)/10})=-10\log_10(4)+L_p(r)\approx -6 +L_p(r). Bei einer Verdopplung des Abstandes fällt der Schalldruckpegel in der Tat um 6 dB ab.
Schalldruck, Frequenz und Wahrnehmung
Ob dieser Schalldruckpegel an deinem Ohr nun wahrnembar, laut oder gar schmerzhaft ist, hängt von der Frequenz des Schalls ab bzw. seinem Spektrum. 80 dB bei 10 Hz hörst du gar nicht, wogegen 80 dB bei 3 kHz wahrscheinlich schmerzhaft sind.
Laut der Tabelle im Artikel Schalldruckpegel hat ein Kampffugzeug in 100 m Entfernung 110-140 dB (also sehr sehr laut). Deine 140-170 dB erreichst du bei etwa 6 m Abstand zum Flugzeugtriebwerk. In 1 km Entfernung hast du dann noch 90-120 dB, was dem Schalldruckpegel direkt an einer Hauptstraße entspricht.
Ist doch alles passabel, oder?--svebert (Diskussion) 03:11, 23. Mai 2012 (CEST)
Der Knall wird durch die unterschiedlichen Ausbreitungseigenschaften der Luft für hohe und niedrige Frequenzen verschmiert, die Spitze wird breiter und niedriger. Daher sind es im Endeffekt viel weniger als 80-110 dB. -- Janka (Diskussion) 03:22, 23. Mai 2012 (CEST)
Das kann man schön am Donner hören. Außerdem dürften die Luft bei einem Kilometer auch ein paar dB absorbieren. --Mauerquadrant (Diskussion) 09:06, 23. Mai 2012 (CEST)
Ohne Luft würdest du aber gar nichts mehr hören - die Luft ist ja gerade notwändig um den Schall überhaupt zu transportieren. NobbiP (Diskussion) 19:58, 23. Mai 2012 (CEST)
svebert: Potztausend. Vielen Dank für Deine Mühe! Daß die beteiligten Frequenzen ebenfalls eine entscheidende Rolle spielen, ist mir schon klar. Ein Gewehrschuß ist aber doch eher hochfrequent, oder doch nicht? Falls der Knall einer Schußwaffe sich auf dem niedrigen Frequenzbereich beschränkt, würde das erklären, warum Soldaten, Jäger, Polizisten, Hobbyschützen u. v. a. trotz der bei Schüssen auftretenden extrem hohen Schalldruckpegel noch nicht alle stocktaub sind, schließlich tragen die ja auch nicht ständig Gehörschutz ...
Janka: Aha! Sehr interessanter Hinweis, klingt plausibel; danke auch Dir. --Florian Blaschke (Diskussion) 20:19, 23. Mai 2012 (CEST)
Es gibt noch einen Grund,warumm man einen Gewehrschuss aus 1 km Entfernung nicht mehr mit 80-110 dB hört: in dem meisten Fällen wir da nicht nur Luft dazwischen sein, sondern auch Hindernisse, die den Schall dämmen, selbst wenn das Gelände selbst keine Hindernisse aufweist, werden wahrscheinlich Gebäude o.Ä. dazwischen sein, die den Scahll ebenfalls dämmen. --MrBurns (Diskussion) 14:06, 24. Mai 2012 (CEST)
Die Dämpfung des Schalls durch Dissipation ist noch niemand erwähnt worden. Tiefe Frequenzen werden schwächer gedämpft als hohe. Ein Knall (unser Artikel ist leider etwas minimalistisch) enthält theoretisch alle Frequenzen von niedrig bis hoch. Mit zunehmender Entfernung dominieren die tiefen Frequenzen und der Knall hört sich immer dumpfer an. Der Wasserdampfanteil in der Luft hat übrigens den höchsten Anteil an der Dissipation. Um möglichst weit gehört zu werden, nutzen die Nebelhörner der Seefahrt deshalb möglichst niedrige Frequenzen. --Rôtkæppchen68 21:57, 24. Mai 2012 (CEST)
Vielleicht ist folgende Anmerkung noch hilfreich: Die meisten Berechnungen zur Schallausbreitung betreffen "eingeschwungene Zustände". Also Ereignisse von einer Dauer, in der mehrere Wellenzüge erzeugt werden, und Schallquellen, deren Erreger sich unterhalb der Schallgeschwindigkeit bewegen. Gerade diese Bedingung ist bei einer Explosion im direkten Umfeld nicht gegeben. Hier gelten tatsächlich andere Bedingungen: Stoßwellen, Detonationswellen, Verdichtungsstoß. Die "üblichen" Regeln gelten also erst ab einem gewissen Abstand.
Das bedeutet natürlich nicht, dass insbesondere die Energieerhaltung nicht mehr stattfindet. Also wird die Gesamtenergie tatsächlich weiterhin im wesentlichen mit 1/r² abnehmen. (Etwas mehr, da es diese inneren Reibungsverluste (Dissipation) gibt.)
Der hauptsächliche Knackpunkt ist auch schon erwähnt worden: Der nahe der Quelle sehr steile Anstieg in sehr kurzer Zeit "verschmiert" in zunehmender Entfernung auf einen größeren Zeitintervall. Das ist auch rechnerisch daran zu sehen, dass die höheren Frequenzanteile eine andere Ausbreitungsgeschwindigkeit als die niederen Frequenzen haben. Die ursprünglich ideale Überlagerung aller beteiligten Frequenzen mit einem gemeinsamen Anstieg in einem einzigen Punkt ist in größerer Entfernung nicht mehr gegeben. Erst wenn dieser Zustand erreicht ist, beginnt die 6-dB-Regel den Vorgang zu "regieren". --Pyrometer (Diskussion) 11:31, 25. Mai 2012 (CEST)
Das ganze wird dann in der Praxis meistens unter Nahfeldeffekte abgebucht und nur das Fernfeld des Schalls untersucht. --Rôtkæppchen68 14:43, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Verbogene Gewindehülse wieder richten? - Filtergewinde am Fotoobjektiv verbogen.

Bei diesem Objektiv ist der Filtergewindering verbogen

Vor vielen Jahren ist mein 29mm Pentacon Objektiv abgestürzt. Optik und Mechanik haben dabei zum Glück keinen Schaden genommen, lediglich der vordere Metallring mit dem Filtergewinde wurde an einer Seite fast 45° nach innen umgebogen. Mit der Zange habe ich damals das Ganze wieder halbwegs gerade gebogen, aber auch eben nur halbwegs. Filter habe ich an dem Objektiv noch nie benutzt, von daher war es gerade so verschmerzlich. Nun denk ich aber über Filter- nd Gegenlichtblenden nach.
Daher hier die Frage an die Techniker unter euch (bin zwar auch einer, komme aber bei der Fragestellung noch nicht auf einen Grünen Zweig): Wie kann ich das Filtergewinde wieder Nutzbar machen, ohne dem Objektiv Schaden zuzufügen?
Zu richten wäre:

  1. die Zylinderform des Ringes und
  2. das Gewinde (2 Gänge nicht mehr ganz OK).

Das Material müsste Aluminium sein, ist relativ weich. Dabei darf aber die Linse nicht beschädigt werden und auch kein Öl oder anderes ins Objektiv eindringen. Das Objektiv auseinanderzunehmen traue ich mir aufgrund der unzähligen winzigen Einzelteile und der Erfahrungsberichte anderer damit nicht zu. Was für Werkzeuge kann man dafür nutzen? Einen M55x1 M 55 × 0,75 Gewindeschneider für ein Sackgewinde mit nur 5 Gängen wird es wohl nicht geben, oder? Und Wenn, ist der so Teuer wie das Objektiv, und das Rundheitsproblem muss zuvor auch noch behoben werden. -- 208.48.242.106 10:50, 23. Mai 2012 (CEST)

Eine erste Idee meinerseits war übrigens folgende: Ich besorge mir so einen Filter, einen kaputten von sonstwo (wo ich den auch immer herbekomme), welcher aber aus einem härteren Material (Stahl) sein müsste. Dessen Gewindegänge schlitze ich längs ein paar mal, vielleicht alle 90°. Dann drehe ich diesen mit ein wenig Schneidöl und ein wenig Gewalt und Fingerspitzengefühl ins Objektiv. Aber ob das so funktioniert, daran habe ich meine Zweifel. -- 208.48.242.106 10:58, 23. Mai 2012 (CEST)
"Dellen in Filtergewinden sollte man nicht mit Zangen zu Leibe rücken, da man das Gewinde vermurkst. Zur Reparatur benötigt man eine Dachlatte..." -- vielleicht kannst du damit die Rundform wieder hinbekommen, aber die von der Zange beschädigten Gewindegänge könnten eine größere Herausforderung sein. Deine Idee, irgendeinen alten Filter als "Gewindeschneider" zu missbrauchen, wäre u.U. einen Versuch wert. --Neitram 11:40, 23. Mai 2012 (CEST)
Danke für den Link. Das Ausdengeln mit Holzmatrize werde ich auf jeden Fall mal versuchen. -- 208.48.242.106 11:51, 23. Mai 2012 (CEST)
Wenn die verbogene Stelle nicht zu breit ist, kannst du auch dieses Stück rausschneiden (wegfeilen). Der Rest sollte trotzdem das Filter gut genug halten können. Was du auch tust, erschüttere das Objektiv nicht zu sehr, sonst löst sich ev. der Kitt von den div. Linsen. --RobTorgel (Diskussion) 11:56, 23. Mai 2012 (CEST)

Wie wäre es das Gewinde mit einem Gewindebohrer nachzuschneiden? Was ist das für ein Gewindemaß? M60? Nicht ganz billig allerdings. WB Looking at things 12:33, 23. Mai 2012 (CEST) Weia, wer lesen tut ist klar im Vorteil. Gewindebohrer M55 gibts selbstverfreilich auch. WB Looking at things 12:35, 23. Mai 2012 (CEST)

Wenn es wirklich ein Feingewinde M55x1 nach DIN 13-5 ist, dann wirds schon schwierig! Hab auf die Schnelle keinen Gewindeschneider gefunden, M55x1,5 ist da schon etwas einfacher zu bekommen, allerdings wären es mir über 100 Euro für den einmaligen Einsatz nicht wert. Dann schon eher die o.g. Alternativen. --тнояsтеn 13:14, 23. Mai 2012 (CEST)
Habs gerade nochmal korrigiert: es ist M55x0,75, also ein noch selteneres Maß. -- 208.48.242.106 14:28, 23. Mai 2012 (CEST)
Such dir jemanden, der Zugang zu einer Drehmaschine hat und lass den das Gewinde nachschneiden. Spezialwerkzeug unnötig. -- Janka (Diskussion) 13:45, 23. Mai 2012 (CEST)
Wäre auch ein Plan. Die Idee Gewindebohrer bringt meines erachtens nacht nichts. Bein Einschnittbohrer ist auf den 5 Gewindegängen gerade mal der Einlauf zuende, und ein 3er Satz könnte vielleicht funktionieren, dann kannste den Preis aber auch mal 3 nehmen. Dann kann ich mir auch ein neues Objektiv kaufen. -- 208.48.242.106 14:25, 23. Mai 2012 (CEST)

Zange mit Isolierband umwickeln und dann alles halbwegs geradebiegen. Dann einen Slimfilter mit Gewalt raufschrauben (Skylight oder UV) und den für immer drauflassen. Der Filter ist dann die Aufnahme für ev. Polfilter usw, was auch funktioniert, wenn es ein Slim ist, ansonsten bekommt man bei 29mm schon dunkle Ecken. --Marcela Miniauge2.gif 14:33, 23. Mai 2012 (CEST)

Mit der Umwickelten Zange geradegebogen ist bereits halbwegs, wirklich rund ist es noch lange nicht. Aber einen Filterring mit Gewalt aufzubringen (vllt sogar ohne Filterglas) und den drauf zu lassen, wäre schon eine gute Idee. -- 208.48.242.106 14:43, 23. Mai 2012 (CEST)
Die Idee, einen alten Filterring als Gewindeschneider zu nutzen, bekommt gerade einen Dämpfer, da ich herausgefunden habe, dass die im Normalfall aus Messing sind, auch nicht das härteste Material. -- 208.48.242.106 14:53, 23. Mai 2012 (CEST)
Für sowas gibts Gewindefeilen/-strehler. --тнояsтеn 15:11, 23. Mai 2012 (CEST)
Ist einen Versuch wert jemanden zu finden der sowas für 0,75er Steigung hat. -- 208.48.242.106 15:39, 23. Mai 2012 (CEST)
Oder mit dem patentierten Gewindehammer für Außen- und Innengewinde: [23] --тнояsтеn 15:57, 23. Mai 2012 (CEST)
Sehr professionell sieht dieser Schlosserhammer mit aufgeschweißtem Muttersektor nicht aus. Dann schon eher ein Stückchen Gewinde aus einem alten M55-Schraubfilter sägen, auf eine Flachzange hartlöten und damit das vermurkste Gewinde traktieren. --Rôtkæppchen68 01:09, 24. Mai 2012 (CEST)

Alternative, wenn's nicht klappt: Einen Universalfilterhalter kaufen (z.B. Cokin) und einen Adapterring "auf ewig" an's Objektiv anschrauben. Die üblichen Schraubfilter passen dann freilich nicht mehr ... --Zerolevel (Diskussion) 15:48, 23. Mai 2012 (CEST)

Danke für die vielen Tipps! Ich schau mal was ich davon an Werkzeug heranbekomme. -- 208.48.242.106 09:26, 24. Mai 2012 (CEST)
Also, wenn du bereit bist, etwas Geld auf den Tisch zu legen: Die meisten Fotografen kennen Fachbetriebe, die dir die verbogene Armatur richten. Vielleicht findest du einen Reparaturbetrieb auf dieser Liste. Yotwen (Diskussion) 15:25, 24. Mai 2012 (CEST)
Ich schätze nur, dass sich die Reparaturkosten dann ca. in die Region bewegen, was ich für das gleiche Objektiv (Zustand Optik, Mechanik und Gehäuse: 1) gebraucht zahlen würde: ca 50€. Außerdem würde ich es auch gern selbst hinbekommen, wenn es schief geht, kann ich mir immernoch ein neues Objektiv kaufen. -- 208.48.242.106 08:13, 25. Mai 2012 (CEST)
Das findest du mit einem einfachen Telefonat heraus. Danach kannst du noch immer über die Preise schimpfen. Vorher ist das unfair gegenüber den Leuten. Yotwen (Diskussion) 08:42, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] seltsame update-meldungen

Hallo, Leute. Ich beobachte vorgestern spät folgendes Phänomen: Wenn ich im Start-Menü meines PCs auf "Ausschalten" klicke, erscheint ganz normal das Fensterchen, wo drinsteht: Standby → Ausschalten → Neustart. Unter "Ausschalten" steht dann: "Klicken Sie hier, um den PC auszuschalten und zuvor gespeicherte Updates herunterzuladen". Soweit, so gut. Aber! WENN ich dann auf diese Option klicke (weil ich ja natürlich möchte, dass die Updates gespeichert werden), kommt zunächst die Meldung "Update 1 von 3 wird installiert..." und dann "Windows wird heruntergefahren", OHNE dass die Updates gespeichert wurden, denn immerhin wiederholt sich dieses Phänomen immer wieder. Weiß einer von Euch Rat? LG;--Nephiliskos (Diskussion) 10:50, 23. Mai 2012 (CEST)

Versuch mal, das Windows-Update händisch anzustoßen. --Eike (Diskussion) 10:52, 23. Mai 2012 (CEST)
Du meinst, im Start-Menü "Windows Update" antiggern? Hab ich schon, ich werde dann ganz normal und zügig über den IE-8 in die Update-Prüfung geleitet. Alles öko dort, auch sagt der Service: "derzeit keine Updates verfügbar, ihr PC ist derzeit aktuell". LG;--Nephiliskos (Diskussion) 11:01, 23. Mai 2012 (CEST)
Handelt es sich um ein Windows XP? das [24] steht bei heise. Gruss--Conan174 (Diskussion) 11:03, 23. Mai 2012 (CEST)
Das hatte ich gestern auch bei XP SP3 Professional und Server 2003. --Rôtkæppchen68 11:18, 23. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Excel und Visual Basic

Ich habe eine Excel-Datei, mit der ich meine Arbeitszeit erfassen kann. In der Datei gibt es für jeden Monat ein eigenes Blatt, wo ich Arbeitsanfang, -ende und Pausen eintrage. Gibt es die Möglichkeit, dass sich beim Starten der Datei ein Fenster öffnet, wo ich das Datum und außerdem die Uhrzeiten eintrage und die Daten werden dann automatisch in das zum jeweiligen Datum passende Feld eingetragen? Wäre das viel Aufwand und wäre es vermessen, darum zu bitten, dass mir das jemand programmiert? Vielen Dank und Grüße--Torpedo100 (Diskussion) 11:56, 23. Mai 2012 (CEST)

Ja und ja. Ist aber nicht sooo schwer. Mit ein bisschen Programmiererfahrung kriegt man das in VBA in geschätzten 15 min hin. --141.15.31.1 13:05, 23. Mai 2012 (CEST)
„Wäre das viel Aufwand?“, „Ja“ und „15 min“ widerspricht sich eklatant. Ich halte das in der Zeit für völlig ausgeschlossen. Da geht ja schon mehr für die Kommunikation drauf. Und erst recht fürs Designen des Dialogs. Und ohne zumindest mal die Datei gesehen zu haben, ist eine Schätzung, welcher Art auch immer, ohnehin höchst unseriös.
Torpedo, ist das für Dein Privat„vergnügen“ oder für Deine Firma? --Geri 15:20, 23. Mai 2012 (CEST)
Das ist aus Spaß an der Sache. Ich habe eine alte Excel-Datei auf dem Rechner gefunden und überlegt, was ich da dran verbessern/verändern könnte. Und dann bekommt man halt Ideen und eine wäre halt, ob man in VBA etwas eintragen kann, was dann in der Excel-Datei ausgegeben wird. Wie es aussieht ist mir eigentlich egal.--Torpedo100 (Diskussion) 18:48, 23. Mai 2012 (CEST)
Hast Du es eigentlich schon mit dem Datenbankmaskenmodus von Excel versucht? Das geht bis Excel 2003 mit Daten|Maske, ab Excel 2007 nur noch unter Alt+N,M. Das ist komplett programmierfrei und bringt bei dem vom mir seit 1993 genutzten selbstprogrammierten Excel-Arbeitszeitformular den gewünschten Effekt. Ich habe mir erlaubt, die Überschrift zu berichtigen. --Rôtkæppchen68 01:25, 24. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Dreharbeiten fotografiert -- aber welche eigentlich?

Habe Dreharbeiten fotografiert. Hatte auch gefragt, wer das ist und was die dort drehen, aber mittlerweile ist mir das entfallen. Die Bilder hab ich erstmal dort hochgeladen. Wer kennt diese Schauspieler? [25] [26] Und optimalerweise natürlich, was genau dort gedreht wurde. Von der Position der Kameras her dürfte im Film der Hintergrund ungefähr so aussehen: [27] (ohne die Wolken). Achja, Ort: Vajolethütte u. Preußhütte, also in der Nähe der Vajolet-Türme, Rosengartengruppe, Dolomiten, Südtirol. Zeit: September 2010. --X-Weinzar 3 (Diskussion) 13:02, 23. Mai 2012 (CEST)

die Jungschauspieler kommen mir nicht sehr bekannt vor. Vom Kameraequipment her dürfte es auch nicht so eine große Produktion gewesen sein, keine Beleuchtung, kein Ton-Man, nirgends Mikrophone. Vielleicht war's nur für einen Studentenfilm oder so. --El bes (Diskussion) 14:00, 23. Mai 2012 (CEST)

Mist. Ich habe diese Szenerie schon mal gesehen, inkl. der verkleideten Leute. Das war im Fernsehen und es ging um Dreharbeiten zu einem Film. Aber ich komme zum frecken nicht mehr drauf was das für einer war. :( WB Looking at things 06:35, 24. Mai 2012 (CEST)

Womöglich verwechselst du es mit den Aufnahmen zu einem Kurzfilm aus dem Jahr 2008, mit dem die (deutsche Fußball) Nationalmannschaft Luis Trenker ehrte (oder so). -- Ian Dury Hit me  14:20, 24. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Gottfried Benn, Strophen, Katastrophen ERLEDIGT :)

"Wer Strophen liebt, der liebt auch Kata-strophen; wer für Statuen ist, muß auch für Trümmer sein."

