Star Wars
Star Wars (BE [stÉË wÉËz], AE [stÉËÉč wÉËÉčz], dt. Krieg der Sterne, wörtlich âSternenkriegeâ) ist ein von dem Drehbuchautor, Produzenten und Regisseur George Lucas erdachtes Heldenepos. Die Space Opera begann mit dem Film Krieg der Sterne, der am 25. Mai 1977 in den amerikanischen und am 2. Februar 1978 in den westdeutschen Kinos anlief. Der Film entwickelte sich zu einem PhĂ€nomen der heutigen Popkultur. FĂŒnf weitere Spielfilme folgten, sowie eine Reihe von lizenzierten BĂŒchern, Comic-Heften, Videospielen, Nebenfilmen, Fernsehserien, Spielzeugen, KostĂŒmen, Rollenspielen und anderen Produkten.
Im Jahr 2005 schĂ€tzte das Forbes Magazine die durch Star-Wars-Merchandising ĂŒber 28 Jahre erwirtschafteten Einnahmen und ermittelte eine Gesamtsumme von beinahe 20 Milliarden US-Dollar. Somit ist Star Wars, finanziell gesehen, das erfolgreichste Filmprojekt aller Zeiten.
Im Wesentlichen handelt Star Wars vom stĂ€ndig andauernden Kampf zwischen Gut und Böse. Dieser Kampf spielt sich âvor langer Zeitâ in einer âweit, weit entfernten Galaxieâ ab und gilt deshalb als moderne Version eines MĂ€rchens oder einer Kunstsage. Auch die Charaktere stellen Archetypen aus MĂ€rchen, Heldensage und Fantasy dar. Als Beispiele dafĂŒr seien Darth Vader als schwarzer Ritter, Imperator Palpatine als böser König bzw. Hexer und denen gegenĂŒber Luke Skywalker als klassischer Held genannt, der die Prinzessin Leia Organa aus der Hand des bösen Imperators befreit. Diese archetypischen Motive und mythologischen Elemente wurden vermischt und in eine Handlungswelt projiziert, die an klassische Science-Fiction erinnert.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Thematik
George Lucas benutzt einen Stil der epischen ErzÀhlung, auf die er mit Motiven hinweist: gemeinsame Themen und Konzepte, die sich mehrere Male leicht spiegeln und wiederkehren. Das Konzept beruft sich auf klassische Musik, aber Lucas wendete es sowohl visuell als auch als integralen Bestandteil seiner Weise, Geschichten zu erzÀhlen, an.
Die Geschichte stellt eine Mischung aus Fantasy und Science-Fiction dar, bei der es sowohl eine Art Magie und Magier gibt, die gleichzeitig als âRitterâ bezeichnet werden, und âritterlicheâ Duelle mit Schwertern ausfechten, als auch Raumfahrt, Roboter und Weltraumschlachten. Trotz der in den Filmen stark prĂ€senten Science-Fiction-Elemente ist die Handlung selbst eher typisch fĂŒr einen mittelalterlichen Mythos wie die Artussage.
[Bearbeiten] Die Macht
Die Macht (Original: The Force) ist das markanteste Element der Star-Wars-Reihe. Sie wird in den originalen Star-Wars-Filmen von Obi-Wan Kenobi als das alles durchdringende Energiefeld beschrieben, das das Universum zusammenhÀlt. Es gibt zwei Seiten der Macht, die helle und die dunkle, die sich irgendwann vereinen und alles vernichten sollen (vgl. Annihilation). Sie spiegeln in den Filmen das Prinzip des ewigen Kampfes zwischen Gut und Böse wider.
Die Macht ist im Grunde nichts anderes als Magie, die bei Star Wars nur nicht so bezeichnet wird. Es gibt eine helle und dunkle Seite der Macht, die WeiĂer und Schwarzer Magie entsprechen. Die helle Seite der Macht ist auf Verteidigung und Helfen ausgerichtet. Die dunkle Seite der Macht dient dagegen der Zerstörung und persönlichem Machtgewinn, ganz Ă€hnlich wie man sich die Hexerei im Mittelalter vorstellte.
In den Filmen erlangen einige Jedi, die Anwender der hellen Seite der Macht, die Unsterblichkeit, was den Sith der dunklen Seite scheinbar verschlossen bleibt.
Diejenigen, die die Gabe haben, die Macht effektiv anzuwenden, besitzen meisterhafte KrĂ€fte, wie Telepathie, Telekinese, Hellsicht und geistige Beeinflussung anderer Lebewesen. Die helle Seite der Macht baut auf Konzentration und Ă€uĂerste Disziplin, wĂ€hrend die dunkle Seite auf starken Emotionen, vor allem Hass, aufbaut. Meister Yoda, der eine fĂŒhrende Rolle unter den Jedi-Rittern innehatte, bezeichnet in Star Wars V die dunkle Seite der Macht als schneller und verlockender als die helle, aber nicht als stĂ€rker.
In Wirklichkeit ist weder das Licht noch die Dunkelheit die stĂ€rkere Macht, da jede Seite ihre Vor- und Nachteile besitzt. Zum Beispiel ĂŒbermittelt die dunkle Seite einen inhĂ€renten Nachteil an ihren Benutzer, der sich durch Arroganz und blindes Vertrauen in die eigenen FĂ€higkeiten zeigt. Jedoch ermöglicht diese Aggression ein unheimliches AusmaĂ an ungezĂŒgelter StĂ€rke und Kraft. Lucas erlĂ€uterte dazu, dass Luke Skywalker nur seinen Vater besiegen konnte, weil er sich beim Gedanken an seine Schwester kurz der dunklen Seite bemĂ€chtigte. Andererseits kann ein Jedi gelegentlich von seinem Mitleid gelĂ€hmt und dadurch âweichâ werden. Dieses wird von einer FĂ€higkeit aufgewogen, die vorschreibt, sogar in Grenzsituationen ruhig und gelassen zu handeln. Wenn sich ein Jedi am Anfang oder wĂ€hrend eines Kampfes oder anderer brenzliger Situationen vollends in die Macht versenkt, gewinnt er aus seiner Ruhe und Gelassenheit StĂ€rke, die ihn selbst ĂŒbermĂ€chtige Gegner ohne Zorn und Hass oft besiegen lĂ€sst.
Bei der dunklen Seite besteht ein groĂer Nachteil auch darin, dass sie nur durch Hass und Zorn aufrechterhalten werden kann. GefĂŒhle der Freude oder der Liebe machen eine Anwendung unmöglich. In einem Buch, dessen Handlung zwischen den Filmen angesiedelt ist, wird beispielsweise der Versuch Vaders geschildert, mit Hilfe der Macht ohne seine lebenserhaltende RĂŒstung zu atmen. Durch die Fokussierung des Hasses auf die Tatsache selbst, mit der RĂŒstung leben zu mĂŒssen, gelingt ihm dies jedoch nur kurzfristig, da sich zu den anfĂ€nglichen Erfolgen jedes Mal ein GlĂŒcksgefĂŒhl gesellt, das das GefĂŒge der dunklen Seite der Macht wieder unanwendbar fĂŒr ihn macht.
George Lucas berichtete, dass er sich bei dem Konzept der âMachtâ von dem Film 21-87 des Regisseurs Arthur Lipsett inspirieren lieĂ. 21-87 wurde daher auch als Zellennummer von Leia Organa im ersten Star Wars Film verwendet. Zudem flossen in der ersten Trilogie daoistische Ăberzeugungen von Gary Kurtz, dem Produzenten der ersten beiden Filme ein, welche der Macht einen mystischen und religiösen Charakter verleihen. In Star Wars: Episode I versuchte George Lucas jedoch, durch die EinfĂŒhrung der Midichlorianer der Macht einen pseudowissenschaftlichen Hintergrund zu verleihen, eine Entscheidung, die von Gary Kurtz scharf kritisiert wurde.[1]
[Bearbeiten] Die Prophezeiung
Laut einer alten Prophezeiung, die seit Jahrtausenden von Generation zu Generation weitergegeben und ĂŒbermittelt wird, wartet man auf ein auĂergewöhnlich mĂ€chtiges Wesen, das das gestörte Gleichgewicht in der Macht wiederherstellen wĂŒrde. In den Filmen wird angenommen, dass Anakin Skywalker dieser AuserwĂ€hlte ist, da Anakins Mutter behauptet, er sei durch eine jungfrĂ€uliche Geburt zur Welt gekommen. Inwieweit Sidious und der mysteriöse Darth Plagueis mit Anakins Erschaffung in Verbindung stehen, bleibt ungewiss. Palpatine behauptet, dass Plagueis die FĂ€higkeit besaĂ, die Midi-Chlorianer dazu zu bringen, Leben aus sich selbst zu erschaffen â also könnte ein Zusammenhang zu Anakins Entstehung möglicherweise bestehen.
AuĂerdem wird in den Filmen zu keinem Zeitpunkt explizit auf das Gleichgewicht der Macht eingegangen. Der Begriff wird lediglich oberflĂ€chlich erwĂ€hnt.
George Lucas beschrieb das Gleichgewicht folgendermaĂen:
âWenn Gut und Böse vermischt werden, verschwimmen die Dinge â es gibt nichts zwischen Gut und Böse, alles ist grau. In jedem von uns herrscht ein Gleichgewicht dieser GefĂŒhle, und in Star Wars ist das Gleichgewicht zwischen allem der wichtigste Faktor. Es ist gefĂ€hrlich, wenn dieses Gleichgewicht verlorengeht. In Die Dunkle Bedrohung weiĂ ein Mitglied des Jedi-Rats schon, dass das Gleichgewicht der Macht verlorengeht und dass das Ungleichgewicht noch stĂ€rker werden wird. Diese Person weiĂ, dass die Sith das Gleichgewicht zerstören werden. Auf der anderen Seite spricht eine Weissagung von jemandem, der das Gleichgewicht in der Zukunft ersetzen wird. Zur rechten Zeit kann das Gleichgewicht wiedergewonnen werden, aber im Moment wird es von dunklen KrĂ€ften angegriffen.â
Es handelt sich um ein spirituelles Gleichgewicht, das auf der schöpfenden Lebenskraft der Welt aufbaut. Wie bei einer Waage, steht auf der einen Seite die Dunkelheit und auf der anderen das Licht. Hunderte von Generationen regierte der Frieden die Galaxis. Die dunkle Seite agierte im Hintergrund und baute sich nur langsam auf, somit lag also das Ungleichgewicht zugunsten des Lichts. Sollte also die Prophezeiung ein Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit anstreben, bedeutet das automatisch einen Ausgleich in Richtung der Dunkelheit. Die Jedi fĂŒrchten eine Erhebung der Dunkelheit. SpĂ€t bemerkt Yoda, dass die Prophezeiung doch missverstanden werden könnte.
Eine absolute Gewissheit, wie man sich das Gleichgewicht der Macht vorzustellen hat, gibt es nicht. Ebenso erfĂ€hrt man aus den Filmen nicht eindeutig, wer genau der AuserwĂ€hlte ist, der das Gleichgewicht erbringen soll. Es liegt im Auge des Betrachters, wann sich genau das Gleichgewicht in den Filmen einstellt und die Prophezeiung erfĂŒllt ist.
George Lucas bezog im Jahr 2002 Stellung zu einer Frage nach dem AuserwÀhlten:
âAnakin wird von der dunklen Seite verfĂŒhrt und zerstört dabei wiederum das Gleichgewicht der Galaxie, dennoch ist er als Darth Vader â und auch als Anakin â der Charakter, der den Imperator vernichtet. Die Problematik der Geschichte, die Prophezeiung und Qui-Gons Vermutung hat sich erfĂŒllt â Anakin ist der AuserwĂ€hlte und er erbrachte letztendlich den Frieden mit seinem eigenen Opfer. Luke konnte den Imperator nicht selbst vernichten, aber er konnte Anakin dazu bringen, sich sein eigenes Leben vor Augen zu fĂŒhren und den Imperator zu töten.â
â George Lucas[2]
[Bearbeiten] Entstehungsgeschichte
Star Wars begann zunÀchst mit einem 14-seitigen Exposé eines Weltraum-Abenteuer-Films, das George Lucas bis zum Sommer 1973 entwarf und das von zahlreichen Mythen und klassischen Geschichten inspiriert war. Mit diesem fertigen Entwurf bewarb sich Lucas bei zahlreichen Filmstudios.
