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PlayStation 3 – Wikipedia

PlayStation 3

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
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PlayStation 3
PLAYSTATION 3 logo.svg
PlayStation 3 Logo neu.svg
PlayStation 3
Hersteller Sony
Typ StationÀre Konsole
Generation 7. Konsolen-Generation
Flag of Japan.svg Veröffentlichung 11. November 2006
Flag of the United States.svg Veröffentlichung 17. November 2006
Flag of Europe.svg Veröffentlichung 23. MÀrz 2007
Hauptprozessor Cell Broadband Engine Prozessor 3,2 GHz
Grafikprozessor NVIDIA RSX 550 MHz
Speichermedien CDs, DVDs, Blu-ray Discs, SACDs (versionsabhÀngig)
Controller Funkcontroller (Bluetooth)
Online-Dienst PlayStation-Network (PSN)
Verkaufte Einheiten 62 Millionen [1]
(Stand: 2. Februar 2012)
VorgÀnger PlayStation 2

Die PlayStation 3 (von Sony bis August 2009 PLAYSTATION 3 geschrieben; jap.: ăƒ—ăƒŹă‚€ă‚čăƒ†ăƒŒă‚·ăƒ§ăƒł3, Hepburn-System: Pureisutēshon SurÄ«, abgekĂŒrzt: PS3) ist eine Spielkonsole von Sony Computer Entertainment. Sie wurde im Mai 2005 erstmals auf der Spielemesse E3 in Los Angeles als offizieller Nachfolger der PlayStation 2 vorgestellt.

Verkaufsbeginn der PlayStation 3 war in Japan am 11. November 2006, in Nordamerika am 17. November 2006 und in Europa am 23. MĂ€rz 2007. Als Konsole der sogenannten „7. Generation“ konkurriert sie mit der Wii von Nintendo und der Xbox 360 von Microsoft. Bis zum 29. MĂ€rz 2011 wurden 50 Millionen Exemplare der PS3 weltweit ausgeliefert.[2]

Neben ihrer Funktion als Videospiel-Plattform ist die PS3 auch in der Lage, Audio-CDs, DVDs und Blu-ray Discs wiederzugeben. Weitere Musik-, Bild- und Videodateien unterschiedlicher Formate können von der internen Festplatte, einem externen Medium oder mittels eines DLNA-kompatiblen Medienservers ĂŒber die NetzwerkanschlĂŒsse wiedergegeben und kopiert werden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Die Konsole

Seit der offiziellen Vorstellung 2006 wurden verschiedene Varianten der PlayStation 3 veröffentlicht. Die aktuelle Version ist die PlayStation 3 Slim. Sie unterscheidet sich vor allem durch ein kleineres GehĂ€use von den Ă€lteren Versionen, die nicht weiter hergestellt werden. FĂŒr alle Unterschiede, siehe Abschnitt ModellĂŒbersicht

Die PlayStation 3 Slim kostet seit ihrer MarkteinfĂŒhrung im September 2009 offiziell 299 â‚Ź (299.99 US-$, 29.980 Â„). Sie wird mit einem DualShock 3-Controller und einer 120-GB-Festplatte ausgeliefert. Die Festplatte kann gegen eine handelsĂŒbliche 2,5-Zoll-S-ATA-Festplatte ausgetauscht werden; ein spezielles Sony-Produkt ist nicht notwendig.[3]

Das Bildsignal der PlayStation kann digital ĂŒber einen HDMI-Anschluss (Version 1.3) ausgegeben werden. Analog gibt die Konsole das Signal als Composite Video, S-Video oder Component Video aus, teilweise wird hierzu ein mitgelieferter Adapterstecker benötigt. Der Ton wird wahlweise per HDMI oder per optischem Digitalausgang ausgegeben. Die Konsole kann zudem ab Firmware Version 3.50 einige Inhalte (ĂŒber HDMI) in stereoskopischem 3D wiedergeben. Dazu gehören 3D-Spiele und einige Filme auf Blu-Ray Disc. FĂŒr eine 3D-Wiedergabe ist jedoch ein 3D-fĂ€higes TV-GerĂ€t notwendig.

Die Konsole verfĂŒgt ĂŒber eine Systemsoftware, die durch Updates um neue Funktionen erweitert werden kann. Sony stellt diese Updates, die auch bekannte Fehler beheben, in unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden zur VerfĂŒgung. Aktuell (seit 16. Februar 2012) ist die Versionsnummer 4.11.[4]

[Bearbeiten] Geschichte der Hardware-Versionen

RĂŒckansicht mit AnschlĂŒssen von links nach rechts: HDMI, Gigabit-LAN, optischer Audioausgang, AV, 220 V mit Hauptschalter

Die beiden ersten Modelle der PlayStation 3 kamen nahezu gleichzeitig in Japan und den USA heraus; eine 60-GB-Version und eine abgespeckte mit 20 GB. Der 20-GB-Version fehlten sowohl das WLAN als auch der Kartenleser. Zudem war sie nicht verchromt und mattschwarz. In Japan kam das 20-GB-Modell nicht, wie angekĂŒndigt, fĂŒr 59.800 Yen (rund 375 â‚Ź bzw. 610 CHF) auf den Markt, sondern fĂŒr nur 49.980 Yen (rund 315 â‚Ź bzw. 510 CHF). Die 20-GB-Version der Konsole verfĂŒgt nicht ĂŒber AnschlĂŒsse fĂŒr Memory Stick Duo, SD- und CompactFlash-Karten und ĂŒber keine IEEE 802.11 b/g-Schnittstelle (WLAN). Fehlende Funktionen können aber mit ZusatzgerĂ€ten ĂŒber die USB-AnschlĂŒsse nachgerĂŒstet werden.

Die PS3 sollte ursprĂŒnglich generell zu allen PlayStation-2- und PlayStation-Spielen abwĂ€rtskompatibel sein, was durch die ersten Versionen in Japan und den USA auch noch gewĂ€hrleistet war. Die erste in Europa erhĂ€ltliche Version verzeichnete schon eine HardwareĂ€nderung: Die AbwĂ€rtskompatibilitĂ€t wurde nun durch eine Hardware-Software-Kombination sichergestellt. Wurden bei der ersten Version der PlayStation 3 noch beide Chips (EmotionEngine und Graphics Synthesizer) der PlayStation 2 verbaut, so wurde nun nur noch der „Graphics Synthesizer“ verbaut. Damit funktionierten anfangs jedoch viele Ă€ltere Spiele nicht oder nur eingeschrĂ€nkt. Ob ein bestimmter Spieltitel mit der Konsole kompatibel ist, lĂ€sst sich nur noch in einer inoffiziellen KompatibilitĂ€tsliste nachschlagen, nachdem die von Sony frĂŒher zur VerfĂŒgung gestellte offizielle Liste nicht mehr auf den Webseiten von Sony einsehbar ist.[5] Durch regelmĂ€ĂŸige Firmwareupdates wollte Sony die KompatibilitĂ€t weiter verbessern. Neben dieser eingeschrĂ€nkten KompatibilitĂ€t besaß das erste Europa-Modell eine 60-GB-Festplatte und kostete 599 â‚Ź.[6][7]

Am 9. Juli 2007 kĂŒndigte Sony an, ab sofort den Preis in den USA von 599 auf 499 US-$ zu reduzieren und eine neue Version mit 80-GB-Festplatte anzubieten, die zusammen mit dem Spiel MotorStorm fĂŒr 599 US-$ verkauft wurde. Gleichzeitig wurden dort die RestbestĂ€nde der 60-GB-Version abverkauft.

Die zweite Version fĂŒr Europa hatte eine 40-GB-Festplatte und verzichtete nun komplett auf die AbwĂ€rtskompatibilitĂ€t. Laut Sony wollte man damit nur sekundĂ€r Herstellungskosten einsparen, aber primĂ€r Kunden zum Kauf neuer PlayStation-3-Softwaretitel animieren. Außerdem hatte diese Version nur noch zwei USB-Ports (statt ursprĂŒnglich vier) und enthielt auch keinen Kartenleser mehr. Die unverbindliche Preisempfehlung betrug 399 â‚Ź/649 CHF. Diese Version wurde am 5. Oktober 2007 von Sony angekĂŒndigt und war ab dem 10. Oktober 2007 ausschließlich in Europa erhĂ€ltlich. Das bisherige 60-GB-Modell, das zuletzt als Starter-Pack mit zwei Spielen und einem zweiten Controller verkauft wurde, kostete ab dem 12. Oktober nur noch 499 â‚Ź und wurde nach dem Ausverkauf der bis dahin produzierten GerĂ€te nicht mehr angeboten.[8][9]

Frontansicht der 60-GB-Version mit Card-Reader, vier USB-AnschlĂŒssen, Festplatten- und WLAN-LED

Im August 2008 erschien die dritte Version fĂŒr Europa. Diese hatte jedoch im Unterschied zur zweiten Europa-Version eine 80-GB-Festplatte. Ansonsten war sie mit dem 40-GB-Modell identisch. Das 40-GB-Modell wurde nicht weiter produziert.[10] Mit der Veröffentlichung des PAL-80-GB-Modells liegt der Konsole außerdem statt des Sixaxis- ein DualShock-3-Controller bei. Der Preis blieb stabil bei 399 â‚Ź.

