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Kommunikation – Wikipedia

Kommunikation

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Eine Beschreibung des Ganges in mittelalterlichen Stadtbefestigungen findet sich unter Kommunikation (Wehranlage)
Zwei Frauen kommunizieren miteinander, ein Mann steht daneben.

Kommunikation (lateinisch communicare, „mitteilen“) ist der Austausch oder Übertragung von Informationen. „Information“ ist in diesem Zusammenhang eine zusammenfassende Bezeichnung fĂŒr Wissen, Erkenntnis oder Erfahrung. Mit „Austausch“ ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen gemeint. „Übertragung“ ist die Beschreibung dafĂŒr, dass dabei Distanzen ĂŒberwunden werden können, oder es ist eine Vorstellung gemeint, dass Gedanken, Vorstellungen, Meinungen und anderes ein Individuum „verlassen“ und in ein anderes „hinein gelangen“. Dies ist eine bestimmte Sichtweise und metaphorische Beschreibung fĂŒr den Alltag. Bei genaueren Beschreibungen des PhĂ€nomens Kommunikation wird die Anwendung dieser Metapher zunehmend schwieriger.

Das Wort Kommunikation wird neben der ursprĂŒnglichen Bedeutung als Sozialhandlung auch fĂŒr andere VorgĂ€nge in unterschiedlichen ZusammenhĂ€ngen verwendet.[1] Der zunehmende Einsatz von Kommunikationstechnik fĂŒhrte zum Beispiel dazu, dass auch technologische Aspekte in den Kommunikationsbegriff eingingen. Unter Kommunikation werden somit auch „SignalĂŒbertragung“, „wechselseitige Steuerung“ und in einfachen FĂ€llen auch „Verbindung“ von technischen GerĂ€ten verstanden. In anderen Situationen wird das Wort „Kommunikation“ auf Institutionen oder Unternehmen und ihre Zielgruppen bezogen. Dann werden nicht mehr Lebewesen, sondern organisierte Einheiten (oder „Systeme“) als Kommunikatoren (Produzenten und Rezipienten) angesehen. Dies gilt beispielsweise dann, wenn im Zusammenhang mit Journalismus, Publizistik oder Marketing von Kommunikation die Rede ist.

Kommunikation ist alltĂ€glich und verlĂ€uft scheinbar selbstverstĂ€ndlich, sodass sie nicht weiter problematisch erscheint. FĂŒr die meisten Situationen reicht dies auch aus; es wĂ€re zu aufwendig, die eigene Kommunikation stĂ€ndig zu hinterfragen. Erst bei MissverstĂ€ndnissen und Misserfolgen, die mit Kommunikation in Zusammenhang gebracht werden können, wird Kommunikation problematisiert. In der wissenschaftlichen Behandlung von Kommunikation wird die Frage gestellt, wie Kommunikation erklĂ€rt werden kann, unter welchen Bedingungen sie ablĂ€uft, was Kriterien fĂŒr Kommunikationserfolge sind, und wie verlĂ€ssliche Modelle erstellt werden können, aus denen sich Vorhersagen und Handlungsanweisungen ableiten lassen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Etymologie

Kommunikation stammt aus dem Lateinischen communicare und bedeutet „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen“. In dieser ursprĂŒnglichen Bedeutung ist eine Sozialhandlung gemeint, in die mehrere Menschen (allgemeiner: Lebewesen) einbezogen sind. Wesentliche Aspekte dieser Sozialhandlung sind zum einen Anregung und Vollzug von Zeichenprozessen und zum anderen Teilhabe, in der etwas als etwas Gemeinsames entsteht (lateinisch communio: „Gemeinschaft“, communis: „gemeinsam“).