George Lucas brachte Star Wars zu Universal und United Artists. Der Entwurf war sehr vage, ungenau und schwer zu verstehen. Beide Studios zeigten sich an dem Projekt nicht interessiert. SchlieĂlich prĂ€sentierte Lucas Star Wars Alan Ladd junior, dem neuen Creative Director von 20th Century Fox. In Bezug auf Lucasâ bisherige Leistungen mit American Graffiti und THX 1138 erkannte Ladd das Potenzial des Filmemachers, wenn auch nicht unbedingt in dem Projekt. So bekam Lucas einen vorlĂ€ufigen Vertrag und begann im Mai 1974 seinen Entwurf auszuarbeiten und ein erstes Drehbuch zu schreiben. 1975 engagierte Lucas Ralph McQuarrie, der mit seinen Produktionszeichnungen fĂŒr Star Wars das charakteristische Design prĂ€gte und entscheidend dazu beitrug, die Verantwortlichen bei 20th Century Fox davon zu ĂŒberzeugen, die Produktion zu finanzieren.[3]
[Bearbeiten] EinflĂŒsse
Den Star-Wars-Filmen liegen viele verschiedene EinflĂŒsse zu Grunde. Lucas bestĂ€tigte, dass einige HandlungsstrĂ€nge und Charaktere auf Die verborgene Festung (1958, Japan) von Akira Kurosawa zurĂŒckzufĂŒhren sind. Der Film habe ihn dazu gebracht, die Geschichte aus der Sicht einfacher Droiden zu erzĂ€hlen und weniger aus der eines bedeutenderen Charakters. Kurosawas Film beeinflusste auch die Gestaltung des Star-Wars-Schurken Darth Vader, dessen markanter schwarzer Helm einem japanischen Kabuto nachgeahmt wurde. Der Helm des Erzverbrechers aus Kurosawas Die sieben Samurai weist ebenso eine bemerkenswerte Ăhnlichkeit zu Vaders Helm auf. Die Jedi, eine Art Ritterorden einer frĂŒheren Republik, erinnern an die Samurai als geistige Krieger und Duellanten mit einem starken Sinn fĂŒr Ehre und Pflichten. Die Kleidung der Jedi Ă€hnelt sogar dem Kimono sowie der Tracht der MĂ€nner des Berbervolkes.
Bevor er die Urschrift von Star Wars verfasste, wollte George Lucas ursprĂŒnglich den Comic Flash Gordon verfilmen. Die Rechte besaĂ jedoch der Produzent Dino De Laurentiis. Somit entschied sich Lucas, sein eigenes Science-Fiction-Projekt in die Wege zu leiten.
Ein anderer Einfluss auf Lucasâ Schaffensprozess waren die Werke von Professor Joseph Campbell, der die gemeinsamen Bedeutungen, Strukturen und Zwecke der Mythologien aus aller Welt erforschte. Lucas gab an, dass er sich bewusst an Campbells Arbeiten anlehnte. Der ursprĂŒngliche Star-Wars-Film etwa folgte streng dem archetypischen Muster âDie Reise des Heldenâ, wie in Campbells Der Heros in tausend Gestalten beschrieben. Dieser Einfluss wurde von Bill Moyers und Campbell in der PBS-Mini-Serie The Power of Myth [4] besprochen, spĂ€ter auch von Lucas und Moyers im Programm von 1999 bei Mythology of Star Wars with George Lucas & Bill Moyers [5]. AuĂerdem förderte das âNational Air and Space Museumâ wĂ€hrend der spĂ€ten 1990er die Ausstellung Star Wars: The Magic of Myth, die zeigte, wie Campbells Arbeit die Star-Wars-Filme formte und beeinflusste [6]. Ein BegleitfĂŒhrer mit demselben Titel folgte im Jahr 1997.
George Lucas behauptet, dass ihn insbesondere der Zweite Weltkrieg und der Vietnamkrieg inspiriert hĂ€tten. Lucas tendierte bei den Weltraum-Schlachten zu seinem ersten Star-Wars-Film auch zu den LuftkĂ€mpfen des Ersten Weltkriegs. Ăhnliches galt fĂŒr Das Imperium schlĂ€gt zurĂŒck, wo bei der Invasion des Planeten Hoth durch die imperiale Armee Vorbilder aus dem Grabenkrieg nachgeahmt wurden. Das Design einiger Roboter, insbesondere das von General Grievous in Episode III, orientiert sich am vor dem Ersten Weltkrieg entstandenen Werk The Rock Drill von Jacob Epstein.[7]
[Bearbeiten] Das Drehbuch
George Lucas schrieb anfangs fĂŒnfzehn Zusammenfassungen, die die gesamte Star-Wars-Saga bilden sollten. Von diesen fĂŒnfzehn Geschichten wollte Lucas ursprĂŒnglich jedoch nur eine einzige als Spielfilm umsetzen. Nach dem ĂŒberraschenden Erfolg des ersten Star-Wars-Films verkĂŒndete er der Ăffentlichkeit, dass nun insgesamt zwölf Filme fĂŒr die Abenteuer des Luke Skywalkers (in den Urschriften noch Luke Starkiller benannt) vorgesehen seien. Im Jahr 1979 korrigierte Lucas seine erklĂ€rte Filmplanung dann nach unten und wollte stattdessen nur noch neun Filme drehen [8]. Vier Jahre spĂ€ter, nachdem die erste Trilogie mit Eine neue Hoffnung, Das Imperium schlĂ€gt zurĂŒck und Die RĂŒckkehr der Jedi-Ritter abgeschlossen war, gab Lucas wiederum bekannt, dass es nun keine weiteren Filme mehr geben werde. SchlieĂlich meldete Lucas 1995 plötzlich an, dass er eine Vorgeschichte (Prequel) zu der bereits vorhandenen Trilogie produzieren und sich die Saga somit ĂŒber sechs Filme erstrecken werde. ZusĂ€tzlich behauptete er zu dieser Zeit, dass er schon immer in seiner Vorstellung âdie ganze Sache als Serie von sechs Filmenâ gesehen habe.
Ăffentlich zugĂ€ngliche DrehbuchentwĂŒrfe von Star Wars zeigen, dass Lucas ein unvollstĂ€ndiges und wandlungsfĂ€higes Konzept entworfen hatte. ErzĂ€hlstĂŒcke und komplizierte Handlungen von frĂŒheren EntwĂŒrfen kamen nicht in die endgĂŒltige Drehbuchversion. Namen von Planeten und Charakteren wurden hin- und hergetauscht. Sogar bei den spĂ€teren Produktionen Das Imperium schlĂ€gt zurĂŒck und Die RĂŒckkehr der Jedi-Ritter wurden ganze Passagen abgeĂ€ndert und neu geschrieben. Eine andere Version von Die RĂŒckkehr der Jedi-Ritter handelte von Luke Skywalkers Ăbertreten zur dunklen Seite, nachdem sein Vater Darth Vader gestorben ist. Prinzessin Leia Organa wĂŒrde darin der nĂ€chste Jedi werden, um die dunkle Seite zu besiegen [9]. Seine ErklĂ€rungen bezĂŒglich seiner zukĂŒnftigen und vergangenen PlĂ€ne zur Star-Wars-Saga waren zum Teil sehr widersprĂŒchlich.
Lucas erklĂ€rte, dass die originale Star-Wars-Handlung ursprĂŒnglich in einem einzigen Film abgehandelt werden sollte, aber spĂ€ter in drei Abschnitte eingeteilt wurde. Die Geschichte sei zu umfangreich gewesen. Berichten zufolge umfasste das erste Drehbuch von George Lucas ĂŒber 200 Seiten. Sein Titel, der anfĂ€nglich The Story of Mace Windu lautete, wurde erst in Adventures of the Starkiller, Episode One of the Star Wars und dann in The Star Wars geĂ€ndert, bevor er schlicht zu Star Wars umbenannt wurde.[10] Lucas gab auch an, dass die Vorgeschichte nur auf âNotizenâ festgelegt war, die das Hintergrundwissen von Charakteren festhielten.
Die gesamte Handlung der Serie sollte einfach und verstĂ€ndlich sein und sehr auf die Charaktere bezogen wirken. Das religiös-spirituelle Konzept der mystischen Macht sollte auf einfache Weise und ohne viel ErlĂ€uterung funktionieren, so dass die eigentliche Geschichte nicht besonders belastet werden wĂŒrde.
[Bearbeiten] Filme
Die Star-Wars-Saga besteht aus sechs einzelnen Filmen. Diese sechs Filme werden gewöhnlich in zwei Trilogien aufgeteilt: Die originale Trilogie der Episoden IV bis VI (zwischen 1977 und 1983 veröffentlicht) und die Prequel-Trilogie der Episoden I bis III (zwischen 1999 und 2005 veröffentlicht). Die Star-Wars-Saga stand auch fĂŒr bild- und tontechnische Innovationen. Die Serie wurde in einem Original-SeitenverhĂ€ltnis von 2,35:1 (Cinemascope) gedreht. Die originale Trilogie und Episode I wurde mit Anamorph-Linsen auf 35 mm Filmnegativ gedreht; die Episoden II und III mit neuentwickelten hochauflösenden digitalen Sony-Kameras aufgenommen und digital bearbeitet. Episode IV war einer der ersten Filme, die das âDolby Stereoâ-Vierkanal-Lichttonverfahren nutzten. In einigen LĂ€ndern wurde von Episode IV ein qualitativ hochwertiges 70 mm-Blowup mit dem Magnettonformat âDolby Stereo 6 Trackâ erstellt. Mit Episode VI wurde von Lucasfilm erstmals das fĂŒr Bild und Ton neu entwickelte QualitĂ€tssiegel THX vorgestellt. Episode I war der erste Film, der im âDolby Digital EXâ-Tonverfahren veröffentlicht wurde.
| Jahr | Film | Budget | Einspielergebnis (weltweit) | KinoprÀsenz (USA) Angaben ohne 3D-Wiederveröffentlichung |
|---|---|---|---|---|
| 1977 | Star Wars: Episode IV â Eine neue Hoffnung | 11 Mio. USD[11] | 775,4 Mio. US-Dollar[11] | 44 Wochen (1750 Kinos) |
| 1980 | Star Wars: Episode V â Das Imperium schlĂ€gt zurĂŒck | 18 Mio. USD[12] | 538,4 Mio. US-Dollar[12] | 46 Wochen (1278 Kinos) |
| 1983 | Star Wars: Episode VI â Die RĂŒckkehr der Jedi-Ritter | 33 Mio. USD[13] | 572,7 Mio. US-Dollar[13] | 42 Wochen (1764 Kinos) |
| 1999 | Star Wars: Episode I â Die dunkle Bedrohung | 115 Mio. USD[14] | 1.026 Mio. Mio. US-Dollar[14] | 37 Wochen (3126 Kinos) |
| 2002 | Star Wars: Episode II â Angriff der Klonkrieger | 115 Mio. USD[15] | 656,7 Mio. US-Dollar[15] | 25 Wochen (3161 Kinos) |
| 2005 | Star Wars: Episode III â Die Rache der Sith | 113 Mio. USD[16] | 848,8 Mio. US-Dollar[16] | 22 Wochen (3669 Kinos) |
| 2008 | Star Wars: The Clone Wars | 8,5 Mio. USD[17] | 68,2 Mio. US-Dollar[17] | 13 Wochen (3452 Kinos) |
[Bearbeiten] Handlung
[Bearbeiten] Episode IâIII
Episode I, II und III zeigen den allmĂ€hlichen Untergang der alten Republik und den Aufstieg des ersten Galaktischen Imperiums. Die Republik ist eine demokratische Föderation ganzer Sternensysteme. Diese Sternensysteme haben Abgesandte im Senat auf dem Stadtplaneten Coruscant, der die Hauptstadt darstellt. Da es viel mehr Sternensysteme gibt als im Senat vertreten sind, wird, wie aus dem Expanded Universe bekannt, durch einen Senator nicht ein einzelnes Sternensystem vertreten, sondern ein ganzer Sektor, der viele Systeme enthĂ€lt und ĂŒblicherweise nach dem Hauptsystem benannt ist (siehe GrundsĂ€tzliches ĂŒber die Star Wars-Galaxie). In ihrem Auftrag agieren auch die Jedi-Ritter, weise Krieger, die die Bewahrung von Frieden und Gerechtigkeit in der Galaxis sichern sollen. Es wird die Geschichte eines Jedi-Ritters namens Anakin Skywalker erzĂ€hlt, sein Aufstieg zu einem jungen, ungewöhnlich talentierten SchĂŒler und sein Ăbertreten zur Dunklen Seite der Macht.