Auf der Games Convention 2008 wurde von Sony eine vierte Version fĂŒr Europa angekĂŒndigt, welche Ende Oktober 2008 erschien. Diese war mit den bisherigen Versionen bis auf eine noch grĂ¶ĂŸere Festplatte von 160 GB identisch und war auf das WeihnachtsgeschĂ€ft limitiert. Außerdem lag bei dieser Variante ein Gutschein ĂŒber 70 â‚Ź fĂŒr Download-Inhalte aus dem PlayStation-Store bei.[11]

Im August 2009 wurde auf der gamescom von Sony eine verkleinerte Version (Slim) der PS3 angekĂŒndigt. Diese erschien am 1. September 2009 fĂŒr 299 € und ist 32 % kleiner, 36 % leichter und benötigt 34 % weniger Strom.[12] Sie benutzt außerdem einen neuen 45-nm-Version des Cell, der einen niedrigeren Stromverbrauch hat.[13] Es wurde mittlerweile von verschiedenen Quellen bestĂ€tigt, dass die Installation von Spielen auf die Festplatte bei der PS3 Slim nicht so viel Zeit in Anspruch nimmt wie bei der herkömmlichen PS3.[14] Dagegen sollen manche Spiele auf der PS3 Slim lĂ€ngere Ladezeiten haben als beim Ursprungsmodell.[15] Weiterhin wurde das HDMI-Interface der Konsole um DTS-HD MA und Dolby TrueHD Audio Bitstreaming erweitert. Ein neuer HDMI-Controller-Chip der Marke Panasonic sorgte aber zugleich fĂŒr ein leichtes Bildrauschen des HDMI-Signals der Konsole.[16]

Am 6. Juli gab Sony die Veröffentlichung einer weiteren Konsolenrevision bekannt. Diese unterscheidet sich zum vorherigen Modell in der GrĂ¶ĂŸe der Festplatte, die entweder 160 GB oder 320 GB groß ist. Das 160-GB-Modell wird außerdem noch in Weiß veröffentlicht. Am 17. August 2010 gab Sony im Rahmen der gamescom-Pressekonferenz bekannt, dass sowohl das 160-GB-, als auch das 320-GB-Modell in Europa veröffentlicht werden, jedoch nur in Schwarz.[17]

[Bearbeiten] Entfernung der UnterstĂŒtzung anderer Betriebssysteme

Seit der Slim-Version ist es nicht mehr möglich, Linux oder andere Betriebssysteme auf der PS3 zu installieren. Auch Besitzer vorheriger Hardware-Versionen können nach der Aktualisierung auf die Firmware-Version 3.21 dieses Feature nicht mehr nutzen. Anwender, die das Firmwareupdate verweigern, sind erheblichen FunktionseinschrÀnkungen ausgesetzt: sie können beispielsweise keine neuen Spiele mehr installieren oder online spielen. In den USA sind aufgrund dieses Vorgangs mehrere Gerichtsverfahren gegen Sony anhÀngig, da das Unternehmen hier Kunden nach dem Kauf des Produkts ein Feature entzieht.[18]

[Bearbeiten] ModellĂŒbersicht

xx = Region Japan Nordamerika Australien Großbritannien Europa/Mittlerer Osten Korea Singapur Taiwan Russland unbenutzt unbenutzt SĂŒdamerika Hong Kong
Nummer 00[19] 01[20] 02 03[21] 04[22] 05[23] 06 07 08 09 10 11 12
[Bearbeiten] Große Modelle
Modell Nr. CECHBxx CECHAxx CECHCxx CECHExx CECHGxx, CECHHxx CECHKxx CECHPxx
Erstveröffentlichung November 2006 November 2006 MÀrz 2007 August 2007 Oktober 2007 August 2008 Oktober 2008
FestplattengrĂ¶ĂŸe 20 GB
(NTSC)
60 GB
(NTSC)
60 GB
(PAL)
80 GB
(NTSC)
40 GB
(PAL, NTSC)
80 GB
(PAL, NTSC)
160 GB
(PAL, NTSC)
Maximale elektr. Leistungsaufnahme 190 W[24] 150 W[24] 116 W[25]
USB-2.0-Ports 4 4 4 4 2 2 2
Farben Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz, Weiß (nur Japan) Schwarz Schwarz
IEEE 802.11b/g-W-LAN Nein Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Flash-Karten-Leser Nein Ja Ja Ja Nein Nein Nein
Verchromt Nein Ja Ja Ja Nein (Silber) Nein (Silber) Nein (Silber)
SACD-Abspieler Ja Ja Ja Ja Nein Nein Nein
PS2-KompatibilitÀt Hardware Hardware Software Software Nein Nein Nein
Linux-KompatibilitÀt Ja (bis FW 3.15) Ja (bis FW 3.15) Ja (bis FW 3.15) Ja (bis FW 3.15) Ja (bis FW 3.15) Ja (bis FW 3.15) Ja (bis FW 3.15)
Wird noch produziert Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein
Alle Modelle inklusive Blu-ray/DVD/CD-Laufwerk, HDMI 1.3a, Bluetooth 2.0 und Gigabit-Ethernet
[Bearbeiten] Slim-Modelle
Modell Nr. CECH-20xxA
(Slim)
CECH-20xxB
(Slim)
CECH-25xxA
(Slim) "J"
CECH-25xxB
(Slim) "J"
CECH-30xxA
(Slim) "K"
CECH-30xxB
(Slim) "K"
Erstveröffentlichung September 2009 Oktober 2009 Juli/September 2010 Juli/September 2010 Juli 2011 Oktober 2011
FestplattengrĂ¶ĂŸe 120 GB
(PAL, NTSC)
250 GB
(PAL, NTSC)
160 GB
(PAL, NTSC)
320 GB
(PAL, NTSC)
160 GB
(PAL, NTSC)
320 GB
(PAL, NTSC)
Maximale elektr. Leistungsaufnahme 96 W[25] 74 W[26]
USB-2.0-Ports 2 2 2 2 2 2
Farben Schwarz Schwarz Schwarz, Blau, Weiß (nur Japan) Schwarz Schwarz Schwarz, Weiß, Rot, Silber, Blau (nur Japan)
IEEE 802.11b/g-W-LAN Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Flash-Karten-Leser Nein Nein Nein Nein Nein Nein
Verchromt Nein Nein Nein Nein Nein Nein
SACD-Abspieler Nein Nein Nein Nein Nein Nein
PS2-KompatibilitÀt Nein Nein Nein Nein Nein Nein
Linux-KompatibilitÀt Nein Nein Nein Nein Nein Nein
LEDs an der Auswerfen- und der An/Aus-Taste Ja Ja Ja Ja Nein Nein
Wird noch produziert Nein Nein Ja Ja Ja Ja
Alle Modelle inklusive Blu-ray/DVD/CD-Laufwerk, HDMI 1.3a, Bluetooth 2.0 und Gigabit-Ethernet

[Bearbeiten] Marketing und Absatzzahlen

Sony Computer Entertainment Europe (SCEE) teilte am 13. Juli 2007 mit, dass man den Verkaufspreis fĂŒr die PS3 in Europa nicht senken wolle. Man werde aber ab Anfang August ein „Starter-Pack“ anbieten, das neben der Konsole zwei Controller und zwei „Bestseller“-Spiele enthalten werde. Dies entspreche einem zusĂ€tzlichen Wert von mindestens 150 Euro. SCEE-PrĂ€sident David Reeves erklĂ€rte, dass bis zum Zeitpunkt der Mitteilung in Europa rund 1,2 Millionen PS 3 verkauft worden seien, obwohl hier nur eine Version auf dem Markt ist. Nach Medienberichten im August 2007 wurden bis dahin in Japan rund 1,08 Millionen Konsolen verkauft, in den USA waren es etwa 1,78 Millionen und in Europa 1,25 Millionen.[27] Der weltweite Marktanteil wurde in diesen Berichten mit 16,7 Prozent angegeben. Jack Tretton, PrĂ€sident von Sony Computer Entertainment America, rechnete im Juli mit einem weltweiten Absatz von etwa 11 Millionen PS 3 bis Ende MĂ€rz 2008, was der ursprĂŒnglichen Planung entsprechen wĂŒrde. Die neue Modell- und Preispolitik in den USA werde dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen.[28]

Seit der MarkteinfĂŒhrung der preiswerteren 40-GB-Version wurde ein Anstieg der Verkaufszahlen registriert. Bis Anfang 2008 wurden in Amerika insgesamt rund 3,87 Millionen, in Japan ĂŒber 1,93 Millionen und im Rest des Weltmarktes etwa 4,24 Millionen Exemplare abgesetzt. Damit lag die GesamtstĂŒckzahl weltweit im Februar 2008 bei mindestens 10,03 Millionen. Ende Januar 2009 hatte sich diese Zahl auf ĂŒber 20 Millionen erhöht, davon etwa 8,1 Millionen Exemplare in Europa, 7,75 Millionen in Amerika und 2,8 Millionen in Japan.[29]

Verkaufszahlen in Deutschland nach Angaben der GfK
  • 2007: 387.000
  • 2008: 501.000
  • 2009: 677.000
  • 2010: 661.000

[Bearbeiten] Offizielles Zubehör

[Bearbeiten] SIXAXIS-Controller

halbdurchsichtiger SIXAXIS-Controller

Der SIXAXIS-Controller der PlayStation 3 entspricht optisch zwar weitgehend dem Controller der PS2, ist aber eine Neuentwicklung ohne die bisher bekannte, zuschaltbare „RĂŒttel“-Funktion, mit halb durchsichtigem GehĂ€use und ohne feste Verkabelung. SpĂ€tere Modelle bekamen wieder ein nicht durchsichtiges GehĂ€use. Die Verbindung zur Konsole erfolgt nun wahlweise drahtlos ĂŒber Bluetooth oder ĂŒber ein USB-Kabel. Die Energie fĂŒr den Bluetooth-Betrieb wird einem internen Akku entnommen, der ĂŒber das USB-Kabel aufgeladen werden kann. Die L2/R2-Schultertasten haben im Gegensatz zum DualShock einen deutlich grĂ¶ĂŸeren Bewegungsspielraum, Ă€hnlich den Schultertasten des Xbox360-Gamepads, so dass die DruckstĂ€rke deutlich genauer bestimmt werden kann. Die restlichen Tasten und die beiden Analogjoysticks sind weitestgehend unverĂ€ndert. Eine wesentliche Neuerung des Controllers, die auch der Namensgeber ist, ist ein Sensor, der Bewegungen des Controllers ĂŒber alle Achsen registriert und als Steuerdaten an die Konsole ĂŒbertrĂ€gt. ZusĂ€tzlich verwendet der SIXAXIS eine sogenannte PS-Taste, mit der das System ein- und ausgeschaltet, Controller angemeldet und umnummeriert sowie ein SystemmenĂŒ aufgerufen werden kann. Bis zu sieben solcher Controller können fĂŒr eine Konsole registriert werden. Dabei zeigen die vier LEDs die Controllernummer und den jeweiligen Status an. Mittlerweile hat Sony die Produktion des Sixaxis eingestellt. Aus diesem Grund gibt es nun nur noch den DualShock 3, der damit zum Standardcontroller der PS3 wird.