Wo kann man das nachlesen (mir geht es um Möglichkeit der Quellenangabe und um den Kontext, aus dem dieses Zitat stammt)? Vielen Dank im Voraus! --Frau Kamü (Diskussion) 13:47, 23. Mai 2012 (CEST)

GoogleBooks => Gottfried Benn kata trümmer <= => => BAZINGA! GEEZERnil nisi bene 13:59, 23. Mai 2012 (CEST)

Danke schön und sorry, weils so einfach war... Mir war nicht klar, dass GoogleBooks "mehr findet". --Frau Kamü (Diskussion) 15:27, 23. Mai 2012 (CEST)

Gebe Fisch <=> Lehre Fischen FISCHERSFRITZnil nisi bene 13:59, 23. Mai 2012 (CEST)
Catch a man a fish, and you can sell it to him. Teach a man to fish, and you ruin a wonderful business opportunity? ;-) --X-Weinzar 3 (Diskussion) 17:18, 24. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] verschiedene <=> verschiedenste

Mal wieder Sprache: Hat "unter verschiedensten Bedingungen" eine andere Qualität als "unter verschiedenen Bedingungen"? Ist "unter sehr verschiedenen Bedingungen" eine Alternative - oder genau so wenig nachvollziehbar? (Es geht nicht nur um Fussbälle...) GEEZERnil nisi bene 16:00, 23. Mai 2012 (CEST)

Ich würde unter "verschiedensten Bedingungen" etwas Mehrdimensionales verstehen. Also, du hast mehrere Kriterien, in denen sich zwei Dinge jeweils unabhängig voneinander mehr oder weniger stark unterscheiden können, nicht nur eine, wo man an einem oder am anderen Ende liegen kann. Das ließe sich durch "unter sehr verschiedenen Bedingungen" IMHO nicht ersetzen. --Eike (Diskussion) 16:17, 23. Mai 2012 (CEST)
Elativ? --Wrongfilter ... 17:21, 23. Mai 2012 (CEST)
Ja, so arabisch erscheint es mir auch ... am wahrscheinlichsten. Habe mal bei dem Ball-Artikel nachgefragt, was konkret gemeint ist (unter wie vielen Bedingungen kann man einen geschossenen Ball (messbar!) testen?). GEEZERnil nisi bene 17:27, 23. Mai 2012 (CEST)
Streng genommen lässt sich verschieden natürlich nicht steigern und es müsste auch statt unter sehr verschiedenen Bedingungen (also zwei Bedingungen, die gewissermaßen einen sehr großen Abstand von einander haben) vielleicht wohl eher von einem breiten Spektrum an Bedingungen reden. Aber verstanden wird doch auch verschiedenst?--Hagman (Diskussion) 22:38, 23. Mai 2012 (CEST)
Im Prinzip so wie Vorredner Hagman. "Unter gleichen Bedingungen" kann man ja auch nicht zu "gleichsten Bedingungen" steigern. Als Stilmittel mag "verschiedenste" angehen, sofern man sich bewusst ist, dass es sich um ein formal unkorrektes Stilmittel handelt und man aus guten Gründen partout grundsätzlich richtigeres "unter einer Vielzahl von Bedingungen" oder aber,je nachdem, "unter extrem verschiedenen Bedingungen" vermeiden möchte. 84.62.123.102 22:50, 23. Mai 2012 (CEST)
"...verschiedene Bedingungen" können ja auch solche sein, die inzwischen weggefallen sind. Für das Textverständnis kann "verschiedenste" da durchaus klarstellende Funktion haben. Meint man mehrere verschiedene sich unterscheidende Bedingungen, könnte man gar von "verschiedensten verschiedenen Bedingungen" sprechen... :o) -- Ian Dury Hit me  09:35, 24. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Lidl-Aktion "Torjäger"

Bevor ich mich aufrege, wollte ich in diesem kompetenten Kreise erst einmal nachfragen, ob ich mich womöglich völlig vertan habe. Lidl wirbt derzeit mit einem kostenlosen Rubbellos ab 20€ Einkaufswert, bei dem ca. 50 Millionen Gewinne ausgelobt sind. Das klingt gut, steht doch für praktisch jeden Lidl-fähigen Bundesbürger im Schnitt wenigstens ein Trostpreis in Aussicht. Aber es handelt sich nicht um eine Lotterie, sondern um ein echtes Glücksspiel: Man muss aus zehn Feldern genau die drei freirubbeln, auf denen "Tor" steht. Hier komme ich nach der Lottoformel auf eine Gewinnchance von 1 zu 120. (Stimmt die Rechnung?) Das würde aber bedeuten, dass ich 120 mal einen größeren Einkauf tätigen muss, um statistisch bei den Gewinnern zu sein. Heißt das nun, dass Lidl den Großteil seiner ausgelobten Gewinne vermutlich behalten darf, und ist das alles eine große Vera....? Oder habe ich etwas total missverstanden? Es gibt, nebenbei, auch eine "zweite Chance", aber mit so wenigen Gewinnen, dass sie statistisch nicht ins Gewicht fallen dürften. Mit der Bitte um Erhellung grüßt 85.180.196.105 18:07, 23. Mai 2012 (CEST)

Merke: Jedes Glückspiel, Preisausschreiben, Lotterie usw. ist eine große Vera...., bei der am Ende immer nur der gewinnt, der das in Umlauf bringt. --91.56.180.135 18:20, 23. Mai 2012 (CEST) P.S.: Bei Edeka gibt es garade ein Fußballfeld (extra zu kaufen) mit Schlümpfen. Pro Einjauf für 10,- Euro gibt es eine Klebemarke, pro Schlumpf braucht man 4 Kleber, also einen Einkauf für 40,- Euro. 16 Schlümpfe passen auf's Feld, doppelte Schlümpfe kann man nicht umtauschen. Ich schätze mal, wenn ich für 1.000,- Euro pro Kind einkaufe, gibt es kein Gequängel mahr.
BK) Ist klar, there's no such thing as a free lunch. Man will an meine Daten, man will mich als Kunden binden, usw. Aber hier scheint mir nach meiner Rechnung ein krasses Missverhältnis zwischen Gewinnversprechen und tatsächlichen Gewinnchancen vorzuliegen, daher meine mathematische Verständnisfrage. Grüße 85.180.196.105 18:28, 23. Mai 2012 (CEST)
Es kommt auf die Feinheiten drauf an: Wie genau ist die Formulierung mit den Gewinnen? Bis zu 50 Mill. ? Und wieder ein grossartiges Wortspiel verpasst Einkaufen, robbeln*, gewinnen. *robbeln: Nicht jedes Mal wird das Tor getroffen... GEEZERnil nisi bene 18:31, 23. Mai 2012 (CEST)
"die euch die Chance bietet einen von 50 Millionen Gewinnen abzustauben." Eine Chance hat man auch beim Lotto. GEEZERnil nisi bene 18:36, 23. Mai 2012 (CEST)
Was interessant wäre (Wettbewerbsverzerrung oder so): Wo stehen die allgemeinen Bedingungen für solche Kauf+Rubbel-Spiele? Muss ein Mindestanteil ausgeschüttet werden? (McDonalds macht doch auch solche Dinge regelmässig...). GEEZERnil nisi bene 18:38, 23. Mai 2012 (CEST)
Genau das interessiert mich auch. Beim Lotto weiß ich, dass meine Chancen verschwindend gering sind, dass aber immerhin sicher ist, dass der Jackpot irgendwann an irgendeinen Glückspilz ausgeschüttet wird. Wenn irgendwo gefragt wird, ob man eine Weise gerinnen will, bekommt einer die Reise, die mit den Daten von einigen zigtausend Mitbewerbern mehr als bezahlt ist. Aber hier? 85.180.196.105 18:46, 23. Mai 2012 (CEST)
Wenn jedes Los wirklich 3 Felder mit „Tor“ hat, dann stimmt deine Rechnung, dass die Wkeit 1/120 ist das Los „richtig“ frei zu rubbeln. Bei einem Einsatz von 20 Euro pro Los musst du im Mittel 2400 Euro ausgeben um den Gewinn zu bekommen. Nun gibt es zwei Haken: 1. Wäre, dass der Hauptgewinn nicht 50 Mio Euro ist, sondern nur die Summe aller möglichen Gewinne und das der Hauptgewinn z.B. nur 1000 Euro beträgt. Damit wäre Lidl wieder Sieger in diesem Spielchen. 2. Möglichkeit ist, dass gar nicht alle Lose überhaupt 3 Felder mit „Tor“ haben, sondern manche nur 2,1 oder gar keins. Damit würde die Wkeit den Hauptpreis zu ziehen viel viel geringer.
Ich tippe auf eine Kombination aus beiden „Haken“--svebert (Diskussion) 19:30, 23. Mai 2012 (CEST)
Dass Lidl entgegen der Ankündigung: Das Los enthält 10 Rubbelfelder. Hinter 3 Rubbelfeldern verbirgt sich ein „TOR“ und hinter 7 ein „AUS“, Lose mit weniger als 3 "Tor"-Feldern ausgibt, erscheint ausgeschlossen, weil das ja sofort auffliegen und Lidl dann jede Menge Ärger einbringen würde. Allgemeine Bedingungen für solche Kauf+Rubbel-Spiele gibt es nicht. Die Durchführung muss allerdings der Ankündigung entsprechen, und es dürfen keine falschen Erwartungen geweckt werden. --Vsop (Diskussion) 20:12, 23. Mai 2012 (CEST)
Noch ein Gedanke, der es (vielleicht) ins Lot rückt (Bitte zuschlagen, wenn ich falsch interpretiere): 2 Traumhäuser => Das kann im Prinzip nur auf 2 Rubbelkarten sein (und die müssen Tor-weise und Preis-weise richtig gerubbelt sein; 1000 solcher Karten und 10 Gewinner kann man sich nicht leisten). Damit dürfte es extrem unwahrscheinlich sein, dass die Häuser im 1. Durchgang weggehen. Dann aber (es soll ja auch Werbung für die Fertighaus-Futzis sein) in Globalgang am Ende: Da wird dann alles bei der "zweiten Chance" verteilt. Würde mich sowas interessieren, würde ich die 2. Chance nicht auslassen (muss für die 2. Chance die Adresse angegeben werden? Hehehe!) ... ;-) GEEZERnil nisi bene 20:53, 23. Mai 2012 (CEST)
Na klar muss man die Adresse angeben ;). Aber wie oben gesagt, die Zahl der Preise bei der "zweiten Chance" ist mickrig: Je nachdem, wie weit es die deutsche NM in der EM schafft, maximal paarundsiebzig, wenn ich das recht verstehe. Und Traumhäuser sind keine mehr dabei. 85.180.196.105 21:32, 23. Mai 2012 (CEST)
Sind diese Spiele so wirklich zulässig? Nicht umsonst heisst es doch bei praktisch jeder anderen (ode rauch hier?) Glücksspiel-Aktion "Teilnahme verpflichtet nicht zum Kauf und Lose können auch telefonisch bestellt werden". Andererseits sind die oben angegebenen "Lospreise" nicht stimmig. Man kauft ja nicht für zwanzig Euro ein Los, sondern für zwanzig Euro ein Los und diverse Lebensmittel – auch wenn man ohne die Aktion vielleicht weniger davon gekauft hätte, hat man doch einen realen Gegenwert.--Hagman (Diskussion) 22:28, 23. Mai 2012 (CEST)
Es lässt mir keine Ruhe. Natürlich habe ich einen Gegenwert, und viele Leute, ich zum Beispiel, kaufen so oder so beim Discounter, weil er eben günstig ist. Mir ist nur diese Werbung mit den Gewinnaussichten nicht geheuer. Wenn es also wirklich so ist, und es kann ja eigentlich nicht anders sein, dass die ausgelobten Preise genau in der angegebenen Zahl auf den Losen vorhanden sind, und wenn die Gewinnchance 1:120 ist, dann ist das statistische Risiko für Lidl also Gesamtwert:120. Grob gepeilt beträgt der durchschnittliche Gewinn 6 Euro brutto (für Lidl natürlich weniger). Bei 50.000.000 Losen also 300.000.000:120 =2,5 Millionen, d.h. das entspräche pro Einkauf >20€ zirka 5 Cent "Rabatt"? (Plus die eigentliche Lotterie, die sog. zweite Chance). Wenn das mathematisch stimmt, ist die Aktion wirlich ärgerlich. 85.180.196.105 22:41, 23. Mai 2012 (CEST)

Nicht jeder macht bei sowas mit, nicht jeder rubbelt auf erhaltenen Losen und erst recht schickt nicht jeder seine daten dann an Lidl. Kann es nicht sein, daß die Gewinnfelder immer gleich platziert sind? Das ist in der Herstellung der Lose ungleich billiger. Es gibt ja jede Menge Gewinne, die Lidl gut verschmerzen kann, die anderen stammen von Fremdsponsoren. Einfach mal ein paar Lose besorgen und gucken? --Marcela Miniauge2.gif 22:45, 23. Mai 2012 (CEST)

Ich verstehe bei den Antworten nicht die Chancenangabe von 1:120. Muss man nicht 1/10 x 1/9 x 1/8 rechnen, was 1/720 bedeutet? Wie kommt Ihr bei 3xTor und 7xAus auf einem Los auf 1:120?Oliver S.Y. (Diskussion) 22:53, 23. Mai 2012 (CEST)

3/10 * 2/9 * 1/8 = 6/720 = 1/120 GEEZERnil nisi bene 23:09, 23. Mai 2012 (CEST)
Erstes Feld freirubbeln: 3 von 10 Feldern enthalten ein Sternchen, also Chance 3/10. Bei Erfolg: Zweites Feld freirubbeln, Chance 2/9. Drittes: 1/8. 3/10 * 2/9 * 1/8 = 6/720 = 1/120. Schöne Grüße --stfn (Diskussion) 23:13, 23. Mai 2012 (CEST) PS: Hoppla, zu spät. --stfn (Diskussion) 23:14, 23. Mai 2012 (CEST)
Wie kommt ihr zu der Behauptung, er wären nur drei Tore unter den zehn Feldern? Es steht doch da: Man gewinnt nicht, wenn ein "Aus" freigerubbelt ist und/oder mehr als drei Felder freigerubbelt sind. Somit können unter den zehn verdeckten durchaus auch mehr als nur drei "Tore" sein. Bei der WM gab es schon mal so eine Rubbel-Aktion wo es mehr Gewinnfelder als die benötigten gab, nur verliert man eben auch wenn zu viele freigerubbelt werden. -- Wiprecht (Diskussion) 23:45, 23. Mai 2012 (CEST)
"Hinter 3 Rubbelfeldern verbirgt sich ein „TOR“ und hinter 7 ein „AUS“", steht auf der Lidl-Seite. 85.180.196.105 23:55, 23. Mai 2012 (CEST)

Das erinnert mich an die happy digits. Das war diese payback-Karte von den Telekotz etc. Da bekam man - man höre und staune - für 500.000 Euro Umsatz doch wirklich ein Baumarkt-Mountainbike (Wert. ca. 100 Euro) geschenkt. Happy Volksverarsche... WB Looking at things 06:39, 24. Mai 2012 (CEST)

Noch ein Gedanke: "Die 2. Chance" MUSS eine Funktion haben (muss für Lidl einen selektiven Vorteil bringen). Das Spiel wäre viel einfacher (für den Kunden und auch von der internen Organisation her), wenn es nur 3 Rubbel-Felder gäbe und von es vorneherein klar wäre, dass es eine "garantierte Gewinnkarte ist" (3 Tore => => Preis XYZ), oder "eine garantierte Looooooserkarte"). Durch die "2. Chance" wird der Kunde aber "mental" (und adressenmässig) weiter eingebunden - und DAS ist das Gewinnspiel für Lidl. GEEZERnil nisi bene 08:33, 24. Mai 2012 (CEST)

Habt Ihr schon mal drangedacht, dass die Kärtchen möglicherweise alle gleich sind? Das sind sie nämlich oft, da der Druck von unterschiedlichen Kärtchen und das nachträgliche Mischen sehr teuer in der Produktion ist. Wenns so ist und man einen Einkauf macht, dann alle Felder freirobbelt, weiss man für den nächsten Einkauf wo die Tore sind und gewinnt ganz sicher das Traumhaus. :-) --Hosse Talk 12:41, 24. Mai 2012 (CEST)

Haben wir, besser gesagt Marcela gestern um 22:45 Uhr. --тнояsтеn 12:48, 24. Mai 2012 (CEST)
Hupps überlesen. Obwohl mir das Auge eigentlich immer ins Auge springt. ;-) --Hosse Talk 13:44, 24. Mai 2012 (CEST)
Wette eine Dose Lidl-Katzenfutter, dass dem nicht so ist - aber ein saftiges Hirn sollte in der Lage sein, sich Methoden auszudenken, durch den Rubbelgummi hindurch wahrzunehmen... GEEZERnil nisi bene 15:13, 24. Mai 2012 (CEST)
"Möglich" ist das natürlich. Aber soll man wirklich annehmen, dass bei zig Millionen Losen die höheren Produktionskosten für unterschiedliche Plazierung der Torfelder so viel ausmachen? Verschiedene Aufdrucke für die Preise braucht man ohnehin, und mischen muss man deswegen auch in jedem Fall. Vor allem: kann man den Veranstalter für so dumm halten, wegen einer kleinen Ersparnis das Risiko einzugehen, dass die ganze Aktion aus dem Ruder läuft? --Vsop (Diskussion) 15:05, 24. Mai 2012 (CEST)
Da die Rubellose mit größter Wahrscheinlichkeit in einem Bogendruckverfahren hergestellt werden, ist es möglich, auf jeder Position des Bogens eine andere Anordnung der Tore und Ause (Wie ist die Mehrzahl von Aus?) zu wählen. Beim Schneiden des Bogens werden die einzelnen Bogenpositionen dann sowieso schon leicht durchmischt. Fertig sind theoretisch bis zu 1024 verschiedene Lose. --Rôtkæppchen68 18:04, 24. Mai 2012 (CEST)
Sind übrigens tolle Preise bei Lidl. Ich habe heute so ein Los bekommen. 3 Felder freigerubbelt, natürlich 3 x "AUS". Dann alle freigerubbelt, es waren 3 "Tor"-Felder vorhanden. In der Mitte ein weiteres Feld mit dem Gewinn. Dieses freigerubbelt und es zeigte doch glatt 3 Musikdownloads an. Die ich natürlich nur bekommen hätte, wenn ich die 3 Torfelder getroffen hätte... --91.56.185.65 00:19, 25. Mai 2012 (CEST)
Bei einer Chance von 1/2401/120 und einem Umsatz von 20€ pro Los setzt Lidl 48002400 € pro Gewinnlos um. Bei 45 Mio Gewinnlosen müssten (1 Gewinn/Los) Einkäufe im Wert von 216.000 Mio also 108 Milliarden getätigt werden, damit Lidl die ausgelobten Gewinne ausschütten kann. (Unrealistischer Ansatz: Gesamter Umsatz findet in 20,00€-Einkäufen statt.)
In rund 40 Tagen Laufzeit wird Lidl aber nur rund 42 Mrd /360*40 = 4,6 Mrd umsetzen. Demnach müsste das durchschnittliche Gewinnlos ca. (108/4,6=) 23 Gewinne (also z. B. 25 Musik-Downloads) ausschütten. (Auch hier ein unrealistischer Ansatz: Der konzernweite Jahresumsatz von 42 Mrd wurde als reiner Deutschland-Umsatz angenommen. Tatsächlich sind nur 1/3 der Lidl-Mitarbeiter in Deutschland tätig. Der Umsatz dürfte sich ähnlich aufteilen.)
1. Ob das wohl gegen die guten Sitten oder lauteren Wettbewerb verstößt, Gewinne in einer Anzahl von knapp 50 Mio auszuloben, wenn es tatsächlich nur 2 Mio (vermutlich sogar noch deutlich weniger) Gewinnlose geben KANN?
2. Und was ist mit der guten alten Sitte, dass die Teilnahme an Gewinnspielen NICHT von einem Einkauf abhängig gemacht wird?
3. Was passiert eigentlich, wenn eines der beiden Lose mit Hauptgewinn (Haus) nicht eingereicht wird? Wird der Gewinn dann nicht ausgeschüttet? Oder falls doch, dann wie? ---Pyrometer (Diskussion) 12:40, 25. Mai 2012 (CEST)
Das würde mich auch bei der McD-Lotterie interessieren. Wenn jemand seine Straßen liegen lässt oder in der Manteltasche vergisst, kann das ja erst nach Ablauf der Lotterie bemerkt werden. - Andererseits: Wer kennt eigentlich jemanden, der schon mal etwas wesentliches bei McD gewonnen hat??? --Optimum (Diskussion) 19:25, 25. Mai 2012 (CEST)
Genau das ist, nehme ich mittlerweile an, die Rechengrundlage: Es gibt zwei Traumhauslose, und bei jedem dieser Lose liegt das Richtigrubbelrisiko für Lidl bei 1/120. D.h., die Traumhäuser bleiben aller Wahrscheinlichkeit nach ein Traum. Wenn es der Teufel will und doch eines doch errubbelt wird, gleicht sich der Verlust über die Gesamtheit der Lose aus. (Wesentlich) mehr als zwei Traumhauslose kann es eigentlich nicht geben, den wo käme, wenn Fortuna zuschlüge, das dritte Traumhaus her? Reell und garantiert ausgeschüttet werden nur die Preise der zweiten Chance, und die werden über Datensammlung finanziert. 85.180.194.131 19:38, 25. Mai 2012 (CEST)
Selbst wenn der (vermeintlich) glückliche Lotterieteilnehmer also wüsste, dass er das Los mit dem Traumhaus hat, ist seine Gewinnwahrscheinlichkeit nur 0,8%. Ich habe mal gehört, dass es für solche Lotterien eine Versicherung gibt, die dann im "Schadensfall" eintritt. Und die Prämie für diese Versicherung wird mit Sicherheit leicht durch die Werbeeinnahmen von Musicload, Hörzu usw. gedeckt.--Optimum (Diskussion) 19:56, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Google Pages > Google Sites > Google Docs > Google Drive

Ich verwalte seit einigen Monaten Google Docs (zuvor Google Pages bzw. Google Sites), nun bekomme ich die Meldung "Google Drive ist der neue Speicherort für Ihre Dateien." (kein Datum angegeben). Was passiert, wenn ich die Migration ignoriere? Die Umzieherei bin ich langsam leid oder ist das einfach nur Werbung. --77.4.36.1 18:33, 23. Mai 2012 (CEST) Zusatzfrage: Mir ist bei der Datenkrake Google etwas flau im Bauch. Würdet Ihr sensible Daten auf deren Servern speichern? Es gab ja schon mal ein Leck bei Google Docs.

