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Hindi – Wikipedia

Hindi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Dieser Artikel beschreibt die Sprache; für Namensträger siehe Hindi (Begriffsklärung).
Hindi (हिनà¥à¤¦à¥€)

Gesprochen in

Indien
Sprecher Geschätzte 370 Millionen Muttersprachler, 155 Millionen Zweitsprachler
Linguistische
Klassifikation
Offizieller Status
Amtssprache von Indien, Bundesstaaten Uttar Pradesh, Rajasthan, Madhya Pradesh, Bihar, Haryana, Himachal Pradesh, Jharkhand, Chhattisgarh, Uttarakhand, Delhi, Chandigarh, Andamanen und Nikobaren
Sprachcodes
ISO 639-1:

hi

ISO 639-2:

hin

ISO 639-3:

hin

Hindi (हिनà¥à¤¦à¥€ hindÄ« /ɦind̪iË/) ist eine indoarische Sprache, die in den meisten nord- und zentralindischen Staaten gesprochen wird. Es ist eine indogermanische Sprache und leitet sich von den Prakritsprachen ab. Hindi wurde am 26. Januar 1965 Amtssprache Indiens (vor oder neben Englisch). Hindi und Urdu sind so eng verwandt, dass sie zusammen theoretisch eine Sprache namens Hindustani bilden könnten, die fast auf dem ganzen indischen Subkontinent verstanden würde.

Unter den meistgesprochenen Sprachen der Welt steht Hindi an zweiter Stelle nach Chinesisch und vor Spanisch und Englisch. Über 600 Millionen Menschen in Indien und Umgebung gebrauchen es als Mutter- oder Alltagssprache. In Mauritius und Fidschi spricht eine knappe Bevölkerungsmehrheit Hindi, in Guyana und Suriname eine Minderheit, wobei es vor allem in Guyana rasch an Boden verliert (das surinamische Hindi wird gelegentlich als Einzelsprache betrachtet).

Hindi wird in Devanagari geschrieben und enthält viele Buchwörter aus dem Sanskrit. Urdu hingegen, als offizielle Sprache Pakistans, wird mit arabischen Schriftzeichen geschrieben und hat viele Wörter der persischen, türkischen und arabischen Sprache aufgenommen. (Weiteres siehe Hindustani.)

Die Verwendung von Wörtern unterschiedlicher Herkunft war lange Gegenstand nationaler politischer Bestrebungen; Hindu-Nationalisten ersetzten systematisch Wörter arabischer Herkunft durch Entlehnungen aus dem Sanskrit, um damit ihre kulturelle Eigenständigkeit zu betonen. Ähnliche Bestrebungen zur Förderung von Sanskrit gab es in Form des Popular Sanskrit.

Es gibt eine Vielzahl lokaler Dialekte des Hindi.

Schreibmaschine für Hindi
Ungefähres Verbreitungsgebiet des Hindi
Der Hindi-Sprachengürtel
Ost- und West-Hindi

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Etymologie

[Bearbeiten] Der Name Hindi

Das Wort hindī ist vorislamisch-persischen Ursprungs und bedeutet eigentlich indisch. Er wurde ursprünglich von persischen Kaufleuten und Botschaftern in Nordindien verwendet, um sich auf die indische Sprache zu beziehen. Es wurde später am Mogulhof für die Unterscheidung der Lokalsprache der Region Delhi vom Persischen verwendet, der offiziellen Sprache des Hofes.

[Bearbeiten] Herkunft

Wie für viele andere indische Sprachen, wird auch für Hindi angenommen, dass es sich aus dem Prakrit entwickelt hat, auf dem Weg über das sogenannte Apabhramsha. Hindi entstand als lokaler Dialekt, wie Braj, Awadhi und schließlich Khari Boli nach der Wende zum 10. Jahrhundert. In 1000 Jahren islamischen Einflusses gelangten viele persische und arabische Wörter ins Khari Boli. Da fast alle diese Lehnwörter über das Persische aufgenommen wurden, haben sie nicht den ursprünglichen arabischen Lautstand bewahrt.