[Bearbeiten] Verschiedene Zugangsweisen

In Bezug auf die Beschreibung von Kommunikation lassen sich mehrere unterschiedliche Zugangsweisen unterscheiden, die durch spezifische Grundannahmen charakterisiert sind. Die hauptsÀchlichen Unterschiede in den Zugangsweisen bestehen erstens darin, als was die Kommunizierenden begrifflich aufgefasst werden: als Menschen, als Lebewesen (Menschen und Tiere umfassend), als Maschinen, als sich verhaltende Körper, als handelnde Wesen. Zweitens bestehen unterschiedliche Zugangsweisen darin, ob Kommunikation als etwas grundsÀtzlich Soziales oder als Summe aus Einzelnem (Einzelereignissen, Individualhandlungen) angesehen wird. Drittens entstehen Unterschiede dadurch, welche Teile besonders hervorgehoben werden (die Seite der Produktion oder der Rezeption).

Die unterschiedlichen Zugangsweisen fĂŒhren zu unterschiedlichen Kommunikationsbegriffen, Kommunikationsmodellen und Kommunikationstheorien. Im Folgenden sollen einige davon hervorgehoben werden.

[Bearbeiten] Zugang ĂŒber eigene Erfahrungen

Der Zugang zur Beschreibung von Kommunikation zwischen Menschen ist dadurch bestimmt, dass eine Distanz zum PhĂ€nomen nicht möglich ist, weil jede und jeder notwendigerweise ĂŒber eigene Erfahrungen und Vorurteile ĂŒber Kommunikation verfĂŒgt. Jemand, der Kommunikation beobachtet, kann nicht vermeiden, dass er durch eigenes Deuten, Schlussfolgern und Verstehen als ein Teilnehmender in den Prozess involviert ist. Dies gilt auch dann, wenn die beobachtete Kommunikation in einer unbekannten Sprache geschieht; des Weiteren gilt es auch, wenn die oder der Beobachtende nicht durch eigenes Sprechen in den Prozess eingreift. Genauso: Wenn ĂŒber Kommunikation gesprochen oder geschrieben wird, wird kommuniziert. Dies macht es schwierig bis unmöglich, eine Distanz zu gewinnen.

Die eigenen Vorurteile und Erfahrungen gehen dadurch unweigerlich in die Beobachtung und Beschreibung von Kommunikation ein.[2] Dies kann dazu fĂŒhren, dass die Beobachtung und Beschreibung von Kommunikation sehr leicht genommen und dadurch eine tiefer gehende Einsicht in die KomplexitĂ€t des PhĂ€nomens und in die Schwierigkeiten einer genauen Begriffsbildung nicht erreicht wird.

[Bearbeiten] Zugang ĂŒber handlungstheoretische Grundannahmen

→ Hauptartikel: Handlungstheorie

„Handlungstheoretischer Zugang“ bedeutet, dass die Kommunizierenden als Handelnde angesehen werden. Dabei werden Elemente wie Gedanken, Bewusstsein, Planung und Zielsetzung in die Beschreibung von Kommunikation einbezogen. Unter Kommunikation wird dann ein soziales Handeln verstanden, das durch Kommunikationsziele und Kommunikationszwecke bestimmt ist. Als Kommunikationsziel wird VerstĂ€ndigung angesehen. Als Kommunikationszwecke werden die in der jeweiligen Situation zu erreichenden Gegebenheiten angesehen - Gegebenheiten, die sich (meist) nur gemeinschaftlich erreichen lassen.

Als Sozialhandlung wird Kommunikation als etwas angesehen, das nur in gegenseitiger Bezugnahme geschieht. Das heißt zum Beispiel, dass Sprechen in einer Kommunikationssituation nur in Bezug auf Hören und Hören nur in Bezug auf Sprechen verlĂ€uft. Kommunikation entsteht in dieser Sichtweise nicht durch fĂŒr sich bestehende Handlungen isolierter Individuen. Ein weiteres Kennzeichen der Sozialhandlung Kommunikation ist KreativitĂ€t: in kommunikativer Sozialhandlung entstehen neue Gedanken, Ideen, Problemlösungen, die allein so nicht entstehen wĂŒrden.