Deine Dokumente sind schon umgezogen. Du musst einfach nur die neue Seite aufrufen. --MB-one (Diskussion) 19:50, 23. Mai 2012 (CEST)
Dieser Datensammler Moloch bekommt von mir keine Daten (Dateien) und erst recht keine sensiblen. Da muß ich auch nicht erst auf das x. Leck warten, bei denen weiss keiner was die selbst mitsammeln und wohin auch immer weitergeben NobbiP (Diskussion) 21:10, 23. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Ärger mit der Postzustellung bei Großbriefen

Ich bin stinkesauer. Schon zum zweiten Mal ist es passiert, dass der Briefträger einen Großbrief (DIN B4), der in einem pappverstärkten Umschlag an mich adressiert war, dadurch zugestellt hat, dass er ihn brutal einmal quer gefaltet hat, um ihn in meinen Briefkasten zu zwängen, da er anders nicht in den Schlitz passt. Dass in den Sendungen einmal ein Kunstkalender und ein andermal ein hochwertiger Kunstkatalog steckte, denen das Gefaltetwerden nicht gerade gut bekamen (um es mal vorsichtig auszudrücken), macht die Sache so ärgerlich. Kann, sollte ich mich bei der Post über die auf diese Weise beschädigte Sendung beschweren? Oder gibt es kein Recht auf eine "ungefaltete" Zustellung bei Großbriefen, die nicht in den Briefkastenschlitz passen? Ach ja: es geht um Deutschland und es handelt sich um eine Wohnanlage; Pakete und Päckchen werden üblicherweise bei Nachbarn abgegeben. --Neitram 20:44, 23. Mai 2012 (CEST)

Natürlich kannst du dich beschweren, aber am besten funktioniert es mit Hinweisen auf dem Briefkasten: "Bitte meine Postsendungen nicht falten, zusammenknüllen oder zerreißen, sonst kommt mein Hund und isst dich!" Alofok „Sei ein Künstler!“ 20:45, 23. Mai 2012 (CEST)
Hier schonmal einiges: [28]. Und meine Meinung: dein Briefkasten ist einfach zu klein, besorg dir einen größeren. --тнояsтеn 20:55, 23. Mai 2012 (CEST)
Nachtrag: nicht nur ich bin der Meinung, siehe [29]. --тнояsтеn 21:02, 23. Mai 2012 (CEST)
Da ist von DIN-A4-Umschlägen die Rede – sowas gibt's doch gar nicht, oder?? A4-Papier passt in B4- oder C4-Umschläge, aber A4-Umschläge ... --Hagman (Diskussion) 22:22, 23. Mai 2012 (CEST)

Finde ich ja ne ganz spannende Sache. Einen viel zu kleinen Briefkasten haben und dann sich darüber zu beschweren, dass der Brief nicht rein passt. Ich empfehle hierzu den Artikel Hausbriefkasten. Dort wird auch auf die entsprechende DIN EN 13724 hingewiesen, sowie die genauen Spezifikationen von dieser sind in einem Weblink bzw. PDF verlinkt. Gruß kandschwar (Diskussion) 22:43, 23. Mai 2012 (CEST)

"Wohnanlage" heißt es da. Ich kenne größere Wohnanlagen mit Briefkästen, bei denen jeder Briefschlitz grade mal für einen DIN C 6-Umschlag passt - alles, was größer ist, muss man falten oder stopfen. Das kann sich nicht jeder immer so aussuchen, wie er's gerne hätte... --Snevern 23:35, 23. Mai 2012 (CEST)
Also ist die Hausverwaltung der richtige Ansprechpartner. Das hat bei mir geholfen. Als ich eingezogen bin, war da ein 50er-Jahre-Stil-C6-Briefkästlein. Im Zuge sowieso notwendiger Renovierungsarbeiten hat der Hausbesitzer dann B4-taugliche Kästen einbauen lassen. Je nach örtlichen baulichen Gegebenheiten kann das allerdings auch kompliziert werden. In meiner früheren Wohnung (60er-Jahre-Plattenbau) hat die Wohnungsgesellschaft lange nach meinem .Auszug komplett neue Briefkastenanlagen freistehend vor das Haus stellen lassen, weil die alten Briefkästen im Haus, also unzugänglich, und obendrein zu klein waren. Der Fragesteller sollte also mit der Hausverwaltung klären, ob er auf eigene faust einen B4-Kasten installieren darf oder ob die Hausverwaltung zeitnah Abhilfe schafft. Wäre bei zu kleinem Briefkasten eigentlich eine Mietminderung drin? --Rôtkæppchen68 23:46, 23. Mai 2012 (CEST)
Da würde ich mir keine übertriebenen Hoffnungen machen... [30] --Snevern 23:52, 23. Mai 2012 (CEST)
mir wurde mal ein taschenbuch (im umschlag) in den briefkasten gestopft, sodass es danach einmal längs geknickt war. habe mich telefonisch bei der post beschwert und bekam dann als entschädigung 15€ in briefmarken zugeschickt (richtete sich nach dem wert des buches). die mitarbeitern an der hotline war SEHR verständnisvoll, ich musste gar nicht groß diskutieren. von daher empfehle ich, einfach mal anzurufen.--Zweidrei (Diskussion) 00:25, 24. Mai 2012 (CEST)
Heftzwecken in Küchenrolle eingeschlagen wirken da Wunder. Die sind in der Form recht harmlos, nur wenn jemand feste am Umschlag drückt, was er ja beim Falten machen muß, dann piekt es schön. --91.56.180.135 00:48, 24. Mai 2012 (CEST)
Ein Kunstkalender-, Kunstkatalog- oder Taschenbuchversender wird sich wohl kaum auf derartige 91.56.…-typische Kindereien einlassen. --Rôtkæppchen68 00:56, 24. Mai 2012 (CEST)
Der absolute Hammer war (vor einigen Jahrzehnten, in meiner Familie, nicht selbst gesehen, aber glaubhaft erzählt) der Postbote, der eine große, flache quadratische Sendung mit sicherlich großer Mühe einmal gefaltet hat, um das Ding durch den damals noch in der Wohnungstür befindlichen Briefschlitz zu schieben. Der (gut gedämmt verpackte) Inhalt der Sendung war eine Langspielplatte gewesen. Also vor dem Gefaltetwerden. Kirschschorle (Diskussion) 01:03, 24. Mai 2012 (CEST)
Ich hab die Sache jetzt mal bei der Post-Hotline gemeldet. Man will sich wieder bei mir melden. Ich melde mich dann hier wieder mit dem Ergebnis. -- meldet Neitram 13:39, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Im Allgemeinen

Der Ausdruck "im Allgemeinen" hat ja offensichtlich in Mathematik und Umgangssprache eine völlig unetrschiedliche Bedeutung: In der Mathematik ist eine Regel "allgemein gültig", wenn es keine Ausnahmen gibt, in der Umgangsprache meint das aber genau das Gegenteil. Was ist denn jetzt die eigentlich richtige (ursprüngliche) Bedeutung dieser Aussage? Gab es da in der Sprachgeschichte eine Bedeutungsänderung?--Antemister (Diskussion) 23:12, 23. Mai 2012 (CEST) --Antemister (Diskussion) 23:12, 23. Mai 2012 (CEST)

Wo siehst du den Unterschied? Allem gemein" = "was alle gemeinsam haben". GEEZERnil nisi bene 23:20, 23. Mai 2012 (CEST)
Der casus cnactus liegt darin, dass du "allgemein gültig" mit "im allgemeinen" gleichsetzt. Tatsächlich ist der feine, entscheidende Unterschied genau der, den Du darstellst. Ähnlich ist eine "größere Anzahl" weniger groß als eine "große Anzahl" (außer wiederum in der Mathematik, versteht sich.) Deutsches Sprache, schweres Sprache, fürwahr... 84.62.123.102 23:25, 23. Mai 2012 (CEST)
Und auch der Mathematiker neigt zu verwirrendem Gebrauch wie „Im Allgemeinen sind Primzahlen nicht ungerade“. :) --Hagman (Diskussion) 23:35, 23. Mai 2012 (CEST)
Ungerade, Hagman, im allgemeinen sind sie ungerade - oder gerade nicht gerade, im allgemeinen... 84.62.123.102 23:40, 23. Mai 2012 (CEST)
Aber die Zahl "2" ist gerade und doch eine Primzahl. Dass Primzahlen ungerade sind, ist also nicht allgemein gültig. Es gibt genau eine Ausnahme. Benutzer Hagman hat also recht, wenn er sagt, dass Primzahlen im Allgemeinen nicht ungerade sind. --79.199.122.35 00:53, 24. Mai 2012 (CEST)
"Primzahlen sind im Allgemeinen nicht ungerade" - FALSCH.
"Primzahlen sind nicht im Allgemeinen ungerade" - RICHTIG.
Kirschschorle (Diskussion) 01:05, 24. Mai 2012 (CEST)
Nach meinem Eindruck wird in der Mathematik "im Allgemeinen" hauptsächlich verwendet, um zu sagen, dass eine Aussage im Allgemeinen falsch ist, z.B. jemand sagt: "Sei p eine Primzahl, dann ist p ungerade, also ..." und ein anderer unterbricht ihn: "Das ist im Allgemeinen falsch!". Oder in einem Lehrbuch: "Man könnte also meinen, dass ... Das ist aber im Allgemeinen falsch." Dadurch will man betonen, das etwas nicht in allen Fällen richtig ist. Wenn man nur sagt "Das ist falsch." könnte man das evtl. so interpretieren, dass die Aussage immer falsch sei. -- HilberTraum (Diskussion) 09:39, 24. Mai 2012 (CEST)

Und dann gibts auch noch o. B. d. A.. --stfn (Diskussion) 09:45, 24. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] 24. Mai 2012

[Bearbeiten] Fake Book

Moin Allerseits. Wie viele, angeblich 800 bis 900 Millionen Menschen, auf dem kleenen Zuckerberg sein Ding rein fielen, das ist schon, irgendwie, beeindruckend. MANNMannmann ... irgendwie ist das sogar geradezu fatal. Echt mal jetzt. Was bzw wer da alles so rumlunkert (Lady Tuna möge mir BITTEBittebitte, ausnahmweise, verzeihen), das find ich schier unglaublich. Namen möchte ich, hier, bei WIKIPEDIA, nicht nennen. Dennoch verweise ich hiermit darauf, daß ich gewisse Nasen, da, nebenan, bei FAKE BOOK und so, ganz und gar tutti completto WIKIPEDIA-mäßig in echt nicht mehr ernst nehmen kann. Tut leid. Aber so ist das nu ma. Ach so. Habsch fast vergessen. Meine Frage ist folgende: Weshalb erniedrigen WIKIPEDIA-Benutzer sich dermaßen, daß sie diesen FAKE BOOK-Mist mitmachen? Das würde mich mal, und zwar, wie so gesagt wird, brennend, interessieren. Kann mir da ma wer bei drei ne adäquate Antwort drauf geben? fz JaHn 04:14, 24. Mai 2012 (CEST)

Wieso wird getwittert? Warum irgendwas auf Youtube eingestellt? Oder bei StudiVZ/SchülerVZ? Warum habe ich grad MArmorkuchen gegessen und Tee getrunken? Aaah genau... Weil ichs kann. Nebenbei mir bietet Facebook ziemlich unproblematisch die Möglichkeit mit Leuten in Kontakt zu bleiben, die ich sonst de facto nie mehr zu Gesicht bekommen würde. Via Facebook ist mein Klassentreffen zu Stande gekommen. Und die ganzen kleinen Spielchen nebenbei sind doch auch mal ganz aschön. Natürlich nie nicht bei der Arbeit. Und was das mit Erniedrigung zu tun hat wirst du mir sicherlich irgendwann auch mal erklären aber seis drum ist halt ne doofe Frage. --Ironhoof (Diskussion) 05:29, 24. Mai 2012 (CEST)

Lieber Jahn, das ist eine Störung des Sexualverhaltens. Siehe Exhibitionismus. :) WB Looking at things 06:42, 24. Mai 2012 (CEST)

en:Fake book??? Übrigens: dies ist kein Diskussionsforum. --тнояsтеn 08:34, 24. Mai 2012 (CEST)
De facto bietet FB einem nichts, was einem das Internet nicht auch schon ewigkeiten zuvor geboten hätte. Die meisten User waren sich ihrer Möglichkeiten im Internet nur nie bewusst, bevor sie sie von FB unter die Nase gerieben bekommen haben. Dass das die die größten Datenklauer sind und Informationsströme bündeln, die jeder gesunde Menschenverstand lieber trennen würde scheint nur die wenigsten zu verschrecken. (Nebenbei gesagt ist FB auch unübersichtlicher und unlogischer als alles was es zuvor gab.) Wenn du die meisten Leute fragst, stehen sie wenn sie nachdenken FB kritisch gegenüber. Fragst du sie warum sie trotzdem mitmachen, antworten sie dir: "weil alle dort sind". Eben die Macht der Masse. Es ist (und war auch schon seit ewigkeiten) auch ohne Facebook kein Problem mit allen Menschen mit denen Man will in Kontakt zu bleiben, Klassentreffen zu organisieren und jeden nur erdenklichen Netzinhalt zu teilen. Dazu braucht kein Mensch FB, Zwitzscher und Co. Die meisten wissen das nur nicht und halten FB für die einzige Möglichkeit. Und selbst wenn: Die große Masse geht immer den Weg des geringsten Widerstandes, wohlwissend dass es 20 bessere gäbe. -- 208.48.242.106 09:44, 24. Mai 2012 (CEST)
Keine Wissensfrage in obigem Geschriebenen erkennbar. Kann das einer bitte löschen oder ins WP:Café verschieben? --Neitram 09:51, 24. Mai 2012 (CEST)
Als Wikipedianer und Facebooknutzer bin ich mir der Mängel von Facebook durchaus bewusst und eine Diaspora-artige freie Alternative wäre mir lieber als ein gewinnorientiertes, von Einzelpersonen kontrolliertes Unternehmen. Aber die Vorteile überwiegen klar. Dass Facebook nichts bietet, was das Internet nicht auch vorher schon geboten hätte, mag wahr sein, hat aber ungefähr soviel Sinn wie zu sagen, dass die Elektrizität nichts bietet, was nicht Dampfmaschinen, offenes Feuer und händische Arbeit vorher auch schon geboten hätten.
Ich weiß nun nicht, wenn ich jetzt Vorteile von Facebook aufzähle, ob ich dir dann Dinge sage, die du weißt und bloß abtust, weil "Facebook ist böse™" (aus deiner Frage sprüht ja ne Menge Verachtung), aber ich versuchs trotzdem mal:
Ich habe zum Beispiel einen Mitwikipedianer in meiner Facebook-Freundesliste, der regelmäßig Statusupdates zu den Themen freies Wissen, freies Internet, freies Denken macht. Da stecken oft Dinge drin, die ich sehr interessant finde. Er könnte dasselbe auch mit einem persönlichen Blog machen, aber den Blog würde ich niemals regelmäßig besuchen und die Posts niemals sehen. Bei Facebook wird hübsch alles in eine chronologische Liste einsortiert und ich verpasse keinen der Posts derjenigen Freunde, die interessante Posts machen (die, die regelmäßig uninteressante Posts machen, kann ich ausblenden lassen).
Man kann außerdem Dinge über Freunde erfahren, die man ansonsten nicht erfahren hätte, entweder, weil die Infos nur anderen Orten verfügbar wären, von denen man nichts weiß, oder weil die Infos einfach im analogen Realen Leben verblieben wären. Ein Bekannter/Eine Bekannte teilt einen ähnlichen Film-/Musik- etc. -geschmack wie ich, hat ähnliche politische Interessen wie ich, teilt ein seltenes Hobby? Davon wusste ich bisher nichts, das kam bei bisherigen Treffen nie auf, vielleicht sollte ich mit dem Bekannten öfter Kontakt haben!
Neulich habe ich eine Person kennengelernt, die ich interessant fand. Im Vor-Facebook-Zeitalter hätte ich sofort vor Ort offenlegen müssen, dass ich den Kontakt zu der Person fortführen möchte und hätte nach Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail oder was auch immer) fragen müssen. Im Facebook-Zeitalter reicht mir in der Regel der vollständige Name, um auch im Nachhinein noch entscheiden zu können, dass ich zu der Person Kontakt halten möchte.
Ich hatte den Kontakt zu einem alten Schulkameraden verloren, der nun in einer anderen Stadt lebt und ich hatte keine funktionierenden Kontaktdaten mehr. Ich hätte ihn sicher mit ein bisschen Google-Stalking ausfindig machen können, eventuell auf die Gefahr hin, einen Namensvetter zu belästigen, aber mit Facebook musste ich nur den Namen eingeben und aus der Liste denjenigen mit dem passenden Profilfoto raussuchen.
Facebook bietet nichts, was das Internet nicht auch sonst bieten würde, aber es bietet diese Dinge an einem zentralen Ort und es bietet den Kontakt zu einer großen Zahl von Personen. Das ist bequem und nützlich. --::Slomox:: >< 10:31, 24. Mai 2012 (CEST)
Der übliche Bio-Qualitätshinweis: Das menschliche Gehirn ist in der Lage (archaisches Erbe...) maximal etwa 80-120 "relationships" funktionell zu handhaben (es gibt sehr seltene Ausnahmen, sogenannte Connectors). Mehr als diese Anzahl von Freunden kann also niemand bewerkstelligen - Facebook erlaubt die Illusion, mehr zu haben, als man haben kann. Menschen mögen so etwas. ;-) GEEZERnil nisi bene 10:44, 24. Mai 2012 (CEST)
Vermutlich gibt es eine wissenschaftliche Studie, die diese Zahl von 80-120 belegt, aber die werden sicher auch eine mehrseitige Definition des Begriffs "relationship" anbeigeben. Jedenfalls dürfte die Definition von "relationship" aus der wissenschaftlichen Studie wenig realweltliche Relevanz haben. --::Slomox:: >< 11:00, 24. Mai 2012 (CEST)
Ich glaub kaum, dass der Durchschnittsmensch 80-120 „funktionierende Beziehungen“ gleichzeitig haben kann. Der Durchschnittsmensch hat 1 Partner/Partnerin, 5 gute Freunde, 10-20 gute Bekannte und vllt. 10-20 Familienmitglieder mit denen er sich vierteljährlich „abgibt“ sowie 3-10 Kollegen, mit denen er auch privat ein Bier trinken würde, aber nicht tut. Das ergibt bei mir ca. 35 „funktionierende“ Beziehungen. Das der durchschnittl. FB Benutzer 70-150 „Freunde“ hat, liegt daran, dass man anscheinend manchmal die Freunde der Freunde auch als „Freunde“ zählt. Aber im Grunde würde man sich mit diesen niemals in Abwesenheit des „Connecting friends“ treffen.--svebert (Diskussion) 11:45, 24. Mai 2012 (CEST)
Für die Blogs die man angeblich sonst nie lesen würde gibt es RSS-Feeds. Mit dem passenden Add-on am Firefox (Brief) ist das mindestens genauso bequem wie mit FB, man verpasst nichts, hat chronologische Ordnung, kann entscheiden was man liest und was nicht. Dinge die mich nicht interessieren erreichen mich auf diesem Wege garnicht erst. Was interessiert es mich, was andere Leute den ganzen Tag über von sich geben. Wenn mir jemand etwas mitteilen möchte kann er mit das analog/digital sagen, wenn ich etwas wissen möchte kann ich ihn analog/digital fragen. Und: sozial gesehen ist es doch fragwürdig das setzen eines Häkchens im Web als "pflegen" von Beziehungen anzusehen. Lieber direkte Konversation mit denen, mit denen ich gerade wirklich reden will, als Bombardement von Sinnlos-Statusmeldungen von allen die man kennt. -- 208.48.242.106 10:48, 24. Mai 2012 (CEST)
Bald antworten die Kinder in Ethik auf die Frage, was eine wahre Freundschaft ausmache: "Ein Klick auf 'In Freudesliste aufnehmen'" -- 208.48.242.106
Wenn du lieber RSS-Feeds liest, gut für dich. Es gibt keinen Zwang Facebook zu nutzen. Wenn du nicht magst, tu's halt nicht. Aber die Frage war ja, warum so viele Facebook nutzen. Und nicht, ob man sich mit ein wenig Mühe nicht eine ähnlich nützliche Informationsumgebung aufbauen könnte. Und zu der Blog-Sache noch: Ich könnte es sicher RSS-abonnieren, aber dummerweise existiert dieser Blog nicht ;-) Es ist halt nur eine hypothetische Alternative zu den real existierenden Facebook-Statusmeldungen. Und selbst wenn es den Blog gäbe, dann würde ich ohne Facebook wohl nichts von seiner Existenz wissen... --::Slomox:: >< 11:00, 24. Mai 2012 (CEST)
Ich würde sagen, die Ausgangsfrage lässt nur eine Antwort zu: Weil es bequem und praktisch ist. Für weiters Philosophieren sollten wir ins Café wechseln. -- 208.48.242.106 11:03, 24. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Zuständigkeitsbereich des Bürgermeister von Paris

Ist der Pariserbürgermeister gewählt/zuständig für die Stadt Paris (ca. 2.2Mio. Einwohner) oder auch für das Pariserumland (ca. 12 Mio. Einwohnerzahl) Daher konkrete Frage zuständig/gewählt für die 2.2 Mio. EW od. für Gesamt Einwohner von 12 Mio.?????

Danke für eine Info --178.188.86.35 09:47, 24. Mai 2012 (CEST)

Der Bürgermeister, aktuell Bertrand Delanoë, ist tatsächlich nur für die aus den 20 Arrondissements bestehende Stadt selbst zuständig. Da unterscheidet sich Paris, dessen Stadtfläche nur einen kleinen Teil des geschlossenen Siedlungsgebiets umfasst, deutlich beispielsweise von den Städten in Deutschland. Paris ist auch ein eigenes Départment; die Region Ile-de-France mit 12 Millionen Einwohnern dagegen ist ein Verband aus 8 Départements; der Präsident dieser Region ist ein Jean-Paul Huchon. Näheres zur Mairie von Paris hat die französische Wikipedia. --88.73.133.68 10:02, 24. Mai 2012 (CEST)

Inwiefern soll sich diese Zuständigkeit „von den Städten in Deutschland unterscheide[n]“? Ist Olaf Scholz für Wedel oder Norderstedt zuständig, Peter Jung für Schwelm oder Haan, Petra Roth für Hattersheim oder Offenbach? --Wwwurm Mien Klönschnack 10:09, 24. Mai 2012 (CEST)
Die Situation unterscheidet sich nicht grundsätzlich, aber läge Paris in Deutschland, dann hätte es sicher ein Groß-Paris-Gesetz ähnlich dem Groß-Berlin-Gesetz oder dem Groß-Hamburg-Gesetz gegeben, dass dann grob die Unité urbaine umfassen würde. Ich wüsste in Deutschland jedenfalls spontan kein Beispiel wo eine Stadt nur den historischen Stadtkern umfasst, der die Vororte ausschließt, die erst durch die Anziehungskraft des Kernorts gewachsen sind. --::Slomox:: >< 10:46, 24. Mai 2012 (CEST)
Nope, das passt immer noch nicht: Deine beiden Groß-Gesetze hatten Eingemeindungen zur Folge und nichts mit den heute so genannten Metropolregionen (= Großräume mehrerer selbständig bleibender Gemeinden und Kreise) mitsamt ihren Debattier-, aber selten Entscheidungs-Gremien (Planungsrat, Regionalkonferenz, Lenkungs-/Förderausschüsse, Förderfonds und anderen Arbeitsgemeinschaften) zu tun. --Wwwurm Mien Klönschnack 11:13, 24. Mai 2012 (CEST)
Ich bin mir nicht sicher, was du mir sagen willst. Bisher hat doch niemand von Metropolregionen geredet!? Aber die Ausgangsfrage war ja sowieso schon beantwortet. --::Slomox:: >< 11:28, 24. Mai 2012 (CEST)
Ich wollte erstens auf die obige Falschaussage der 88er IP hinweisen und, nachdem Du durch Dein „aber“ in Zusammenhang mit den Unitées urbaines diese Aussage für teilweise doch zutreffend erklärt hattest, auf Deine Begründung dafür eingehen. Das müssen wir hier aber auch nicht weiter verfolgen. Gruß von --Wwwurm Mien Klönschnack 11:37, 24. Mai 2012 (CEST)
Ich hatte Slomoxens Aussage auf ein 'In Frankreich waren Eingemeindungen deutlich seltener als in Deutschland' runtergebrochen. Ob die Eingemeindungen in DE nun durch ein 'Groß-XY-Gesetz' oder über eine schnöde Gebietsreform zustande kamen ist da recht egal. Aber diesen Trend habe ich in Frankreich auch in Ansiedlungen verschiedener Größe festgestellt. Ob es nun die eher kleinen Städte Capbreton und Soorts-Hossegor sind, oder ein veritabler Ballungsraum wie die Communauté Urbaine de Bordeaux: Während vergleichbare Ansammlungen in DE irgendwann einmal vereint bzw. die kleinere in die größere eingemeindet wurden (Rheda-Wiedenbrück, Altona nach Hamburg, Pasing nach München,...) blieben die einzelnen Kommunen in FR häufiger bestehen und es wurde eine Körperschaft wie die Communatés Urbaine o.ä. 'drübergestülpt'. Und bei Paris war es meines Wissens nach halt ähnlich. --Gnu1742 (Diskussion) 12:23, 24. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Kommerzielle Nutzung von Bildern? + Namensnennung

Wo verlaufen die Grenzen kommerzieller Bildnutzung? Wenn eine Klinik (die sich ihre Leistungen ja von Krankenkassen bezahlen lässt) an Patienten umsonst bebilderte Unterlagen austeilt - gilt das als kommerzielle Nutzung?