Seit dem Sanskrit sind unter anderem folgende Veränderungen aufgetreten, von denen einige schon im Pali zu finden sind:

  • Häufiger Wegfall von auslautendem ‚a‘ und anderen Vokalen (shabda- > shabd ‚Wort‘)
  • Ausfall von ‚r‘ in manchen Verbindungen (trÄ«ni > tÄ«n ‚drei‘)
  • Reduktion von Konsonantenbündeln (sapta > sÄt ‚sieben‘)
  • Ausfall von nasalen Konsonanten mit zurückbleibender Nasalierung (shÄnta- > shÄ̃t ‚ruhig‘)

[Bearbeiten] Hindi-Wörter im Deutschen

Bungalow (bãglÄ), Shampoo (cÄmpnÄ â€šmassieren‘), Chutney, Punsch, Kummerbund, Dschungel, Kajal, Veranda, Monsun (das Hindi-Wort mausam ist selbst ein Lehnwort aus dem Arabischen).

[Bearbeiten] Portugiesische Wörter im Hindi

Aus dem Portugiesischen sind heute noch einige Lehnwörter im Hindi zu finden; der portugiesische Lautstand lässt sich gut im Hindi verwenden, wie mez < mesa ‚Tisch‘, pãv < pão ‚Brot‘, kamīz < camisa ‚Hemd‘.

[Bearbeiten] Englische Wörter im Hindi

Im Hindi werden sehr viele aus dem Englischen stammende Wörter verwendet, wie zum Beispiel ball, bank, film hero, photo.

  • Einige davon werden im heutigen Englisch kaum mehr verwendet.
  • Durch alte und neue Entlehnungen und rein-indische Neubildungen sind bei einigen Begriffen eine Vielzahl von Synonymen entstanden: leá¹­rÄ«n < latrine = urinal = á¹­oileá¹­ ‚Toilette‘; daneben gibt es noch die Hindi-Wörter peshÄb-khÄnÄ, pÄ-khÄnÄ und die formellen Ausdrücke svacchÄlaya, shaucÄlaya.
  • Viele ältere Entlehnungen wurden bereits dem indischen Lautstand angepasst: boá¹­al < bottle ‚Flasche‘, kampyūṭar < computer, ãgrezÄ« < English, pulis < police ‚Polizei‘, reá¸iyo ‚Radio‘, prafessar ‚Professor‘ und so weiter. Dabei wurden vor allem die Dentale im Hindi retroflex umgefärbt, was auch gut zu hören ist, wenn Inder Englisch reden.
  • Einige englische Lehnwörter sind mit indischen Wörtern zu neuen Begriffen kombiniert worden: photo khī̃cnÄ â€šfotografieren‘, fry karnÄ â€šbraten‘, shark-machlÄ« ‚Hai‘.

[Bearbeiten] Varietäten und Register

Die Hindi-Sprachen im weitesten Sinne mit allen Dialekten des Hindi-Belt - inklusive Maithili (12 Mio.) und Urdu (51 Mio.) – umfasst 486 Millionen Muttersprachler (2001 Indian census), bestehend aus:

[Bearbeiten] Khari-Boli

Khari boli ist der Begriff für den westindischen Dialekt der Delhiregion, der sich seit dem 17. Jahrhundert zu einem Prestigedialekt entwickelt hat. Khari boli umfasst mehrere normierte Register, darunter:

  • Urdu, historisch die "Sprache des Hofes", ein vom Persischen beeinflusstes Register
  • Rekhta, ein starkem persischen und arabischen Einfluss unterworfenes Register
  • Dakhni, das historische literarische Register der Dekkan-Region
  • Standard-Hindi, ein durch starken Sanskrit-Einfluss geprägtes Register aus dem 19. Jahrhundert während der Kolonialzeit als Kontrast zu Urdu in der Hindi-Urdu-Kontroverse.