[Bearbeiten] Zugang ĂŒber problemtheoretische Grundannahmen

In der problemtheoretischen Zugangsweise werden die Kommunizierenden als Probleme lösend beschrieben. Als Problem wird ein Bereich von Differenzen aufgefasst, die beobachtet und festgestellt werden (Problemstellung) und ĂŒberwunden werden können (Problemlösung). Dieser Zugang ist mit dem handlungstheoretischen Zugang kompatibel.

Als eine der wichtigsten Problemlösungen, die kommunikativ erreicht wird, kann die Entwicklung und Stabilisierung der eigenen IdentitĂ€t angesehen werden, die immer in Bezugnahme auf Andere verlĂ€uft. Dies geschieht beispielsweise durch das ErzĂ€hlen eigener und das Hören der ErzĂ€hlung fremder Erlebnisse. „Klatsch“ und „Tratsch“ spielen dabei eine wesentliche Rolle.

[Bearbeiten] Zugang ĂŒber signaltheoretische Grundannahmen

→ Hauptartikel: Informationstheorie

In einer signaltheoretisch orientierten Zugangsweise wird unter Kommunikation das Übertragen von Signalen durch den Raum verstanden. Die Signale gelten dann als Auslöser fĂŒr bestimmte Prozesse (z. B. fĂŒr das Klingeln eines Telefons oder Anzeige von Buchstaben auf einem Display). Kommunikation wird dann als eine Verbindung von GerĂ€ten betrachtet, die ĂŒber Signale aufrechterhalten wird, und die dazu fĂŒhrt, dass sich die ZustĂ€nde der GerĂ€te sich infolge dieser Verbindung wechselseitig verĂ€ndern. Lebewesen, soziale Aspekte, Bewusstsein, Planung und Handlung spielen in dieser Zugangsweise keine Rolle. Infolgedessen lassen sich aus dieser Zugangsweise auch keine Aussagen oder Handlungsanweisungen fĂŒr zwischenmenschliche Kommunikation ableiten.

Herausragendes Beispiel ist die mathematische Theorie der Kommunikation von Claude Shannon und Warren Weaver (Informationstheorie). Mathematische Modelle, mit denen die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Signalen und Signalkombinationen behandelt werden, und die unter anderem der Berechnung von LeitungskapazitĂ€ten dienen, werden dabei als Theorie der Kommunikation bezeichnet.[3] Die Rezeption der Theorie fĂŒhrte dazu, dass bis heute die signaltheoretische und die handlungstheoretische Zugangsweise nicht immer genau voneinander getrennt werden.[4]

[Bearbeiten] Zugang ĂŒber naturwissenschaftliche und biologische Grundannahmen

→ Hauptartikel: Kommunikation (Biologie)

Bei der naturwissenschaftlichen Theoriebildung ĂŒber Lebewesen wird von Gedanken, Bewusstsein, Planung und Zielsetzung völlig abgesehen. In der biologischen Zugangsweise werden Prozesse bis hinunter auf die molekulare Ebene unter bestimmten Voraussetzungen als Kommunikation beschrieben.[5]

In der naturwissenschaftlichen Zugangsweise kann Kommunikation auch als Faktor in der Evolution angesehen werden. Die Beschreibung von Kommunikation unter naturwissenschaftlichen Voraussetzungen kann in der Medizin und der Pharmazie bei der ErklÀrung der Entstehung von Krankheiten Verwendung finden.

[Bearbeiten] Zugang ĂŒber psychologische Grundannahmen

→ Hauptartikel: Kommunikation (Psychologie)

In der psychologischen Zugangsweise werden die Kommunizierenden in Bezug auf „innere“, „seelische“ VorgĂ€nge und unter Verwendung der diese VorgĂ€nge erklĂ€renden Theorien angesehen. Dabei werden Kommunizierende primĂ€r als Individuen angesehen (lateinisch: individuus „unteilbar“). Von der psychologischen Beschreibung des Individuums ausgehend wird auf soziale Prozesse Bezug genommen. In dieser Zugangsweise entstehen Kommunikationsmodelle und Kommunikationstheorien, die zum Beispiel fĂŒr therapeutische Zwecke verwendet werden. Aber auch in Fortbildungen zum Thema Kommunikation wird hĂ€ufig auf diese Theorien Bezug genommen.