Und wo müssen Namen von Urhebern genannt werden, wenn die Urheber der Bilder das wünschen: direkt neben/unter dem Bild oder reicht auch am Skript-Ende?

Vielen Dank für Antworten oder Tips, wo ich das nachlesen kann.

62.225.39.170 10:50, 24. Mai 2012 (CEST)

[31] --91.56.185.65 11:42, 24. Mai 2012 (CEST)
  • Wenn ein Fotograf im Auftrag (informiert) und mit Bezahlung durch die Klinik Fotos macht, darf die Klinik sie verwenden.
  • Was Wikipedia betrifft, hat der Kollege oben verlinkt: Wikipedia muss genannt werden (auch der Fotograph sollte genannt werden; siehe Lizenzbedingungen bei jedem Einzelnen Bild).
  • Irgendwas im Web Gefundenes darf nicht verwendet werden. Es sei denn, man hat den Urheber identifiziert und kontaktiert und einen Vertrag mit ihm gemacht.
Prosit GEEZERnil nisi bene 12:27, 24. Mai 2012 (CEST)
Korrektur: "Wikipedia muss genannt werden (auch der Fotograph sollte genannt werden […])" Genau andersrum: der Fotograf und die die Lizenz müssen in der Regel genannt werden, Wikipedia überhaupt nicht. Was aber auf jeden Fall stimmt: "siehe Lizenzbedingungen bei jedem Einzelnen Bild". --Tokikake (Diskussion) 13:40, 24. Mai 2012 (CEST)
Na klar! So ist es richtig. Es war mal ein super Pilz-Foto von Rainer in irgend so einer kommerziellen Gourmet-Zeitschrift - mit Name u. WP. Klasse Werbung! GEEZERnil nisi bene 14:14, 24. Mai 2012 (CEST)
Zur zweiten Frage: ob direkt Drüber, drunter, daneben oder gesammelt am Anfang, am Ende... egal. Hauptsache, man kann den Urheber dem Bild zuordnen. -- Ian Dury Hit me  13:37, 24. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Marktführer

Moin,

ich suche nach Möglichkeiten, belastbare Daten zum Thema "Marktführerschaft" zu erhalten bzw. Eigenaussagen der Hersteller zu überprüfen. Ginge es um KFZ, wäre das wohl nicht so schwierig (KBA/Zulassungsstatistik); ich würde allerdings gerne die Aussage eines Mitarbeiters eines Herstellers von DMM überprüfen, der angibt, seine Firma (Keithley) wäre in einem bestimmten Segment in Deutschland führend. Diverses herumgegoogel hat da nicht viel gebracht - hat irgendjeman einen Hinweis, wie sich solch' eine Frage halbwegs fundiert beantworten lässt? Oder einen Hinweis auf mir entgangene Suchworte? (Herausgefunden habe ich bislang Umsatz und weitere Firmendaten in den USA, Geschichte des Unternehmens, Mitbewerber; was "hoovers.com" und "answers.com" halt so 'raustun.) Irgendwer eine Idee? Gr., redNoise (Diskussion) 11:58, 24. Mai 2012 (CEST)

Ich würde vermuten, dass es der Normalfall ist, dass es da nichts Belastbares drüber gibt. Erstmal muss man sich einig werden, was Marktführerschaft überhaupt bedeutet, und dann wird es immer noch schwer sein, die entsprechenden Zahlen zu bekommen. Nicht jede Firma liefert Zahlen über Umsätze oder Stückzahlen, und dann noch in der passenden Granularität... --Eike (Diskussion) 12:04, 24. Mai 2012 (CEST)
Mach' mir Mut... ich hab' jetzt auch noch die Firma direkt angeschrieben. Mal sehen. Gr., redNoise (Diskussion) 12:11, 24. Mai 2012 (CEST)
Es ist sehr wichtig, dass solche "Grenzbegriffe" (von verschiedenen Seiten verschieden verwendet) in WP sauber aufgearbeitet werden. GoogleBooks hat Info dazu. Der Werber darf sich Marktführer (nach eigener Definition) nennen, aber sauberer ist messbare Marktführerschaft durch unabhänge Quellen, die (a) definieren "Was ist/bezeichnen wir als den Markt?" (b) angeben "worin" die Marktführerschaft besteht (kann ein Unteraspekt in einem grösseren Markt sein) (c) Vergleiche zu anderen Firmen im Markt machen und (d) schliesslich die Messgrösse (Kunden, Umsatz, Anzahl Patente etc.) angeben. Viele Spässe auch! GEEZERnil nisi bene 12:34, 24. Mai 2012 (CEST)
Mal davon abgesehen, dass Marktführerschaft in den Relevanzkriterien nicht erwähnt wird. Die Aussage "Marktführer" macht in fragmentierten Märkten überhaupt keinen Sinn. Zudem ist das Marktsegment wie Geezer oben schon sagte ein permanentes Ärgernis: Coca Cola und Pesico mögen die grössten Hersteller von "koffeinhaltiger Limonade" sein, wenn ich das Segment auf "Softdrinks" erweitere, dann sind beide noch immer Giganten, aber der Anteil von koffeinhaltigen Limonaden an sämtlichen Softdrinks ist doch erheblich kleiner, als sich das manch einer vorstellen mag. Ein anderes Beispiel ist McDonalds, das zwar eine gigantische Kette in Deutschland ist, aber sämtliche deutschen Dönerbuden zusammengenommen verkaufen ein Vielfaches von sämtlichen McDonalds-Läden in Deutschland. Yotwen (Diskussion) 15:15, 24. Mai 2012 (CEST)
Ja, klar, aber die Dönerbuden gehören nicht alle zusammen, soviel ich weiß gibts keien Dönerbudenfirma, die in Deutschland ähnlich viel Umsatz macht wie McDonalds. Marktführerschaft bedeutet, dass man im Vergleich zu allen anderen Unternehmen führend ist, daher mehr verkauft (oder mehr Umsatz macht) als jedes andere Unternehmen in der selben Branche, das bedeutet aber nicht unbedingt, dass man auch mehr verkauft als eine ganze Subbranche. Und zu Coca-Cola: ich hab mal gelesen, dass Coca-Cola durchaus das meistverkaufte Getränk ist in dem Sinne, dass es sich um ein ebstimmtes Produkt handelt, klar wird weltweit insgesamt z.B. mehr Bier verkauft und wahrschinlich auch mehr Mineralwasser als Cola, nur bei Bier und Mineralwasser ist der Großteil des Umsatzes zwischen hunderten oder tausenden relativ kleinen Herstellern aufgeteilt, während bei Cola Coca-Cola und Pepsi einen sehr großen Anteil am Weltmarkt haben. Aber ich bin trotzdem der Meinung, das marktführerschaft alleine noch keine Relvanz bedeutet, möglichereise ist die größte Dönerbudenfirma noch immer ziemlich klein und man kann oft bei sehr kleinen Firmen mit z.B. einem siebenstelligen oder eventuell noch niedrigeren Jahresumsatz einen Markt definieren, in dem diese Firma Marktführer ist und viele dieser Firmen, die oft nur KMUs sind, werben sogar mit der Marktführerschaft. --MrBurns (Diskussion) 15:59, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Erkennung von Krankheits-Ausbreitung über Verkaufszahlen der Apotheken

Hi, werden eigentlich die Verkaufszahlen von Apotheken ausgewertet, was den Verkauf von rezeptfreien Medikamenten angeht, um so festzustellen, ob es in einer Gegend gerade gehäuft zu bestimmten Krankheiten kommt? Idee dahinter: Bevor die Leute merken, dass sie eine Virusgrippe haben und besser zum Arzt sollten, versuchen sie es eine Weile mit Hausmitteln und rezeptfreien Medikamenten. Damit wüßte man vielleicht ein paar Tage früher, dass gerade eine Grippewelle im Anrollen ist... analog könnte der gesteigerte Kauf von Kohletabletten und anderen Durchfallhemmern darauf hindeuten, dass irgendetwas in dieser Region die Nahrungskette verseucht... usw.

--188.99.207.155 12:52, 24. Mai 2012 (CEST)

Warum so umständlich und verzögert Daten sammeln... GEEZERnil nisi bene 13:10, 24. Mai 2012 (CEST)
Haben wir auch kurz in Google Insights for Search --Hareinhardt (Diskussion) 14:46, 24. Mai 2012 (CEST)
Wieso umständlich und verzögert? Die Kassensystems sind heute praktisch überall elektronisch. Suchanfragen bei Google gibt dagegen nur die internetaffine Bevölkerung ein. Die "Offliner" erwischt man damit nicht. Da das aber derzeit noch mehr ältere Menschen sind, deren Immunsystem meistens nicht mehr so gut funktioniert, hätte man da ein besseres, weil den Bevölkerungsquerschnitt besser abbildendes Frühwarnsystem als über Google... -- 188.99.207.155 18:51, 24. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Schiffstyp (erl.)

Weiß jemand was das hier für ein Schiffstyp ist? Vielleicht russ.-sowejt. Bauart? Wurden in dern 1970er und 1980er in Bulgarien als Bootsfähren genutzt und hießen „Kometa“. Danke und Gruß --Vammpi (Diskussion) 13:11, 24. Mai 2012 (CEST)

Ist es das (87 % runterscrollen)? - Hat die gleichen Flügelchen... GEEZERnil nisi bene 13:19, 24. Mai 2012 (CEST)
Schiff / Tragflaechenboot "Kometa" Sochi – Trabzon – Sochi meinst du? Könnte passen. Gibt mehr Infos dazu? --Vammpi (Diskussion) 13:39, 24. Mai 2012 (CEST)
Jez' komm' aber... Nimm' diese neuen Keywords und schwing dich ins Web ... ;-) GEEZERnil nisi bene 14:02, 24. Mai 2012 (CEST)
Aaaargh! 40 Min. gewartet und nix kommt! Na gut - ein letztes Mal: Hier steht alles bis zum letzten пердеть. GEEZERnil nisi bene 14:43, 24. Mai 2012 (CEST)
Wikipedia hat alles: ru:Комета (теплоход). Commons auch: commons:Category:Type Kometa hydrofoils. --тнояsтеn 15:13, 24. Mai 2012 (CEST)
Sory für die Pause :) und Vielen Dank --Vammpi (Diskussion) 19:53, 24. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Rockmusiklexikon Europa

Könnte mal bitte jemand im Rockmusiklexikon Europa nachschauen, ob das bei Billy Bragg mit dem Pudelfrisör stimmt? In der Stuttgarter Zeitung, Donnerstag 24. Mai 2012, steht

„Stimmt es, dass Sie vor Ihrer Musikerkarriere als Schäfer gearbeitet haben?
Nein, als Ziegenhirte. Das ist ein wichtiger Unterschied, weil Ziegen schlimmer stinken als Schafe. ( lacht )
Und stimmt die Legende, dass Sie früher auch als Hundefriseur gearbeitet haben?
Das Gerücht ist neu für mich. Wo haben Sie denn das gehört?
So steht es in Ihrem deutschen Wikipedia-Eintrag.
Haha, das ist gut. Das muss ich bei meiner Tour durch Deutschland unbedingt einbauen. Da sieht man mal wieder, was manchmal von Wikipedia zu halten ist.“

-- Cherubino (Diskussion) 13:26, 24. Mai 2012 (CEST)

http://books.google.de/books?id=CIlLAAAAYAAJ&q=%22billy+bragg%22+dog+groomer&dq=%22billy+bragg%22+dog+groomer&hl=de&sa=X&ei=aCG-T7-WH43Xsgayn7GjDQ&ved=0CDUQ6AEwAA Worked variously as a shipping clerk, bank messenger, dog groomer, gas station employee, record shop assistant, and goatherd. Contemporary Musicians - Profiles of the People in Music, Band 7, 1992. --Vsop (Diskussion) 13:59, 24. Mai 2012 (CEST)
Streng genommen - man findet das nur 1x schriftlich als Statement - steht hier Aussage gegen Aussage. Privat hat er einen Labradoodle - vielleicht hat er mal an dem rumgebürstet...? Würde es in der Disk. parken, bis Billy persönlich vorbeikommt und es drogenfrei bestätigt. GEEZERnil nisi bene 14:08, 24. Mai 2012 (CEST)
"man findet das nur 1x schriftlich als Statement " Sicher? Alle Bücher und Zeitschriften der Welt durchgeschaut? ;) --тнояsтеn 15:18, 24. Mai 2012 (CEST)
... und Wahrscheinlichkeit. Warum sollte jemand der selber einen pudelartigen Hund hat, eine Vergangenheit als Hundefrisör abstreiten, wenn er zugibt, dass er als Hirte von stinkigen Ziegen zugange war? GEEZERnil nisi bene 15:24, 24. Mai 2012 (CEST)
WP:BIBA --тнояsтеn 15:30, 24. Mai 2012 (CEST)
Gemach. Frage genau lesen. Und in den Artikel schauen. Dort heißt es: "Im Mai 1981 trat Bragg, der zuvor nicht nur in einem Plattenladen, sondern auch als Pudelfriseur und als Schafhirte gejobbt haben soll..." (Hervorhebung von mir). Belegt wird der Halbsatz mit Graf/Rausch: Rockmusiklexikon Europa, S. 187. Die Frage war, ob es denn dort wirklich steht. Diese Frage wird nicht dadurch beantwortet, dass ein anderes Buch zitiert wird (allenfalls kann die in der WP genannte Quelle ausgetauscht werden, dann sollte es aber nicht mehr "Pudelfriseur", sondern "Hundefriseur" heißen. Wenn es im Rocklexikon steht, sind es schon zwei Bücher, die ihm den Job zuschreiben; ob er wirklich Ziegen gehütet hat, zweifle ich auch an, seine oben zitierte Antwort könnte auch etwas ganz gegenteiliges bedeuten (lacht... das Gerücht...) – man müsste hören und sehen, wie er es sagte). Mal sehen, was WP:BIBA bringt. -- Ian Dury Hit me  16:12, 24. Mai 2012 (CEST)
Das mildert ab. Noch ein Gedanke: Die Muttersprache des Mannes ist Englisch - und das Urban Dict. und mein Engl. Dict. of Slang and Euphemism hat noch andere Bedeutungen für poodle und to groom a poodle - aber hier lesen Kinder mit. GEEZERnil nisi bene 17:17, 24. Mai 2012 (CEST)
Gorblimey... Dein Einwurf wiederum erinnert mich jetzt an diese Episode eines alten Films ... Aber Bragg hatte ja angeblich eher mit Ziegen zu tun... -- Ian Dury Hit me  18:09, 24. Mai 2012 (CEST)

Was für eine absurde Diskussion! Ist das Punk? Geht es darum, Braggs Skepsis gegenüber Wikipedia unbedingt zu bestätigen? Oder teutonisches Oberlehrertum zu demonstrieren? "Wenn es im Rocklexikon steht", dann muss WP das übernehmen? Obwohl Bragg ganz unmissverständlich dementiert? Weil man bei der Lektüre des Interviews der Stuttgarter Z ja nicht hört und sieht, wie er es sagte? In der Tat: "Da sieht man mal wieder, was manchmal von Wikipedia zu halten ist.“ en:Billy Bragg verzichtet übrigens auf derlei Tratsch. Wahrscheinlich ist man dort schon erwachsen, während man bei de.wp noch nicht zwischen einer Fanpage und einer Enzyklopädie unterscheiden kann. --Vsop (Diskussion) 20:00, 24. Mai 2012 (CEST)

Wie ich schrieb, bezweifele ich den Ziegenhüter auch . Es ging hier ausschließlich um die Frage, ob der Beleg richtig wiedergegeben wurde. Aber wenn du schon so fragst: Ja, das ist Punk. Die Frage sollte imho nämlich noch anders lauten: Hat ein "soll gemacht haben" überhaupt enzyklopädischen Wert? Never mind the bollocks, one way or another... -- Ian Dury Hit me  20:35, 24. Mai 2012 (CEST)
Edit: gerade sehe ich, dass Benutzer:Gnu1742 so mutig war, die betreffende Stelle aus den Artikel zu entfernen, weil ein "soll..." (auch) seiner Auffassung nach keinen enzyklopädischen Wert hat. Und das schon um 17:10 Uhr. Prima. -- Ian Dury Hit me  20:44, 24. Mai 2012 (CEST)

Man kann ja in den Artikel schreiben, dass er es, obwohl es in verschiedenen Lexika zu Rockgeschichte steht, dementiert je als dog grommer gearbeitet zu haben. ;-) -- Cherubino (Diskussion) 08:39, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Schrotmühle in einer Brauerei

Hallo,

weiß jemand wie viele Kilogramm eine Schrotmühle in einer Brauerei einer Mittelständischen Brauerei pro Stunden zerhacken kann? --Biermalzschroter (Diskussion) 13:36, 24. Mai 2012 (CEST)

Mittelständig ist hier ein sehr weitgespannter Begriff. Müsste man auf den Gesamtumsatz (Hektoliter) an Bier rechnen, und die Anzahl der Mühlen.
Von wieviel bis wieviel Hektoliter Jahresumsatz spräche man denn von mittelständig? Manche haben eine Große Mühle, andere 5 kleine, das müsste man auch präzisieren. -- 208.48.242.106 14:11, 24. Mai 2012 (CEST)
Mittelständisch! --тнояsтеn 15:27, 24. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Negative Blutkultur,jedoch klinisches Bild einer Infektion!

--87.139.116.62 13:43, 24. Mai 2012 (CEST)

Bestimmt Ebolafieber, alles andere wäre jetzt reine Spekulation. —[ˈjøːˌmaˑ] 14:07, 24. Mai 2012 (CEST)
"Ursachen für eine falsche negative Blutkultur können eine vorbestehende antibiotische Therapie, ein zu geringes Beimpfungsvolumen, eine zu lange Transportzeit, gelegentlich auch eine Verwechslung, z. B. durch fehlerhafte Beschriftung von Blutkulturflaschen und Begleitscheinen, sein."
Wenn man die Wahl hat, einem Menschen oder einem Mikroorganismus zu glauben, immer den Mikroorganismus wählen! GEEZERnil nisi bene 14:18, 24. Mai 2012 (CEST)
Bei Virusinfektionen findet man in der Blutkultur sowieso nichts, bei bakterien kommt neben dem bereits Gesagten noch in Frage, dass es Erreger gibt, die gar nicht in das Blut gelangen und solche, die nur auf Spezialnährböden wachsen. --Uwe G. ¿⇔? RM 18:05, 24. Mai 2012 (CEST)
Das "klinisches Bild einer Infektion" könnte Schüttelfrost sein (welche Symptome meinst du?). Nur bei Schüttelfrost würde ich nach Bakterien im Blut suchen. Die Erfolgsrate ist dabei aber so gering, dass man erst nach 3 negativen Blutkulturen wirklich von einem negativen Ergebnis sprechen kann. Das ganze hat eine größere Aussicht auf Erfolg, wenn unmittelbar während oder direkt nach dem Schüttelfrostanfall das Blut entnommen wird, denn nur zu dieser Zeit sind Bakterien im Blut. Der Grund: Blut hat gewisse bakteriostatische Eigenschaften, die es den Bakterien nicht lange erlauben im Blut zu überleben. Deshalb erfolgt bei zahnmedizinischen Eingriffen bei Herzklappenpatienten eine Antibiotikaprophylaxe nur einmalig eine halbe Stunde vor dem Eingriff. Bei den wenigsten Infektionen sind Bakterien im Blut zu erwarten: Abszesse, Blinddarmentzündung, Pulpitis und und und. --Bin im Garten (Diskussion) 20:15, 24. Mai 2012 (CEST)


Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!

[Bearbeiten] Helvetismen in wissenschaftlicher Arbeit

Wie gehe ich mit Helvetismen in wissenschaftlichen Arbeiten (für eine Deutsche Universität) um?

Beispiel: Er passte sich "innert weniger Monate" immer wieder dem Publikumsgeschmack an.

Lasse ich "innert" unkorrigiert oder stelle ich ein [sic!] dahinter? Das Wort ist schließlich nicht Deutsch, sondern eigentlich Schweizerdeutsch.

Ich habe mich dazu entschieden, es nicht zu korrigieren, werde es aber in einer Fußnote ansprechen - jetzt interessiert die Frage mich aber im Allgemeinen!