Der dunkle Sith-Lord Darth Sidious manipuliert die Handelsföderation, die daraufhin den Planeten Naboo blockiert und angreift. Sidious pflegt seine öffentliche IdentitĂ€t als Senator Palpatine. Heimlich heizt er den Konflikt zwischen der Republik (die er als Palpatine zukĂŒnftig reprĂ€sentiert) und der separatistischen Minderheit an. Mit Hilfe der von ihm angestifteten Krise kann er den Senat ĂŒberzeugen, ihn zum neuen Obersten Kanzler der Republik zu wĂ€hlen.
SchlieĂlich beeinflusst er dieses oberste legislative Gremium, um provisorische Notstandsvollmachten durchzusetzen. Damit erlangt er eine auĂergewöhnliche MachtfĂŒlle.
Inzwischen wurde der junge Anakin Skywalker von dem Jedi-Meister Qui-Gon Jinn und seinem Padawan (SchĂŒler) Obi-Wan Kenobi entdeckt und spĂ€ter von Obi-Wan ausgebildet. Die Jedi glauben, Anakin wĂŒrde die Prophezeiung erfĂŒllen, welche die Macht âins Gleichgewichtâ bringen soll, was sie als die Vernichtung der Sith interpretieren. Anakin verliebt sich in die Königin und spĂ€tere Senatorin von Naboo PadmĂ© Amidala, die er am Ende von Episode II heimlich heiratet.
Auf dem Planeten Geonosis ĂŒbergibt der AnfĂŒhrer der Geonosianer Darth Tyranus, einem ehemaligen Jedi-Ritter und Vertrauten von Darth Sidious, die BauplĂ€ne einer absolut tödlichen Raumstation â des Todessterns. Tyranus kann beim ersten Angriff der Klonkrieger jedoch fliehen. Im Laufe der folgenden âKlonkriegeâ der Republik gegen die Handelsföderation werden Klonkrieger eingesetzt, die VorlĂ€ufer fĂŒr die aus den spĂ€teren Teilen bekannten Sturmtruppen.
Die Jedi mĂŒssen feststellen, dass eine neue Bedrohung durch die Sith entstanden ist. SchlieĂlich gelingt es Anakin, von dem PadmĂ© inzwischen schwanger ist, Darth Tyranus auf einem Kreuzer der Separatisten zu töten. Zu diesem Schritt wurde er von Kanzler Palpatine gedrĂ€ngt, welcher sich dadurch eines gefĂ€hrlichen Mitwissers seiner Intrigen entledigen konnte. Darth Sidious ist nun der einzige lebende Sith, was ihm die Möglichkeit gibt, unter Einhaltung des Sith-Kodex, welcher vorschreibt, dass es nur je einen Sith-Meister und Sith-SchĂŒler geben darf, einen neuen SchĂŒler zu rekrutieren. Als Anakin, dessen Mutter auf seinem Heimatplaneten ermordet wurde, nun auch den Tod seiner Frau vorauszusehen glaubt, gerĂ€t er in eine emotionale Krise. Palpatine macht sich daran, Anakin jene Möglichkeiten der Macht vorzustellen, die die Jedi nicht beherrschen: den Tod zu ĂŒberwinden und Leben zu retten. Er ernennt Anakin zu seinem persönlichen ReprĂ€sentanten im Rat der Jedi. Anakin entfremdet sich immer mehr von den Jedi, zumal sie ihn nicht zum Jedi-Meister ernennen, obwohl dem Rat sonst nur Meister angehören.
Als sich Palpatine vor Anakin als Darth Sidious zu erkennen gibt, informiert dieser daraufhin die Jedi, die versuchen, Palpatine unter Arrest zu stellen. Anakin verteidigt Darth Sidious gegen den Jedi-Meister Mace Windu, weil er glaubt, nur Sidious könne ihn lehren, seine Frau vor dem Tod zu bewahren. Mace Windu hat erkannt, dass Palpatine zu viel Einfluss hat, als dass man ihn vor ein Gericht stellen könnte, deshalb sieht er als einzige Lösung den Tod des Sith. Mace Windu wird allerdings von Sidious getötet. Sidious ernennt Anakin zu seinem neuen SchĂŒler mit dem Namen Darth Vader.
Im Anschluss gibt Sidious den Klontruppen und Vader den Befehl, die Jedi auszurotten. WĂ€hrend die sich noch immer im Klonkrieg befindlichen Klonsoldaten ihre nichts ahnenden Jedi-Vorgesetzten ohne groĂen Aufwand eliminieren, exekutiert Darth Vader mit einer Armee Klonsoldaten alle Jedi im Jedi-Tempel, einschlieĂlich der Kinder. Dieser Auslöschung können nur wenige Jedi, darunter Obi-Wan Kenobi und Yoda (die einzigen beiden Jedi, deren Ăberleben im Film zu sehen ist) entkommen. Sidious kĂŒrt sich zum Imperator und wandelt die alte Republik in das erste Galaktische Imperium um, das den Frieden garantieren soll. Das neue StaatsgefĂŒge wird nun auf diktatorische Weise regiert.
Meister Yoda, das fĂŒhrende Mitglied des zerschlagenen Jedi-Rates, versucht, Sidious im Duell zu töten. Das Duell geht aber unentschieden aus, und Yoda muss schlieĂlich flĂŒchten. Auf dem Vulkanplaneten Mustafar sehen sich die hochschwangere PadmĂ© und Anakin wieder. Es kommt zu einem Duell zwischen Anakin und Obi-Wan Kenobi, der PadmĂ© heimlich gefolgt ist. Da Obi-Wan ruhig bleibt und sich nicht, wie Anakin, von Hass und Wut leiten lĂ€sst, gelingt es ihm, Anakin im Kampf zu besiegen. Er trennt ihm den linken Arm und beide Beine ab. Im Glauben, Anakin tödlich verwundet zu haben, geht Obi-Wan mit Anakins Lichtschwert, das er in Episode IV Luke ĂŒbergeben wird.
Senator Bail Organa, Yoda und Obi-Wan treffen sich kurz darauf in einem Versteck, wo PadmĂ© Zwillinge zur Welt bringt und ihnen die Namen Luke und Leia gibt. Direkt nach der Geburt stirbt PadmĂ©, da sie aus Kummer ĂŒber Anakins Hinwendung zur dunklen Seite ihren Lebenswillen verloren hat. Die beiden ĂŒberlebenden Jedi-Meister beschlieĂen, die Kinder zu trennen, um sie vor dem Imperator zu verbergen. Sie selbst gehen ins Exil. Meister Kenobi begleitet Luke nach Tatooine, wo dieser bei seinem Onkel Owen und dessen Frau Beru Lars aufwĂ€chst, wĂ€hrend Bail Organa Leia mit nach Alderaan nimmt und dort aufzieht. Meister Yoda versteckt sich auf dem Sumpfplaneten Dagobah.
WĂ€hrenddessen wird der schwerverletzte Darth Vader vom Imperator gerettet. Die folgende Notoperation macht ihn zu einem maschinenĂ€hnlichen Wesen, das fortan eine Helmmaske tragen muss, um zu ĂŒberleben. Dadurch ist die Verwandlung von Anakin Skywalker zu Darth Vader endgĂŒltig vollzogen. Als Vader von Imperator Palpatine von PadmĂ©s Tod erfĂ€hrt, werden nur durch seine Wut alle medizinischen Droiden im Raum zerstört und er stöĂt einen lauten Schrei der Verzweiflung aus. Vader und der Imperator wenden sich nun anderen Dingen zu; eine Superwaffe namens âTodessternâ wird vom Galaktischen Imperium gebaut. Venator Sternenzerstörer und V-Wings haben sich vor dem Bauort des Todessterns eingefunden und leiten nun offiziell die AtmosphĂ€re der Episoden IV, V und VI ein.
[Bearbeiten] Episode IVâVI
Episode IV, V und VI setzen 19, 22 beziehungsweise 23 Jahre nach den Ereignissen von Episode III ein. Das Imperium dominiert die Galaxis, wird aber von der Allianz der Rebellen herausgefordert. Gleichzeitig wĂ€chst Luke Skywalker zur neuen Hoffnung der Jedi heran und kann schlieĂlich seinen Vater von der Dunklen Seite erlösen.
Prinzessin Leia versucht auf der Flucht vor der imperialen Flotte, Obi-Wan Kenobi auf Tatooine zu kontaktieren. Die Prinzessin hat die KonstruktionsplĂ€ne des nach fast 19 Jahren fertig gestellten Todessterns in ihren Besitz gebracht, mit dem das Imperium die totale Kontrolle ĂŒber die Galaxie erreichen will. Darth Vader fĂ€ngt das Raumschiff ab und nimmt die als Mitglied der Allianz enttarnte Prinzessin gefangen (ohne jedoch zu ahnen, dass es sich um seine Tochter handelt). Die beiden Droiden R2-D2 und C-3PO können allerdings zusammen mit den PlĂ€nen des Todessterns fliehen. Luke, der nichts ĂŒber seine Herkunft weiĂ, kommt in den Besitz der beiden Droiden und sieht zufĂ€llig einen Teil der Nachricht Prinzessin Leias an Obi-Wan Kenobi. Nachdem R2-D2 sich allein auf die Suche nach Obi-Wan macht, begegnen sich schlieĂlich Luke und der Eremit Ben Kenobi in einer WĂŒste. Ben enthĂŒllt Luke, dass er Obi-Wan ist.
Obi-Wan Kenobi stellt Darth Vader als den Mörder von Lukes Vater dar. Er ĂŒbergibt ihm auĂerdem dessen Lichtschwert. Kenobi sagt Luke auch, er mĂŒsse ein Jedi wie sein Vater werden, wovon Luke zunĂ€chst wenig begeistert ist. Nach der Ermordung seiner Tante und seines Onkels durch imperiale Sturmtruppen entschlieĂt er sich jedoch gemeinsam mit Obi-Wan die Rebellen aufzusuchen, da ihn nichts mehr auf Tatooine hĂ€lt. Dazu heuert der alte Jedi den Schmuggler Han Solo an. Gemeinsam mit seinem Partner, dem Wookiee Chewbacca, soll er Luke, Obi-Wan und die Droiden nach Alderaan zur Auswertung der KonstruktionsplĂ€ne bringen. Statt zu dem Planeten geraten sie jedoch zum Todesstern, der Alderaan kurz zuvor vernichtet hat und das Schiff mit einem Fangstrahl anzieht.
An Bord des Todessterns gelingt es Han und Luke, die Prinzessin zu befreien und durch ein Ablenkungsmanöver Obi-Wans zu fliehen, bei dem sich dieser scheinbar durch Darth Vader freiwillig töten lĂ€sst. Da er aber in den langen Jahren eins mit der Macht geworden ist, lebt seine Seele in Form eines Geistes weiter. Mithilfe eines Peilsenders folgt der Todesstern dem Rasenden Falken zur Flottenbasis der Allianz. Aufgrund einer zuvor analysierten Schwachstelle wird der Todesstern vernichtet, bevor dieser die Basis vernichten kann. Vader ĂŒberlebt die Zerstörung nur, weil er bei der Verteidigung der Kampfstation mit einem RaumjĂ€ger unterwegs ist.