[Bearbeiten] Modernes Standard-Hindi

Nach der Unabhängigkeit Indiens erarbeitete die indische Regierung folgende Veränderungen:

  • Normierung der Hindigrammatik: 1954 richtete die Regierung ein Komitee zur Erstellung einer Hindigrammatik ein, dessen Bericht 1958 als „A Basic Grammar of Modern Hindi“ ‚Eine Basisgrammatik des Hindi‘ herausgegeben wurde.
  • Normierung der Orthographie.
  • Normierung der Devanagari-Schrift durch das 'Central Hindi Directorate of the Ministry of Education and Culture' zur Vereinheitlichung und Verbesserung der Schriftzeichen.
  • Wissenschaftliche Methode zur Transkription des Devanagari-Alphabets.
  • Einbeziehung diakritischer Zeichen zur Darstellung von Lauten aus anderen Sprachen.

[Bearbeiten] Phonologie und Schrift

Schriftprobe Hindi

Hindi umfasst neben 46 Phonemen, die aus dem klassischen Sanskrit stammen, noch sieben zusätzliche Phoneme für Wörter, die aus dem Persischen oder Arabischen kommen. Der inhärente Vokal (schwa / É™ /), der ursprünglich in jeder Silbe enthalten ist, wird in Hindi, wenn in Devanagari (indische Schrift) geschrieben, oftmals bei der Aussprache weggelassen, insbesondere am Wortende, oft aber auch im Wortinneren. Beispiel: मकान (das Haus) wird nicht makÄna sondern makÄn ausgesprochen.

Die Phoneme werden hier in ihrer traditionellen und großen Reihenfolgen beschrieben: Vokale, Plosive und Nasale (geordnet nach dem Artikulationsort, von hinten nach vorne) und schließlich Approximanten und Frikative.

Die Transliteration erfolgt in dem System IAST (International Alphabet of Sanskrit Transliteration), ITRANS, und IPA.

DevanÄgarÄ« Diakritisches Zeichen mit “पà¥â€ Aussprache Aussprache mit / p / IAST ITRANS Deutsch
अ प / ə / / pə / a a kurzer oder langer Schwa: wie e in alte
आ पा / É‘Ë / / pÉ‘Ë / Ä A langer Ungerundeter offener Hinterzungenvokal: wie a in Vater
इ पि / i / / pi / i i kurzer Ungerundeter geschlossener Vorderzungenvokal: wie i in singen
ई पी / iË / / piË / Ä« I langer Ungerundeter geschlossener Vorderzungenvokal: wie ie in Spiel
उ पॠ/ u / / pu / u u kurzer Geschlossener hinterer gerundeter Vokal: wie u in Hund
ऊ पू / uË / / puË / Å« U langer Geschlossener hinterer gerundeter Vokal: wie u in tun
ठपे / eË / / peË / e e langer Ungerundeter halbgeschlossener Vorderzungenvokal: wie e in dem
ठपै / Ã¦Ë / / pÃ¦Ë / ai ai langer Ungerundeter fast offener Vorderzungenvokal: wie ä in ähnlich
ओ पो / Î¿Ë / / poË / o o langer Gerundeter halbgeschlossener Hinterzungenvokal: wie o in rot
औ पौ / É”Ë / / pÉ”Ë / au au langer Gerundeter halboffener Hinterzungenvokal: wie o in Sonne, aber lang.
ऋ पृ /ɻˌ / / pɻˌ / ṛ R kurzer syllabischer Stimmhafter retroflexer Approximant wie ein Vokal: wie ri in Englisch ring (Ursprüngliche Aussprache ist verloren)

Alle Vokale können nasaliert werden.