[Bearbeiten] DualShock 3

Sony fĂŒhrte im November 2007 in Japan den Nachfolger des DualShock 2-Controllers ein, der im Gegensatz zum Sixaxis wieder ĂŒber eine RĂŒttelfunktion verfĂŒgt. Seit Juli 2008 ist der DualShock 3 in Europa erhĂ€ltlich. Da der Controller auch die Sixaxis-Funktionen seines VorgĂ€ngers beherrscht, ist auf dem Controller sowohl der DualShock 3-, als auch der Sixaxis-Schriftzug zu finden. Der RĂŒttel-Effekt entspricht in der StĂ€rke dem des DualShock 2, da die gleichen Motoren verwendet werden. Die Akkulaufzeit verkĂŒrzt sich je nach Benutzung der RĂŒttelfunktion, liegt jedoch immer noch bei etwa 27 bis 31 Stunden. Zur MarkteinfĂŒhrung des DualShock 3 boten bereits einige Spiele (z. B. Ratchet & Clank: Tools of Destruction oder Burnout: Paradise) UnterstĂŒtzung fĂŒr die RĂŒttelfunktion, teilweise wurde sie auch im Rahmen einer Softwareaktualisierung nachgereicht (etwa bei MotorStorm). Voraussetzung fĂŒr die UnterstĂŒtzung des DualShock 3 ist die Firmware-Version 1.94 (oder neuer).[30][31][32]

[Bearbeiten] PlayStation Move

PlayStation Move Controller

Am 15. September 2010[33] ist ein bewegungsempfindlicher Controller PlayStation Move dazugekommen, der eine Àhnliche FunktionalitÀt wie die von der Wii bekannten Controller bietet. Am 15. April 2011 gab Sony bekannt, dass seit dem Release von Move 8,0 Mio. Einheiten des bewegungsempfindlichen Controllers verkauft wurden.[34]

[Bearbeiten] Bluetooth-Fernbedienung (BD Remote)

Bluetooth-Fernbedienung

Wie schon fĂŒr die PlayStation 2 gibt es eine Fernbedienung zur Steuerung des Systems (vorrangig Videowiedergabe). Diese wird ĂŒber Bluetooth an das System angebunden, wĂ€hrend ihr VorgĂ€nger die PlayStation 2 ĂŒber Infrarot steuerte. Sie weist alle gĂ€ngigen Funktionen fĂŒr die Wiedergabe von DVDs und Blu-ray-Discs auf, steuert aber auch die Wiedergabe aller anderen Formate wie z. B. Fotoalben und MP3s. Außerdem enthĂ€lt sie bis auf die beiden Analogsticks und die Neigungssensoren alle Tasten des SIXAXIS-Controllers, wodurch es möglich ist, im begrenzten Maße ĂŒber die Fernbedienung zu spielen. Bei ihrer Verwendung verringert sich die Zahl der registrierbaren Controller auf sechs, da die Fernbedienung als „Controller 7“ angemeldet wird.

[Bearbeiten] PlayStation Eye

PlayStation Eye

Als Nachfolger der bekannten EyeToy-Kamera hat Sony das PlayStation Eye vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine USB-Kamera mit einer Auflösung von 640×480 Pixeln bei 60 Hz und 320×240 bei 120 Hz. GegenĂŒber dem VorgĂ€nger besitzt die Neuentwicklung eine entscheidend verbesserte Lichtempfindlichkeit und ein Vier-Kapsel-Mikrofon, welches eine intelligente Sprachaufnahme aus jeder Richtung ermöglicht. ZusĂ€tzlich kam eine Zoomfunktion hinzu, welche zwei Zoomeinstellungen zulĂ€sst. Am 24. Oktober 2007 wurde die Software EyeCreate zum kostenlosen Herunterladen zur VerfĂŒgung gestellt, mit welcher Bilder, Videos und Audioaufnahmen auf der Festplatte gespeichert, exportiert und mit verschiedenen Effekten belegt werden können. Verwendung findet die Kamera zukĂŒnftig nicht nur in kameragesteuerten Spielen wie EyeToy, sondern auch als Add-on fĂŒr Spiele wie z. B. SingStar, in PlayStation Home und im Videochat mit anderen PlayStation-Besitzern. Es wird in zukĂŒnftigen Spielentwicklungen möglich sein, das Gesicht des Spielers auf die Spielfigur im Spiel zu ĂŒbertragen (Tiger Woods PGA Tour 08), indem die Kamera den Spieler dreidimensional abtastet. Dazu erschien auch im September 2009 das Spiel „EyePet“, indem ein virtuelles Tier dargestellt wird. Dieses „Tier“ kann man ĂŒber die Kamera „erziehen, fĂŒttern und spielen“. Erscheinungstermin der PlayStation Eye war der 21. November 2007.

[Bearbeiten] Buzz!-Wireless-Buzzer

Wireless-Buzzer

FĂŒr das Quizspiel Buzz! fĂŒhrte Sony fĂŒr die PlayStation 2 eigene Spielcontroller ein. Es handelte sich um ein Set aus vier kabelgebundenen Buzzern, welche zusammen an einen USB-Anschluss der Konsole angeschlossen werden. Die Buzzer haben auf der Oberseite einen großen, runden, illuminierbaren Buzzer und vier farbige Antworttasten. Die seit Juli 2008 von Sony angebotenen und von Namtai produzierten Wireless-Buzzer sind sowohl zur PlayStation 3 als auch zur PlayStation 2 kompatibel. Ebenso können kabelgebundene Buzzer fĂŒr die PS3-Version von Buzz! benutzt werden. Geliefert werden ein USB-Stick mit EmpfĂ€nger und vier Wireless-Buzzer in einer Aufbewahrungstasche. Es wird dabei die gleiche Funktechnik wie bei kabellosen Tastaturen und MĂ€usen benutzt (kein Bluetooth). Die Buzzer sind fĂŒr alle Spiele der „Buzz!“- und „Buzz! Junior“-Reihe geeignet. Dabei können mit zwei Sets auch bis zu acht Spieler teilnehmen.[35]

[Bearbeiten] SingStar-Mikrofone

Kabelgebundene SingStar-Mikrofone mit USB-Konverter

Wie bereits bei SingStar fĂŒr die PS2 werden auch bei der PS3-Version des Karaoke-Spiels wahlweise Mikrofone mitgeliefert. Diese existieren in einer kabelgebundenen und einer kabellosen AusfĂŒhrung. Bei den kabelgebundenen Mikrofonen handelt es sich um die gleichen wie bei der PlayStation 2. Diese sind Mono-Mikrofone und werden an einem mitgeliefertem USB-Konverter angeschlossen, welcher mit dem USB-Anschluss der PlayStation verbunden wird. Es ist ohne weiteres Möglich, die Mikrofone an einem normalen 3,5-mm-Klinkenanschluss zu betreiben. Der USB-Konverter wird – an einem PC angeschlossen – unter Windows XP und Ubuntu als Mikrofon erkannt und automatisch installiert, wobei die beiden KlinkenschlĂŒsse jeweils als ein Stereo-Kanal arbeiten. Mit den beiden angeschlossenen Singstar-Mikrofonen sind Stereo-Aufnahmen am Computer möglich.

Wireless-SingStar-Mikrofone

Seit dem 25. MĂ€rz 2009 sind die lange im Vorfeld angekĂŒndigten Wireless-SingStar-Mikrofone in Deutschland im Handel erhĂ€ltlich.[36] Die Mikrofone werden zu einem spĂ€teren Zeitpunkt auch im Bundle mit der SingStar Pop Edition vertrieben. FĂŒr die Verbindung ist nach wie vor ein mitgelieferter USB-Konverter erforderlich. Dieser wird – wie schon bei den kabelgebunden Mikrofonen – an einen USB-Anschluss der PlayStation angeschlossen. Im Gegensatz zur kabelgebundenen AusfĂŒhrung wird die Verbindung vom Konverter zu den Mikrofonen nun kabellos hergestellt. Eine Möglichkeit, die Mikrofone direkt per Bluetooth an die PlayStation 3 anzuschließen, besteht nicht. Somit wird weiterhin die AbwĂ€rtskompatibilitĂ€t der Mikrofone zur PlayStation 2 gewĂ€hrleistet.