Eine auf Erfahrung mit Therapien beruhende Beschreibung von Kommunikation wurde von den Psychologen Paul Watzlawick, Don D. Jackson und Janet H. Beavin vorgelegt. Sie behandelten 1967 aus therapeutischer Sicht die Rolle von Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen. Die deutsche Übersetzung des Werks[6] fĂŒhrte in den siebziger Jahren zu einer BeschĂ€ftigung mit dem PhĂ€nomen Kommunikation. Aus diesem Werk stammt auch die weitverbreitete Auffassung „Man kann nicht nicht kommunizieren“.[7] Im Anschluss an Watzlawick entwickelte Friedemann Schulz von Thun ein Vier-Seiten-Modell („Kommunikationsquadrat“), in dem Kommunikation als ein vierseitiger Prozess beschrieben wird.

Siehe auch: Sozialpsychologie

[Bearbeiten] Zugang ĂŒber verhaltenstheoretische Grundannahmen

Verhaltenstheoretische Grundannahmen beruhen auf einer ‚Àußerlichen‘ Beobachtung von Lebewesen, bei der die Begriffe Wirkung, Reiz und Reaktion im Vordergrund stehen. In dieser Zugangsweise wird Kommunikation als Prozess gegenseitigen Aufeinandereinwirkens angesehen. Von handlungstheoretischen Grundannahmen, denen zufolge Lebewesen planen, Vorstellungen entwickeln, Ziele bilden und Probleme stellen, wird dabei abgesehen. Der Fokus liegt auf der Beobachtung von Lebewesen als Körpern, die Ă€ußerlichen Einwirkungen unterliegen und auf diese reagieren.

Die Wirkungen können auf einzelne Lebewesen bezogen werden (indem sie ‚innerhalb‘ des Lebewesens angenommen werden), auf Prozesse zwischen Lebewesen und ihrer materiellen Umgebung sowie auf Prozesse zwischen mehreren Lebewesen.[8] Die Einwirkungen können bei den einfachsten Lebewesen auf der Basis sehr einfacher Reiz-Reaktionsmuster beschrieben werden.[9] Die Beobachtung und Beschreibung von Menschen als sich verhaltenden Körpern wird durch außergewöhnlich vielfĂ€ltige EinflĂŒsse und Interventionsmöglichkeiten sehr komplex (siehe auch: Zwischenmenschliche Kommunikation).

Der verhaltenstheoretische Ansatz war Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts verbreitet. Heute spielt er in der Kommunikations- und Medienwissenschaft keine Rolle mehr, weil sich daraus keine Antworten auf aktuelle Fragen im Kommunikations- und Medienbereich ableiten lassen (siehe den Abschnitt ĂŒber Stimulus-Response-Modelle im Artikel Kommunikationsmodelle).

Siehe auch: Behaviorismus

[Bearbeiten] Zugang ĂŒber systemtheoretische Grundannahmen

In den 1970er und 1980er Jahren entstand die soziologische Systemtheorie von Niklas Luhmann. Dieser Zugang zeichnet sich vor allem durch ein hohes Abstraktionsniveau und den Anspruch auf UniversalitĂ€t aus. Kommunikation ist in dieser Sichtweise kein menschliches Handeln, sondern eine autopoietische Operation, die zur Ausbildung und Erhaltung sozialer Systeme fĂŒhrt.

Auch in diesem systemtheoretischen Zugang wird von handlungstheoretischen Grundannahmen abgesehen. Handelnde Menschen kommen darin nicht vor. Darin, eine Gesellschaftstheorie ohne den Handlungsbegriff zu entwickeln, liegt das Besondere dieses Ansatzes. In Bezug auf Kommunikation zeigt sich dies im Diktum Luhmanns „Der Mensch kann nicht kommunizieren; nur die Kommunikation kann kommunizieren“.[10] Damit ist er auch nicht mit dem Zugang ĂŒber eigene Erfahrungen und Vorurteile kompatibel. Nach Luhmann kann der systemtheoretische Kommunikationsbegriff nicht verstanden werden, wenn dabei von den eigenen Erfahrungen ĂŒber Kommunikation ausgegangen wird.