Auf dem Eisplaneten Hoth, dem neuen GeheimstĂŒtzpunkt der Rebellen, erscheint Obi-Wan Luke in einer lebensgefĂ€hrlichen Situation, aus der ihn Han Solo kurz danach rettet, und weist ihn an, sich ins Dagobah-System zu begeben, um sich bei Yoda zum Jedi ausbilden zu lassen. Bei einem Angriff des Imperiums auf die Rebellenbasis mĂŒssen Han Solo und Chewbacca Leia und C-3PO mitnehmen. Luke fliegt nach Dagobah und wird vom skeptischen Yoda in die KĂŒnste der Jedi eingefĂŒhrt. Leia und Han, die sich ineinander verlieben, fliegen nach einer Verfolgungsjagd in die Wolkenstadt Bespin, deren Administrator, Lando Calrissian, ein alter Freund von Han ist. Doch das Imperium ist vor den beiden auf der Wolkenstadt eingetroffen und zwingt Lando Calrissian, seinen Freund in eine Falle zu locken. Vader fĂ€ngt und foltert Han, um Luke herzulocken, da er weiĂ, dass Luke Hans Nöte spĂŒren wird. Han wird in Karbonit eingefroren und dem KopfgeldjĂ€ger Boba Fett ĂŒbergeben. Durch die Macht erfĂ€hrt Luke von der Not seiner Freunde und eilt entgegen dem Rat der Jedi-Meister Yoda und Obi-Wan zur Wolkenstadt. In seinem ersten Kampf ist Luke Darth Vader klar unterlegen und Vader schlĂ€gt ihm seine rechte Hand ab (wie Count Dooku es mit Anakin wĂ€hrend der Schlacht von Geonosis getan hat). Der entsetzte Luke erfĂ€hrt von Vader selbst, dass dieser sein Vater ist. Vader will ihn mit Zustimmung des Imperators auf seine Seite ziehen, scheitert aber. In letzter Not stĂŒrzt sich Luke in die Tiefen der Wolkenstadt. Lando Calrissian verhilft Leia, Chewbacca und C-3PO zur Flucht aus der Stadt und schlieĂt sich den Rebellen an. Sie können den schwerverletzten Luke bergen und zum Sammelpunkt der Rebellenallianz mitnehmen. WĂ€hrend des Fluges zur Rebellenbasis bekommt Luke Zweifel, ob er Obi-Wan wirklich vertrauen kann, da er glaubt, dieser hĂ€tte ihn bezĂŒglich seines Vaters angelogen. Vader spĂŒrt die GefĂŒhle seines Sohnes und versucht das auszunutzen und ihn telepathisch auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen.
Die Freunde schaffen es einige Monate spĂ€ter, Han Solo von Jabba zu befreien, bei dem er Schulden hatte. Luke, zum Jedi herangereift, fliegt nochmals nach Dagobah, wo er den natĂŒrlichen Tod Yodas miterlebt. Kurz vor seinem Tod kann Yoda noch bestĂ€tigen, dass Vader wirklich Lukes Vater ist. Wie Obi-Wan ist auch Yoda nach seinem Tod âEins mit der Machtâ geworden und lebt in der Form eines Geistes weiter. Obi-Wan offenbart ihm die Existenz seiner Schwester, worauf Luke erkennt, dass es sich um Leia handelt, da sie seinen Hilferuf vor einem Jahr gespĂŒrt hat und beide ein starkes Band durch die Macht verbindet.
Das Imperium baut wĂ€hrenddessen einen zweiten, noch gefĂ€hrlicheren Todesstern. Doch auch die militĂ€rische StĂ€rke der Rebellen hat mittlerweile zugenommen. Sie haben von der Existenz der noch verwundbaren Kampfstation erfahren und wissen, dass der Imperator sich dort aufhĂ€lt. Luke versucht, das Gute in seinem Vater zu wecken, da er in den telepathischen Kontakten mit ihm gefĂŒhlt hat, dass immer noch Gutes in ihm ist. Er stellt sich Vader und lĂ€sst sich von ihm zum Imperator bringen. Dieser setzt ihn triumphierend davon in Kenntnis, dass er der Allianz eine Falle gestellt hat und gerade zum letzten Schlag gegen Lukes Freunde ausholt. Der junge Skywalker reagiert auf diese Provokation und will ihn töten, doch Vader stellt sich seinem Sohn in den Weg. Es kommt zum Kampf, bei dem Vader den Hass seines Sohnes zu entfachen versucht. Darth Vader hat durch Lukes GefĂŒhle von dessen Schwester erfahren. Er droht Luke, dass er versuchen werde, Leia auf seine Seite zu ziehen, falls Luke sich ihm nicht anschlieĂt. Luke entfacht bei diesem Gedanken ungeahnte KrĂ€fte und schlĂ€gt Vader die rechte Hand ab, worauf Luke erkennt, dass ihn und seinen Vater vieles verbindet. Der Imperator fordert ihn auf, endlich Rache zu nehmen und Vader hinzurichten (wie einst zu Anakin); Luke aber weigert sich, dem Imperator als sein neuer SchĂŒler zu dienen. Als der Imperator daraufhin mit seinen Machtblitzen versucht, Luke zu vernichten, greift Vader selbst den Imperator an, um seinen Sohn zu retten und stĂŒrzt den dunklen Lord mit letzter Kraft in den Reaktor des Todessterns. Vader wendet sich dadurch von der dunklen Seite ab, und stirbt letztendlich auch, da die Lebenserhaltungssysteme seiner RĂŒstung durch die Machtblitze des Imperators zerstört wurden und er auĂerdem seinen Sohn einmal ohne seine lebenswichtige Maske sehen will. Auch seine Seele lebt, wie zuvor die von Obi-Wan und Yoda, durch die Macht in Form eines Geistes weiter.
WĂ€hrenddessen gelingt es Han, Leia und Chewbacca mit Hilfe der Ewoks, den Bewohnern des Mondes Endor, den dort stationierten Schutzschildgenerator des Todessterns zu deaktivieren, so dass ein Geschwader unter FĂŒhrung von General Lando Calrissian die Raumstation zerstören kann. Dieser Sieg und der Tod des Imperators fĂŒhren schlieĂlich zum Ende des galaktischen BĂŒrgerkriegs und zum Untergang des Imperiums. Der Imperator stirbt und das Imperium zerfĂ€llt wenige Jahre spĂ€ter.
[Bearbeiten] Politische und historische BezĂŒge
Der Kampf zwischen demokratisch orientierten und tyrannischen Figuren ist ein Leitmotiv der Reihe. Star Wars drĂŒckt die Notwendigkeit eines friedlichen Zusammenlebens der Völker aus und propagiert das Ideal einer freiheitlichen Staatsform. Diese Demokratie ist aber immer der Gefahr zĂŒgelloser Eigeninteressen ausgesetzt, welche die politische Macht allein fĂŒr sich beanspruchen. Solchen Tendenzen, die in der Machtentfaltung Palpatines kulminieren, zeigt sich nicht nur die erste Republik gegenĂŒber hilflos, sondern auch die âRegierung der Philosophenâ, die der Jedirat verkörpert. Die Militarisierung der Galaxie wird beiden zum VerhĂ€ngnis.
Die konföderative Republik als Institution stellt allerdings die Ursache fĂŒr den Unmut dar, der die egoistischen KrĂ€fte letztlich stĂ€rkt. Sie zeigt sich in der SchwerfĂ€lligkeit der Exekutive (die jedoch zum GroĂteil von Palpatine kontrolliert wird), die Bedrohung abzuwehren, sodass Palpatine demokratisch legitimierte Macht an sich ziehen kann. Die Mitglieder des Jedi-Ordens haben jedoch keine demokratische Legitimation, sondern bilden eine kleine wohlmeinende Elite. Palpatine fĂŒhrt Skywalker den Gedanken zu, dass auch die Jedi lediglich die Bewahrung ihrer politischen Macht im Auge haben. Deren Verhalten erscheint Anakin mehr und mehr zwielichtig, bis er selbst davon ĂŒberzeugt ist, dass diese die wahre Gefahr fĂŒr den Frieden darstellen. Als Jedi-Meister Mace Windu erfĂ€hrt, dass Palpatine der gesuchte Sith ist, will er den Kanzler ohne Gerichtsverfahren töten. Denn dieser hat die Institutionen soweit beeinflusst und unter Kontrolle gebracht, dass er zu mĂ€chtig geworden ist, um ihn auf andere Weise unschĂ€dlich machen zu können. Er hat also die Demokratie unterminiert, um sie schlieĂlich abschaffen zu lassen. Aufgrund dieser Tötungsabsicht kann sich Palpatine/Sidious vor Anakin Skywalker als Opfer eines formalen Staatsstreiches der Jedi darstellen. Die unter anderem auf bedingungslose LoyalitĂ€t hin gezĂŒchteten Klonkrieger, beziehungsweise spĂ€teren Sturmtruppen, werden zur Speerspitze des vom republikanischen Senat legitimierten Diktators Palpatine. Mit der Order 66 wenden sie sich automatisch gegen ihre Jedi-Kommandeure.
[Bearbeiten] Philosophische und religiöse BezĂŒge
Star Wars betont das zerstörerische Wesen von Zorn und Hass (vgl. Yodas Worte âFurcht ist der Pfad zur dunklen Seite: Furcht fĂŒhrt zu Wut, Wut fĂŒhrt zu Hass, Hass fĂŒhrt zu unsĂ€glichem Leidâ) und zeigt, dass Ungeduld und mangelnde Selbstbeherrschung oftmals Ursache von Leid sind. Luke Skywalker soll zum Beispiel auf dem Planeten Dagobah bleiben, damit er seine Ausbildung beenden kann, bevor er in die Wolkenstadt reist, um seine Freunde zu retten. Ăbereiltes Handeln wĂŒrde âalles zerstören, wofĂŒr sie gekĂ€mpft und gelittenâ haben.
Erkennbar sind Elemente der Stoa, des Daoismus und des Buddhismus, da Vernunft und Selbstbeherrschung statt Leidenschaft und Begierde betont werden. Der Anfang von Episode IV bedient ein bekanntes Klischee â Darth Vader in kĂŒnstlicher, schwarzer Kleidung, Leia Organa dagegen in reiner, weiĂer Kleidung - und beschreibt bereits das Hauptmotiv der ursprĂŒnglichen Trilogie: den Kampf zwischen Gut und Böse bzw. richtigem und falschem Handeln.
Auch das Element des Erlösers, das sich neben dem Christentum auch im Mahayana-Buddhismus und anderen Religionen findet, ist vorhanden: Anakin Skywalker ist âder AuserwĂ€hlte, der die Macht in das Gleichgewicht bringen soll.â Ein Messias, der eine bessere Welt schaffen soll. Dies wird durch seine âjungfrĂ€uliche Geburtâ weiter verdeutlicht.
Anders als in vielen Religionen unserer Welt ist die Macht fĂŒr die Jedi unergrĂŒndlich. Sie bekommen keine Botschaften, werden nicht inspiriert, sondern gelangen zur Erkenntnis durch Meditation. Es gibt zwei Wege, zu groĂer Kenntnis in der Macht zu kommen: Indem man sich völlig auf sich und sein Innerstes konzentriert (die âdunkle Seiteâ), oder durch völlige Selbstaufgabe, durch Selbstbeherrschung und Konzentration auf die BedĂŒrfnisse aller. Dies ist jedoch der einzige Unterschied. Man kann also Jedi und die Ritter der dunklen Seite, zu denen auch der Kult der Sith gehört, nicht eindeutig Gut und Böse zuordnen. Auch die Jedi töten Lebewesen, kĂ€mpfen und Ă€hneln damit Kampforden wie den Shaolin oder den mittelalterlichen Kreuzrittern. Allerdings richtet sich das Bestreben der Jedi immer dahin, ihre Weisheit von der Macht zu nutzen, um anderen zu helfen, wobei die Sith nur danach streben, selbst mehr Macht zu erlangen.