[Bearbeiten] Gitarre

FĂŒr das Spiel Guitar Hero III wurde eine kabelloser Controller in Form einer Les Paul-Gitarre entwickelt. Auf dem Griffbrett befinden sich fĂŒnf farbige Tasten, die zur gespielten Musik in der richtigen Kombination gedrĂŒckt werden mĂŒssen, wĂ€hrend gleichzeitig ein zurĂŒckfedernder Kipphebel – anstelle von Saiten – angeschlagen wird.

[Bearbeiten] PlayTV

Am 17. September 2008 wurde „PlayTV“ in Deutschland eingefĂŒhrt, ein DVB-T-Doppeltuner, der ĂŒber USB angeschlossen wird. Im Lieferumfang ist eine Software, die dem PlayStation-MenĂŒ ein neues Symbol hinzufĂŒgt. PlayTV ist dank eines Doppeltuners in der Lage, eine TV-Sendung auf die interne Festplatte aufzuzeichnen, wĂ€hrend ein anderer TV-Kanal angesehen wird. Außerdem verfĂŒgt das System ĂŒber einen Elektronischen ProgrammfĂŒhrer, mit dem man Aufnahmen programmieren kann.[37]

[Bearbeiten] Bluetooth-Headset

Das Bluetooth-Headset ist mit allen PlayStation-3-Systemen und mit den meisten Bluetooth-fÀhigen Handys kompatibel. Die Sprechzeit betrÀgt bis zu 8 Stunden, die Standby-Zeit bis zu 300 Stunden. Die Ladezeit betrÀgt ca. 3 Stunden. Die Funktionsweite des Headsets liegt bei etwa 10 Meter.[38]

[Bearbeiten] Bluetooth-Tastatur

Zur einfacheren Texteingabe kann auf einen Controller ein Wireless Keypad gesteckt werden. Es besitzt einen Touchpad Modus der die Haupttasten in eine Art Maus verwandelt. Das Keypad hat BluetoothÂź 2.0 und funktioniert in bis zu 10 Metern Entfernung.[39] Stattdessen kann jedoch auch eine Tastatur mit konventionellerem Aussehen erworben werden.[40]

[Bearbeiten] PlayStation Network

Das „PlayStation Network“ ist Sonys kostenloser Online-Dienst fĂŒr die PlayStation. Jeder PlayStation-3-Nutzer muss zwingend einen Benutzer im KonsolenmenĂŒ erstellen – Ă€hnlich wie in PC-Betriebssystemen. In diesem kann der Nutzer im KonsolenmenĂŒ eine Online-ID fĂŒr das PlayStation Network erstellen und ihn mit dem Benutzernamen auf der Konsole verknĂŒpfen (aktivieren).

  • Eine Online-ID kann auf fĂŒnf Konsolen gleichzeitig aktiviert werden, wodurch es möglich ist, heruntergeladene und gekaufte Inhalte auf mehreren Konsolen gleichzeitig zu nutzen. Eine Online-ID kann aber nicht mehrmals zur gleichen Zeit im PlayStation Network angemeldet sein.
  • Werden mehrere Benutzer auf einer Konsole erstellt, z. B. fĂŒr Familienmitglieder oder WG-Bewohner, können alle Benutzer ĂŒber die Inhalte verfĂŒgen, die ein anderer auf dieser Konsole installiert hat.

Somit ist es möglich, das von Online-ID A gekaufte und heruntergeladene Spiel X auf Konsole 1 mit der Online-ID A und auf Konsole 2 mit Online-ID B gleichzeitig zu spielen, solange Online-ID A auf Konsole 2 aktiviert (vorhanden) ist. Die Aktivierung einer Online-ID ist mit der Seriennummer der Konsole verknĂŒpft. Wenn eine Konsole zur Reparatur gegeben wird, ausgetauscht wird oder verkauft wird, sollte die Online-ID vorher unbedingt deaktiviert werden.

[Bearbeiten] PlayStation Plus

PlayStation Plus ist ein kostenpflichtiges Upgrade des PlayStation Networks, welches seit dem 29. Juni 2010 verfĂŒgbar ist. Dieser Service beinhaltet Network-Spiele, Minis und PS-one-Klassiker, Premium-Avatare, dynamische Designs, automatische Downloads sowie Test-Vollversionen.

[Bearbeiten] PlayStation-Store

Über den im KonsolenmenĂŒ aufrufbaren PlayStation-Store vermarktet Sony herunterladbare Inhalte fĂŒr die PlayStation 3 und die PSP. Angeboten werden kostenlose BluRay-Filmtrailer, Spieletrailer, Wallpaper, Designs (Skins fĂŒr das XMB) und Demoversionen von Spielen sowie kostenpflichtige Spieltitel und Spieleerweiterungen wie z. B. neue Multiplayerkarten, Levelerweiterungen oder Spielmodi. Außerdem können Inhalte fĂŒr die PSP und Spieleklassiker der PlayStation (PSone) gekauft werden. Seit Firmware-Version 1.80 kann die Grafik von PS1- und PS2-Titeln durch Hochskalierung auf HD-Auflösung und KantenglĂ€ttung bildtechnisch aufgewertet werden.

Der Inhalt des PlayStation-Stores variiert von Land zu Land. Zum einen ist die MenĂŒstruktur fĂŒr die Regionen Nordamerika, Europa und Japan unterschiedlich. So fehlt in Europa im Gegensatz zu Nordamerika beispielsweise eine eigene Kategorie fĂŒr Demoversionen, diese sind im europĂ€ischen Store an gleicher Stelle wie alle anderen Bezahlinhalte zu finden. Die Unterteilung in Regionen Ă€ußert sich außerdem dadurch, dass neue Inhalte innerhalb einer Region zeitgleich erscheinen, im europĂ€ischen Store werden neue Inhalte jeweils Donnerstags publiziert. Doch auch innerhalb einer Region (z. B. Europa) sind nicht ĂŒberall die gleichen Inhalte abrufbar. Im deutschen Store fehlen z. B. Inhalte, die hinsichtlich des Jugendschutzes kritisch beurteilt werden.

Bezahlt wird in den Stores jeweils in der LandeswĂ€hrung. In der aus dem KonsolenmenĂŒ heraus aufrufbaren Kontoverwaltung kann man der Online-ID Guthaben hinzufĂŒgen. Akzeptiert werden alle gĂ€ngigen Kreditkarten, Debitkarten und die PlayStation Network Card. Die PlayStation Network Card ist eine Prepaidkarte fĂŒr das PlayStation Network, welche ĂŒber den klassischen Handel vertrieben wird und ĂŒber die Eingabe eines Codes der Online-ID Geldmittel hinzufĂŒgt. In Europa wurden die PSN-Cards mit am 1. Oktober 2009 veröffentlicht.[41]

In den meisten LĂ€ndern ist es auch möglich, ĂŒber den PlayStation Store Filme zu leihen oder zu kaufen. Dort sind Filme in normaler SD-Auflösung und HD-Auflösung erhĂ€ltlich.

[Bearbeiten] Online-Multiplayer

Viele Spiele fĂŒr die PlayStation 3 haben OnlinefunktionalitĂ€ten. WĂ€hrend sich das bei einigen auf weltweite Online-Ranglisten beschrĂ€nkt, bieten andere Spiele vollwertige MMOGs oder zumindest Online-Duelle. Dabei verwenden die Spiele die Online-ID, mit welcher das Spiel gestartet wurde. Onlinespiele sind im PlayStation Network grundsĂ€tzlich kostenlos. Die ID, welche sich der Spieler einmal ausgesucht hat, ist nicht mehr Ă€nderbar und identifiziert den Spieler fortan in Ranglisten oder Multiplayerspielen, ohne dass sich der Spieler nochmals zusĂ€tzlich registrieren mĂŒsste. Gelegentlich kommt es vor, dass vor Teilnahme an einem Onlinespiel eine Spieleaktualisierung heruntergeladen werden muss. Somit wird sichergestellt, dass jeder Teilnehmer die exakt gleiche Version besitzt. Dies ist dann der Fall, wenn die Software oder die Verbindung zum Server optimiert werden muss (z. B. Call of Duty 4), wenn Fehler bereinigt werden, die Spielern nicht vorgesehene Vorteile ermöglichen (vgl. Glitches) oder wenn neue Inhalte kreiert werden, wie z. B. bei „Motorstorm“: Alle Online-Fahrer bekommen die neu erworbene Lackierung eines Spielers zu sehen. Der Programmcode ist durch das Update auf jeder PlayStation vorhanden, aber nur der Spieler, der dafĂŒr zahlt, kann die besondere Lackierung verwenden.

[Bearbeiten] Home

Auf der Game Developers Conference 2007 wurde von Sony die Plattform „Home“ fĂŒr das PlayStation Network angekĂŒndigt.[42] Dabei handelt es sich um eine virtuelle Welt, Ă€hnlich Second Life, in der sich die Nutzer bewegen können, miteinander treffen oder auf virtuellen MarktplĂ€tzen einkaufen können. Auch besondere private Bereiche sollen angeboten werden, in denen man Musik und Bilder gemeinsam nutzen oder austauschen kann. Die Benutzung soll in der Grundversion kostenlos sein, fĂŒr besondere Erweiterungen seines Avatars, des privaten Bereichs oder fĂŒr besondere Inhalte ist eine Zahlungspflicht vorgesehen.

Seit 11. Dezember 2008 befindet sich Home in der offenen Betaphase, an der man ohne vorherige Anmeldung teilnehmen kann. Wann die finale Version von „Home“ erscheint, wurde von Sony noch nicht bekanntgegeben.