[Bearbeiten] Folgen der Zugangsweisen fĂŒr die Beschreibung

Die VerstĂ€ndigung ĂŒber Kommunikation wird erschwert, wenn die Grundannahmen der jeweiligen Zugangsweise nicht verdeutlicht werden, und wenn die Zugangsweisen begrifflich nicht ausreichend voneinander getrennt werden. Dann ist nicht genau klar, wovon gerade gesprochen wird, wenn ĂŒber Kommunikation gesprochen wird. Dies wĂ€re der Fall, wenn kommunizierende Lebewesen zunĂ€chst als aufeinander einwirkende Körper beschrieben werden, im Anschluss dagegen gesagt wird, dass Kommunikation zu VerstĂ€ndigung fĂŒhre. Darin liegt ein Wechsel von der Grundannahme ‚Lebewesen als sich verhaltende Körper ansehen‘ zur Grundannahme ‚Lebewesen als Handelnde ansehen‘. Eine Unklarheit in den Grundannahmen wĂ€re ebenfalls der Fall, wenn Kommunizierende als „Sender und EmpfĂ€nger“ bezeichnet werden. „Senden“ und „Empfangen“ kann in der ursprĂŒnglichen Grundannahme auf Briefe als Kommunikationsmedium bezogen sein, oder aber in der technologischen Grundannahme auf GerĂ€te und Prozesse der SignalĂŒbertragung. In alltĂ€glichen Beschreibungen ist aber generell keine SignalĂŒbertragung zwischen technischen GerĂ€ten gemeint.

[Bearbeiten] Verschiedene Kommunikationsmodelle

→ Hauptartikel: Kommunikationsmodell

Die oben beschriebenen, unterschiedlichen Zugangsweisen fĂŒhren dazu, dass Kommunikation auch unterschiedlich modelliert wird. Das heißt, dass Kommunikation unterschiedlich dargestellt wird, und dass dabei unterschiedliche AblĂ€ufe und Prozesse beschrieben und in den Vordergrund gestellt werden. Auch im Alltag werden solche Modelle verwendet, um das eigene Kommunizieren zu erklĂ€ren und Strategien ableiten zu können. Eine hauptsĂ€chliche, oft nicht bewusst gemachte Unterscheidung bei der alltĂ€glichen Modellbildung besteht darin, ob eher die Seite der Produktion (Sprechen, Schreiben, allgemein: Ausdrucksseite) oder die Seite der Rezeption (Hören, Lesen, allgemein: Eindrucksseite) hervorgehoben wird (siehe den Abschnitt Alltagstheoretische Kommunikationsmodelle im Artikel ĂŒber Kommunikationsmodelle).

Weite Verbreitung gefunden hat auch das Sender-EmpfĂ€nger-Modell, in dem auch die zwischenmenschliche Kommunikation mit den Begriffen aus der SignalĂŒbertragung beschrieben wird. Aus diesem Modell lassen sich deshalb keine Handlungen und Strategien fĂŒr Kommunikation im Alltag und im Berufsleben ableiten (siehe den Abschnitt NachrichtenĂŒbertragungsmodelle im Artikel ĂŒber Kommunikationsmodelle).

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Wissenschaftliche Disziplinen und Theorien

→ Hauptartikel: Kommunikationswissenschaft

Weitere Übersichten im Artikel Kommunikationsmodell.