[Bearbeiten] Konsonanten

Labial Labiodental Dental Retroflex Palatal Velar Pharyngal
Plosive unaspiriert p प
/ pÉ™ /
b ब
/ bÉ™ /
t त
/ t̪ə /
d द
/ d̪ə /
ṭ ट
/ ʈə /
Ḡड
/ É–É™ /
c च
/ tʃə /
j ज
/ dÊ’É™ /
k क
/ kÉ™ /
g ग
/ gÉ™ /
aspiriert ph फ
/ phÉ™ /
bh भ
/ bɦə /
th थ
/ t̪hə /
dh ध
/ d̪ɦə /
ṭh ठ
/ ʈhə /
á¸h ढ
/ dɦə /
ch छ
/ tʃhə /
jh à¤
/ dʒɦə /
kh ख
/ khÉ™ /
gh घ
/ gɦə /
Nasale m म
/ mÉ™ /
n न
/ nÉ™ /
ṇ ण
/ ɳə /
ñ ञ
/ ɲə /
ṅ ङ
/ ŋə /
Halbvokale v व
/ ʋə /
y य
/ jÉ™ /
Approximanten l ल
/ lÉ™ /
r र
/ rÉ™ /
Frikative s स
/ sÉ™ /
ṣ ष
/ ʂə /
ś श
/ ʃə /
ḥ ः
/ hÉ™ /
h ह
/ ɦə /

Daneben gibt es noch den Anusvara (ṃ ं), der entweder die Nasalierung des vorhergehenden Vokals oder einen zum folgenden Konsonanten homorganen Nasal anzeigt und den Chandrabindu ( à¤).

[Bearbeiten] Konsonanten für Wörter persischen und arabischen Ursprungs

Außer ṛa und ṛha stammen alle diese Konsonanten aus dem Persischen oder Arabischen, sie kommen im Urdu häufiger vor. Hindisprecher ländlichen Hintergrunds verwechseln oft diese Konsonanten mit den Konsonanten aus dem Sanskrit.

Devanagari Transliteration IPA Deutsch Verwechselt mit:
क़ qa qə (Stimmloser uvularer Plosiv) Arabisch: Qur'an / k /
ख़ kha χə od xə (Stimmloser velarer Frikativ) Deutsch: doch / kh /
ग़ Ä¡a ÊÉ™ od ɣə (Stimmhafter velarer Frikativ) Niederländisch: Gent / g /
ज़ za zə (Stimmhafter alveolarer Frikativ) Deutsch: See / dʒ /
ड़ ṛa ɽə (unaspirierter Stimmhafter retroflexer Flap)
ढ़ ṛha ɽɦə (aspirierter Stimmhafter retroflexer Flap)
फ़ fa fə (Stimmloser labiodentaler Frikativ) Deutsch: finden / ph /

Die Aussprache dieser sogenannten Nukta-Varianten variiert im Sprachgebrauch sehr stark, da viele Sprecher die Phoneme so aussprechen, als würden sie ohne den zusätzlichen Punkt (Nukta) geschrieben (z. B. philm statt film). Es existiert auch die Gegenform, bei der das ph wie f gesprochen wird.

[Bearbeiten] Grammatik von Hindi und Urdu

Im Hinblick auf die Grammatik weist Hindi etliche grundlegende Unterschiede zu den älteren indischen Sprachen wie Sanskrit und Pali auf, die wesentlich formenreicher sind: Sanskrit und Pali haben beispielsweise jeweils noch acht Kasus, während es im Hindi nur noch drei sind; die meisten Beziehungen im Satz müssen jetzt durch Verhältniswörter ausgedrückt werden. Schon im Pali war der Dual nicht mehr existent, auch das Genus Neutrum wurde durch Maskulinum und Femininum verdrängt; übrig geblieben sind lediglich einzelne Formen wie kaun?; koÄ« ‚wer?; jemand‘ (belebt) gegenüber kyÄ?; kuch ‚was?; etwas‘ (unbelebt). Die meisten Verbformen sind zusammengesetzt aus Verbstamm oder Partizip und einem oder mehreren Hilfsverben. Hindi hat sich somit weit vom ehemals reinen Typus einer flektierenden Sprache entfernt.