Zentral in Star Wars ist der Begriff der âMachtâ (engl. the Force), der hier sowohl als FĂ€higkeit, Dinge im eigenen Sinne zu verĂ€ndern, wie auch als âalles durchdringendeâ Lebensenergie verstanden werden kann. Die Macht ist in Star Wars ein metaphysisches Feld, das Alles umgibt und in Allem ist. Eine entsprechende pantheistische Weltsicht findet sich auch im Daoismus, einigen Mahayana-Schulen und in der Philosophieschule der Stoiker.
Alle Lebewesen des Star-Wars-Universums besitzen in ihren Zellen sogenannte Midi-Chlorianer, Kleinstlebewesen. Die Midi-Chlorianer sind es, die es dem gröĂeren Lebewesen ermöglichen, mit der Macht zu kommunizieren, also eine Verbindung zur metaphysischen Welt herzustellen. So ist es möglich, GegenstĂ€nde schweben zu lassen, auf die Midi-Chlorianer anderer Lebewesen Einfluss zu nehmen und so ihren Willen zu beeinflussen.
Die Sith-Lords haben vor Episode III einen Wissensvorsprung gegenĂŒber den Jedi (Dies wird allerdings am Ende von Episode III relativiert): Es soll ihnen möglich sein, die Midi-Chlorianer direkt zu beeinflussen, und sie nicht nur als Kanal zur Macht zu benutzen, wie es die Jedi praktizieren. So sollen sie Leben erneuern und sogar völlig neu erschaffen können â was auch eine ErklĂ€rung fĂŒr Anakins mysteriöse Geburt sein könnte (dies wird im Film jedoch nur angedeutet). Der Gedanke, den Tod ĂŒberwinden zu können, verfĂŒhrt schlieĂlich auch Anakin zur dunklen Seite der Macht, weil er glaubt, damit seine Frau PadmĂ© vor dem Sterben bewahren zu können.
Erst zwischen Episode III und IV gelingt es den Jedi, diesen Nachteil zu kompensieren. Einem verstorbenen Jedi, Qui-Gon Jinn, ist es gelungen, âeins mit der Macht zu werden, und doch als selbstĂ€ndiges Individuum weiter zu bestehenâ. Eine Parallele zum Bodhisattva des Mahayana-Buddhismus; dabei ist man sich immer noch seines Selbst bewusst, anders als beim vollstĂ€ndigen Verlöschen im Nirvana. Durch die Dunkle Seite ist es nicht möglich, âeins mit der Macht zu werdenâ. Die Sith können ewig auf dieser Welt leben, die Jedi jedoch unendlich in der Macht, im âJenseitsâ von Star Wars.
[Bearbeiten] Wiederveröffentlichungen
Im Jahr 1997 wurden die Episoden IV, V und VI als âSpecial Editionâ wiederveröffentlicht. FĂŒr diese Wiederveröffentlichung in Verbindung mit umfangreichen Restaurierungen des Filmmaterials wurden durch Lucas eine Anzahl an VerĂ€nderungen vorgenommen. Diese VerĂ€nderung lieĂ die Filme âin einer Weise erstrahlen, wie es ursprĂŒnglich vorgesehen warâ, so Lucas in einem Interview von 2004 mit der Presse.
Viele von Lucasâ Ănderungen fĂŒr die Special Edition waren kosmetischer Art. So hat Lucas im Allgemeinen Spezialeffekte hinzugefĂŒgt, die frĂŒher unmöglich waren. Unstrittig ist, dass andere Ănderungen Handlungs- oder Charakterentwicklungen betreffen. Unter Fans wird hĂ€ufig auf die strittige Ănderung der âHan shot firstâ-Szene (dt. âHan schoss zuerstâ) verwiesen. Solche Ănderungen haben zu starker Kritik und Anfeindungen gegenĂŒber George Lucas gefĂŒhrt.
Obgleich die Fans und der Filmverleih Lucas bestĂŒrmten, als sich die Ablösung der VHS-Kassette durch die DVD abzeichnete, endlich die klassische Trilogie auch auf diesem geeigneten Medium zu veröffentlichen, sperrte er sich anfangs dagegen. Er wollte eine nahtlose Reihe, weshalb die Originaltrilogie erst in ĂŒberarbeiteter Form veröffentlicht werden sollte, nachdem die Arbeiten zu Episode III im Wesentlichen beendet waren.
Im Jahr 2004 wurden die Filme zum Zwecke einer DVD-Veröffentlichung in Verbindung mit einer umfangreichen und komplizierten Wiederherstellung durch die Restaurationsfirma Lowry Digital Images noch einmal mit einigen Ănderungen versehen. In diesen neuen Versionen wollte man die Originaltrilogie noch stĂ€rker dem visuellen Antlitz der Prequel-Trilogie angleichen. DarĂŒber hinaus wurden einige Ănderungen der Special Edition von 1997 wieder entfernt. Mit dieser Version lieĂ Lucas auch ein hochauflösendes Master seiner Filme produzieren, das er fĂŒr kommende Veröffentlichungen verwenden wird.
Am 20. September 2004 erschien diese DVD-Kollektion mit den Episoden IV bis VI, die allerdings nur die ĂŒberarbeiteten Spezial-Versionen beinhaltet. Die Original-Kino-Versionen der Jahre 1977 bis 1983 erschienen in den USA und Deutschland auf Laserdisc und im November 2006 auf DVD.
Auf einer ShoWest Convention im Jahr 2005 demonstrierte George Lucas die neue Technik und gab bekannt, dass er alle sechs Filme in einem neuen 3D-Filmformat in die Kinos bringen möchte.
Wegen einer hohen Nachfrage durch zahlreiche Internet-Petitionen und Mailing-Aktionen der Fans, die die unbearbeiteten Kinoversionen der Originaltrilogie anforderten, veröffentlichte Lucasfilm eine erneute DVD-Auflage der Originaltrilogie. Die drei Filme Krieg der Sterne, Das Imperium schlĂ€gt zurĂŒck und Die RĂŒckkehr der Jedi-Ritter wurden jeweils in einer 2-Disc-Edition am 14. September 2006 veröffentlicht. Darin sind jeweils die unbearbeiteten Kinoversionen der Jahre 1977 bis 1983 und die einzelnen Special-Edition-Versionen von 2004 enthalten. Lucasfilm genehmigte einen Verkauf der Filme bis zum 31. Dezember 2006 â der Handel war anschlieĂend dazu verpflichtet, den Verkauf einzustellen und die Filme zurĂŒckzusenden.
Lucas hat auch in der Vergangenheit angedeutet, dass er seine endgĂŒltige Auflage aller sechs Star-Wars-Filme auf einem der nĂ€chsten DatentrĂ€gerformate veröffentlichen will. Am 14. August 2010 gab Lucas auf der Star Wars Celebration V Convention in Orlando bekannt, dass alle sechs Filme auf Blu-ray Disc im Herbst 2011 veröffentlicht werden. Ob es sich dabei um die angedeutete âendgĂŒltigeâ Fassung handelt wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben.[18]
AuĂerdem wurde Episode VI im Jahre 2004 noch einmal ĂŒberarbeitet: In der Szene nach der Zerstörung des zweiten Todessternes sehen sich Luke, Leia und Han den verstorbenen Jedi-Meistern Obi-Wan Kenobi und Yoda gegenĂŒber, als auch Anakin erscheint, der in dieser Ăberarbeitung von Hayden Christensen gespielt wird, da nun klar war, wie Anakin vor seiner VerstĂŒmmelung ausgesehen hatte.
Am 16. September 2011 erschien in Deutschland Star Wars zum ersten Mal in High Definition, und zwar in drei verschiedenen Ausgaben. Die The Complete Saga-Edition enthĂ€lt auf sechs Blu-ray Discs alle sechs Filme. Drei zusĂ€tzliche Blu-ray Discs enthalten ĂŒber 40 Stunden Bonusmaterial. Es wurden mehrere hundert VerĂ€nderungen, die mehr oder weniger tiefgreifend sind, durchgefĂŒhrt.[19] Die neuen Dokumentationen beschĂ€ftigen sich u.a. auch mit Star Wars-Parodien.
Derzeit arbeitet George Lucas an Möglichkeiten die Star-Wars-Filme in 3D zu ĂŒberarbeiten.[20][21] Episode I startete als erster Teil in 3D und erschien am 10. Februar 2012 in den US-amerikanischen Kinos.[22][23][24] In Deutschland erschien die 3D-Version von Episode I im Verleih von 20th Century Fox am 9. Februar 2012.[25]
[Bearbeiten] Zum Mythos Star Wars
Mit Star Wars startete 1977 ein Film, dem im Vorfeld wenig Chancen eingerĂ€umt wurden, jemals seine Herstellungskosten einspielen zu können. Lucas hatte zwar mit American Graffiti bewiesen, dass er an den Kinokassen Erfolge feiern konnte, trotzdem ĂŒberwog die Skepsis, insbesondere was die technische Machbarkeit anging. Science-Fiction wirkte bis dahin, von Meisterwerken wie 2001: Odyssee im Weltraum abgesehen, fast immer unecht, die KostĂŒme zu metallisch, die technische Umgebung zu steril und erkennbar unfunktionell. Doch Lucas fand den Produzenten Gary Kurtz.
[Bearbeiten] Entwicklung des amerikanischen Kinos
Amerikas Bevölkerung wurde nach Vietnam, Watergate und Ăl- und Wirtschaftskrise zunehmend politisiert. Diese Stimmung der Nation hatte auch einen Einfluss auf die damalige Kinokultur. Die Filme Anfang der 1970er Jahre waren sehr wirklichkeitsnah, gedrĂŒckt und spiegelten die soziale und politische Situation in Amerika wider. Kriegs- und Science-Fiction-Filme waren unbeliebt und galten in Kinos als Kassengift.
Zuvor, in den 1960er Jahren, setzten sich die ursprĂŒnglichen GrĂŒnder von Filmstudios vermehrt zur Ruhe und verkauften die Studios an GroĂunternehmen, die das Risiko von GroĂproduktionen scheuten. Die GroĂkonzerne begannen, Filme zu vermarkten und die Demographie zu analysieren, um anhand dieser Ergebnisse Filme produzieren zu können. Hollywood-Manager, die unbedingt ein jĂŒngeres Publikum ansprechen wollten, suchten an Filmschulen nach einflussreichen Filmemachern. In dieser Generation von jungen Regisseuren befanden sich Francis Ford Coppola, Brian De Palma, Martin Scorsese, Steven Spielberg und George Lucas.