Ausgangspunkt in „Home“ ist das eigene virtuelle „zu Hause“. Dieses kann man grĂ¶ĂŸtenteils selbst einrichten.

Die restlichen Inhalte von „Home“ werden teilweise von Sony selbst oder Softwareproduzenten erstellt. In diesen kann man z. B. Billard spielen, Bowlen, Golfen, Rennen fahren etc. Oft sind diese Bereiche Spielen der jeweiligen Produzenten zugeordnet.

Über das Jahr 2009 fand in „Home“ darĂŒber hinaus ein Art Spiel (mit RĂ€tseln, Aufgaben etc.) ĂŒber eine „Untergrundorganisation“ in Home statt.

[Bearbeiten] TrophÀen

Im Juni 2008 erschien mit der Firmware 2.40 die „TrophĂ€ensammlung“ im MenĂŒ, Ă€hnlich dem Gamerscore von Xbox Live. Dabei handelt es sich um ein Belohnungssystem, mit dem TrophĂ€en der Gattung Bronze, Silber, Gold und Platin verliehen werden. Welchen Rang die TrophĂ€e hat, hĂ€ngt grĂ¶ĂŸtenteils davon ab, wie schwer es vom Schwierigkeitsgrad her ist, die TrophĂ€e freizuschalten. Eine Platin-TrophĂ€e erhĂ€lt man grundsĂ€tzlich immer fĂŒr das Freischalten aller anderen TrophĂ€en in einem Spiel. Es gibt auch „Versteckte TrophĂ€en“. Bei versteckten TrophĂ€en wird nicht angezeigt, welchen Rang sie haben und wie man sie freischaltet. Hier muss der Spieler selber einen Weg finden. FĂŒr einige Spiele wie z. B. GTA IV oder Buzz! Quiz TV wurde diese FunktionalitĂ€t durch ein Update nachgereicht, seit Anfang 2009 mĂŒssen alle Spiele TrophĂ€en haben.[43] FĂŒr bestehende SpielstĂ€nde vor der EinfĂŒhrung durch ein Update können keine TrophĂ€en verteilt werden, sie mĂŒssen neu erspielt werden. Mit neuen (kostenpflichtigen) Addons zu den Spielen kommen oft auch neue TrophĂ€en, diese drĂŒcken zwar die Prozentzahl herunter, doch sie sind fĂŒr den Erhalt der PlatintrophĂ€e nicht erforderlich.[44] Die etwa 10 bis 70 TrophĂ€en je Spieltitel greifen nicht ins Spielgeschehen ein und sind fĂŒr den Spielverlauf und die Bewertung im Spiel unerheblich. Sie dienen lediglich informativem Charakter und können mit anderen Nutzern verglichen werden. Dies kann zu einem weiteren Anreiz fĂŒhren, bestimmte Herausforderungen zu schaffen.

Beispiele fĂŒr TrophĂ€en:

  • VollfĂŒhre einen 180°-Flatspin (Burnout Paradise)
  • Rase durch 60 Burnout-Werbetafeln (Burnout Paradise)
  • Beende die erste Mission (GTA IV)
  • Beende die Story in 30 Stunden Spielzeit (GTA IV)
  • Besiege einen Gegner im Poolbillard (GTA IV)
  • Packe den Film-Ender (skate 3)
  • Rette den Soldaten Ryan bevor er stirbt (Call of Duty World at War)
  • Absolviere die Mission „Semper Fi“ im Söldner-Schwierigkeitsgrad (Call of Duty World at War)
  • Spiel abgeschlossen (Sonic Unleashed)
  • Benutze Sonics All-Star, um Dr.Eggman auszuschalten! (Sonic & SEGA All-Stars Racing)
  • Sammle alle 7 Chaos Emeralds! (Sonic the Hedgehog 4 Episode I)
  • Bestehe die „E.G.G. Station“ Zone, ohne Schaden zu nehmen! (Sonic the Hedgehog 4 Episode I)

[Bearbeiten] Folding@home

Bei einem Projekt namens Folding@home (FAH) (ab 18. September 2008 Life with PlayStation) wird ungenutzte Rechenleistung der Konsole dazu verwendet, den Faltvorgang von Proteinen zu simulieren. Dadurch erhofft man sich Erkenntnisse ĂŒber Krankheiten wie Alzheimer, Krebs, Chorea Huntington oder die Parkinson-Krankheit. Das Clientprogramm ist auf der PlayStation 3 vorinstalliert. Etwa 35.000 regelmĂ€ĂŸig aktive Konsolen erbringen derzeit eine Leistung von ĂŒber einer Billiarde Berechnungen pro Sekunde (1 PetaFLOPS). Das ist in etwa die Geschwindigkeit des IBM Roadrunner, dem bis November 2009 weltweit schnellsten Supercomputer. Außerdem macht sich das Forschungsprojekt den Grafikchip der PS3 zunutze. Dadurch wird es möglich, das Protein in Echtzeit beim simulierten Faltvorgang zu beobachten. [45]

Allerdings werden diese Berechnungen nur durchgefĂŒhrt, wenn der Folding@Home-Client auch wirklich aktiv ist und die Konsole nicht fĂŒr Spiele oder Filme genutzt wird (also auch ausgeschaltet werden könnte). Eine Nutzung der Rest-CPU-Zeit im Hintergrund, wie man sie von den meisten Distributed-Computing-Projekten mit PCs kennt, findet auf der PS3 nicht statt.

[Bearbeiten] Life with PlayStation

Am 18. September 2008 veröffentlichte Sony Life with PlayStation. Dabei handelt es sich um eine stark erweiterte Version von Folding@home. So wird im Hintergrund weiterhin die Proteinfaltung berechnet, zusÀtzlich kann man nun jedoch auch Nachrichten, Live-Bilder aus 60 StÀdten, Wolkenbilder und das aktuelle Wetter abrufen. Das bisherige Folding@home wurde am selben Tag eingestellt.[46]

[Bearbeiten] VidZone

Seit Juli 2009 stellt Sony im PlayStation Store das kostenlose Programm VidZone zur VerfĂŒgung, welches heruntergeladen werden kann und dann im XMB-MenĂŒ unter der Kategorie Musik erscheint. Es ermöglicht dem Benutzer das anschauen von Musikvideos von ĂŒber tausend KĂŒnstlern und Bands als Live-Stream in guter QualitĂ€t. Der Nutzer kann Wiedergabelisten erstellen und diese kostenlos anschauen. Über Remote Play fĂŒr die PlayStation Portable steht dieser Dienst auch unterwegs zur VerfĂŒgung.[47]

[Bearbeiten] Datendiebstahl

Ab dem Abend des 20. April 2011 war das PlayStation Network lĂ€ngere Zeit nicht erreichbar.[48] Ende April wurde bekannt, dass Unbekannte im Zeitraum vom 17. bis zum 19. April Zugriff auf private Daten von bis zu 77 Millionen Netzwerk-Konten hatten und Sony deshalb das Netzwerk zur Analyse und Beseitigung der SicherheitslĂŒcke abschaltete.[49][50] Unklar blieb zunĂ€chst, ob auch Kreditkarten-Daten ausgespĂ€ht und missbrĂ€uchlich benutzt worden waren. Ab dem 15. Mai 2011 begann Sony, das Netzwerk in vielen Teilen der Welt wieder zu starten, unter anderem in den USA und Deutschland, aber zum Beispiel nicht in Japan, weil dies von den dortigen Behörden wegen noch nicht eingelöster Sicherheitsversprechen untersagt wurde.[51]

[Bearbeiten] PS3-Spiele

Verschiedene PS3-Spiele auf der 2007 Taipei IT Month

Siehe Kategorie PlayStation-3-Spiel

[Bearbeiten] Besonderheiten und Modifikationen

Anders als bei den VorgĂ€ngermodellen versucht Sony, die PlayStation 3 nicht nur als Spielekonsole, sondern als vollwertigen PC-Ersatz und AbspielgerĂ€t fĂŒr Blu-ray Discs zu vermarkten.[52] Die Vielseitigkeit soll u. a. durch die zahlreichen Schnittstellen, die das GerĂ€t z. B. internettauglich machen, und den Einsatz des Betriebssystems Linux erreicht werden. Mit der Firmware 3.21 wurde allerdings die FĂ€higkeit entfernt, ein Linux als alternatives Betriebssystem zu nutzen.[53]

[Bearbeiten] Blu-ray-Player

Logo des Blu-ray-Standards

Die beiden amerikanischen Fachzeitschriften Home Theater Magazine und Ultimate AV erteilten dem integrierten Blu-ray-Spieler der Konsole in Tests sehr gute Bewertungen und stellten unter anderem fest, dass die WiedergabequalitĂ€t die vieler Blu-ray-Disc-Player ĂŒbertrifft.[54][55] Das Convergence Panel der European Imaging and Sound Association ernannte die PS3 zum besten Media-Center-Produkt 2007/2008.[56]

Durch das Firmware-Update 2.20 wurde die PS3 das erste Blu-ray-WiedergabegerĂ€t mit UnterstĂŒtzung des BD-Live-Feature.[57]

Ferner kann die Konsole Blu-ray Discs ĂŒber HDMI sowohl mit 1080p24fps als auch in stereoskopischem 3D wiedergeben, sofern das Videomaterial in diesen Formaten auf die Blu-ray Discs aufgezeichnet wurde und das AusgabegerĂ€t (Fernseher/Projektor) eine solche Wiedergabe ebenfalls unterstĂŒtzt. Anders als bei anderen Blu-ray Playern genĂŒgte bei beidem ein Firmware-Update, da die erforderliche Hardware bereits in der Konsole verbaut war (24fps-Wiedergabe seit FW Version 1.80, 3D-Wiedergabe seit FW Version 3.50).[58] Falls das AusgabegerĂ€t keine 24fps-Wiedergabe unterstĂŒtzt, rechnet die Konsole vor der Wiedergabe der Blu-ray Disc das Signal im 3:2-Pulldown-Verfahren in ein 60Hz-Signal um.