--78.53.194.130 17:08, 24. Mai 2012 (CEST)

Bevor du solche Behauptung aufstellst. Lies mal Helvetismen durch, denn die sind Bestandteil des Schweizer Hochdeutsch, und nicht (nur) des Schweizerdeutsch (Mundart). Damit sind sie nach der deutschsprachigen Rechtschreibung sogar richtig, und eben nicht falsch. Und wenn es ein Zitat ist, lässt man es sowieso, wie es ist.--Bobo11 (Diskussion) 17:17, 24. Mai 2012 (CEST)
(BK) Du schreibst eine wissenschaftliche Arbeit, und zitierst jemanden, der "innert" verwendet hat, versteh ich das richtig? "[sic!]" fände ich da unpassend. Da es aber sicherlich Leute gibt, die das Wort nicht verstehen, wär eine kurze Erklärung (also, die kürzest möglich in einem Wort am besten) aus meiner Sicht ok. Vielleicht mag man sich da unterschiedlich entscheiden, je nachdem, ob die Hochschule in Hamburg oder in Stuttgart liegt. --Eike (Diskussion) 17:19, 24. Mai 2012 (CEST)
Was für eine skurrile Frage! Würdest du das Wort "Team" bemängeln? Oder Supply-Chain, Internet, Information Technology (IT) oder gar Facebook? Würdest du eine auf Computer geschriebene Arbeit zurückweisen, weil es sich um ein englisches Wort handelt? Oder betrachtest du es als problematisch vis-a-vis den Nordkantönlern, die mit alemannischen Dialekten weniger vertraut sind? Yotwen (Diskussion) 17:29, 24. Mai 2012 (CEST)
@Bobo11: Klar, das Zitat belasse ich so wie es ist, aber die Frage war, ob zusätzlich noch ein Hinweis (sic)nötig ist oder nicht. Danke für den linguistischen Hinweis!
@Eike: Ja, Du verstehst es richtig. Danke für die Meinung, so werde ich es dann wohl machen! :)
@Yotwen: Ich würde das Wort Team nicht bemängeln. Aus Gründen der Wissenschaftlichkeit würde ich es aber entsprechend des Sprachraumes kontextualisieren und wenn es weniger häufig vorkommt (was bei Team ja nicht der Fall ist, bei innert aber schon) auch die Bedeutung abgrenzen. (nicht signierter Beitrag von 78.53.194.130 (Diskussion) 17:38, 24. Mai 2012 (CEST))
+1 (BK) "Innert" ist lt. Duden in der Schweiz und Westösterreich gebräuchlich. Ich bin gebürtiger Rheinländer, ab dem 10. Lj. in Hamburg aufgewachsen, verstehe dennoch was gemeint ist. Es steht im Duden. wer es nicht kennt, mag nachschauen, wer es kennt, wird sich womöglich unnötig belehrt fühlen. In diesem Fall also lieber nicht erläutern, auch nicht in der Fußnote. Dann lieber so zitieren: Der Schweizer XY passte sich nach eigene Worten "innert weniger...". Das gibt den Hinweis auf den sprachlichen Hintergrund. Ob man es überhaupt so zitieren muss (und nicht lieber gleich beim "Neudeutschen" bleiben sollte, sei mal dahingestellt). -- Ian Dury Hit me  17:39, 24. Mai 2012 (CEST)
Die Frage ist unklar: Lasse ich "innert" unkorrigiert oder stelle ich ein [sic!] dahinter?
Ein "sic" stelle ich "dahinter", wenn ich ein Zitat wiedergebe, in dem ein Begriff vorkommt, der aus dem Kontext fällt, also beispielsweise ein "Hurensohn" oder ein "Drecksack" in einem sonst eher ruhigen Text. Oder wenn ein Begriff im Zitat eine (zum Zeitpunkt der Entstehung des zitierten Textes) bewusst alterthümliche Rechtschreibung aufweist. Oder wenn es ein Wortspiel ist, das von manchem Leser als Fehler verstanden werden kann. Ein Fremdwort erfordert kein "sic". Nun ist es hier aber gar kein Fremdwort - man kann von jedem Leser eines deutschsprachigen wissenschaftlichen Textes erwarten, dass er von der Plurizentrizität der deutschen Sprache schon mal gehört hat und (beispielsweise) die wichtigsten Helvetismen versteht.
Hinter einen Helvetismus gehört dann und genau dann ein "sic", wenn er als bewusstes Stilmittel gebraucht wurde: Wenn ich also den Herrn Petersen von der Woaterkant zitiere, der noch dazu im Präteritum schrieb, nun aber an einer Stelle ein schwyzerdütsches Wort gebraucht.
"Unkorrigiert"? Das sieht ja gerade nicht nach einem Zitat aus. Ein Zitat ist immer unkorrigiert. Ein Zitat kommentiert man außerhalb des Zitates selbst. Man gibt als wieder "Der Herr Bundeskanzler ist ein Hurensohn", Autor, Text, Stelle, und schreibt dann, dass man diese Ansicht nicht teilen könne.
Also entweder "sic" (hier vermutlich nicht) ODER "korrigiere" - worum geht's?
Kirschschorle (Diskussion) 17:51, 24. Mai 2012 (CEST)

Ich würde in diesem Fall die indirekte Rede verwenden und dort "innerhalb" schreiben, sofern nicht gerade die Schweiz- oder Österreichbezogenheit der Quelle in deiner Arbeit eine wesentliche Rolle spielt. --Xocolatl (Diskussion) 18:14, 24. Mai 2012 (CEST)

Ich finde dieses "sic" in den meisten Fällen überhaupt vollkommen unnötig - es ist nichts anderes als eine Meinungsäußerung des Autors, mit der er den dummen Leser extra auf etwas hinweisen will, und in manchen Fällen sogar Ausdruck seines Unwissens. Daher würde ich es grundsätzlich sehr sparsam verwenden, z.B. in dem Fall, wenn in einem Zitat ein Vernichtungslager als Ausbildungslager bezeichnet wird - dann dient es vor allem dazu, sich als Autor von der Sichtweise zu distanzieren. Gerade im Fall von "innert" erschließt sich der Sinn wohl jedem Leser aus dem Zusammenhang heraus, weshalb eine derartige Bevormundung sicher nicht nötig ist. Liebe Grüße, --Häferl (Diskussion) 18:56, 24. Mai 2012 (CEST)
Na so nicht. Das [sic] sagt aus "ist nicht von mir, sondern war so" Wenn etwa Goethe der damaligen Schreibung folgt, die heute anders ist und genau dafür ist es sinnvoll. Hier also nicht. --92.202.55.236 20:20, 24. Mai 2012 (CEST)
Wer wissenschfatliche Texte lesen will, aber Helvetismen nicht versteht, dem ist nicht zu helfen, der soll sich abseits des Textes sachkundig machen. --Schlesinger schreib! 20:34, 24. Mai 2012 (CEST)
@92.202.55.236: Das [sic] sagt aus "ist nicht von mir, sondern war so" - Das ist dem Leser doch ohnehin klar, wenn es ein Zitat ist und als solches ausgezeichnet wird. Der Schreiber grenzt sich also noch einmal extra damit ab, als wäre es ihm peinlich, wenn jemand die Worte versehentlich für seine halten könnte, und somit ist es eine Wertung/Meinung. --Häferl (Diskussion) 00:16, 25. Mai 2012 (CEST)
Na eben nicht, wenn es wie ein Tippfehler wirkt (oder einer ist) (oder vielleicht gar sinnentstellend ist). --92.202.55.236 00:37, 25. Mai 2012 (CEST)
Noch einmal langsam zum Mitschreiben: Der Autor gibt damit zum Ausdruck, daß er es für einen Tippfehler oder für sinnentstellend hält - das heißt nicht, daß andere das auch so sehen oder es der Realität entspricht. "Innert" kenne ich seit meiner Kindheit, und ich wohne weder in Westösterreich noch in der Schweiz. Ich finde es aber lustig, daß jemand einen eigentlich deutschen Ausdruck mit "sic!" kennzeichnen will, während massenhaft englische Ausdrücke ohne "sic!" auskommen. Zugleich finde ich es traurig, daß Deutsche zwar immer mehr Sprachen lernen, aber die deutschsprachigen Nachbarn kaum verstehen. Liebe Grüße, --Häferl (Diskussion) 12:57, 25. Mai 2012 (CEST)
Wortwörtliche Zitate müssen Zeichen für Zeichen und damit auch mit den Fehlern übernommen werden. Mit sic kennzeichnet der Autor, daß dieser Fehler im Zitat vorhanden war. Abweichende Schreibungen in älteren Texten (z. B. bei Goethe) werden zumindest in der Germanistik nicht ausgezeichnet (sonst wäre die Zahl der Kennzeichnungen doch sehr hoch), sondern eben nur, wenn ein offensichtlicher Fehler vorliegt, z. B. "Seine Seele war wie Fingals Seele; sein Schwerdt wie das Schwerdt Oslars [sic] - Aber er fiel und sein Vater jammerte und seiner Schwester Augen waren voll Thränen" (Goethe, Die Leiden des jungen Werthers [1774], S. 198) - [Erklärung: es müßte "Oskars" heißen] oder: "Komm Malgen, fuhr sie fort, indem sie es an der Hand nahm und die Stufen hinabführte; da wasche dich aus der frischen Quelie [sic] geschwind, geschwind, da thut's nichts." (ebenfalls Goethe, Die Leiden des jungen Werthers [1774], zit. n. Eibl/Jannidis/Willems [Hrsg.] Der junge Goethe in seiner Zeit, Bd. 2, S. 292) - [Erklärung: es müßte "Quelle" heißen - in der Originalausgabe von 1774 übrigens dort kein Druckfehler]. Der Autor grenzt sich also nicht nochmals ab, weil ihm der Fehler peinlich wäre, sondern weil Fehler ebenfalls übernommen werden müssen (Stichwort quellengetreue Wiedergabe von Zitaten). Kennzeichnet er Fehler hingegen nicht, so würde der Leser denken, daß es sich um eine fehlerhafte Wiedergabe des Zitats handelt (im ersten Bsp. also: "Oslar" ist ein Druckfehler/Schreibfehler des Zitierenden, d. h. im zitierten Orignaltext ist dieser Fehler gar nicht vorhanden).
Bei "innert" handelt es sich aber nicht um einen Fehler - das Wort ist in diversen Wörterbüchern (auch in Duden Rechtschreibung, Universalwörterbuch, selbst im DDR-Duden) ausgewiesen. Sollte ein Leser darüber stolpern, wird er es in einem Wb. finden (genauso wie z. B. das im Norden eher unübliche "heuer").--IP-Los (Diskussion) 16:55, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Paris

--77.116.246.250 18:05, 24. Mai 2012 (CEST) Sehenswürdigkeiten in Paris wie Eiffelturm, Grauarsch, Notre Dame, Sauntre Baumbedu, Louvre, Chance Eleesay, etc. Danke!!

. --Rôtkæppchen68 18:09, 24. Mai 2012 (CEST)
Bei Grauarsch musste ich lange überlegen... --Neitram 13:52, 25. Mai 2012 (CEST)
Und wo ist der Schoselli-See? --Rôtkæppchen68 14:36, 25. Mai 2012 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Schniggendiller Diskussion 02:22, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Wie denken gehörlose Menschen?

Ich las diese Frage letztens und fand keine sinnvolle Antwort - verrückt macht es mich außerdem: In welcher "Sprache" denken Menschen, die von Geburt an gehörlos sind? Für jemanden mit Gehör ist das komplett unbegreiflich, weil ich denke: "Hey, ich mache jetzt den Laptop aus". Danke für Antworten. Gruß -- Hepha! ± ion? 18:09, 24. Mai 2012 (CEST)

Als Gehörloser lernt man doch dieselbe Sprache. --Eike (Diskussion) 18:18, 24. Mai 2012 (CEST)
Als vollständig Gehörloser lernt man dieselbe Sprache erst dann, wenn man lesen und schreiben lernt, also um entscheidende Jahre später als Andere. Kirschschorle (Diskussion) 18:23, 24. Mai 2012 (CEST)
Die Frage war vielleicht schlecht formuliert: Als Gehörloser kennt man den Klang, die Betonung eines Wortes nicht. Und "Denken" an sich ist für mich, als ob ich es höre bzw. leise vor mich hinspreche?! -- Hepha! ± ion? 18:25, 24. Mai 2012 (CEST)
Bevor Du hier den Plattitüden folgst, kannst Du mal da anfangen mit lesen und Dich von da weiterarbeiten. Die Sprache(n) der Gehörlosen ist bzw sind übrigens die Gebärdensprache(n). Gruß vom Dummbeutel. 18:31, 24. Mai 2012 (CEST)
Untersuchungen zum Einfluss der visuell-gestischen Gebärdensprache vs. der vokal-auditiven Lautsprache auf kognitive Strukturen (desire / RWTH Aachen). --Jocian 18:37, 24. Mai 2012 (CEST)
BK
Mein Gott - auch da hat die Rechtschreibreform zugeschlagen? Na ja...
Selbstverständlich ist es weder platt noch überhaupt -tüde, festzustellen, dass die Gebärdensprache eben nicht die deutsche (oder polnische oder französische oder welche auch immer) Sprache ist und auch nie die Ausdrucksvielfalt einer natürlichen Sprache haben kann. Leider gibt es - entferne ich mich mal etwas vom Thema - in vielen Ländern die unselige Tendenz, auch Kinder mit einem geringen Resthörvermögen in die Isolation der Gebärdensprache zu schicken, obwohl die mit modernen Hörgeräten und Lippenlesen fast normal aufwachsen könnten. Kirschschorle (Diskussion) 18:40, 24. Mai 2012 (CEST)
Und ich dachte, ICH sei hier der Dummbeutel. 18:45, 24. Mai 2012 (CEST)
Dazu kann ich natürlich nichts sagen. Meine kurzen Worte treffen allerdings zu - solltest Du an deren Inhalt etwas zu kritisieren haben, dann tu das. Ich bin dann mal weg, schaue aber gegen Mitternacht wieder vorbei. Kirschschorle (Diskussion) 18:51, 24. Mai 2012 (CEST)

Vieleicht nicht direkt das Thema, aber die Taubblinde Helen Keller hat mit "Die Geschichte meines Lebens" eine Darstellung aus der Sicht eines Betroffenen verfasst.Oliver S.Y. (Diskussion) 18:48, 24. Mai 2012 (CEST)

Doch, ich hätte die auch verlinkt, wäre ich auf ihren Namen gekommen :-) Gruß vom Dummbeutel. 18:50, 24. Mai 2012 (CEST)
Die Frage ist grundlegender und Hinweise darauf finden sich auf Websites von Gemeinschaften von Taubstummen: Jeder Mensch denkt und nimmt irgendwie anders wahr. Wir denken nicht in ganzen Sätzen, aber wir können in Sätzen formulieren. David Eagleman beschreibt eine von Geburt an blinde Frau, die in mehreren Wohnungen absolut sicher bewegen kann, aber nicht in der Lage ist, Pläne der Wohnungen zu zeichen. Sie selber hat aber einen kompletten 3D-Plan der Wohnung im Kopf (haben die wenigsten Normalos!). Menschen mit anderen Behinderungen wird es ähnlich gehen: Sie kompensieren ihren fehlenden Sinn - und funktionieren. Da sie aber in einer Welt von "Normalos" leben (müssen) kommen ihre anderen Fähigkeiten selten zur Geltung, weil "Normalos" nicht die Fähigkeiten haben, sich in den Kopf eines anderen Menschen zu versetzen und "Normalowelt" für "Normalos" ausgelegt ist (Analogie: Ein Normalo müsste sich in einer Scharzwelt oder Stillwelt auch erst zurechtfinden lernen).
Das Gehirn ist extrem flexibel (mit Training kann man mit dem Rücken oder mit der Zunge sehen lernen!) und kann sich an die merkwürdigsten Situationen anpassen, z.B. ein ganzes Leben ohne Sex zu leben, oder als Chinese nicht in Worten sondern in Zeichen zu denken. Wie schaffen das 1 Milliarde Chinesen ?? ;-) GEEZERnil nisi bene 19:34, 24. Mai 2012 (CEST)
OT: Mir berichtete kürzlich eine Gebärdendolmetscherin, dass (jedenfalls von Geburt an) Gehörlose meist auch Schwierigkeiten haben, geschriebene Texte zu verstehen. Siehe dazu zB auch hier. -- Ian Dury Hit me  19:43, 24. Mai 2012 (CEST)
Hier wird völlig unkritisch eine Theorie behandelt. Die Theorie lautet: "Denken erfolgt verbal." (ok - zumindest akustisch). Wenn mich nicht alles täuscht, dann unterscheidet die Psychologie 5 Modalitäten: Optisch, akustisch, haptisch, gustatorisch und olfaktorisch. Dem Gehörlosen entgeht genau eine dieser Möglichkeiten - vier stehen ihm noch zur verfügung (ok, nicht Helen Keller). Aber ich sehe keinen Grund, warum Denken mit der Ausstattung nicht möglich sein soll. Yotwen (Diskussion) 19:55, 24. Mai 2012 (CEST)
Naja. Erst-Sprach-Erwerb erfolgt typischerweise komplett akustisch. Danach denkt man, man denke in einer Sprache - oder nicht? Die Frage ist dann: Stimmt das? Macht es einen Unterschied im Denken, in der Repräsentation von Denken, wenn man die Erst-Sprache nicht-akustisch erwirbt? PS.: Dass Gehörlose so gut denken können wie Hörende, zweifelt ja wohl niemand an --92.202.55.236 20:12, 24. Mai 2012 (CEST)
Für diese Frage ist Noam zuständig. Yotwen (Diskussion) 21:57, 24. Mai 2012 (CEST) Nein, der grösste Teil des Denkens findet als mentale Repräsentation von emotionalen Zuständen in Form von erinnerten oder vorgestellten Modalitäten (Bilder, Töne, Gerüche usw.) statt. Die Konzentration auf Sprachliches ist eher eine Ausprägung unserer Zeit; siehe Innerer Dialog.

Das ist eine sehr gute Frage, über die schon viel geforscht wurde. Deshalb kann man die ganze Bandbreite nicht in wenigen Worten erklären. Gehörlose Menschen denken tatsächlich anders, jedoch nicht qualitativ schlechter als hörende. sie haben andere stärken und auch andere Schwächen.

  • Sie fassen beispielsweise geschriebene Worte wie Bilder auf und haben daher eine Schwäche in Grammatik.
  • Sie verstehen die feinen Konotationen nicht, die in der Grammatik liegt und wirken daher in schriftlicher Kommunikation (Foren, Messengers) oft sehr grob und unbeholfen, obwohl sie das nicht sind. Das ist ein "Nebeneffekt der Übersetzung".
  • Gehörlose Jugendliche gewichten das geschriebene Worte oft falsch. (Worte haben psychologisch gesehen ein sogenanntes "Affektives Gewicht") So werden mitunter stark pejorative Worte verwendet oder der Kontext nicht beachtet, in den sie eingebettet werden. Sie können außerdem verbal transportierte Informationen nur selten "gut auswiegen", z.B. im Kontext abschwächen, oder leichtere Andeutungen durch sprachliche Mittel verstärken, hinlenken, andeuten, anhauchen usw..
  • Die verbale Schriftsprache von Gehörlosen ist verbal schlecht schwingungsfähig, trägt zu stark auf oder zu schwach.
  • Auch sämtliche Gebärdesprachen haben eine sehr unterentwickelte Grammatik oder werden im sinne einer "Privatgrammatik" oder Lokalgrammatik verwendet. Das geht in die Schriftsprache nicht über, die ja als fixierte Bilder erfasst wird. Buchstaben dienen nur als Zeichen, us denen die Bilder zusammen gesetzt werden wie ein Puzzle.
  • Gebärdensprachen haben jedoch eine wesentlich höhere Informationsdichte als verbale Sprache. Vorausgesetzt die Sprecher sehen sich vollkörperlich, kann man damit schneller und dichter Informationen übertragen als beispielsweise bei Sprechern am Telefon, die sich nicht sehen. Daher transportieren GL beim Sprechen mehr Informationen pro Zeiteinheit, was die Unterhaltungsgeschwindigkeit erhöht. Hierbei geht Ausdruck und Körpersprache nahtlos in einem Modus ein. Bei einem verbalen Hörer müssen gehörte und gesehene Inhalte erst integriert werden, da es zwei verschiedene Modalitäten sind.
  • Bei Hörenden wird dem Wort mehr Inhalt beigemessen als dem gesehenen Ausdruck. Da der ausdruck aber unmittelbarer und daher "echter" ist, überdeckt der Sprachinhalt die wahren Intensionen. GL gewichten aber Ausdruck stärker als den Inhalt, weshalb sie menschliche Stimmungen, aber auch verdeckungsverhalten, Lügen usw.. viel schneller enttarnen. es ist sehr schwer, einen Gl etwas vorzumachen. Die haben eine wesentlich höhere Beobachtungsgabe.