[Bearbeiten] Zur Umschrift

Zur Umschrift wird der IAST-Standard verwendet, der auch für andere indische Sprachen wie Sanskrit gilt, mit einigen Sonderzeichen für spezielle Hindi-Laute (wie f, q und x):

  • Vokale:
 offene Vokale:        a ai i au u      (ursprüngliche kurze Vokale bzw. Diphthonge)
 geschlossene Vokale:  Ä e  Ä« o  Å«      (ursprüngliche Langvokale)
 Die Tilde (~) steht für AnusvÄra (der davor oder darunter stehende Vokal wird nasaliert)

a wird wie Schwa in ‚Palme‘ gesprochen, ai wie ‚ä‘ in ‚Herz‘, au wie ‚o‘ in ‚offen‘; e wie ‚ee‘ in ‚See‘, o wie ‚o‘ in ‚Ofen‘.

  • Nicht-retroflexe Konsonanten:
 unaspiriert: p  t  k     b  d  g      c  j    q x f s z    usw.
 aspiriert:   ph th kh    bh dh gh     ch jh
 h steht im Folgenden vereinfachend für [h], Visarga und Aspiration

j wird wie ‚dsch‘ in ‚Dschungel‘ gesprochen, c für ‚tsch‘ in ‚deutsch‘, ṣ und ś (oder vereinfacht sh) für die beiden sch-Laute, z für stimmhaftes ‚s‘ wie in ‚Sonne‘, x für den ach-Laut, q für uvulares ‚k‘; y für ‚j‘ wie in ‚Jahr‘, v wird wie in ‚Vase‘ gesprochen; doppelt geschriebene Konsonanten sind lang (zum Beispiel cc für [c:] = ‚ttsch‘).

  • Retroflexe Konsonanten:
 unaspiriert: Ḡ   ṭ     ṛ     ṇ
 aspiriert:   á¸h   á¹­h    á¹›h

[Bearbeiten] Morphologie der Nomen

Hindi kennt folgende Arten von Nomen: Substantive, Adjektive und Pronomen. Adjektive und Possessivpronomen stehen vor dem zu bestimmten Substantiv und müssen mit diesem kongruieren. Für die Reihenfolge der Nominalphrasen gilt im Allgemeinen Subjekt – indirektes Objekt – direktes Objekt. Der Rectus Singular (Maskulinum) ist die Zitierform.

Hindi kennt keinen bestimmten Artikel. Als unbestimmter Artikel kann notfalls das unveränderliche Zahlwort ek ‚eins‘ einspringen.

[Bearbeiten] Genus

Im Hindi werden nur Maskulinum und Femininum unterschieden, die Klasse der Neutra gibt es nicht mehr. Für die Verteilung der Genera gilt:

  • Substantive, die männliche Personen bezeichnen, sind stets Maskulin, solche, die weibliche Personen bezeichnen, stets Feminin.
  • Bei einigen Tierarten gibt es männliche und weibliche Formen, wie billÄ / billÄ« ‚Kater / Katze (weibl.)‘, gadhÄ / gadhÄ« ‚Esel / Eselin‘, bãdar / bãdarÄ« „Affe“, hÄthÄ« / hathinÄ« „Elefant“, gÄv / go oder gÄy ‚Kuh‘, ghoá¹›Ä / ghoṛī ‚Pferd‘; bei anderen gibt es nur ein allgemeines Geschlecht für die gesamte Gattung, wie ū̃ṭ (maskulin) ‚Kamel‘, makkhÄ« (feminin) ‚Fliege‘.
  • Bei Pflanzen und Gegenständen ist das Geschlecht, zum Teil noch aus urindoeuropäischer Zeit, ererbt.