[Bearbeiten] Software

Konsolen sind in der Regel geschlossene Systeme. Die Hersteller kontrollieren streng, welche Software auf der Maschine laufen darf. Dies ist integraler Bestandteil des GeschĂ€ftsmodells, um eventuelle Subventionen der Hardware ĂŒber LizenzgebĂŒhren wieder einzuspielen. Neben den offiziellen Entwicklern gibt es stets auch Versuche von interessierten Dritten, insbesondere von der sogenannten Homebrew-Gemeinde, systemfremde Software zum Laufen zu bringen. Vergleichbares gilt fĂŒr Zusatzhardware.

Ubuntu auf der PS3

In der Vergangenheit bĂŒndelten oft Softwarepiraten und Homebrew-Hacker ihre KrĂ€fte, um Zugang zu den Systemen zu erhalten. Sony hat dem vorgegriffen und die Installation eines „anderen Systems“ integriert. Allerdings wurde diese Möglichkeit mit der Veröffentlichung der PS3 Slim (CECH-2000) wieder entfernt. FĂŒr Ă€ltere Hardware-Revisionen der Konsole ist diese FĂ€higkeit nur bis zur FW 3.15 nutzbar. Die nötige UnterstĂŒtzung haben Sony und IBM dem Linux-Kernel hinzugefĂŒgt. Es können somit viele PowerPC-fĂ€hige Linux-Distributionen installiert werden, vor allem, da die nötigen Erweiterungen mittlerweile im Standardkernel verfĂŒgbar sind. So kann man dann mit einer USB- oder Bluetooth-Tastatur und den Bild- und TonausgabegerĂ€ten die PlayStation 3 wie ein Desktop-PC oder einen Multimedia Center-PC nutzen. Wenn die PlayStation 3 unter einem alternativen Betriebssystem lĂ€uft ist aber beispielsweise ein direkter Zugriff auf den Grafik-Prozessor nicht möglich, stattdessen wird von Sony lediglich erlaubt, ĂŒber einen Hypervisor in den Bildspeicher zu schreiben. Eine Hardware-Beschleunigung ĂŒber die Grafikkarte ist weder in 2D, 3D noch fĂŒr OpenGL möglich, was grafisch anspruchsvolle Anwendungen unter der Linux-OberflĂ€che verhindert. Es existierte aber mit bestimmten Firmware-Versionen zwischenzeitlich ein Schlupfloch, das erste Portierungen des Nouveau-Treibers möglich gemacht hat.[59] Außerdem ist ein OpenGL-Treiber auf Basis von Gallium3D in Arbeit, der die Besonderheiten des Cell-Prozessors fĂŒr Grafikbeschleunigung nutzt. Neben diesem wird auch ein Framebuffer-gestĂŒtzter Treiber entwickelt, der sich ebenfalls den Cell-Prozessor als Ersatz fĂŒr die fehlende Hardware-Beschleunigung zu Nutze macht.[60] Trotzdem gilt fĂŒr Entwickler von grafisch aufwĂ€ndigen Anwendungen oder Spielen, dass ein Lizenzabkommen mit Sony Computer Entertainment erforderlich ist.

Mittlerweile sind mehrere Linux-Distributionen erschienen, die auf der PlayStation 3 lauffĂ€hig sind. Das Unternehmen Terra Soft Solutions veröffentlichte schon vor dem Europastart der Konsole die Version 5.0 seiner PowerPC-Linux-Distribution Yellow Dog Linux fĂŒr die PlayStation 3; diese Linux-Distribution wird offiziell von Sony unterstĂŒtzt.[61] Mit Erscheinen der Version 6.1 unterstĂŒtzte Yellow Dog Linux als erste Distribution die Nutzung der 256 MB Grafikkartenspeicher als Swap-Partition, was die Anwendbarkeit der PlayStation 3 als Desktop-Plattform verbesserte.[62] Inzwischen hat diese Erweiterung auch Einzug in den Linux-Kernel 2.6.29 erhalten und ist somit auch in anderen PS3-fĂ€higen Distributionen nutzbar.[63] Weiterhin ist eine Live-CD mit Debian 4.0 verfĂŒgbar, die ohne Festplatteninstallation lĂ€uft und auf dem Kernel 2.6.16 basiert sowie einen Gnome-Desktop 2.14 und den Webbrowser Mozilla Firefox in der Version 1.5.0.7 bietet. Eine Installation und ein Update sind wie gewohnt möglich.[64] Ebenso lauffĂ€hig ist openSUSE 11 in der fĂŒr PPC kompilierten Version.[65] Ab Firmware 1.60 ist auch Ubuntu ab Version 7.04 (Feisty Fawn) mit der PlayStation 3 kompatibel.[66]

Phil Harrison, Chef von Sony Computer Entertainment Worldwide Studios, erklĂ€rte zur Möglichkeit, Linux auf der Konsole zu nutzen: „Die PlayStation 3 mit ihrem Betriebssystem Linux ist ein vollwertiger Computer, ein PC ist ĂŒberflĂŒssig.“[67] Da die Konsole im Vergleich zu den meisten heute verwendeten Computern ĂŒber einen relativ kleinen Arbeitsspeicher verfĂŒgt, kann es allerdings in einigen Einsatzbereichen zu EinschrĂ€nkungen kommen.

Mit dem am 1. April 2010 herausgekommenden Firmwareupdate 3.21 wurde die Möglichkeit entfernt, ein zusĂ€tzliches Betriebssystem wie Linux zu nutzen. Wer dieses Update nicht installiert, kann sich nicht mehr im PlayStation Network anmelden. Bei neuen PS3-Spielen und Blu-ray-Filmen ist es ebenfalls vorausgesetzt. Sony will sich damit vor Urheberrechtsverletzungen schĂŒtzen.[68]

Seit August 2010 existiert ein Jailbreak fĂŒr die PlayStation 3, der das AusfĂŒhren von inoffizieller Software ermöglicht. Dabei wird die Konsole mit Hilfe von USB-Dongles, iPod touch, iPhone oder verschiedenen HTC-Handys bei jedem Start in den Debug-Modus gebracht. Da Schwarzkopien der Spieleindustrie schaden, verhindert Sony die Nutzung des USB-Jailbreaks seit der Firmwareversion 3.42.[69]

Am 29. Dezember 2010 wurde auf dem 27. Chaos Communication Congress in Berlin von dem Hackerteam „fail0verflow“ bekannt gegeben, dass das VerschlĂŒsselungssystem der PlayStation 3 geknackt wurde. Insbesondere habe man entdeckt, dass Sony fĂŒr digitale Signaturen immer die gleiche Zufallszahl nutze. Dadurch habe man den privaten SchlĂŒssel fĂŒr den verwendeten Elliptic Curve Algorithmus (ECDSA) errechnen können. So könne man nun alle Dateien (mit Ausnahme von Spielen) auf der PS3 mit der gleichen GĂŒltigkeit wie Sony signieren.[70]

[Bearbeiten] Hardware

Die Systemhardware der PlayStation 3 basiert auf einem von Sony Open-Platform genannten Konzept, das aus Unternehmenssicht den Zugang zu Systemkomponenten im Vergleich zu den VorgĂ€ngermodellen vereinfachen soll. Die Festplatte kann vom Benutzer Ă€hnlich wie bei einem Notebook aufgerĂŒstet werden. Mittlerweile ist es durch Fremdzubehör möglich, ĂŒber ein SATA-Kabel bis zu 750 GB große 3,5-Zoll-Festplatten zu betreiben.[71] Spezielle Platinen ermöglichen es, zwischen externen Festplatten und der internen 2,5-Zoll-Festplatte umzuschalten, und bieten USB-2.0-UnterstĂŒtzung, um Daten von und zu diesem Laufwerk zu kopieren.