[Bearbeiten] Verschiedene Perspektiven auf Kommunikation

[Bearbeiten] Weitere Themen

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Allgemeines; Zwischenmenschliche Kommunikation

[Bearbeiten] Wissenschaftliche EinfĂŒhrungen

  • Klaus Beck: Kommunikationswissenschaft. UVK, Konstanz 2007, ISBN 978-3-8252-2964-1.
  • Roland Burkart: Kommunikationswissenschaft. 2002, ISBN 3-205-98185-5.
  • Dieter Krallmann, Andreas Ziemann: Grundkurs Kommunikationswissenschaft. Mit einem Hypertext-Vertiefungsprogramm im Internet. Fink, MĂŒnchen 2001, ISBN 3-8252-2249-7, S. 257-280.
  • Gerhard Maletzke: Kommunikationswissenschaft im Überblick. Grundlagen, Probleme, Perspektiven. Opladen, Wiesbaden 1998.
  • Klaus Merten: EinfĂŒhrung in die Kommunikationswissenschaft. LIT, MĂŒnster, Hamburg, London 1999.
  • Tsvasman Leon (Hrsg.): Das große Lexikon Medien und Kommunikation. Kompendium interdisziplinĂ€rer Konzepte. Ergon, WĂŒrzburg 2006, ISBN 3-89913-515-6.

[Bearbeiten] Massenkommunikation

[Bearbeiten] Medientheorie und -praxis

  • Walter Hoffmann: Erfolgreich beschreiben - Praxis des technischen Redakteurs, Organisation, Textgestaltung, Redaktion. ISBN 3-8007-1652-6.
  • Dirk Michael Becker: Botho Strauß: Dissipation. Die Auflösung von Wort und Objekt. Bielefeld 2004, ISBN 3-89942-232-5.
  • Matthias Schweizer: Die Kommunikationsprozesse von Mitarbeiterzeitungen mittlerer Unternehmen. ISBN 3-631-53139-7.

[Bearbeiten] Kommunikationspsychologie

  • Hanko Bommert, Karl-W. Weich, Christel Dirksmeier: Rezipientenpersönlichkeit und Medienwirkung. 2. Auflage. LIT, MĂŒnster 2000, ISBN 3-8258-2109-9.
  • Hanko Bommert, Christel Dirksmeier, Ralf Kleyböcker: Differentielle Medienrezeption. LIT, MĂŒnster 2000, ISBN 3-8258-4897-3.
  • Norbert Groeben: Leserpsychologie. TextverstĂ€ndnis – TextverstĂ€ndlichkeit. ISBN 3-402-04298-3.
  • Christiane Sautter: Wege aus der ZwickmĂŒhle – Doublebinds verstehen und lösen. 2005, ISBN 3-9809936-1-2.
  • Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1. Störungen und KlĂ€rungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation. Rowohlt, Reinbek 1981, ISBN 3-499-17489-8.
  • Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 2. Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung. Differentielle Psychologie der Kommunikation. Rowohlt, Reinbek 1989, ISBN 3-499-18496-6.
  • Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 3. Das 'innere Team' und situationsgerechte Kommunikation. Rowohlt, Reinbek 1998, ISBN 3-499-60545-7.
  • Caja Thimm: Alter – Sprache – Geschlecht. Sprach- und kommunikationswissenschaftliche Perspektiven auf das höhere Lebensalter. Campus, Frankfurt/New York 1998, ISBN 3-531-13036-6.
  • Paul Watzlawick: Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. ISBN 3-456-82825-X.

[Bearbeiten] Kommunikationsgeschichte

  • Wolfgang WĂŒst (Hg.): Frankens StĂ€dte und Territorien als Kulturdrehscheibe. Kommunikation in der Mitte Deutschlands. InterdisziplinĂ€re Tagung vom 29. bis 30. September 2006 in Weißenburg i. Bayern (MittelfrĂ€nkische Studien 19) Ansbach 2008. ISBN 978-3-87707-713-9.