[Bearbeiten] Der Erfolg mit Star Wars
Lucas war sich bewusst, dass, wenn der Film glaubwĂŒrdig sein wollte, dies nur mit neuester Tricktechnik und glaubwĂŒrdiger, erkennbarer Umwelt möglich sein wĂŒrde. Er grĂŒndete also eine eigene Firma fĂŒr Spezialeffekte, Industrial Light and Magic (ILM) und machte die Vorgabe, sich mit dem Design an bestehenden GerĂ€ten, GebĂ€uden, Textilien, Waffen und Transportmitteln zu orientieren. Da bei den Dreharbeiten zu den alten 3 Star-Wars-Filmen niemand ernsthaft an einen Erfolg glauben wollte, war George Lucas in seinem Budget sehr beschrĂ€nkt und musste bei der Wahl der Drehorte, aber auch der Requisiten, auf existierende Mittel zurĂŒckgreifen. So wurden viele Teile in London und Tunesien gedreht, wo die Drehorte in Matmata oder im Chott el Djerid auch heute noch besichtigt werden können. Der Erfolg des Films war durchschlagend â bei den Einspielergebnissen ebenso wie in der Art, wie er sich schlagartig im Bewusstsein der Ăffentlichkeit festsetzte. Steven Spielbergs Der weiĂe Hai hatte bereits 1975 einen ĂŒberraschenden Erfolg gefeiert und brachte zusammen mit Star Wars den Ausdruck âBlockbusterâ hervor. Denn nachdem der Film in den USA noch nicht einmal in 40 Kinos anlief, aber eine gewaltige Resonanz hervorrief, bildeten sich lange Schlangen vor den Kinos, die in GroĂstĂ€dten sogar um ganze HĂ€userblocks herumreichten. Viele der Kinobesucher erzĂ€hlten, dass die Faszination des Films so groĂ war, dass sie sich nach der Vorstellung sofort wieder hinten an der Schlange anstellten, um ihn noch einmal zu sehen. In einigen StĂ€dten ĂŒbernachteten die Menschen sogar auf der StraĂe, um wenigstens am nĂ€chsten Tag eine Vorstellung besuchen zu können. Der âSpiegelâ zitierte eine New Yorkerin, die nach eigenen Angaben damals den Film 27 Mal ansah.
Durch den bahnbrechenden Erfolg war Lucas in der Lage mit Das Imperium schlĂ€gt zurĂŒck (1980) und Die RĂŒckkehr der Jedi-Ritter (1983) zwei Nachfolger zu produzieren. Danach wurde es stiller um Star Wars. Er hatte sich bewusst fĂŒr Eine neue Hoffnung als ersten Film entschieden, da ihm die Tricktechnik nicht weit genug entwickelt war fĂŒr das, was er produzieren wollte. Schon die Filmtricks der ersten drei Filme empfand er teilweise als nicht zufriedenstellend. Da er die Filme auf eigene Kosten produzierte, fĂŒrchtete er eine Kostenexplosion bei der Nutzung einer verbesserten konventionellen Tricktechnik. Erst mit dem Siegeszug der Computertechnik wurde es dann möglich, die fehlenden ersten drei Episoden zu drehen. Mittlerweile sind alle sechs Teile veröffentlicht.
[Bearbeiten] Hintergrund
Im Gegensatz zu den traditionellen vorhergehenden Science-Fiction-Filmen wurde die Star-Wars-Welt anfangs als schmutzig und verruĂt statt glatt und futuristisch dargestellt. In Interviews beschreibt Lucas die Idee, die neuen Requisiten mit Schmutz zu versehen, um sie somit verwittert aussehen zu lassen. Ein Konzept, das sich auf die Idee einer âgebrauchten Zukunftâ (âused universeâ) bezieht. Er kann von Sergio Leone inspiriert worden sein, dessen 1960er Filme eine Ă€hnliche Funktion fĂŒr das Western-Genre ausĂŒbten.
Jeder Star-Wars-Film beginnt mit dem Text âEs war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten GalaxisâŠ.â. Damit wollte Lucas auf die klassische MĂ€rcheneröffnung âEs war einmal in einem fernen LandâŠâ anspielen. Einige interpretieren anhand von Lucasâ Anspielungen, dass die Filme als Mythen der Zukunft wahrgenommen werden sollten und nicht wörtlich genommen Ereignisse der Vergangenheit beschreiben. Lucas selbst lĂ€sst aufklĂ€rende Details offen und verlĂ€sst sich auf die interpretierende Fantasie des Zuschauers.
Obwohl die Filmserie selbst lediglich Ereignisse aus zwei Generationen umspannt, decken andere Geschichten aus dem Star-Wars-Universum (unter Fans das âExpanded Universeâ; dt. âErweitertes Universumâ) Jahrtausende umspannende Ereignisse ab.
[Bearbeiten] Filmmusik
- Hauptartikel: Star-Wars-Soundtrack
Die Filmmusik zu allen sechs Star-Wars-Filmen wurde von John Williams komponiert. Lucas' Absichten fĂŒr Star Wars verwickelte ein groĂartiger Musikklang mit Leitmotiven zu unterschiedlichen Charakteren und wichtigen Objekten, eine zum Beispiel in Opern oft verwendete und wirkungsvolle Technik, die sich vor allem bei Richard Wagner findet. In diese Richtung trug Lucas eine Sammlung von klassischen und romantischen MusikstĂŒcken zusammen, damit Komponist Williams sich von dieser, von Lucas gewĂŒnschten, Wirkung ĂŒberzeugen konnte. Lucas orientierte sich dabei an StĂŒcken von Komponisten wie Gustav Holst, AntonĂn DvoĆĂĄk, Richard Strauss und William Walton.
Die Musik, die Williams zum ersten Teil komponierte, war noch spĂŒrbar an die OriginalstĂŒcke angelehnt, ihr Ansatz setzte aber gleichwohl einen neuen Standard fĂŒr weitere Science-Fiction-Filme, die durch ihn inspiriert in erster Linie auf eine Palette klassischer Kompositionen zurĂŒckgriffen. Lucas und Williams hatten dabei den Film 2001: Odyssee im Weltraum, eine Bandaufnahme der Opern Richard Wagners und eine Zusammenstellung aus von George Lucas ausgesuchten MusikstĂŒcken als Richtlinie. Obwohl sich Williams bereits mit Blockbustern, wie Flammendes Inferno, Die Höllenfahrt der Poseidon und Der weiĂe Hai als Filmekomponist etabliert hatte, machte ihn Star Wars zu einem der gefragtesten und berĂŒhmtesten Komponisten der Welt. Mit den Musiken zu den Fortsetzungen Das Imperium schlĂ€gt zurĂŒck und Die RĂŒckkehr der Jedi-Ritter verselbststĂ€ndigte sich Williams' Konzept denn auch spĂŒrbar und entfernte sich von einer allzu engen Anlehnung an die im ersten Teil noch offensichtlichen Vorbilder, wenngleich es seinem romantischen Duktus mit moderaten moderneren Einsprengseln und freilich auch der Leitmotivik treu blieb und dabei das Universum an Themen und Motiven in beiden Musiken noch erheblich erweiterte.
Generell waren Williams' Soundtracks fĂŒr die Originaltrilogie vornehmlich motivbasiert: einzelne Charaktere und Orte erhielten ein einzigartiges musikalisches Thema, das ihre PrĂ€senz in den Filmen sowohl physisch als auch figurativ zum Ausdruck brachte. Durch Kombinieren und Variieren dieser Motive konnte Williams eine musikalische Welt mit reichlich verwobenen Strukturen schaffen.
In der Zeit zwischen Original- und Prequel-Trilogie entwickelte sich Williams weiter und verĂ€nderte sich als Komponist. Seine Soundtracks zu den Prequels betonten daher zwar die alten Motive, verweben sie allerdings in einer subtileren musikalischen Dynamik, die den romantisch-sĂŒffigen Charakter der Originalmusiken ein stĂŒckweit reduziert. Auch Ă€nderte Williams seine Art der Themen- und Motivverarbeitung. So dĂŒnnte er die Verwendung alter wie neuer Themen ĂŒber die GesamtlauflĂ€nge des Films spĂŒrbar aus, um eine archetypischere Klangwelt zu erschaffen, ganz im Gegensatz zu der klareren Vereinigung von charakterlichen und örtlichen Motiven der frĂŒheren Filme.
[Bearbeiten] Lauftext
SĂ€mtliche Star-Wars-Filme verwenden einen Eröffnungstext, um dem Publikum die Hintergrundgeschichte zu liefern. Lucas ahmte die Flash-Gordon-Serien nach, indem er seinen Eröffnungstext in einem steilen Winkel von unten nach oben durchs Bild âlaufenâ lieĂ, als ob der Text in einem weit entfernten Sternenhimmel verschwinden wĂŒrde.
In einem Interview mit der Chicago Sun-Times beschrieb George Lucas am 15. Mai 2005 die Entstehung des unverwechselbaren Lauftextes:
âDer Lauftext ist so eine schwierige Angelegenheit, weil man darauf achten muss, dass man nicht zu viele Wörter verwendet, die die Leute nicht verstehen. Er ist wie ein Gedicht. Ich zeigte den allerersten Lauftext in den 70er Jahren einer Gruppe von Freunden. Er ging ĂŒber sechs AbsĂ€tze mit je vier SĂ€tzen. Brian De Palma war dort, und er schlug seine HĂ€nde ĂŒber dem Kopf zusammen und sagte: âGeorge, du bist von Sinnen! Lass mich daran arbeiten und das fĂŒr dich schreiben.â Er half mir, ihn auf die Form zu kĂŒrzen, in der er heute existiert.â
[Bearbeiten] Expanded Universe
[Bearbeiten] GrundsÀtzliches
Der Begriff âExpanded Universeâ, auch bekannt als âEUâ, ist ein Oberbegriff fĂŒr alle offiziell lizenzierten Star-Wars-Materialien, auĂerhalb der zwei Filmtrilogien. Das Expanded Universe beinhaltet BĂŒcher, Comic-Hefte, Spiele (sowohl herkömmliche als auch Videospiele) und andere Arten unterschiedlicher Medien. Diese Produkte erweitern die Geschichten, die in den Filmen erzĂ€hlt werden. Um die Rechte fĂŒr eine solche Merchandising-Produktion zu bekommen, verzichtete George Lucas gĂ€nzlich auf die Gage seines ersten Star-Wars-Films von 1977. Da keine der Filmfirmen den Wert der Merchandising-Rechte vorhersehen konnte, lieĂ man sich auf dieses GeschĂ€ft ein.
So setzt das Expanded Universe rund 25.000 Jahre vor Episode I â Die dunkle Bedrohung an und geht bisher bis rund 140 Jahre nach den Ereignissen von Episode VI â Die RĂŒckkehr der Jedi-Ritter. Die Erweiterung des Star-Wars-Universums begann offiziell im Januar 1978 mit den Marvel Comics Star Wars #7 und weiter von Alan Dean Fosters Roman Splinter of the Mindâs Eye behandelt. Obwohl Alan Dean Foster der Ghostwriter des Romans ist, steht George Lucas Name auf dem Cover des originalen Star-Wars-Buches. Lucas wurde eine Kopie des aktiven Entwurfs gegeben. Die meisten tatsĂ€chlichen Beschreibungen stammen jedoch aus Fosters Feder.
Die frĂŒhe Entwicklung des Expanded Universe war eher sporadisch und unraffiniert, besonders weil es so wenig offizielles Material gab, auf das die Schöpfer aufbauen konnten. Ein Wendepunkt im ErgĂ€nzen und Bereichern des Expanded Universe setzte ein, als der Rollenspiel-Verlag West End Games im Jahr 1987 mit der Veröffentlichung eines offiziellen Star-Wars-Rollenspiels begann. Damit die Spieler des Rollenspiels (abgekĂŒrzt: âRPGâ fĂŒr âRole Playing Gameâ) neue Abenteuer schaffen konnten, musste West End Games ergĂ€nzendes Material liefern, das das Star-Wars-Universum in zuvor unbekannten Details beschrieb. SchlieĂlich erlangte Wizards of the Coast die Rechte das Star-Wars-RPG zu veröffentlichen, das dann im Jahr 2000 folgte. Eine revidierte Ausgabe des Star-Wars-RPGs wurde im Jahr 2002 veröffentlicht. Die aktuelle dritte Edition â die âSagaâ-Edition â ist 2007 erschienen.
Im Juni 1991 brachte Bantam Dell Book Shop Timothy Zahns Thrawn-Trilogie heraus. Bekannt wurde sie unter der Bezeichnung âDie Folgen, die nie gemacht wurdenâ. Zahns Star-Wars-Romane belebten die Fangemeinde und revolutionierte das Genre der Star-Wars-Literatur. Auch George Lucas zollte den Werken seinen Respekt. So verwendete er den in den BĂŒchern der Thrawn-Trilogie erstmals erwĂ€hnten Planeten Coruscant in Episode I offiziell als Sitz der Regierung der alten Republik.