46.115.38.241 22:05, 24. Mai 2012 (CEST)

Wissen und die Frage beantworten kann höchstwahrscheinlich sowieso niemand; Dank jedoch an alle, die hier interessante Ansätze aufgeworfen haben. Grüße -- Hepha! ± ion? 23:09, 24. Mai 2012 (CEST)
Also ich denke in der Regel nicht in Worten. Meine ich zumindest. Sondern ich stelle mir etwas vor. Ich denke also nicht "ich mache jetzt den Laptop aus", sondern ich stelle mir vor, dass ich das Ding da vor mir ausmache, vielleicht auch die dazu nötige Handbewegung, die dann zu erwartende Shutdown-Meldung und den schwarzen Bildschirm. In Worten denke ich nur dann, wenn ich Worte formuliere, also beim Sprechen oder Schreiben, oder wenn ich mir vorstelle, dass ich die Gedanken ausspräche oder schriebe. Meine Katze denkt mit ziemlicher Sicherheit nur, indem sie sich etwas vorstellt. Daher meine ich: zum Denken ist Sprache unnötig. Nur zum Formulieren und Wiedergeben von Gedanken in Sprache bedarf es einer Sprache. --Neitram 14:05, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Latein Frage

Es gab eine römische Provinz Thracia, ich schreibe gerade am gleichnamigen Lemma (Benutzer:Bin im Garten/Provinz Thracia). Wie spricht man Thracia aus? Das "C" als K oder Z? Und wie kommt das H in das Wort? (wahrscheinlich, weil es vom griechischen Theta kommt - Θρᾴκη) Tracia würde doch sicherlich genauso ausgesprochen wie Thracia, Oder? --Bin im Garten (Diskussion) 19:41, 24. Mai 2012 (CEST)

Das griechische Kappa spricht zunächst für lateinisch "K", wobei die Aussprache sich im Laufe der Jahrhunderte geändert hat; irgendwann hiess es sicher "Trazia". Das Θ steht je nach Zeit und Ort für ein behauchtes T oder einen tee-aitsch-ähnlichen Laut; Da weder Latein noch Deutsch einen solchen haben, bleibt es bei einem (sowieso) behauchten T. --92.202.55.236 19:49, 24. Mai 2012 (CEST)
Hm. Einschränkung: Namen und Ähnliches sind oft vom Lautwandel ausgenommen, es könnte also durchaus bis ins 7.Jh. und darüber hinaus bei dem K geblieben sein, zumal dann unter Byzanz (griechischer Einfluss). --92.202.55.236 19:56, 24. Mai 2012 (CEST)

Umgangssprachlich Trazia, im Lateinunterricht Trakia. --weltforce 20:03, 24. Mai 2012 (CEST)

In welcher Sprache? Sagst du deutsch wirklich Trazia/Trazien? --92.202.55.236 20:08, 24. Mai 2012 (CEST)
Siehe Ka-ze-zi-ko-ku-Regel. —[ˈjøːˌmaˑ] 22:47, 24. Mai 2012 (CEST)
Im Lateinunterricht hätte es für die Ka-ze-zi-ko-ku-Regel schlechte Noten gegeben. Diese Regel bezieht sich laut erstem Satz des Artikels auf romanische Sprachen. Latein zählt aber zu den Italischen Sprachen. Also Thrakia. --Rôtkæppchen68 23:37, 24. Mai 2012 (CEST)
Ach, Käppchen... Lies doch einfach einen Millimeter weiter in dem Artikel und beachte die Links. *seufz* ;) —[ˈjøːˌmaˑ] 09:36, 25. Mai 2012 (CEST)
Mein Lateinlehrer bestand auf die K-Aussprache und hätte mir die Ka-ze-zi-ko-ku-Regel nie durchgehen lassen. --Rôtkæppchen68 14:34, 25. Mai 2012 (CEST)
Meiner auch; in der Schule lernt man auch eher das klassische Latein. Die Ausspracheregeln werden dabei allerdings gerne ziemlich willkürlich gesetzt: So lernte ich in der Schule, der gute alte Caesar habe sich nicht „Zäsar“ sondern „Käsar“ gesprochen. Richtig wäre aber eher „Kaißar“ mit ae-Diphthong statt Umlaut. Beste Grüße —[ˈjøːˌmaˑ] 15:07, 25. Mai 2012 (CEST)

Lateinische Aussprache --Vsop (Diskussion) 18:35, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Was wiegt 1km Leitplanke?

... und wieviel wäre damit das deutsche Autobahnnetz allein am Schrott wert? --Reimello (Diskussion) 22:22, 24. Mai 2012 (CEST)

Die Leitplanken sind weit weit mehr als Schrott wert: Sie sind unbezahlbar, da sie das Leben unzähliger Verkehrsteilnehmer wert sind. --Rôtkæppchen68 22:52, 24. Mai 2012 (CEST)
Hier klicken und selbst rechnen. --Rôtkæppchen68 22:59, 24. Mai 2012 (CEST)
Na das bei Ebay ist doch sicher höher wie der Schrottwert. --Reimello (Diskussion) 23:03, 24. Mai 2012 (CEST)
Frag beim örtlichen Altmetallhändler nach, wieviel er pro Tonne Alteisen zahlt. Aus dem Link rechnest Du dann flugs aus, dass 4,3 Meter Leitplanke 44 Kilogramm wiegen. Das sind also 10,2 Tonnen pro Kilometer. Noch Fragen? --Rôtkæppchen68 23:32, 24. Mai 2012 (CEST)
(BK) Bei ebay kommt man auf ca. 5,81€/m (25€ für 4,3m, der Preis ist ja pro Leitplanke), also ca. 5810€/km. Um auf den Schrottwert zu kommen, muss man das Gewicht ausrechnen, laut der Beschreibung beträgt das 44kg für 4,3m und ich denke, das ist pro Leitplanke gemeint, nicht für alle 12, weil sonst wär dass wohl zu leicht. Also ca. 10kg pro m bzw. 10 t/km. Jetzt muss man nurnoch recherchieren, was der Schrottwert pro Tonne beträgt. --MrBurns (Diskussion) 23:39, 24. Mai 2012 (CEST)

Nach Karl Marx ist eine Sache immer das "wert", was sie einbringt. Damit hat sowohl Rotkäppchen als auch Reimello recht. Bei jeweiliger Durchrechnung kommt man dann auf unterschiedliche Handelswerte. Meine Meinung: Aufbau, Abbau und Vermarktung über die Zeit bringt als gesellschaftliche Leistung vor allem den Menschen einen großen Nutzen, sei es als Handwerker, Händler oder Autobahnfahrer. Ich würde die Leitplanken als "Phänomen" betrachten, das sich insgesamt vor allem über die Zeit rechnet. Deshalb würde ich für eine weitgehend zeitstabile Konstruktion plädieren, also viel Verzinkung, gute Fundamente, Wartungsfreiheit. Der Materialwert ist nur ein geringer Faktor. Wenn man ihn auf die Jahre hochrechnet kommt nur wenig dabei raus. Es entsteht vor allem ein Gebrauchswert und der ist, auch nach Marx, die Grundlage des Glücks. 46.115.38.241 23:18, 24. Mai 2012 (CEST)

Nun, wenn demnächst an einer Autobahn mal ein paar km Leitplanken fehlen, wissen wir ja, was die Frage sollte.... :-)) – Simplicius Hi… ho… Diderot! 23:24, 24. Mai 2012 (CEST)
mich wundert überhaupt, dass sowas gestohlen wird, wenn man z.B. von den 25€ für 44kg ausgeht, da sind doch Kupferkabeln, die auch an verschiedensten Stellen wie z.B. neben Bahnstrecken herumlegen im Verhältnis zum Aufwand lukrativer. Zumal sie wahrscheinlich nicht nur leichter zu transportieren, sondern auch schneller und mit weniger Lärmentwicklung zu demontieren sind. --MrBurns (Diskussion) 23:39, 24. Mai 2012 (CEST)
Dafür entwickeln sich bei der Demontage von Kupferkabeln gerne mal Lichtbögen und/oder Stromunfälle. Einen 15000-Volt-Lichtbogen möchte ich nicht abbkommen. Mir reicht ein 400 V/1200 A-Lichtbogen, mit der ein defekter Schaltschrank meinen rechten Unterarm „dekoriert“ hat. --Rôtkæppchen68 23:52, 24. Mai 2012 (CEST)

Abgesehen davon, dass Leitplanken üblicherweise einen Sinn haben und damit mehr als nur ihren Materialwert bedeuten, kann man sich der ursprünglichen Frage zumindest überschlägig nähern: Gesetzt sei eine Leitplanke, bestehend aus einem Mehrfach gekanteten Stahlblech, Maße geschätzt: Stärke 3mm; Höhe 45 cm. Das macht bei einer Länge von 1m dann ein 1,35 dm³; bei einer Dichte von etwa 7,85-7,87g/cm³ wiegt 1 lfm Planke um die 10 kg (das entspricht auch dem Ebay-Angebot: 4,3m entsprechen 44kg); der Kilometer also 10t (ohne Befestigung und Pfosten). Bei einem Schrottpreis von ca 1,30 €/kg [32] kostet damit der lfm Leitplanke um die 13,00 € (mal so als Größenordnung, vielleicht sind es auch ein paar € mehr oder weniger); der Kilometer also irgendwas um die 13.000 €. Dazu addieren sich noch die Befestigungen und die Stützen. Da aber nicht alle Autobahnabschnitte gleich beplankt sind, müsste man für den Schrottwert des gesamten Autobahnnetzes erstmal die Art der Beplankung ermitteln. Viel Spaß! Übrigens: Der EBay-Preis dürfte schon deshalb unter dem Materialwert liegen, weil der Transport von solchem Zeug nicht ganz trivial ist und auch ein paar Euronen kostet; der Verkäufer erspart sich so die Entsorgungskosten, die er dem Materialwert gegenüber in Abzug bringen müsste. - Beste Grüße --MMG (Diskussion) 23:55, 24. Mai 2012 (CEST)

Deutschland hat 12.819 Autobahnkilometer, eine Mittelleitplanke gibt es so gut wie immer und die ist gleich doppelseitig, macht schon rund 25.000 km. Dann haben sicherlich 80% der Strecken auch noch eine Leitplanke an den Seiten sind dann nochmal rund 20.000 km, also insgesamt 45.000 km. Sind bei 13.000,- Euro pro km 585.000.000 Euro. Ich mache jetzt den Hänger ans Auto, packe Werkzeug ein und fahre los. Macht's gut Jungs. --91.56.185.65 00:12, 25. Mai 2012 (CEST)
ich finds merkwürdig, dass Stahl zumindest als Schrott im Moment mehr pro kg kostet als Aluminium. Wieso sind dann z.B. PC-Gehäuse aus Alublech deutlich teurer als vergleichbare aus Stahlblech, obwohl sie oft nur ca. die Hälfte wiegen? Oder hat Alu einen so viel größeren Wertverlust als Stahl, wenn es zu Schrott wird? --MrBurns (Diskussion) 01:02, 25. Mai 2012 (CEST)
Ich habs schon herausgefunden, der Preis beim Schrotthändler bezieht sich auf Inox-Stahl, "normaler" Stahl ist wohl deutlich billiger, selbst als "Neuware": [33] (der Preis dürfte pro Tonne sein, vergleiche z.B. [34]), also ist dieser Schrottpreis wohl keine gute Referenz, weil Inox ist ja ein rostfreier Stahl und ich habe schon öfters rostende Leiplanken gesehen, also ist zuminest ein Teil der Leitplanken nicht aus rostfreiem Stahl. Da neuer Stahl heute ca. 435$/Tonne (nack aktuellem Wechselkurs ca. 344€/t) kostet und der Schrottwert wohl niedriger ist, würde ich also von maximal 300€/t ausgehen, also wären das dann ca. 3.000€/km bzw. falls die Rechnung der IP91.56... sonst stimmt ca. 135 Mio. € für das Gesamte Netz. Für eine Leitplanke mit 44kg käme dann ein Schrottwert von ca. 13,2€ raus. --MrBurns (Diskussion) 01:17, 25. Mai 2012 (CEST)
Nichtrostende Leitplanken sind nicht aus Edelstahl, sondern aus verzinktem Stahlblech. Die Italiener sparen sich das Verzinken in den meisten Fällen und man schöne Rostplanken. --тнояsтеn 08:26, 25. Mai 2012 (CEST)
Werden wir in den nächsten Stunden auf E-Bay günstige Angebote in Sachen Leitplanken für Selbstabholer sehen?
Skurril jedenfalls die Wikipedia-Auskunft, die Leute dazu berät, ob sie besser Leitplanken oder lieber Oberleitungen stehlen sollen - nun, das ist die Dienstleistungsgesellschaft. Kirschschorle (Diskussion) 01:38, 25. Mai 2012 (CEST)
Da Oberleitungen Strom führen und Leitplanken nichts einbringen, empfehle ich Kirchendächer. So geschehen hier. Kann aber sein, dass dich Gott zur Strafe mit einem Blitz erschlägt. -- 208.48.242.106 13:47, 25. Mai 2012 (CEST)
Schachtdeckel ließen sich sogar automatisiert „ernten“ und Bronzestatuen (auch wenn die meistens innen hohl sind) sollen auch schon geklaut worden sein. --Rôtkæppchen68 14:04, 25. Mai 2012 (CEST)
Euridike von Ursula Querner: Hamburger Abendblatt 17.10.2011. --Vsop (Diskussion) 18:32, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Weiterleiten von E-Mails

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Wie sehen die Rechtsgrundlagen aus, welche Urteile gibt es? Die Person A sendet eine Mail an die Person B und berichtet über irgendwelche Dinge, erkennbar eher vertraulich. Tage später erfährt A, dass die Person B diese Mail an verschiedene Personen weitergeleitet hat. Was kann A dagegen unternehmen? – Simplicius Hi… ho… Diderot! 23:24, 24. Mai 2012 (CEST)

Fürs erste --> E-Mail#Veröffentlichung von E-Mails, hier von einem Anwalt dann weiteres, daraus ersehe ich, dass es immer sinnvoll ist anzugeben, dass die Mail vertraulich zu behandeln ist (Zitat: „Anders als etwa bei einem Brief, der in einem Kuvert verschlossen an den Adressaten verschickt wird, ist zwar bei einer E-Mail mit der Weiterleitung und Verbreitung an Dritte zu rechnen. Allerdings muss ein entsprechender Schutz wie bei Briefen gelten, wenn die Vertraulichkeit des Inhalts bzw. der einer Verbreitung entgegenstehende Wille in der E-Mail zutage tritt. Denn in diesem Fall soll der Inhalt der E-Mail vergleichbar mit einem geschlossenen Brief ebenfalls nicht aus der Geheimsphäre entlassen werden (Landgericht Köln, Urteil vom 2.10.2008, Az.: 28 O 558/06, LG Saarbrücken, Urteil vom 16. Dezember 2011, Az.: 4 O 287/11). Dies gilt insbesondere bei einer lediglich an eine Person gerichtete und versandte E-Mail, zumindest wenn sich die Vertraulichkeit entweder aus dem Inhalt ergibt oder die Weiterleitung ausdrücklich untersagt wurde. Etwas anderes kann nur gelten, wenn ein überragendes Informationsinteresse der Allgemeinheit dem Persönlichkeitsrecht des Absenders bzw. dessen Geheimhaltungsinteresse überwiegt. “). Es kommt eben zudem auch auf den Inhalt ob etwa Urheberrechts- oder Persönlichkeitsrechte verletzt wurden. Gruß--in dubio Zweifel? 23:29, 24. Mai 2012 (CEST)
Wurde schonmal in der Auskunft diskutiert, kanns grade nur nicht finden im Archiv. --тнояsтеn 08:28, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] 25. Mai 2012

[Bearbeiten] Darf ich in England ein Handfunkgerät in Pkw`s benutzen oder muss dieses fest im Fahrzeug verbaut sein?

Darf ich in England ein Handfunkgerät in Pkw`s benutzen oder muss dieses fest im Fahrzeug verbaut sein?

--143.164.102.13 08:09, 25. Mai 2012 (CEST)

Wenn der Wagen auf einem Parkplatz steht: Kein Problem. Sonst Google => uk use of Walkie-talkie cars <=. Parallel gesehen: Handy-Gebrauch während der Fahrt ist illegal. Eingebaute "Freisprechanlagen" werden überraschenderweise selten oder nicht diskutiert. Nach Studien macht es sowieso wenig Unterschied aus, ob man's in der Hand hält oder in den Raum spricht. GEEZERnil nisi bene 08:28, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Diebstahl etc durch Angestellten in Arbeitszeugnis?

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Ich habe ein kleines Ladengeschäft mit mehreren Angestellten. Mein langjähriger "Chefgeselle" hat sich mittlerweile als schwerer Alkoholiker herausgestellt, was er lange erfolgreich verheimlicht hatte. Er hat sich vor 2 Monaten in eine mehrwöchige Entgiftung usw verabschiedet und vor kurzem, nach 6 Wochen Lohnfortzahlung durch mich, von sich aus gekündigt. Dem ging voraus, dass er vorher einen Schaden von rund 5000 Euro verursacht hat, indem er einen Reklamationsbrief eines Kunden, der an mich persönlich adressiert war, unterschlagen hat (durch Zeugenaussagen anderer Angestellter belegbar - der Kunde hatte in dem Brief für einen von dem betreffenden Mitarbeiter verursachten Schaden 400 Euro verlangt, aber mit Anwalt gedroht. Nachdem seine gesetzte Frist verstrichen war - der Brief hat mich ja nicht bzw viel zu spät erreicht - hat er per Anwalt Schadensersatz, Verdienstausfall etc geltend gemacht). Mittlerweile hab ich zudem herausgefunden, dass er mich systematisch durch Unterschlagung von Umsätzen beklaut hat, was allerdings juristisch wasserdicht schwer zu beweisen sein dürfte. Doch, genau so war das ;-) Und er hatte wirklich keinen Anlass dazu, ich hatte ihn ziemlich großzügig bezahlt und ihm (anscheinend zu-) viele Freiheiten gelassen. Nun die eigentliche Frage: Es steht an, dass ich ihm ein Arbeitszeugnis schreibe. Einerseits möchte ich ihm natürlich nicht komplett die Zukunft verbauen (obwohl ich stocksauer bin), andererseits will ich ihm natürlich auch kein "gut"-Zeugnis ausstellen. Seine fachlichen Leistungen waren eigentlich immer gut, bis er ab vor ein paar Monaten durch seinen Dauerrausch zunehmend Mist gebaut hat (siehe 5000 Euro Schaden oben). Was sollte ich also (bzw muss ich sogar?) in das Zeugnis schreiben und wie formuliert? Danke für eure Antworten. 203.104.30.41 08:14, 25. Mai 2012 (CEST)

ich glaub, „er war n dieb“ darf man nich reinschreiben... aber man darf wohl auffällig lustige formulierungen verwenden („er war stets bemüht, nicht zu stehlen“)... muss man aber nicht... ansonsten kann bestimmt n anwalt oder der psychosoziale dienst beim gesundheitsamt weiterhelfen... --Heimschützenzentrum (?) 08:21, 25. Mai 2012 (CEST)
Ob man Blumen verkauft oder nicht: So etwas kann man durch die Blume sagen.... Er soll froh sein, so einen Chef gehabt zu haben... GEEZERnil nisi bene 08:21, 25. Mai 2012 (CEST)
Addendum: Weitere Gedanken zu dem Thema - auch das "beredte Schweigen" kann überstrapaziert werden. GEEZERnil nisi bene 09:08, 25. Mai 2012 (CEST)
In aller Kürze: Siehe Arbeitszeugnis#Gesetzlicher_Anspruch_in_Deutschland. Doppelbödige Formulierungen sind nicht gestattet.
Du warst, wie du schreibst, ein großzügiger Arbeitgeber. Weiter war er – jedenfalls bis zu seinem Zusammenburch – ein fachlich guter Angestellter. Da er ein langjähriger Mitarbeiter war, gehe ich davon aus, dass es auch auf zwischenmenschlicher Ebene gut geklappt hat. Warum also nicht weiter großzügig sein und ein Zeugnis ausstellen, welches ihm einen Neustart ermöglicht? Das darf dann gerne gut sein. Es sollte ihm "Strafe" genug sein, nicht mehr in deinen Diensten zu stehen. "Großmütig ist, wer großmütig handelt" sagte Boromir (?) Samweis Gamdschie zu Faramir, und weiter: "Jetzt habt Ihr Gelegenheit, zu zeigen, was Ihr wert seid." Ein weiterführender Link könnte auch Alkoholismus sein. Nur weil wir im Allgemeinen alle gerne mal einen heben, heißt da nicht, das wir uns auch mit den schwereren Folgen wirklich auskennen und sie beurteilen können. -- Ian Dury Hit me  08:43, 25. Mai 2012 (CEST)
Sam ist das übrigens, der das zu Faramir sagt. --Snevern 08:55, 25. Mai 2012 (CEST)
Wenn du es dir selbst nicht zutraust und auch keinen Fachmann damit beauftragen willst (weil der schließlich Geld dafür will), dann kannst du dir natürlich Tipps auf einschlägigen Internet-Seiten holen; das Netz wimmelt davon. Wichtiger als mehr oder weniger verklausulierte Formulierungen ist aber die Erkenntnis, dass in Arbeitszeugnissen vieles durch Weglassen ausgedrückt wird. Wenn man zu einem Punkt nichts schreibt, schließt der Leser daraus, dass hier etwas faul ist, denn sonst wäre etwas Positives erwähnt (Arbeitszeugnisse müssen grundsätzlich wohlwollend formuliert werden).
Mein Rat ist dennoch, in einem derartigen Fall nicht mit zusammenkopierten Formulierungen aus dem Internet anzufangen. Mit Zeugniserstellung anfangen kann man besser mit leichter zu lösenden Fällen - in etwas heikleren Fällen würde ich jemanden das Zeugnis schreiben lassen, der sich schon damit auskennt. --Snevern 08:50, 25. Mai 2012 (CEST)
Schon mal vielen Dank für eure Antworten. @Ian Dury: Du hast schon Recht mit dem, was du da schreibst. Andererseits bin ich schon massiv verärgert (um es mal abgeschwächt auszudrücken), dass er das "gute miteinander auskommen" anscheinend bereits seit Jahren massiv ausgenutzt hat, um mich zu verarschen (d.h. zu beklauen). So gut wie immer wenn ich unter der Woche nicht da war, waren seltsamerweise die Tageseinnahmen unterdurchschnittlich gering. Darauf angesprochen, sagte er dann regelmäßig in rotzfrechem Ton: "Ja, komisch, nicht wahr?" und hat auch mal den Verdacht auf Kollegen gelenkt. Wenn das eigene Vertrauen so missbraucht wird, hinterlässt das einen mehr als schalen Nachgeschmack. Insgesamt werde ich vielleicht doch zum Fachmann (Anwalt für Arbeitsrecht) marschieren. 203.104.30.41 08:55, 25. Mai 2012 (CEST)
Diese Formulierungen sind immer problematisch. Sei pragmatisch, schreib das Minimalzeugnis und denk dir "good riddance" - Er wird es schwer genug haben, eine Arbeitsstelle mit "erfüllte die Anforderungen" zu finden. Die Auslassung von Attributen sagt meist mehr über wahrgenommene Leistung, als die Blumen in den Substantiven. Aber bei den deutschen Hammerwerken zahlst du weiter für ihn. Yotwen (Diskussion) 08:57, 25. Mai 2012 (CEST)
@Snevern: Danke, ich hätte es mir denken können. Sogar ergoogeln, allerdings nicht an dem PC, an dem ich gerade sitze. -- Ian Dury Hit me  09:24, 25. Mai 2012 (CEST)
@Arbeitgeber: Ich kann deinen Ärger sehr gut nachvollziehen. Wir hatten selbst einen solchen Fall, bei dem sich nach über 30 Jahren Beschäftigung ein ähnliches Problem stellte. Es war allerdings kein Alkoholismus der Angestellten, sondern ihres Ehemannes, der die Frau in eine "Notlage" brachte (dabei hätte sie nur etwas sagen müssen... aber so ist es halt, sie war eine "gute" Co-Alkoholikerin). Wenn du zu einem Fachmann gehst, wird der dir ein Zeugnis aufsetzen, welches deiner momentanen Gefühlslage entspricht. Ob sich die nicht irgendwann ändert, kann ich nicht beurteilen. Wir haben es jedenfalls anders (nämlich im o.g. Sinne) gelöst, trotz großer menschlicher Enttäuschung. Und sind bis heute (auch schon 15 Jahre her) sehr zufrieden damit, haben sogar Kontakt zur betreffenden Mitarbeiterin, die den "Neustart" nutzte und bis zur Rente bei einem anderen Arbeitgeber zu aller Zufriedenheit weitergearbeitet hat. -- Ian Dury Hit me  09:24, 25. Mai 2012 (CEST)
@Yotwen: Hammerwerke? Könntest du das bitte erklären, versteh ich nicht... @IanDury: Vielleicht hast du Recht... Ich werd mal versuchen, meinen Ärger runterzuschlucken... Vielleicht geh ich auf die Shooting-Range und verfeuere ein paar Magazine auf Pappkameraden (kleiner Scherz, ich bin kein Schütze/Waffenbesitzer ;-) 203.104.30.41 09:08, 25. Mai 2012 (CEST)
"Vor vielen, vielen Jahren mussten Arbeitslose im Arbeitsamt (so hiess das damals) einen Schein abstempeln lassen. Man sprach von "Stempelgeld". Geübte Beamte schafften bemerkenswerte Lautstärke beim Stempeln und weil alle am gleichen Tag ihre Stempel abholten, klang es auf dem Amt wie in einer Maschinenfabrik - den deutschen Hammerwerken. - Ihr seid wohl zu jung für diese altmodischen Ausdrücke. Yotwen (Diskussion) 11:58, 25. Mai 2012 (CEST)
Wieder was gelernt. Vielen Dank an alle Antwortenden. 203.104.30.41 12:59, 25. Mai 2012 (CEST)
Auch wenn es blöd klingt, kann man als Arbeitgeber aus dieser Geschichte lernen: Bei Unstimmigkeiten frühzeitig ansetzen. Es kann für labile Mitarbeiter sehr schwer sein, sich zurückzuhalten, wenn sie merken, dass sie nicht engmaschig genug kontrolliert werden. Ein Chef, der seinen Umsatz nicht wirklich im Fokus hat und so etwas schleifen lässt, hat auch einen Fehler gemacht. --Wolli (Diskussion) 14:09, 25. Mai 2012 (CEST)
Das mag prinzipiell schon richtig sein, ist aber auch leicht gesagt. Ich habe es ja sowohl kontrolliert und gemerkt, als auch angesprochen und deutlich gesagt, dass ich das nicht mehr sehen will. Wenn man drei/vier Leute hat, die in einer freundschaftlichen Atmosphäre arbeiten, was hätte ich da machen sollen, wenn ich nicht da bin? Drohen, dass ich es zu gleichen Teilen beim nächsten Mal vom Gehalt abziehe? So groß waren die Fehlbeträge auch nicht (in der Summe allerdings natürlich erheblich), dass ich deswegen das gute Betriebsklima riskieren wollte. Bei den geringen Umsätzen hat er einfach behauptet, es hätten eben zwei Kunden abgesagt, und so häufig war es dann auch wieder nicht. Zumal man jemanden, der einem selbst sagt, wie glücklich er sei hier arbeiten zu dürfen und persönlich mag etc. (was wohl auch nicht völlig falsch war), nicht so ohne weiteres als Dieb bezeichnen will und mit Konsequenzen drohen. Die Abmahnung wegen Alkohol während der Arbeitszeit (vor 3 Monaten, nachdem wir ausgemacht hatten, dass er das lässt) ist mir schon schwer genug gefallen. 203.104.30.41 14:39, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Kurze Unterbrechung - Diese Bilder dürfen aus rechtlichen Gründen im Internet nicht gezeigt werden.