[Bearbeiten] Technische Spezifikationen

Der Cell-Broadband-Engine-Prozessor der PlayStation 3 erreicht eine theoretische Rechenleistung von 230,4 Giga-FLOPS, was rein rechnerisch die RechenkapazitĂ€t der von Microsoft entwickelten Xbox 360 um mehr als das Doppelte ĂŒbertrifft.[72] Die tatsĂ€chliche Nutzleistung hĂ€ngt stark von der Anwendung und dem Optimierungsaufwand ab. In der Paradedisziplin, Matrizenmultiplikation mit einfacher Genauigkeit, erreichen acht Synergistic Processing Units tatsĂ€chlich etwa 201 GFLOPS bei einer theoretischen Spitze von 204.8 GFLOPS. Unter doppelter Genauigkeit jedoch reduziert sich die Performance um den Faktor 14 auf etwa 15 GFLOPS. Vergleicht man die Ergebnisse des LINPACK Benchmarks bei doppelter Genauigkeit, liegt der Cell mit 14,63 GFLOPS etwa gleichauf mit einem auf 3,6 GHz getakteten Intel Pentium 4.[73]
Der Leistungseinbruch lĂ€sst sich durch die fehlende UnterstĂŒtzung der SPEs fĂŒr Berechnungen in doppelter Genauigkeit erklĂ€ren.[74] Bei entsprechender Optimierung kann die Performance des Cell jedoch auf bis zu 100 GFLOPS (Double Precision) unter LINPACK gesteigert werden.[75]

Bei einem Test unter Linux wurde der PS3 Cell gegen einen Core 2 Duo mit 2,4 GHz verglichen. Die OpenSource-Bibliothek „OpenCV“, die zum Test verwendet wurde, stammte dabei aus der Entwicklung der Intel Corporation. Das Ergebnis waren bis zu 27-mal schnellere Berechnungen mit dem Cell gegenĂŒber der 2,4 GHz schnellen Doppelkern-CPU von Intel.[76][77]
Unter einem Video Transkodierungs-Tool von Fixstars erreicht der Prozessor eine Leistung von 29 FPS. Damit liegt der Cell Prozessor deutlich vor Intels Core i7 965 XE mit rund 18 FPS und etwa gleichauf mit einer Nvidia Geforce GTX-285 in Kombination mit dem CUDA-Encoder Badaboom.[78]

[Bearbeiten] Prozessor

  • Cell Broadband Engine Prozessor, bestehend aus:
    • einem Power Processor Element (PPE, General Purpose CPU)
    • sieben aktiven Synergistic Processing Elements (SPE, Stream Processing)
    • einem Element Interconnect Bus (EIB, verbindet SPEs, PPE, Memory Controller und I/O-Controller untereinander)
  • PPE:
    • PowerPC-970-kompatibler Kern
    • zweifach SMT
    • Taktrate: 3,2 GHz
    • L1-Cache: 32 KB Instruktionen, 32 KB Daten
    • 512 KB L2-Cache
    • Eine VMX-Einheit
  • Jedes SPE verfĂŒgt ĂŒber:
    • Synergistic Processing Unit (SPU): RISC-Kern mit 128 Bit SIMD-Architektur
    • 128 Ă— 128 Bit Register-File
    • 256 KB lokaler Speicher (local store)
    • Memory Flow Controller (MFC), bestehend aus DMA-Controller, MMU und Bus-Interface
    • 4 Berechnungen parallel (insgesamt 24 Berechnungen parallel bei 6 aktiven SPEs)[79]

Eine der insgesamt acht SPEs ist deaktiviert, um die Produktionsausbeute zu erhöhen.
Eine der SPEs lÀuft in einem speziellen Modus unter Kontrolle des Hypervisors.
FĂŒr Spiele bzw. Linux stehen daher noch sechs SPEs zur freien VerfĂŒgung.[80]

[Bearbeiten] Grafikprozessor

  • 24 Pixel-Shader Pipelines (5 Operationen pro Takt pro Pipeline)[Anmerkung 1]
  • 8 Vertex-Shader Pipelines (2 Operationen pro Takt pro Pipeline)[Anmerkung 1]
  • Theoretisch bis zu 350 GFLOP pro Sekunde[85]
    (Pipeline gilt als anfĂ€llig fĂŒr Stalls bei Texturzugriffen)
  • 128 bit Pixel-Precision[81] (32 Bit pro RGBA-Kanal) (theoretisch, eventuell zu wenig Speicherbandbreite)
  1. ↑ a b Da sowohl der RSX als auch die Nvidia GeForce 7800 GTX bis zu 136 Shader-Operationen pro Taktzyklus ausfĂŒhren können, schließt man beim RSX auf dieselbe Anzahl an Pixel- und Vertex-Shader-Piplines.

[Bearbeiten] Arbeitsspeicher

[Bearbeiten] Abspielmedien und -geschwindigkeiten

  • 2× Blu-ray Disc: PlayStation-3-BD-ROM, BD-Video (BD-ROM, BD-R, BD-RE)
  • 8× DVD: PlayStation-2-DVD-ROM (nur die ersten Modelle), PlayStation3-DVD-ROM, DVD-Video (DVD-ROM, DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW)
  • 24× CD: PlayStation-1-CD-ROM, PlayStation-2-CD-ROM, CD-DA, CD-R, CD-RW, DualDisc, SACD und SACD HD (nicht bei der Europa-40-GB-Version)

[Bearbeiten] Schnittstellen

  • 2× (4× nur beim 60-GB-Modell sowie beim amerikanischen 80-GB-MGS4-Modell) USB 2.0 an der Frontseite
  • 1× Ethernet (10BASE-T, 100BASE-TX, 1000BASE-T)
  • 1× W-LAN (IEEE 802.11b/g, nicht beim amerikanischem 20-GB-Modell)
  • Kartenleser fĂŒr Memory Stick Pro, Memory Stick Pro Duo, SD- und CompactFlash-Karten (nur beim 60-GB-Modell sowie beim amerikanischem 80-GB-MGS4-Modell)
  • Bluetooth 2.0 (EDR)

[Bearbeiten] UnterstĂŒtzte Dateiformate

Die PS3 unterstĂŒtzt folgende Dateiformate:[90]

Zudem beherrscht die Konsole das Rippen von Audio-CDs und erstellt dabei wahlweise MP3-, AAC- oder ATRAC-Dateien in einstellbarer Bitrate mit passenden Titel- und Albuminformationen aus dem Internet.[92]

[Bearbeiten] Audiospezifikationen

  • Dolby Digital
    • Plus
    • 5.1 KanĂ€le
  • DTS 5.1 KanĂ€le (ab FW 2.30)
  • LPCM 7.1 KanĂ€le
  • AAC

Der Sound ist wahlweise in 2.0, 5.1 und 7.1 ĂŒbertragbar. Dies ist jedoch von der Ausgabeart abhĂ€ngig. So ist ĂŒber den AV MULTI OUT (Scart) nur möglich 2.0-Sound auszugeben. Über den optischen Digitalausgang ist die Ausgabe in 2.0- und 5.1 Sound möglich. Die Ausgabe von 7.1-Sound ist nur ĂŒber den HDMI-Ausgang möglich. Jedoch muss das Sound-System lineares PCM fĂŒr 7.1 unterstĂŒtzen. Ansonsten wird der Sound höchstens in 5.1 ausgegeben. Die Ausgabe in DTS-HD ist erst seit der Firmware-Version 2.30 möglich.

[Bearbeiten] GehÀuseabmessungen und Stromverbrauch

Die Konsole weist mehrere BelĂŒftungsöffnungen, einen einzelnen großen LĂŒfter und Heatpipes auf. Sie wiegt etwa 5 kg. Ihre Außenabmessungen betragen (Höhe × Breite × Tiefe) 98 mm × 325 mm × 274 mm.[93] Das Netzteil ist in das System integriert und verwendet einen dreipoligen IEC-GerĂ€testecker an der Basis des GehĂ€uses. Alle aktuellen PS3-Netzteile sind als weltweit verwendbare Universalnetzteile (100–240 V/50–60 Hz) ausgelegt. Die außen angebrachten Kennzeichnungen beziehen sich lediglich auf die jeweilige Marketing-Region.

Die Leistungsaufnahme der ersten Konsolengenerationen liegt nach Angaben von Sony im Betrieb bei 150–200 Watt.[94] Als maximale Leistungsaufnahme wird 380 Watt angegeben.[95] Messungen zeigen einen realen Stromverbrauch von 1,0 Watt im Standby, 179,0 Watt im Idle-Zustand und 203,0 Watt im Betrieb.[96]

Durch den Shrink des Cell-Prozessors von 90 nm auf 65 nm wurde die Leistungsaufnahme auf ca. 135 W gesenkt.[97] Weitere Einsparungen im Verbrauch gibt es bei der PS3-Slim-Version (seit September 2009): 79–103 W im Betrieb und 0,5 W im Standby.[98] Eine weitere Überarbeitung des Modells Anfang 2010 (intern „CECH-2100A“) mit 40 nm-Technik verbraucht noch 78-83W.[99]

Das Gewicht der Slim-Version betrĂ€gt 3,2 kg und die Abmessungen betragen (Höhe × Breite × Tiefe) 65 mm × 290 mm × 290 mm.[100]

[Bearbeiten] Kritik und bekannte Probleme

Einer der Hauptdefekte an der Konsole wird umgangssprachlich als „Yellow Light of Death“ (YLOD) bezeichnet – analog zum vorher bekannt gewordenen Problem der Xbox 360 mit Ă€hnlicher Ursache, dem „Red Ring of Death“ (RROD). Dabei leuchtet die Power-LED nach dem Einschalten kurz grĂŒn, dann gelb, dann nach dreimaligem Piepen rot blinkend. Das ist die allgemeine Fehlermeldung, dass der Selbsttest nicht bestanden wurde. Sie wird meist durch den gleichen Fehler verursacht: Durch gelegentliches Überhitzen sind die Lötverbindungen des Grafikprozessors brĂŒchig geworden. Es gibt mehrere Workarounds im Internet und Pauschalreparaturangebote zu diesem Problem. Dabei wird der Grafikprozessor durch Öffnen der Konsole zugĂ€nglich gemacht und mit einem Heißluftfön so erhitzt, dass sich das Lötzinn wieder verflĂŒssigt und somit nach dem AbkĂŒhlen wieder eine elektrische Verbindung entsteht.[101]