George Lucas behĂ€lt sich jedoch die endgĂŒltige Kontrolle seines Star-Wars-Universums vor. Zum Beispiel muss der Tod zentraler Charaktere und Ă€hnliche Ănderungen im Verlauf der Star-Wars-Geschichte zuerst seine ĂberprĂŒfung durchlaufen, bevor die Autoren loslegen dĂŒrfen. Ebenso wurde die Vorgeschichte (zu Episode IV) einiger Star-Wars'Charaktere fĂŒr tabu erklĂ€rt. So tauchten lange Zeit weder Luke Skywalker, Prinzessin Leia noch Darth Vader in EU-Romanen auf, die vor Episode IV spielen. Lediglich die Geschichten Han Solos und Lando Calrissians (neben zahlreichen weniger wichtigen Charakteren) wurden in mehreren BĂŒchern erzĂ€hlt. Dieses Tabu wurde mit der Fertigstellung der Prequel-Trilogie spĂŒrbar gelockert. Seitdem ist vor allem Darth Vaders Leben Bestandteil mehrerer Geschichten geworden, und auch Prinzessin Leia taucht in einigen ErzĂ€hlungen als Nebenfigur auf.
AuĂerdem unterzieht sich Lucasfilm betrĂ€chtlichen Anstrengungen, um die KontinuitĂ€t zwischen den Arbeiten verschiedener Autoren zu gewĂ€hrleisten. Lucas hĂ€lt sich auĂerdem alle kreativen Möglichkeiten offen, indem er ausschlieĂlich seine Filme zum offiziellen Teil des Star-Wars-Universums erklĂ€rt.
[Bearbeiten] Fernsehproduktionen
Auch fĂŒr den Fernsehschirm wurden bereits mehrere Fortsetzungen der Star-Wars-Geschichten produziert. Im November 1978 wurde das Star Wars Holiday Special ausgestrahlt. Lucas, der an der Produktion nur sehr gering beteiligt war, verbot auf Grund der schlechten QualitĂ€t des Holiday Specials jegliche weitere Ausstrahlungen oder anderweitige Veröffentlichungen. Im November 1984 und 1985 folgten die Fernsehfilme âEwoks: Karawane der Tapferenâ (Caravan of Courage) und âEwoks: Kampf um Endorâ (Battle for Endor), die sich um Abenteuer der aus Episode VI bekannten Ewoks drehte, zeitlich jedoch vor Episode VI angesiedelt sind.
Daneben wurden im Jahr 1985 die beiden Zeichentrickserien Droids und Ewoks produziert, die weitere Abenteuer der Droiden C-3PO und R2-D2 bzw. der Ewoks zeigten. In Deutschland wurden sie auf PRO7 bzw. ZDF als Freunde im All bzw. Die Ewoks ausgestrahlt. Droids wurde bereits nach einer Staffel wieder eingestellt, es folgte nur die Spezial-Episode âThe Great Heepâ im Juni 1986. Ewoks wurde nach dem Ende der zweiten Staffel im Dezember 1986 ebenfalls eingestellt. Ende des Jahres 2003 wurde die von Genndy Tartakovsky produzierte Zeichentrickserie Star Wars: Clone Wars ausgestrahlt, die einen Teil der zwischen den Filmepisoden II und III stattfindenden, titelgebenden Klonkriege zeigt. 2004 wurden die erste und die zweite Staffel ausgestrahlt, gefolgt von einer dritten Staffel im Jahr 2005, kurz vor der Veröffentlichung von Episode III. Die ersten beiden Staffeln bestehen aus 20 dreiminĂŒtigen Folgen. Die dritte Staffel enthĂ€lt nur fĂŒnf Folgen mit jeweils 12 Minuten Spieldauer. Auf DVD und fĂŒr das deutsche Fernsehen wurden diese Staffeln zu jeweils einstĂŒndigen Abenteuern zusammengefĂŒgt.
Eine neue, digital animierte, Fernsehserie ĂŒber die Klon-Kriege mit dem Namen Star Wars: The Clone Wars wird seit 3. Oktober 2008 auf dem amerikanischen Sender Cartoon Network ausgestrahlt. Sie folgt den Abenteuern der aus den Filmen Episode II und III bekannten Hauptfiguren wĂ€hrend der galaxisumspannenden Klonkriege. Jede der ĂŒber 70 bereits produzierten Episoden hat eine Laufzeit von etwa 22 Minuten. Zum Auftakt der Serie ist am 15. August 2008 der Kinofilm Star Wars: The Clone Wars in nordamerikanischen, und am 14. August 2008 in deutschen Kinos angelaufen.[26]
2010 sollten die Dreharbeiten zu einer neuen, 100 Folgen umfassenden Fernsehserie beginnen. Die Serie soll den Zeitraum zwischen den Episoden III und IV abdecken und gĂ€nzlich neue oder in den Kinofilmen nur als Nebenrollen aufgetretene Charaktere in den Vordergrund stellen. Die Arbeiten an den DrehbĂŒchern wurden durch den Autorenstreik behindert.[27] Im Januar 2012 erklĂ€rte der Produzent Rick McCallum, das Projekt solle erst in ein paar Jahren weiter vorangetrieben werden, da die notwendigen Technologien, um die Serie innerhalb des Budgets umzusetzen, noch nicht vorhanden sei.[28] Die Serie soll ausschlieĂlich digital in einem High-Definition-Television-Format gedreht werden.
| Jahr | Titel | Original | Budget |
|---|---|---|---|
| 1978 | Star Wars Holiday Special | The Star Wars Holiday Special | 1 Mio. US-Dollar |
| 1984 | Ewoks â Die Karawane der Tapferen | Caravan of Courage: An Ewok Adventure | unbekannt |
| 1985 | Freunde im All | Star Wars: Droids | 250.000 US-Dollar pro Folge |
| 1985â86 | Die Ewoks | Star Wars: Ewoks | 250.000 US-Dollar pro Folge |
| 1985 | Ewoks â Kampf um Endor | Ewoks: The Battle for Endor | unbekannt |
| 2003â05 | Star Wars: Clone Wars | Star Wars: Clone Wars | unbekannt |
| 2008â | Star Wars: The Clone Wars (Fernsehserie) | Star Wars: The Clone Wars | unbekannt |
| unbekannt | Star Wars: Underworld (Arbeitstitel) | Star Wars: Underworld | 5 Mio. US-Dollar pro Folge |
[Bearbeiten] Trivia
- Die Rolle des Anakin Skywalkers/Darth Vader wurde in den sechs Filmen von insgesamt elf verschiedenen Personen verkörpert: David Prowse (Darth Vader in den Episoden IV-VI), Sebastian Shaw (Vader/Anakin in Episode VI), Jake Lloyd (Anakin in Episode I), Hayden Christensen (Anakin/Vader in Episode II und III), Bob Anderson (Stunts, Kampfszenen in den Episoden V und VI), Peter Diamond (Stunts in den Episoden IV-VI), Stephen Calcutt (Bodydouble in den Episoden IV-VI), C. Andrew Nelson (Vader in der neu gedrehten Szene der âDas Imperium schlĂ€gt zurĂŒckâ Special Edition von 1997), Joss Gower (Stunts in Episode II) und Ben Cooke (Stunts in Episode III). Ebenso muss auch James Earl Jones noch erwĂ€hnt werden, der Darth Vader in allen Episoden, selbst bei dem kurzen Dialog in Episode III, seine markante Stimme lieh; sie hat einen Oststaaten-Klang des BildungsbĂŒrgertums und verschleift â ganz im Gegensatz zum West- oder Midwest-Slang â so gut wie keine einzige Silbe.
- Eine Version des Droiden R2-D2 wurde von innen gesteuert. Kenny Baker, der Mann am Steuer des Roboters, misst gerade mal 111 cm. Da der Motor des Roboters sehr laut war, hörte Baker die Anweisungen des Regisseurs oft nicht. Deshalb schlugen die Regieassistenten mit einem SchraubenschlĂŒssel auf das Metall, um zu signalisieren, dass der Dreh unterbrochen wurde. Darauf spielen auch die SchlĂ€ge von C-3PO auf den âKopfâ von R2-D2, die in den Filmen hĂ€ufiger vorkommen, an. Eine weitere Version von R2-D2 wurde per Fernsteuerung bewegt.
- Der Darsteller David Prowse hatte damals die Wahl zwischen der Rolle von Chewbacca und Darth Vader. Da der Bösewicht dem Publikum meist gut im GedĂ€chtnis bleibt, wĂ€hlte er Vader. Lucas hatte allerdings nie beabsichtigt, Prowses Stimme zu verwenden, da er einerseits mit starkem Akzent sprach, andererseits die Stimme nicht âdunkelâ genug war. Die Szenen wurden deshalb mit James Earl Jones nachsynchronisiert. Laut Fanseiten war David noch enttĂ€uschter, als er erfuhr, dass man in Die RĂŒckkehr der Jedi-Ritter, wenn Darth Vader die Maske abgenommen wird, nicht sein Gesicht sehen wird.
- Die Laserwaffen der Sturmtruppen sind in Wirklichkeit aus dem 20. Jahrhundert. Es handelt sich um leicht verĂ€nderte britische Sterling-L2A3-Maschinenpistolen, vereinzelt ergĂ€nzt durch etwas gröĂere deutsche MG-34 (Maschinengewehr). Han Solo schieĂt mit einer Mauser-Broomhandle-Pistole (Mauser C96), auf dem Eisplaneten Hoth finden sich auch deutsche StG-44 (Sturmgewehr).
- Zwei Filmstudenten drehten 1999 einen neunminĂŒtigen humoristischen Kurzfilm ĂŒber die Entstehung des Drehbuchs zu Krieg der Sterne nach dem Vorbild von Shakespeare in Love: das Ergebnis, George Lucas in Love[29], war als DVD und Internet-Download sehr beliebt und soll sowohl Spielberg als auch Lucas selbst gefallen haben.
- Die Figuren Luke Skywalker, R2-D2, Chewbacca und C-3PO hatten in der vierten Staffel der Muppet Show einen Gastauftritt. Miss Piggy verliebt sich in dieser Episode, als Prinzessin Leia verkleidet, in Luke. Am Ende der Folge tanzen alle Darsteller, auch Chewbacca, zusammen.
- George Lucas wurde durch den Film Uhrwerk Orange auf den Darth-Vader-Darsteller David Prowse aufmerksam. Hier trÀgt er, in der Rolle des Julian, einen Rollstuhlfahrer eine Treppe herab.
- 2003 kreierte der japanische Modedesigner Junya Watanabe eine Haute-Couture-Herrenkollektion, welche viele kostĂŒmliche Elemente aus den Star-Wars-Filmen zeigte. Es war das erste Mal, dass Star Wars im Zusammenhang mit internationaler Mode auf den Laufstegen in Tokio, Paris und London zu sehen war.
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- Die Geschichte, die Star Wars erzĂ€hlt, erhielt viele Auszeichnungen der unterschiedlichsten Filmkritiker. Die sechs Filme waren insgesamt 22-mal in den verschiedensten Kategorien fĂŒr den Oscar nominiert, unter anderem fĂŒr den besten Film, die Regie oder der Filmmusik. Gewonnen hat die Filmreihe insgesamt 10 Oscars, davon drei Special Achievement Awards (Sonderoscars).
- Die unverkennbare Filmmusik der Filme brachte dem Komponisten John Williams unter anderem fĂŒnf Grammys und einen Golden Globe ein.