Unter tagesschau.de kommt diese Meldung in der "Tagesschau in 100 Sekunden" etwa ab Mitte des Beitrags über die Hells Angels. Wieso kann das nicht im Internet, wohl aber im TV gezeigt werden. Welche rechtliche Grundlage hat diese "Zensur"? --91.56.178.189 08:26, 25. Mai 2012 (CEST)

Nicht alles, was nicht gezeigt wird, ist Zensur. Vielleicht solltest du dich mit dem Begriff Zensur vertraut machen, bevor du solche Vorwürfe in die Welt setzt. Bilder dürfen beispielsweise nicht gezeigt werden, wenn dadurch Persönlichkeitsrechte verletzt werden - oder möchtest du dich selbst sturzbesoffen in einer Pfütze von Erbrochenem im Internet bewundern? Yotwen (Diskussion) 08:45, 25. Mai 2012 (CEST)
beides nö, siehe Drei-Stufen-Test und Öffentlich-rechtlicher_Rundfunk#Engagement_im_Internet --Zulu55 (Diskussion) 09:16, 25. Mai 2012 (CEST)
@Yotwen: Vielleicht machst Du Dich erstmal hier mit Unterpunkt 4. vertraut.
@Zulu: Danke, auch wenn es meine Frage nicht zu 100% klärt. --91.56.178.189 09:32, 25. Mai 2012 (CEST)
Warum sollten diese Persönlichkeitsrechte für denselben Beitrag im Fernsehen nicht gelten? --Eike (Diskussion) 09:54, 25. Mai 2012 (CEST)
Der NDR hat nicht für alle Nachrichtenbeiträge auch Internetrechte. Weil die manchmal extra kosten, wird dann halt ein Schade-Dia gezeigt. --Rôtkæppchen68 11:20, 25. Mai 2012 (CEST)
Ok die 45 Sek. Fußballzusammenfassung dürfen sie nicht zeigen. aber warum zeigen sie dann kein Dia in der Art:
A gegen B 2:2
Torschütze:
x 12 Min
y 34 Min
z 44 Min
X 87 Min
das Spiel war ausverkauft.
Dann vergehen die 45 Sek. viel schneller und man erhält die gleiche Informationen. --Mauerquadrant (Diskussion) 14:42, 25. Mai 2012 (CEST)
daran hab ich auch schon rumüberlegt. Und wenn das Dia schon mal da ist, es auch gleich bei der Tagesschau im Fernsehen einbleden. Das spart richtig Geld!--Hareinhardt (Diskussion) 22:09, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] hunde und knochen

mal eine Frage, wieso lieben Hunde eigentlich Knochen so sehr? Gibt es dafür einen bestimmten Grund, oder ist das einfach so?

--84.177.196.253 08:29, 25. Mai 2012 (CEST)

Clevere Frage - und auch für denn Menschen wichtig - und die Natur hat dafür eine funktionelle Antwort. Wenn du kein Englisch liest, bitte in den Google Translator kopieren. Mittlerweile gibt es aber auch so blödgezüchtete Hunde, dass sie Probleme mit Knochen bekommen. Was das über Menschen aussagt, werde ich jetz recherchieren... GEEZERnil nisi bene 08:48, 25. Mai 2012 (CEST)

Ich hätte einfach mal vermutet, dass sie während der langen Zeit ihrer Domestikation immer nur die Reste der Menschen zu fressen bekamen, und das waren eben Knochen mit vielleicht noch twas Fleisch dran, und dann haben sie sich eben dran gewöhnt ;-) -- Cherubino (Diskussion) 09:08, 25. Mai 2012 (CEST)

Die Abstammung vom Wolf ist ja unbestritten. Und Wölfe mussten ihr Lebetag' Fleisch von Knochen nagen. DIe Domestikation war ja später. (keine Gewähr) --RobTorgel (Diskussion) 09:31, 25. Mai 2012 (CEST)
Wenn man sich diese Liebesgeschichte ("Du, der versteht mich besser als meine Frau...!") im Detail ansieht, spricht man heute eher von "partnership" oder "kinship" oder "mutual domestication", Begriffe, die auch zwischenmenschlich verwendet werden ("Elke, kannst du mir mal 'nen frischen Knochen bringen. Das Spiel ist grad so spannend." Und Elke ging zum Kühlschrank...) GEEZERnil nisi bene 09:37, 25. Mai 2012 (CEST)
Was, Hunde mögen knochen? Die Hunde in meinem Umfeld gehen nicht mal an Hundefutter. Die fressen nur Sahnetorte und feinsten Aufschnitt ;) … fürchterlich verzüchtete fette Köter. -- 208.48.242.106 10:05, 25. Mai 2012 (CEST)

Was ich mich letztens gefragt hab... Macht es eigentlich irgendeinen Sinn, Knochen zu vergraben und später wieder auszubuddeln? Ist bis dahin nicht alles Verwertbare weggemodert? --Eike (Diskussion) 10:05, 25. Mai 2012 (CEST)

Knochenkauen dient der Stärkung des Gebisses und der Zahnreinigung sagt mein Hund immer. Außerdem sollen Knochen Kalzium- und Eisenreich sein. @Eike: Hunde sind ja Aasfresser, die mögen es wenn es stinkt. Siehe Pansen. --91.56.178.189 10:08, 25. Mai 2012 (CEST)
Ich dachte eher, das ist nach einem halben Jahr alles weg, nicht nur angegeammelt. (Ich grabe selten Knochen aus...) --Eike (Diskussion) 10:12, 25. Mai 2012 (CEST)
Es dauert sogar nur wenige Wochen. -- 208.48.242.106 10:19, 25. Mai 2012 (CEST)
die mögen es wenn es stinkt - oh ja. Ich hatte hier einen Knochen der bestialisch gestunken hat, aber der Hund hat ihn geliebt wie eine Delikatesse. War ganz schön nervig, die beiden aus der Wohnung raus zu halten. -- Liliana 11:28, 25. Mai 2012 (CEST)
Hunde vergraben nicht nur Knochen (hier "wissenschaftlich") und hier eher humorvoll. In der Vorzeit holte sich ein hungriger Hund den Knochen nach ein paar Tagen wieder aus der Erde und knackte ihn - heute werden sie in menschlicher Nähe so mit Nahrung überladen, dass Fido auch schon mal den Knochen in der Sofaritze (oder im Rosenbeet des Nachbarn) vergisst. Hunde eben... GEEZERnil nisi bene 11:59, 25. Mai 2012 (CEST)
Nunja Hunde, nagen ja nicht nur das Fleisch von den Knochen ab, sondern sie knacken sie ja regelrecht, es geht ihnen wohl auch um das (nährstoff- bzw fetthaltige) Knochenmark, oder ?--in dubio Zweifel? 16:02, 25. Mai 2012 (CEST)
Das ist des Pudels Kern. Und zur Aasfresser-Zeit unserer Vorfahren haben wir das auch (mit Steinwerkzeugen) gelernt und so gemacht, aber da das wohl nur eine kürzere Phase war - ehe GronnGo die Idee hatte, direkt auf Frischfleisch UND Knochen hinzuarbeiten und die Jungs überzeugen konnte, dass man dadurch an gesündere Bräute und Babys kommt - haben wir nicht gelernt, instinktiv Knochen zu vergraben (Eigentlich: Wir tun es auch, und es hat einen ähnlichen Grund - aber eigentlich meinen wir wohl wieder etwas anderes...). War 'ne harte Woche GEEZERnil nisi bene 18:31, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Substantiviertes Adjektiv?

Moin zusammen,
Ein Zitat aus dem Artikel Festplattenlaufwerk: [...]dass das langsamere Gerät den Bus länger belegt und somit das schnellere bremsen kann. Ist das Wort das schnellere hier ein irgendwie alleinstehendes Adjektiv (weil es ja nicht die Schnelligkeit heißt) oder ein Substantiv (weil ja kein anderes Substantiv vorhanden ist)? Bin der Meinung, dass es groß geschrieben werden muss, aber ich wollte den Satz nicht durch eine Korrektur eventuell falsch machen. Die Artikel Adjektiv und Substantivierung konnten mir da leider auch nicht richtig weiterhelfen. --Saibot2 (Diskussion) 09:13, 25. Mai 2012 (CEST)

Das langsamere Gerät bremst das schnellere. Substantiv für beides ist das Gerät. --RobTorgel (Diskussion) 09:23, 25. Mai 2012 (CEST)
Du könntest auch schreiben: Das langsamere bremst das schnellere Gerät --RobTorgel (Diskussion) 09:33, 25. Mai 2012 (CEST)
Klingt plausibel, aber könnte man nicht auch argumentieren, dass der Satz eigentlich Das langsamere Gerät bremst das schnellere Gerät heißen müsste und wenn man das zweite Gerät weglässt das Adjektiv zum Substantiv wird? --Saibot2 (Diskussion) 10:21, 25. Mai 2012 (CEST)
Du willst der Gerät weglassen? Es wird nie müde, schläft nie ein... ist stärker als Chuck Norris! -- Ian Dury Hit me  11:04, 25. Mai 2012 (CEST)
Och nö, das Ding hat einen eigenen Artikel? War ja klar, dass das einer bringt. :D --Saibot2 (Diskussion) 11:42, 25. Mai 2012 (CEST)
Der Duden (Regel § 58(1)) verlangt Kleinschreibung, wenn ein solches Adjektiv (auch wenn es durch einen Artikel der Form nach substantiviert ist) Attribut zu einem vorangehenden oder nachgestellten Substantiv ist; das Beispiel dort: Mir gefallen alle Krawatten sehr gut. Besonders mag ich die gestreiften. Deine Überlegung ist also durchaus treffend, aber der Duden formuliert hier eine Ausnahmeregelung. --Der wahre Jakob (Diskussion) 12:10, 25. Mai 2012 (CEST)
Ahh, verstehe. Dann brauche ich ja gar nichts ändern. Danke an alle, auch wenn ich jetzt beim Wort Gerät ständig wieder an diesen Satz denken muss: Der Gerät wird nie müde... Mal ein Ohrwurm anderer Art. Na toll. --Saibot2 (Diskussion) 16:40, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Mails - wo sind sie noch?

Die Mails meines gmx-Accounts werden lokal auf meinem Heimrechner abgespeichert, wenn ich das richtig verstanden habe. Jetzt bin ich mit Laptop unterwegs und brauche einige. Sind die über besondere Einstellungen bei gmx weiterhin zu finden oder kann ich gar nicht mehr auf sie zugreifen? Gefunden habe ich in der gmx-Maske nichts. --Aalfons (Diskussion) 09:37, 25. Mai 2012 (CEST)

Wenn du ein Mailprogramm (wie Thunderbird) verwendest, das deine Mails (per POP3) runterlädt und so eingestellt ist, dass es die Mails dabei auf dem Server löscht (so dass sie nicht doppelt vorhanden sind), dann kommst du jetzt nicht an deine Mails, fürchte ich.
Du könntest in Zukunft IMAP verwenden, das geht dann von überall.
--Eike (Diskussion) 10:01, 25. Mai 2012 (CEST)
Das kostet bei GMX aber: [35]. --Rôtkæppchen68 11:17, 25. Mai 2012 (CEST)
Wie peinlich. Muss ich sie mir noch mal schicken lassen. Aber danke. --Aalfons (Diskussion) 12:02, 25. Mai 2012 (CEST)
Du kannst (für die Zukunft) auch POP3 so einstellen, dass die Mails kopiert werden und sowohl auf deinem Rechner als auch auf dem GMX-Server liegen, musst dann aber aufpassen, dass da nicht irgendwann dein Postfach vollläuft und keine Mails mehr an dich zugestellt werden können. --Eike (Diskussion) 12:07, 25. Mai 2012 (CEST)
Ich habe einen GMX-Account und nutze dort IMAP - ohne zu zahlen. Sogar IMAP-IDLE oder wie das heisst funktioniert problemlos.--91.49.54.48 12:26, 25. Mai 2012 (CEST)
@Eike: Daran liegt das also bei einem meiner gmx-Bekannten... aber das Restspeichervolumen wird ja angezeigt. Ich richte mir das dann nach Rückkunft ein... nur die inzwischen lokalen news kriege ich ja nicht mehr in den gmx-account... Merci, habe nun auch die peinliche Neusendbitte hinter mir. --Aalfons (Diskussion) 15:51, 25. Mai 2012 (CEST)
Na, wenn du du ein Mail-Programm verwendest und nie per Browser drauf zugreifst, bekommst du das nicht angezeigt. --Eike (Diskussion) 16:40, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Wie realitätstauglich ist Sportfechten noch?

Hallo Leute. Ich hätte da einmal eine wahrscheinlich etwas merkwürdige Frage. Wie "praxistauglich" ist das heutige Sportfechten noch? Könnte es unter Umständen noch zur Selbstverteidigung eingesetzt werden? Entspricht der Umgang mit den Waffen immer noch echten Degen und Säbeln? Danke für eure Antworten und freundliche Grüsse. --188.62.157.252 09:55, 25. Mai 2012 (CEST)

Ich find die Frage gar nixcht merkwürdig. Als Laie würde ich mir vorstellen, dass sich die Reflexe und die Geschwindigkeit, die man da trainiert, prinzipiell auch zur Selbstverteidigung geeignet sind. Wobei ich vermute, dass sich eine echte Waffe deutrlich anders handhabt, vermutlich einiges schwerer ist, ... --Eike (Diskussion) 10:03, 25. Mai 2012 (CEST)
Sollte ein heutiger Säbelfechter mit der gegenwärtig üblichen Fechtausrüstung beispielsweise gegen einen zeitreisenden Kürassier aus dem Anfang des 19. Jahrunderts antreten, dürfte vom modernen Fechter net viel übrigbleiben. VG--Magister 10:05, 25. Mai 2012 (CEST)
Es war glaub ich schon gemeint, dass er eine echte Waffe in die Hand kriegt. Es soll ja beim Treffer nicht bloß piepsen. :o) --Eike (Diskussion) 10:11, 25. Mai 2012 (CEST)
Nun stelle dir mal eine der großen historischen Schlachten vor, bei der es immer nur piepst … piep piep piep piep piiiiiiiiiiiep ;) -- 208.48.242.106 10:17, 25. Mai 2012 (CEST)

Ja, bei meiner Frage ging es vorrangig um die Technik, weniger um die elastischen Sportwaffen:) Wäre Theaterfechten vielleicht noch "echter"?--188.62.157.252 10:13, 25. Mai 2012 (CEST)

Wieder nur Laien-Meinunmg: Glaub ich nicht. Das muss nur gut aussehen, der Sportler muss wirklich sein Gegenüber überraschen und blitzschnell auf es reagieren können. Aber wir sollten zur Beantwortung einen Auskenner suchen... --Eike (Diskussion) 10:18, 25. Mai 2012 (CEST)
Hier gibts Auskenner -- 208.48.242.106 10:22, 25. Mai 2012 (CEST)

A propos fechten, gibt es denn eigentlich die schlagenden Verbindungen noch, und ist es dort noch "hipp" einen Schmiss zu haben? Mir ist neulich am Bahhof ein junger Mann mit Schmiss engegengekommen. Sah aber eher nicht aus wie Studentenverbindung, eher wie Hauptschülerverbindung ... -- 208.48.242.106 10:25, 25. Mai 2012 (CEST)

Da hat Eike recht, des muss nur dramatisch ausschauen. Der militärisch eingesetzte Säbel war in erster Line eine Schlagwaffe, insbesondere der Kavallerie. Gestochen wurde damit naturgemäß selten. Regelgerechte Fechttechnik gab es mit dieser Waffe kaum. Es kam auf Kraft und Treffsicherheit an. Sollte also obengenannter Zeitreisende auf den modernen Säbelfechter treffen, haut der Kürassier zwei, dreimal zu und der technisch überaus versierte Säbelfechter ist Geschichte. Schlagende Verbindungen gibts noch, die fechten aber mit genau definierten Regeln. VG--Magister 10:28, 25. Mai 2012 (CEST)
(nach BK) Du musst natürlich, wenn du bis dahin nur mit Sportwaffen hantiert hast, dich erst einmal an die neue Waffe gewöhnen, insbesondere ans Gewicht - aber davon abgesehen ist Sportfechten sehr wohl "realitätstauglich". Man muss sich allerdings klar machen, dass Florett und Degen reine Stoßwaffen sind, die also eine "Spitze", aber keine "Klinge" haben (der Säbel dagegen ist auch eine Hiebwaffe). Du musst also die Technik an die Waffe anpassen und sie notfalls neu erlernen: Wer nie Säbel gefochten hat, für den ist es gar nicht erstrebenswert, den Gegner mit etwas anderem als der Klingenspitze zu berühren. Mit einem Schwert dagegen, das eine oder sogar zwei scharfe Klingenseiten besitzt, ist das sogar sehr wirkungsvoll. Auch reicht beim Sportfechten bereits die kleinste Berührung aus - ein Treffer ist ein Treffer. Beim echten Schwertkampf macht es aber einen entscheidenden Unterschied, ob du den Gegner nur leicht berührst oder viel Kraft in den Schlag legen kannst. Nicht zuletzt wird beim Sportfechten das Gefecht nach jedem Treffer sofort unterbrochen - es kommt also nicht unbedingt darauf an, als einziger zu treffen - es reicht, der erste zu sein. Auch das ist beim realen Kampf natürlich ganz anders. Bei Florettfechten gibt es sogar Regeln, wonach nur einer von beiden das "Recht" hat, zu treffen - trifft der andere gleichzeitig, bekommt er trotzdem keinen "Punkt" (beim Degenfechten ist's anders, da gibt es auch "Doppeltreffer"). Und schließlich sind bei Florett und Säbel nur bestimmte Körperteile gültige Trefferfläche. Es macht beim Florettfechten also keinen Sinn, Treffer auf den Kopf oder auf den Arm zu trainieren, weil sie nicht als gültig gezählt würden.
Trotzdem: Reaktionsgeschwindigkeit, Balance, guter Stand, gutes Auge, gute körperliche Fitness, Schnelligkeit - all das lernst du beim Sportfechten, und all das brauchst du (oder kannst es anwenden) beim Kampf mit "echten" Klingenwaffen.
Die Frage ist aber ein wenig obszön, denn Sportfechten hat sich zwar aus dem Kampf mit echten Waffen entwickelt, ist aber ein reiner Sport (und nicht etwa eine Kampfsportart). Es gibt zum Beispiel auch nur sehr wenige studentische Mensurfechter, die gleichzeitig Sportfechter sind (und umgekehrt) - die Idee dahinter ist einfach zu verschieden. --Snevern 10:36, 25. Mai 2012 (CEST)
Ein Freund kennt sich mit der Materie aus (er ist glaub ich Schwert-Fecht-Trainer) und unterstützt Sneverns Aussagen. --Eike (Diskussion) 12:24, 25. Mai 2012 (CEST)