[Bearbeiten] Sonstiges

Eine Forschungseinrichtung der United States Air Force betreibt einen Cluster aus 1.716 PS3 als Supercomputer und nutzt den sogenannten Condor Cluster zur Datenanalyse.[102][103]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ↑ Verkaufszahlen der PlayStation 3 nach Quartalen (scei.co.jp, englisch)
  2. ↑ PS3: 50 Millionen ausgelieferte Exemplare weltweit. IGN DE Edition. Abgerufen am 15. April 2011.
  3. ↑ planet-playstation.de: PlayStation 3 unterstĂŒtzt Third Party-Festplatten, 27. Dezember 2009, aufgerufen 25. Februar 2010
  4. ↑ Versionshinweise auf der PlayStation-Homepage, aufgerufen 19. Februar 2012
  5. ↑ Inoffizielle AbwĂ€rtskompatibilitĂ€tsliste von PS3 zu PS1- und PS2-Titeln, aufgerufen 25. Februar 2010, englisch
  6. ↑ PlayStation 3: Europa-Modelle beschnitten 27. Februar 2010, aufgerufen 25. Februar 2010
  7. ↑ golem.de Europa-Modell mit 60 GB 22.MĂ€rz 2007, aufgerufen 25. Februar 2010
  8. ↑ Meldung auf heise.de 19. Oktober 2007, aufgerufen 25. Februar 2010
  9. ↑ „Erlebe Entertainment wie noch nie zuvor“ 5. Oktober 2007, aufgerufen 25. Februar 2010
  10. ↑ 40-GB-Version wird durch 80-GB-Version ersetzt 17. Juli 2008, aufgerufen 25. Februar 2010
  11. ↑ Limitierte 160-GB-Version angekĂŒndigt 21. August 2008, aufgerufen 25. Februar 2010
  12. ↑ PS3 Slim angekĂŒndigt 18. August 2009, aufgerufen 25. Februar 2010
  13. ↑ PS3 slim uses 45nm cell processor 20. August 2009, 25. Februar 2010
  14. ↑ Installationsprozess schneller als frĂŒher 2. September 2009, aufgerufen 25. Februar 2010
  15. ↑ PS3 Slim Slower Than PS3? 30. August 2009, aufgerufen 25. Februar 2010
  16. ↑ Digital Foundry vs. HDMI video (Englisch), aufgerufen 15. Juli 2011
  17. ↑ Neue PS3 Bundles fĂŒr Europa (play3.de)
  18. ↑ Electronic Frontier Foundation: Sony steals feature from your PS3, 30. MĂ€rz 2010
  19. ↑ New PS3 model coming in two colors at new price 10. September 2007, aufgerufen 25. Februar 2010
  20. ↑ PS3-Seriennummern Stand: 17. Dezember 2009, aufgerufen 25. Februar 2010
  21. ↑ PS software playable on PS3 29. Oktober 2007, aufgerufen 25. Februar 2010
  22. ↑ PS3 User Manual (French) aufgerufen 25. Februar 2010
  23. ↑ PS3 User Manual (Korean) aufgerufen 25. Februar 2010
  24. ↑ a b Konsolen: Große Unterschiede beim Stromverbrauch (computerbase.de), 26. November 2008, abgerufen 26. April 2010
  25. ↑ a b PCGH-Test: PlayStation 3 Slim versus PS3 80/60 GByte 5. November 2009, abgerufen 26. April 2009
  26. ↑ New PS3 Model Now More Eco-Friendly 30. Juli 2010, abgerufen 29. November 2010
  27. ↑ „Xbox 360 bald nur noch auf Platz zwei“ 13. August 2007, aufgerufen 25. Februar 2010
  28. ↑ „Sony Cuts PlayStation 3 Prices as Many Xboxes Fail“ (The New York Times am 9. Juli 2007, engl.)
  29. ↑ „Sony's PS3 Passes 20 m Units Worldwide: How Well Is It Really Doing?“ (vgchartz.com am 5. Februar 2009, englisch)
  30. ↑ Test des DualShock 3 bei gameswelt.de
  31. ↑ Erscheinungsdatum des DualShock 3 bei gameswelt.de
  32. ↑ Firmware 1.94 Voraussetzung fĂŒr die Rumblefunktion (Die Presse)
  33. ↑ videogameszone.de: Release, Preise und Bundles auf der E3 enthĂŒllt (16. Juni 2010, abgerufen 30. November 2010)
  34. ↑ Sony meldet 8,0 Millionen VerkĂ€ufe (15. April 2011, abgerufen 15. April 2011)
  35. ↑ Wireless-Buzz!ℱ-Buzzer (offizielle PlayStation-Information im Juli 2008)
  36. ↑ Pressemitteilung zum Erscheinungstermin der Wireless-SingStar-Mikrofone
  37. ↑ PlayTV: Fernsehen fĂŒr Sonys PlayStation 3
  38. ↑ Produktinformation Bluetooth-Headset (offizielle amerikanische PlayStation-Seite)
  39. ↑ Produktinformation Bluetooth-Keypad (offizielle amerikanische PlayStation-Seite)
  40. ↑ Produktinformation Bluetooth-Tastatur (offizielle deutsche Playstation-Seite)
  41. ↑ Artikel auf onpsx.net
  42. ↑ AnkĂŒndigungsvideo von „Home“ bei YouTube
  43. ↑ AnkĂŒndigung TrophĂ€en sind Pflicht. Abgerufen am 15. September 2011.
  44. ↑ Firmware 2.40 walkthrough. Abgerufen am 15. September 2011.
  45. ↑ Infoseite der UniversitĂ€t Stanford zur PS3 Nutzung bei folding@home
  46. ↑ Offizielle Pressemitteilung (auf playstation-presse.de am 18. September 2008)
  47. ↑ VidZone auf der offiziellen Playstationseite
  48. ↑ http://www.golem.de/1104/83000.html
  49. ↑ Hartmut Gieselmann: Der Millionenhack. In: c't, Nr. 11, 2011. S. 22.
  50. ↑ Meldung von Heise.de
  51. ↑ http://www.heise.de/newsticker/meldung/Playstation-Network-teilweise-zurueck-am-Netz-1243489.html
  52. ↑ zdnet.de: Sony promotet PlayStation 3 als Computer
  53. ↑ http://de.playstation.com/ps3/support/system-software/detail/item272895/Update-Features-%28Ver-3-21%29//
  54. ↑ Chris Chiarella (December 2006): Sony PlayStation 3. Home Theater Magazine. Primedia Magazines, Inc.. Abgerufen am 22. Februar 2007.
  55. ↑ Shane C. Buettner (December 2006): PlayStation3 Blu-ray Disc Player S. 4 of 6. Primedia Magazines, Inc.. Abgerufen am 22. Februar 2007.
  56. ↑ Sony PlayStation 3 | EISA – European Imaging and Sound Association. EISA Awards. Abgerufen am 30. Januar 2008.
  57. ↑ Firmware 2.20 fĂŒr die PlayStation 3 mit „BD Live“ verfĂŒgbar
  58. ↑ Liste der Firmwareupdates der PS3 und der neu hinzugekommenen Funktionen bei jedem Update (Englisch)
  59. ↑ Artikel auf der ps2dev-wiki
  60. ↑ [1] Auf der Bibliothek spu-medialib aufbauender Grafiktreiber fĂŒr Linux
  61. ↑ golem.de: Mehr Details zu Yellow Dog fĂŒr die PlayStation 3
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  65. ↑ openSUSE-Webseite
  66. ↑ Ubuntu 7.04 (Feisty Fawn) Release
  67. ↑ WinFuture.de: PlayStation 3 wird den PC ĂŒberflĂŒssig machen
  68. ↑ TschĂŒss Linux – PS3-Firmware 3.21 ist da auf Golem.de, abgerufen am 1. April 2010
  69. ↑ PlayStation 3: Neue Firmware gegen Jailbreak
  70. ↑ heise online: Sicherheitssystem der Playstation 3 ausgehebelt
  71. ↑ vgl. Drive modding: the Xecuter PS3 Hyperdrive
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  75. ↑ Exploiting the Performance of 32 bit Floating Point Arithmetic in Obtaining 64 bit Accuracy (Englisch), 31. Juli 2006, aufgerufen 15. Juni 2011
  76. ↑ Artikel: PS3 bis zu 27mal schneller als Core2Duo (Englisch)
  77. ↑ Ergebnisse Linux-Benchmark OpenCV PS3/Core2Duo@2,4Ghz PDF-Dokument (Englisch)
  78. ↑ PS3 beschleunigt Kodierung von H.264-Videos (Deutsch), aufgerufen am 16. Juni 2011
  79. ↑ PS3 als Crackstation – Beweis der LeistungsfĂ€higkeit (29. November 2007)
  80. ↑ Martin Linklater. "Optimizing Cell Core". Game Developer Magazine, April 2007: Seite 15–18. "To increase fabrication yields, Sony ships PlayStation 3 Cell processors with only seven working SPEs. And from those seven, one SPE will be used by the operating system for various tasks, This leaves six SPEs and 1 PPE for game programmers to use."
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  86. ↑ RGBM color encoding (Englisch), aufgerufen am 13. Juni 2011
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  89. ↑ PlayStation 3 Hardware (Englisch), 23. Oktober 2006, aufgerufen 2. Januar 2011
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  92. ↑ Benutzerhandbuch:CD-Audio-Import
  93. ↑ Sony Computer Entertainment technical requirements
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  98. ↑ http://www.heise.de/newsticker/Sony-veroeffentlicht-PS3-Slim--/meldung/144618
  99. ↑ http://www.golem.de/1004/74728.html
  100. ↑ Abmessungen der PS3-Slim-Version in deren Bedienungsanleitung, Seite 106 (PDF)
  101. ↑ Reparaturanleitung zum „YLOD“
  102. ↑ AFRL Builds Supercomputer With PlayStations aviationweek.com, 1. Dezember 2010
  103. ↑ US Air Force setzt auf Supercomputer aus 1.760 PlayStation 3s derstandard.at, 1. Dezember 2010

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: PlayStation 3 â€“ Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

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