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Johann Valentin Albert – Wikipedia

Johann Valentin Albert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Johann Valentin Albert (* 1774; † 1856) war ein Frankfurter Spielwarenhändler und Mechaniker. (In den Protokollen der Senckenbergischen Gesellschaft und des Physikalischen Vereins wird er als Kunsthändler bezeichnet.)

1814 bot er eine neue englische Erfindung Camera lucida an.[1]

1820 gründete er seine Werkstätte mathematischer und physikalischer Instrumente, Maschinen und Apparate.[2]

Am 24. Oktober 1824 schloss er sich mit dem Arzt Christian Ernst Neeff und anderen Frankfurter Bürgern zusammen zum Physikalischen Verein. Zunächst sollten die physikalischen, chemischen und technischen Kenntnisse unter seinen Mitgliedern erweitert werden. Er stellte Raum und Apparate. Sein physikalisches Kabinett in der Schäfergasse war Keimzelle für die physikalische Forschung in Frankfurt.[3]

1828 stellte Samuel Thomas von Soemmerring dem Verein seinen verbesserten Telegrafen vor und 1835 stellte sein Sohn Wilhelm Soemmerring den Telegrafen von Paul Ludwig Schilling von Cannstatt vor. Albert fertigte eine Kopie fĂĽr den Heidelberger Professor Georg Wilhelm Munke.[4]

1852 fertigte er fĂĽr Arthur Schopenhauer sieben Daguerreotypien mit dessen Bildnis.[5]

Seine beiden bildhübschen Töchter Helene und Ida waren mit Raphael Erlanger verheiratet: Helene ehelichte ihn am 25. April 1827, starb bereits im Juli 1835; die Heirat mit Ida fand am 7. März 1836 statt. Sein Sohn Fritz Albert (1802—1888) wurde Spielwarenhändler auf der Zeil. [6] Sein Sohn Johann Wilhelm Albert stellte 1863 mindestens 50 Exemplare von Philipp Reis' Telephon her.[4]

[Bearbeiten] Veröffentlichungen

  • RĂĽckblicke auf mein Leben; Voigt & Gleiber, 1909
  • Systematisches VerzeichniĂź des Kunstverlags und Waarenlagers von Johann Valentin Albert und Gerhard Hieronimus seel. in Frankfurt am Main; Frankfurt, 1809–22 [7]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ↑ http://www.ravensburger.com/alf/ch-de/mediadata/content/Ein%20Hobby%20erobert%20die%20Welt.pdf
  2. ↑ http://baik.de/fitg_deutsch/aktiv/objekte_36/objekt_03.html
  3. ↑ http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb13/Dateien/fr040623.pdf
  4. ↑ a b http://www.physikalischer-verein.de/historisches.htm
  5. ↑ http://www.slub-dresden.de/ueber-uns/ausstellungen-veranstaltungen/veranstaltungen/termine/exponate/universitaetsbibliothek-johann-christian-senckenberg-frankfurt-am-main/
  6. ↑ http://www.archive.org/stream/naturundmuseum48senc/naturundmuseum48senc_djvu.txt
  7. ↑ http://gso.gbv.de/xslt/DB=2.1/PPNSET?PPN=239082516

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