Und wie realitätstauglich ist Fußball eingentlich? Wo tritt man nochmal im RealLife irgendwas irgendwo rein? (außer Müll in die Tonne...) -- Cherubino (Diskussion) 10:42, 25. Mai 2012 (CEST)

Da kann man nur Jimmy Mallone zitieren: "Isn't that just like a wop? Brings a knife to a gunfight." - soviel zur Praxistauglichkeit dieser Waffen für die "Selbstverteidigung". Im Alltag sind sie vieleicht als Angriffswaffe tauglich, aber wenn der Gegner sieht, was zur Verteidigung genutzt wird, stellt er sich drauf ein. Und im Infight sind solchen langen Stichwaffen schon im Mittelalter untauglich gewesen, und man führte stattdessen ein Messer/Dolch mit. Heute abgelöst von Schusswaffen und Reizgas.Oliver S.Y. (Diskussion) 10:48, 25. Mai 2012 (CEST)

Es ging ausdrücklich nicht um die Waffen. --Eike (Diskussion) 10:55, 25. Mai 2012 (CEST)

Ja, das stimmt. Eike hat Recht. Mir ging es eher um die Grundlagen. Wenn ich euch richtig verstehe, dann ist Sportfechten also eher eine versportlichte bzw. "degenerierte" Form des Fechtens?--188.62.157.252 11:12, 25. Mai 2012 (CEST)

Könnte man sagen, aber hier noch was zum Schmunzeln: Auch ne Art moderner Selbstverteidigung VG--Magister 11:17, 25. Mai 2012 (CEST)

Leider hat man nicht immer eine Pistole zur Hand;-)--188.62.157.252 11:20, 25. Mai 2012 (CEST)

Das abwertende Wort "degeneriert" würde ich in diesem Zusammenhang ungern verwenden. Ebensogut könnte man "weiterentwickelt" sagen. Zum Zwecke der Selbstverteidigung würde ich mir nicht die Mühe machen, das Sportfechten zu erlernen; da kommst du mit anderen Sportarten erheblich weiter.
Und ich würde auch sagen "Zum Glück hat man nicht immer eine Pistole zur Hand". ;o) --Snevern 11:23, 25. Mai 2012 (CEST)

Naja... wie soll man denn eine Kampfkunst bezeichnen, das für den Kampf untauglich geworden ist? Kann man denn irgendwo noch ältere Fechtformen wie z.B. aus der Mantel und Degen-Zeit lernen?--188.62.157.252 11:25, 25. Mai 2012 (CEST)

@Oliver S.Y.: Du hast geschrieben: "Stichwaffen waren schon im Mittelalter untauglich". Ich dachte immer, die hätten da Schwerter und Degen eingesetzt. Naja, geschichtlich bin ich da nicht so der Hirsch. Wie kämpfte man denn damals? Kann man das "alte" Fechten noch lernen?--188.62.157.252 11:31, 25. Mai 2012 (CEST)

Da hat der Oliver bissl unrecht, das Langschwert konnte sowohl für Schlag als auch für Stich benutzt werden. Wobei man bedenken muss, dass die kraftvolle Stichwirkung sowohl bei Kettenhemd (durch die Ringverbindungen) als auch bei Plattenpanzer (in die Fugen) erheblich effektiver war. Mit Schwertern gab es im Europa des Hochmittelalters schon eine weit verbreitete Fechtkunst. Das Ganze gipfelte mit dem Bidenhänder, einer reinen Landknechtsschlagwaffe in Schwertform. Aufgrund der ab Beginn des 16 Jh. schwächer werdenden Panzerung wurden wieder leichtere Fechtwaffen verwendet, welche eine präzisere sowie filigranere Fechtkunst begünstigten. VG--Magister 11:44, 25. Mai 2012 (CEST)
Wovon reden wir hier? Für Schläge sind Hiebwaffen konzipiert worden, Schwerter haben beide Funktionen, aber oben wurde ja Degen und Florett genannt, die zähl ich zu den untauglichen Stichwaffen, wenn es um Verteidigung im Kampf mit unterschiedlichen Waffen geht. Meister ihrer Waffe ist das natürlich egal, aber allgemein ist man das ja nicht.Oliver S.Y. (Diskussion) 13:39, 25. Mai 2012 (CEST)

Wow, das wusste ich nicht. Waren diese Schwerter aus dem Mittelalter nicht extrem schwer? Gibt es noch Orte wo man das heute noch lernen kann?--188.62.157.252 11:46, 25. Mai 2012 (CEST)

Schwer waren sie, aber ganz gut austariert. Tante Google sagt Dir, wer heute sowas vermittelt. Stichwort: Fechtkunst... VG--Magister 11:54, 25. Mai 2012 (CEST)
An manchen Unis gibts das als Sportkurs, aber auch so findet man hin und wieder Trainingsgruppen für mittelalterlichen Schwertkampf. -- 208.48.242.106 12:05, 25. Mai 2012 (CEST)

Ah, vielen lieben Dank für den Hinweis.--188.62.157.252 13:01, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Es wird wohl...

hier noch einen Lateiner geben, der mir das „In gemino certamine“ übersetzen, bzw. die Bedeutung erklären kann - oder? -- Stoabeissa ...'pas de problème! 12:59, 25. Mai 2012 (CEST)

Eine mögliche Übersetzung lautet: „Im zweifachen Kampf“. --Komischn (Diskussion) 13:32, 25. Mai 2012 (CEST)
Eine sinnvolle Übersetzung lautet: "Im Kampfe ist es/er doppelt soviel wert." => In gemino certamine. Au combat il en vaut deux. ;-) GEEZERnil nisi bene 13:34, 25. Mai 2012 (CEST)
Z.B. als Motto des Regiments Régiment la Reine-Mère Cavalerie: Im Kampf doppelt. --Pp.paul.4 (Diskussion) 13:37, 25. Mai 2012 (CEST)
Heureka - das ist's. Man bedankt sich artig -- Stoabeissa ...'pas de problème! 13:38, 25. Mai 2012 (CEST)
Müsste für „Im Kampf doppelt [soviel wert]“ nicht „gemino“ im Nominativ stehen? --Komischn (Diskussion) 13:46, 25. Mai 2012 (CEST)
Als Verb steht gemino in der 1. Person Präsens Singular. --Pp.paul.4 (Diskussion) 14:18, 25. Mai 2012 (CEST)
Und wie wäre die Übersetzung mit „gemino“ als Verb? --Komischn (Diskussion) 14:23, 25. Mai 2012 (CEST)
Ich bin doppelt (so viel wert) im Kampf. ;-) --Hosse Talk 14:44, 25. Mai 2012 (CEST)
Ich versteh's nicht, und das sage ich als jemand, der seine Familie mit seinen Lateinkenntnissen durchfüttert, wie die meist zu findende Übersetzung "Au combat il en vaut deux" zum Lateinischen passt, selbst mit großzügigster Toleranz für Enallage. Da steht "in doppeltem Kampf", punktum. Gemino als Verb ist durch die praktisch unmögliche Stellung zwischen Präposition und Nomen auszuschließen. Aber die erwähnte Übersetzung ist verbreitet, keine Frage. Freilich bleiben bei meiner Google-Suche allerdings auch nur ca. 15 Seiten übrig, wenn man "wikipedia" ausschließt, dazu zwei Stellen in Büchern. Hm. Es mag ja trotzdem seine Richtigkeit haben, aber das würde ich schon gerne genauer erklärt bekommen. Übrigens stieß ich beim Suchen öfter auf die Verbindung des Spruches auf Standarten mit der Abbildung eines zweifachen Siegerkranzes. Würde das nicht vielleicht eher auf eine Bedeutung etwa im Sinne von "für Gott und König" o.ä. hinweisen? Gruß Dumbox (Diskussion) 15:25, 25. Mai 2012 (CEST)
Man muss es wohl so nehmen, wie sie es verstanden haben wissen wollen - Der Spruch kommt vermutlich von einem Militär-Menschen. Für die Logiker unter uns - zum Nachdenken, wenn man am Wochenende in der Sonne liegt - „Im Kampf doppelt [soviel wert]“ <= soll WAS heissen? => Damit erreichen Aussage und lateinische Umsetzung dieselbe Ebene und das Universum ist wieder im Gleichgewicht ..., oder? GEEZERnil nisi bene 18:22, 25. Mai 2012 (CEST)
Ich bin schon mal raus (zu lange her das Latinum). *gg --Hosse Talk 15:29, 25. Mai 2012 (CEST)
@GG: Deine Argumentation ist charmant, und für kosmische Harmonie bin ich immer zu haben. Aber wenn der Militär das wirklich sagen wollte, dann hat er sich mächtig angestrengt, es so unverständlich wie möglich zu übersetzen. Es wäre ja so einfach gewesen. Und damals konnten die adligen Generäle in der Regel doch noch ganz prima Latein (haben ja kaum was anderes gelernt...). Gruß Dumbox (Diskussion) 19:13, 25. Mai 2012 (CEST)
Sprachlich ist das alles Nonsens. Es heißt wörtlich: in doppeltem/zweifachem/zweigestaltigem Kampf und nichts anderes (Zweifrontenkrieg?) Bei den genannten Übersetzungsversuchen müsste die lateinische Form lauten in geminus/gemini certamine (sum/sumus/sunt) - im Kampf bin ich/sind wir/sind sie doppelt. Gemini könnte auch heißen: Zwillinge im Kampf. Aber das steht ja nicht da. Bei der Ableitung vom Verb kommt nur 1.Pers.Sing Akt. in Frage: ich verdoppele im Kampf - wenn wir die komische Satzstellung mal ganz beiseite lassen. Da hat ein Kriegsmann sich wohl aml daran erinnert, dass er mal so etwas wie Latein gelernt hatte -. aber da war es schon sehr lange her... ;-)) --Der wahre Jakob (Diskussion) 20:29, 25. Mai 2012 (CEST)
Menschen machen Fehler. Nimmt man noch an, dass die "fehlerhafte" Person eine unangreifbare Position hatte, passieren solche Dinge.
Man suche in GoogleBooks mit => "kein klassisches Latein" <= Da findet man juristische (!) Wendungen, die verwendet wurden, aber grammatisch nicht korrekt waren. Stercus accidit .... GEEZERnil nisi bene 22:54, 25. Mai 2012 (CEST)
Neben obigem franz. Satz findet man nur noch " In gemino certamine (il redouble d'ardeur au combat). Keine langen Diskussionen, ob falsch oder richtig. Doppelt hart zuschlagen - und Ruhe im Karton! ;-) GEEZERnil nisi bene 23:02, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Frage zur Leiharbeit

Hallo! Vielleicht haben einige von euch mitbekommen, dass zwischen IG Metall und den Zeitarbeitsverbänden Lohnerhöhungen beschlossen wurden, sofern es Menschen in der Metallindustrie betrifft. Siehe: http://finanzen.freenet.de/nachrichten/einigung-auf-leiharbeiterzuschlaege-in-metallindustrie_3388324_993562.html Es ist von Staffelungen die Rede, wobei man ab dem 9. Monat dann 50% Zuschlag erhalten soll.

Nun meine Fragen: ein Freund von mir ist seit 28.07.2011 - also seit fast 10 Monaten - durchgehend bei dem gleichen Unternehmen angestellt. Erhält er dann bereits ab 01.11.2012 den Zuschlag von 50% mehr Lohn (da dann 15 Monate beschäftigt) oder erst ab - *rechne* - 01.August 2013? Irgendwie werde ich aus dem Link nicht schlau und andere Links (rp-online, welt.de...) beinhalten oftmals den gleichen Inhalt (muss wohl eine Art dpa-Meldung sein, die übernommen wird o.Ä.). Wer kann mich aufklären? :-) Danke. 82.113.119.32 17:45, 25. Mai 2012 (CEST)

Nachtrag: ich habe das nämlich so verstanden, als ob die Staffelung für NEUE Arbeitsverträge gelte, die NACH dem 01.11.2012 geschlossen würden und man die 50% erhalten würde, wenn man zum 01.11.2012 mindestens neun Monate ununterbrochen in einer Firma eingesetzt wurde, also spätestens seit dem 31.01.2012... 82.113.119.32 18:13, 25. Mai 2012 (CEST)

Die Tarifvereinbarung enthält in § 6 eine Einführungsregelung. Hier ist ein PDF mit dem Originaltext, vielleicht hilft das weiter. --Rudolph Buch (Diskussion) 19:55, 25. Mai 2012 (CEST)

Ich bedanke mich bei Rudolph Buch. Meine Frage ist beantwortet! :-) 82.113.119.32 20:25, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Hornissen-Nest im Boden

Hallo Freunde,

ich habe in der freien Natur beim Grillen einen Bodengang zu einem Hornissen-Nest gefunden. Die Weisel ist noch allein, wie es aussieht, aber ich vermute dass bald die erste Nachkommenschaft schlüpft. Das Einflugsloch ist gut gepflegt, es sieht nach einer guten Kolonie aus. Ein sauberes rundes Loch an einem Abhang, im Untergrund Kies und findlinge, also gut gepflegt und mit Aussicht auf Fleischbällchen.

Kann man die Weisel irgendwie unterstützen, etwa durch Ablage von Nahrungsstoffen in Nestnähe?

Ich würde gern sehen, wie sich das Volk entwickelt und im November 12 etwa ein gut gebautes Nest ausgraben und Präparieren. Hoffentlich findet niemand das Nest. Karl Matell (Diskussion) 19:01, 25. Mai 2012 (CEST)

Du bist sicher, dass es sich um Hornissen handelt ? Die bauen Nester im Boden ? --RobTorgel (Diskussion) 19:10, 25. Mai 2012 (CEST)
Hier steht etwas über Naturschutz und Ernährung und es gibt auch einen Link auf die Datenbank der Umsiedler und Berater. Ich weiß ja nicht, wo du in der "freien Natur" grillen darfst (es wird Sommer und trocken!), aber wenn das Nest sehr nahe an einem Grillplatz ist, wäre möglicherweise auch eine Umsiedlung zu erwägen. Sollte es gut geschützt und abseits vom Publikumsverkehr liegen, dann würde ich im Sinne einer natürlichen Auslese und weil (auch negative) Begleitfolgen nicht wirklich immer überschaubar sind, nicht zusätzlich etwas unterstützend unternehmen. November als Termin für das Präparieren kommt hin. Mitte November erscheint mir angesichts der Klimaverschiebungen mittlerweile etwas sicherer. @RobTorgel: zu Erdnestern siehe z.B. hier --84.191.142.219 19:39, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Link auf eine Datei auf meinem Computer

Hallo,

ich weiß das klingt jetzt ein wenig eigenartig, aber ich suche die Möglichkeit im Wiki einen Link auf eine Datei auf meinem heimischen Rechner zu setzen. Ich benutze eine Wiki von WikiMedia und würde so eine Funktion hilfreich finden.

Vielen Dank schon mal für die Hilfe.--146.52.17.78 19:55, 25. Mai 2012 (CEST)

Hi, also abgesehen davon, dass Du bei Erfolg ein Sicherheitsproblem hättest, ist eine solche Verlinkung meines Wissens nicht möglich. GrußSpuki Séance 19:58, 25. Mai 2012 (CEST)
MediaWiki unterstützt Weblinks. Es bleibt also die Möglichkeit, einen Webserver auf dem betreffenden Rechner zu installieren und dann per http auf ihn zu verlinken. Evtl ist noch ein dyndns-Account nötig. --Rôtkæppchen68 20:04, 25. Mai 2012 (CEST)
Vielen Dank, sowas denke ich mir. Wenn ich aber einen Weblink kreieren kann indem ich die Klammern zueinander setzte und sozusagen "automatisch" ein Link in meinen Browser kopiert wird so muss es doch auch die Möglichkeit geben einen Dateipfad als link in einen Browser zu öffnen, der Browser wird mich ja dann sowieso fragen ob ich die Word-Datei (oder was auch sonst noch) mit dem entsprechenden Programm öffnen will. Also eigentlich "bloß" eine Tool-Erstellung oder? Beste Grüße --146.52.17.78 20:18, 25. Mai 2012 (CEST)
en:file URI scheme. Wobei es von der Webseitenaufbereitungssoftware, in Deinem Fall eben Mediawiki, abhängt, ob die daraus einen Hyperlink kreiert. MW tut das von vornherein nicht. Es gibt aber eine Einstellung dazu. --Geri 22:26, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Wie träumen Blinde?

Seit geraumer Zeit stelle ich mir folgende Frage: Wie träumen eigentlich Blinde? Besitzen sie überhaupt Träume? Träumen sie in abstrakten Bildern? Sind die Träume in schwarz-weiß oder farblich? Auf Antworten bin ich gespannt! :-) Viele Grüße --Funky Man (Diskussion) 20:14, 25. Mai 2012 (CEST)

Bilder sind immer abstrakt; selbst das schärfste Foto ist das...
Bevor man eine Frage über das Anderssein Anderer stellt, sollte man darüber nachdenken, wie man selber ist.
Die Eigenschaft des Menschen, von allen Sinnen vor allem das Sehen ernstzunehmen (und wohl auch tatsächlich am intensivsten zu benutzen), ist ja in unserer Zivilisation aufs Äußerste getrieben. Aber träumen wir "normalen" Sehenden wirklich nur visuell?
Wer hätte nicht schon mal vom Fallen (unangenehm bis panische Angst erzeugend) oder vom Fliegen geträumt? Das sind eindeutig keine visuellen Träume, vor allem der erste nicht.
Worte, ganze Gespräche, Musik (die dann nach dem Aufwachen zum Millionenseller wird...) gibt es im Traum und ist nicht visuell.
Der Blinde verwendet seine übrigen Sinne intensiver als wir - er wird also etwas anders träumen, aber nicht grundsätzlich anders.
Man geht heute davon aus, das Kinder im Uterus träumen - und die haben ja auch noch nicht wirklich viel von der Welt gesehen...
Aber warten wir auf die wissenschaftlich belegten Antworten... Kirschschorle (Diskussion) 20:33, 25. Mai 2012 (CEST)
"Man geht heute davon aus, dass Kinder im Uterus träumen" - DIESE träume würde ich gerne (wieder)erleben - denn wovon sie träumen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen... --Alexmagnus Fragen? 20:48, 25. Mai 2012 (CEST)
Du kannst Dir auch beim besten Willen nicht vorstellen, wovon ich (lange raus aus dem Alter) letzte Nacht geträumt habe. Kirschschorle (Diskussion) 20:59, 25. Mai 2012 (CEST)
Wie Blinde träumen, aus der Sicht des Geburtsblinden --91.115.30.128 21:02, 25. Mai 2012 (CEST)
Hallo 91.115.30.128, vielen Dank für den interessanten Link! Gruß :-) --Funky Man (Diskussion) 22:08, 25. Mai 2012 (CEST)

[Bearbeiten] Tierärztliche Notaufnahme

Hallo, gibt es eine tierärztliche Notaufnahme, oder ein Tierarzt, der zu meinem Stall kurzfristig kommen kann, in der Nähe von München? Mein Pferd hatte einen Unfall. (nicht signierter Beitrag von 88.88.233.130 (Diskussion) 21:08, 25. Mai 2012 (CEST))

IP schreibt aus Oslo. Nicht gerade aus der Nähe von München. Eiken und Erlen.
Und damit die Tierfreunde nicht jammern: http://www.tierrettungmuenchen.de/ -- 88.67.150.100 21:39, 25. Mai 2012 (CEST)
Google => Jemandem etwas vom Pferd erzählen = Unsinn erzählen. q.e.d. GEEZERnil nisi bene 22:35, 25. Mai 2012 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Trollalarm (88.67.150.100 21:39, 25. Mai 2012 (CEST))

[Bearbeiten] Meine Neugier lässt mich nicht los

Man sehe und staune: [36]. Zumindest ich tat es. Ich bin baff, dass soetwas online ist. Urkundenfälschung ist doch auch in den USA ein Delikt. Stichwort Rechtshilfeersuchen? Das sieht fast aus wie ein Webshop der Mafia. Auch die Motivation hinter dem Angebot (Auf Seite 2 gibts HU-Plaketten für 2,99$) ist eindeutig. Aus reiner Neugier hätte ich Lust, mir irgendetwas aus dem shop bestellen um die Qualität zu begutachten. Was ich mich natürlich frage ist, ob der Erwerb von soetwas ein Straftatbestand darstellt. In dem Fall würde ich natürlich Abstand davon nehmen, soweit geht meine Neugier dann auch wieder nicht. Zusatzfrage: gibt es irgendwelche staatlichen Stellen, die dankbar wären, wenn ich sie auf dieses Angebot hinweise? Oder interessiert das hier im Schland zwecks exterritorialität niemanden gesteigert? Im Web schockt mich eigentlich kaum noch etwas, aber das da verursachte dann doch ein herunterfallen der Kinnlade. EDIT: Ich sehe gerade, dass es da auch "abgelaufene" "Plaketten" gibt. --95.112.143.123 22:12, 25. Mai 2012 (CEST)

Na, die passenden Kraftfahrzeugpapiere werden wohl nicht mitgeliefert. Und die Eintragung ins Flensburger Benzinkutschenregister auch nicht.
Dass sich jemand sowas in die Garage oder in den Partykeller hängt, ist nicht neu und nicht auf die U.S.A. beschränkt. Also was soll die Aufregung? Oder findest Du die Preise zu hoch? Kirschschorle (Diskussion) 23:00, 25. Mai 2012 (CEST)

Satellitentechnik, LNB, Digitalreciver  EDV Dienstleister, VPN  Free Counter, Besucherstatistik  Russisches Portal in Deutschland  Werbung im Internet  Onlineshop  PHP Sicherheit  Donaueschingen  

 

 

 

geburtstagsgeschenk-online.de