[Bearbeiten] Ratgeber

  • Dale Carnegie: Besser miteinander reden. Scherz, 1969, ISBN 3-596-50689-1.
  • Hansen, Schmidt: Konzeptionspraxis - Eine EinfĂŒhrung fĂŒr angehende PR- und Kommunikationsfachleute mit einleuchtenden Betrachtungen ĂŒber den Gartenzwerg. 3. Auflage. FAZ-Institut, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-89981-125-9.
  • Georg Keller, Michael Thiele: Kommunikationspraxis fĂŒr Apotheker. Materialien fĂŒr die Weiterbildung 1. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-7692-2807-3.
  • Georg Keller, Michael Thiele: Kommunikationspraxis fĂŒr ErnĂ€hrungsfachkrĂ€fte. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2004, ISBN 3-8047-2034-X.
  • Karl-Heinz List: Einfach gut formulieren: Kurz, knapp und korrekt schreiben. NĂŒrnberg 2007, ISBN 978-3-8214-7666-7.
  • Doris MĂ€rtin: Smart Talk. Sag es richtig! Campus, Frankfurt 2006.
  • Christiane Sautter: Wege aus der ZwickmĂŒhle - Doublebinds verstehen und lösen. 2005, ISBN 3-9809936-1-2.
  • Miriam Meckel: Das GlĂŒck der Unerreichbarkeit. Wege aus der Kommunikationsfalle. Murmann, Hamburg 2007, ISBN 978-3-86774-002-9.

[Bearbeiten] Technische Kommunikation

  • W. Sturz, C. Walling-Felkner: Praxishandbuch Technische Dokumentation. ISBN 3-8111-7088-0.
  • H. P. Krings: Wissenschaftliche Grundlagen der technischen Kommunikation. ISBN 3-8233-4543-5.

[Bearbeiten] Maschinenkommunikation

  • Albrecht Beutelspacher: Kryptologie - Eine EinfĂŒhrung in die Wissenschaft vom VerschlĂŒsseln, Verbergen und Verheimlichen. ISBN 3-528-58990-6.
  • Arno BammĂ©, GĂŒnther Feuerstein, Renate Genth: Maschinen-Menschen, Mensch-Maschinen. Grundrisse einer sozialen Beziehung. ISBN 3-499-17698-X.
  • Hubert L. Dreyfus: Die Grenzen der kĂŒnstlichen Intelligenz. Was Computer nicht können. ISBN 3-7610-8369-6.

[Bearbeiten] Betriebswirtschaftliche Perspektive

[Bearbeiten] Naturwissenschaftliche Perspektive

[Bearbeiten] Sprachwissenschaftliche Perspektive

[Bearbeiten] Weblinks

 Wikiquote: Kommunikation â€“ Zitate
Wiktionary Wiktionary: Kommunikation â€“ BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary Wiktionary: kommunikativ â€“ BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ↑ Ein aktueller Überblick darĂŒber, was unter dem Stichwort Kommunikation zusammengefasst wird, lĂ€sst sich auf den Seiten des Social Bookmarking gewinnen.
  2. ↑ Diese These geht im deutschsprachigen Raum auf Gerold Ungeheuer zurĂŒck.
  3. ↑ Der Originaltitel lautet The Mathematical Theory of Communication. Die deutsche Bezeichnung als Informationstheorie beruht bereits auf der Rezeption des Werks.
  4. ↑ Mit diesem Thema beschĂ€ftigt sich der Philosoph Peter Janich; siehe dazu den Artikel ĂŒber den methodischen Kulturalismus.
  5. ↑ Guenther Witzany. Biocommunication and Natural Genome Editing. Dortrecht, Springer, 2010
  6. ↑ Paul Watzlawick Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. - Bern 1969. - ISBN 3-456-82825-X. - S. 17. Im Vorwort zur deutschen Ausgabe bezeichnet Watzlawick den Begriff Kommunikation als „im Deutschen ungewohnt“.
  7. ↑ S. 50-53
  8. ↑ Konrad Lorenz, Die RĂŒckseite des Spiegels – Versuch einer Naturgeschichte menschlichen Erkennens, dtv, 4. Aufl. 1980, S. 17 ff, 39, 65 ff.
  9. ↑ Lorenz a.a.O., S. 76 f; v. UexkĂŒll, StreifzĂŒge durch die Umwelten von Tieren und Menschen, 1958, S. 49
  10. ↑ Luhmann, Niklas: Die Wissenschaft der Gesellschaft, Frankfurt am Main 1992, S. 31 (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, 1001)

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