[Bearbeiten] Parodien
Es gibt viele Parodien ĂŒber Star Wars, die ĂŒber die einzelnen Episoden als auch von ihren Merchandising-Produkte handeln. Zu einer der bekanntesten Parodien ĂŒber die Episoden von Star Wars zĂ€hlt Spaceballs von Mel Brooks. Andersweitig wurde auch in Zeichentrick-Filmen darĂŒber parodiert wie in Family Guy, dessen drei Filme Blue Harvest und Irgendwo, Irgendwie, Irgendwann auf der dunklen Seite und Es ist eine Falle! die Star Wars-Episoden Eine neue Hoffnung, Das Imperium schlĂ€gt zurĂŒck und Die RĂŒckkehr der Jedi-Ritter nacherzĂ€hlen. Auf die Merchandising-Produkte geht mehr der Film Fanboys ein, der von vier Freunden handelt, die auf die Skywalker Ranch einbrechen wollen. Zu der bekanntesten Parodie auf deutscher Seite zĂ€hlt der Film (T)Raumschiff Surprise â Periode 1, in dem es unter anderem ein Schweizer Taschenlaser gibt, eine Parodie auf das Lichtschwert. Eine weitere Parodie ist der 9-minĂŒtige Zeichentrickfilm: Robot Chicken Star Wars Episode I. Die Fortsetzung dieser Parodie ist Robot Chicken Star Wars Episode II, beide von Seth Green.
[Bearbeiten] Star Wars Day
Am 1. Mai 2007 erklĂ€rte die Stadt Los Angeles den 25. Mai zum âStar Wars Dayâ.[30] Der 25. Mai 1977 war der Tag, an dem der erste Star-Wars-Film (Episode IV) in den USA seine Kinopremiere hatte.
Zudem wird der 4. Mai von vielen Fans wegen eines Wortwitzes als âStar Wars Dayâ betrachtet: Die englische Aussprache des Datums (âMay, the fourthâ) hört sich Ă€hnlich an wie der Anfang des Satzes âMöge die Macht mit dir seinâ (âMay the force be with youâ), der hĂ€ufig in den Filmen vorkommt. Dieses Wortspiel findet sich seit dem Jahr 1994 in den Hansard genannten Aufzeichnungen des britischen Parlaments.[31]
[Bearbeiten] Siehe auch
- Figuren aus Star Wars
- Orte aus Star Wars
- Star-Wars-Spiele
- Liste der Star-Wars-Autoren
- Star-Wars-Soundtrack
[Bearbeiten] Literatur
Bislang gibt es ĂŒber 100 Star-Wars-BĂŒcher (neben unzĂ€hligen Comics). Im Folgenden aufgelistet sind ausschlieĂlich SachbĂŒcher ĂŒber Star Wars (sofern deutsche Ăbersetzungen vorliegen, wurden diese mit aufgefĂŒhrt).
| Jahr | Autor | Titel | Verlag | ISBN |
|---|---|---|---|---|
| 1983 | Dale Pollock | Sternenimperium â Das Leben und die Filme von George Lucas | Monika NĂŒchtern | ISBN 3-922674-27-5 |
| 1983 | John Phillip Peecher | The Making of Star Wars â Return of the Jedi | Del Rey | ISBN 0-345-31235-X |
| 1994 | Bill Slavicsek | A Guide To The Star Wars Universe- Second Edition, Revised and Expanded | Del Rey/Ballantine Books | ISBN 0-345-38625-6 |
| 1995 | Mark Cotta Vaz, Shinji Hata | The Star Wars Archives | Virgin Books | ISBN 1-85227-587-1 |
| 1996 | Oliver Denker | Star Wars â Die Filme | Heyne Filmbibliothek | ISBN 3-453-10864-7 |
| 1996 | Shane Johnson | Star Wars â Technisches Handbuch | Modern Graphics | ISBN 3-931670-03-1 |
| 1997 | Garry Jenkins | Star Works. Wie der Krieg der Sterne entstand. | LĂŒbbe | ISBN 3-404-21903-1 |
| 1997 | Laurent Bouzereau | Star Wars. The Annotated Screenplays | Del Rey | ISBN 0-345-40981-7 |
| 1998 | Mary Henderson | Star Wars. Magie und Mythos. Die phantastischen Welten des George Lucas und ihre UrsprĂŒnge. (Amerikanische Originalausgabe 1997) | vgs | ISBN 3-8025-2557-4 |
| 1999 | Ted Edwards | The Unauthorized Star Wars Compendium | Little, Brown & Company | ISBN 0-316-32929-0 |
| 2002 | Will Brooker | Using the Force. Creativity, Community and Star Wars Fans | continuum | ISBN 0-8264-1466-4 |
| 2002 | Birgit Schwenger | Strategien des Ereigniskinos. 'Star Wars' als neues Erfolgskonzept Hollywoods. (2. Aufl.) | Paragon | ISBN 3-932872-00-2 |
| 2005 | Marcus Hearn | Das Kino des George Lucas | Schwarzkopf & Schwarzkopf | ISBN 3-89602-644-5 |
| 2005 | John Knoll, J. W. Rinzler | Star Wars. George Lucas und die Schöpfung seiner Welten | Knesebeck | ISBN 3-89660-314-0 |
| 2005 | Ryder Windham | STAR WARS â Die illustrierte Chronik der kompletten Saga | Heel | ISBN 3-89880-516-6 |
| 2005 | Constantin Gilles | Die Macht mit uns â Star Wars und die Folgen | Rowohlt Taschenbuch Verlag | ISBN 3-499-62007-3 |
| 2006 | Trisha Biggar | Dressing a Galaxy. Die Star Wars-KostĂŒme | Schwarzkopf & Schwarzkopf | ISBN 978-3-89602-702-3 |
| 2006 | Lorne Peterson | Sculpting a Galaxy. Inside the Star Wars Model Shop | Inside Editions | ISBN 1-933784-03-2 |
| 2007 | Laurent Jullier | Star Wars. Anatomie einer Saga | UVK Verlagsgesellschaft mbH | ISBN 978-3-89669-557-4 |
| 2007 | J. W. Rinzler | The Making of âStar Warsâ. The Definitive Story Behind the Original Film | Random House | ISBN 0-09-192014-0 |
| 2007 | Curtis Saxton, David West Reynolds | Star Wars Kompendium â Die Risszeichnungen. Episoden I-VI | vgs | ISBN 3-8025-3607-X |
| 2007 | Stephen J. Sansweet, Peter Vilmur | Die Star Wars Collection: 30 Jahre Kult: der einzigartige Bildband mit vielen originalgetreuen Reproduktionen und 2 Audio-CDs | Blanvalet Verlag | ISBN 3-7645-0277-0 |
| 2010 | Simon Beecroft, Jeremy Beckett | LEGO Star Wars: Lexikon der Figuren, Raumschiffe und Droiden | Dorling Kindersley Verlag | ISBN 3-8310-1555-4 |
| 2010 | Ryder Windham, Dan Wallace, Pablo Hidalgo | Star Wars: Die offizielle Geschichte von 1977 bis heute | Dorling Kindersley Verlag | ISBN 3-8310-1747-6 |
| 2011 | Ryder Windham, Dan Wallace | Star Wars: Die illustrierte Chronik der kompletten Saga | Dorling Kindersley Verlag | ISBN 3-8310-9100-5 |
| 2011 | Daniel Wallace | Das Buch der Jedi. Ein Wegweiser fĂŒr SchĂŒler der Macht | Friedrich Oetinger | ISBN 978-3-7891-8462-8 |
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- â http://uk.movies.ign.com/articles/376/376873p1.html
- â Aussage von George Lucas: JediNet.com (2001) (Link funktioniert nicht)
- â Ich bin dein Vater, Darth Vader in SPON vom 05.03.2012
- â Fernsehserie mit Bill Moyers und Joseph Campbell: The Power of Myth (1988)
- â Dokumentation mit Bill Moyers und George Lucas: Mythology of Star Wars with George Lucas & Bill Moyers (1999)
- â Ausstellung des National Air and Space Museum: The Magic of Myth (1997)
- â Laura Brandon: Art and war. 2007. S. 123
- â Aussage von George Lucas: âWas it Six Episodes, or Nine?â (1979)
- â Handlungen frĂŒherer DrehbuchentwĂŒrfe: Starkiller
- â Artikel Krieg der Schere in einestages-Zeitgeschichte auf SpiegelOnline
- â a b http://www.boxofficemojo.com/movies/?id=starwars4.htm (8. Januar 2012)
- â a b http://www.boxofficemojo.com/movies/?id=starwars5.htm (8. Januar 2012)
- â a b http://boxofficemojo.com/movies/?id=starwars6.htm (9. Januar 2012)
- â a b http://boxofficemojo.com/movies/?id=starwars.htm (9. Januar 2012)
- â a b http://boxofficemojo.com/movies/?id=starwars2.htm (9. Januar 2012)
- â a b http://www.boxofficemojo.com/movies/?id=starwars3.htm (8. Januar 2012)
- â a b http://boxofficemojo.com/movies/?id=starwarsclonewars.htm (9. Januar 2012)
- â Star Wars auf Blu-ray: Lucas verkĂŒndet offiziell: Star Wars auf Blu-ray im Herbst 2011 auf: wikinews.de, 15. August 2010
- â Ănderungen in der Blu-Ray Fassung
- â [1], Lucas plant Star Wars in 3D (englisch), Abruf: 23. Januar 2010.
- â [2], Lucas plant Star Wars in 3D (englisch), Abruf: 23. Januar 2010.
- â Kinostart fĂŒr den ersten Star-Wars-3D-Film bekanntgegeben (englisch), Abruf: 4. MĂ€rz 2011.
- â Planung der ersten 3D-Kinoversion fĂŒr 2012 (englisch), Abruf: 29. September 2010.
- â Ăber den Plan der ersten 3D-Wiederveröffentlichung (englisch), Abruf: 29. September 2010.
- â Björn Becher (11. MĂ€rz 2011): Neue Kino-Starttermine: "Star Wars" & "König der Löwen" in 3D sowie Oscar-Kandidat George Clooney. Filmstarts.de. Abgerufen am 11. MĂ€rz 2011.
- â Starwars.com: Star Wars: The Clone Wars In Theaters and on Television in 2008, 12. Februar 2008
- â Realserie â der Autorenstreik lĂ€hmt die Arbeiten
- â Christian Blauvelt: What's going on with that live-action 'Star Wars' TV series? EW found out., Entertainment Weekly, 12. Januar 2012, abgerufen am 20. Januar 2012.
- â George Lucas In Love bei imdb
- â Council File Number:07-1368, 1. Mai 2007, Stadtrat von Los Angeles â Aktenzeichen:07-1368 (englisch)
- â publications.parliament.uk: House of Commons Hansard Debates for 4 May 1994, Zugriff am 7. August 2009
[Bearbeiten] Weblinks
- Star Wars in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Offizielle Star-Wars-Website (engl.) mit offiziellem deutschen Fanclub
- Deutsche Star-Wars-Website
- The Star Wars Traveller â Star Wars an den Originaldrehorten in Tunesien (engl.)
[Bearbeiten] Wikis
- Wookieepedia â englischsprachiges Wiki (ĂŒber 86.000 Artikel)
- Jedipedia.de â deutschsprachiges Wiki (ĂŒber 26.000 Artikel)
- Jedipedia.net â deutschsprachiges Wiki (ĂŒber 28.000 Artikel)
| Dieser Artikel wurde am 5. Juni 2006 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen. |
- Star-Wars-Reihe
Star Wars: Episode I â Die dunkle Bedrohung (1999)
Star Wars: Episode II â Angriff der Klonkrieger (2002) | Star Wars: Episode III â Die Rache der Sith (2005)
Star Wars: Episode IV â Eine neue Hoffnung (1977) | Star Wars: Episode V â Das Imperium schlĂ€gt zurĂŒck (1980) | Star Wars: Episode VI â Die RĂŒckkehr der Jedi-Ritter (1983)
- Weitere Filme aus dem Star-Wars-Universum
Star Wars Holiday Special (1978) | Ewoks â Die Karawane der Tapferen (1984) | Ewoks â Kampf um Endor (1985) | Star Wars: The Clone Wars (2008)
- Fernsehserien aus dem Star-Wars-Universum
Freunde im All (1985) | Die Ewoks (1985â1986) | Star Wars: Clone Wars (2003â2005) | Star Wars: The Clone Wars (seit 2008)