[Bearbeiten] Numerus

  • Hindi kennt die Numeri Singular und Plural.
  • Im Kasus Rectus ist die Pluralform bei vielen Substantiven nicht von der des jeweiligen Singular unterscheidbar (wie ÄdmÄ« ‚Mann, Männer‘).
[Bearbeiten] Besondere Pluralbildungen
  • Die Endung -Ät bei einigen Substantiven arabischen Ursprungs unter Kürzung des vorausgehenden Vokals (wie makÄn ‚Haus‘ > makanÄt ‚Häuser‘).
  • Die sehr seltene Endung -Än (wie bei sÄhib ‚Herr, Meister‘ > sahibÄn ‚Herren, Meister‘).
  • Umgangssprachlich verbreitet ist es auch, den Plural bei Personenbezeichnungen mit log "Leute" zu bilden (wie widyÄrthÄ« ‚Student‘ > widhyÄrthÄ«-log ‚Studenten‘).

[Bearbeiten] Kasus und Verhältniswörter

Substantive haben drei synthetische Kasusformen bewahrt: den Rectus (englisch: direct case)], den Obliquus (englisch: oblique case) und den Vokativ (englisch: vocative case); nur Personalpronomen haben noch eigene Possessiv- und Dativformen.

Für die Verwendung gilt Folgendes:

  • Der Rectus ist die Nennform; er wird als Subjekt und unbestimmtes (indefinites) direktes Objekt verwendet - jedoch nicht bei transitiven Verben im perfektiven Aspekt: Hier steht gewöhnlich der Ergativ mit der Postposition ne.
  • Der Obliquus muss immer zusammen mit Postpositionen stehen, und wird zur Bildung von Adverbien verwendet.
  • Der seltene Vokativ ist der Kasus der direkten Anrede. Der Vokativ ist in den folgenden Tabellen unter der jeweiligen Obliquus-Form zu finden, wenn beide Kasus gleichlautend sind.
[Bearbeiten] Die synthetischen Kasus

Die Obliquus-Plural-Endung ist immer -õ, die Vokativ-Plural-Endung immer -o. Bei den übrigen Kasus wird bei Maskulina zwischen TYP 1 (unmarkiert: gar keine Veränderung in diesen Formen) und TYP 2 (markiert) unterschieden. Zu TYP 2 gehören erstens Lehnwörter (v. a. aus dem Sanskrit, Persischen, Arabischen, Englischen) sowie Maskulina, die nicht auf enden. Darüber hinaus gibt es noch als TYP 3 persische Lehnwörter mit speziellen Pluralendungen; diese Substantive werden von Hindi-Sprechern jedoch gewöhnlich wie alle anderen Substantive auf Konsonant behandelt.

  • Maskulina von TYP 1:
 Auf kurzes -a: mitra ‚Freund‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    mitra                      mitra
 Obliquus:  mitra                      mitrõ
 Vocativ:   mitra                      mitro
 Auf langes : pitÄ â€šVater‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    pitÄ                       pitÄ
 Obliquus:  pitÄ                       pitÄõ
 Vocativ:   pitÄ                       pitÄo
 Auf langes -Ä«: ÄdmÄ« ‚Mann‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    ÄdmÄ«                       ÄdmÄ«
 Obliquus:  ÄdmÄ«                       Ädmiyõ
 Vocativ:   ÄdmÄ«                       Ädmiyo
 Auf kurzes -u: guru ‚Lehrmeister‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    guru                       guru
 Obliquus:  guru                       guruõ
 Vocativ:   guru                       guruo
 Auf langes -Å«: cÄkÅ« ‚Taschenmesser‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    cÄkÅ«                       cÄkÅ«
 Obliquus:  cÄkÅ«                       cÄkuõ
 Auf Konsonant: seb ‚Apfel‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    seb                        seb
 Obliquus:  seb                        sebõ
  • Substantive von TYP 2
 Maskulina auf : baccÄ â€šKind‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    baccÄ                      bacce
 Obliquus:  bacce                      baccõ
 Vocativ:   bacce                      bacco
 Maskulina auf -̃Ä: kuÌƒÄ â€šBrunnen‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    kuÄ~                       kuẽ
 Obliquus:  kuẽ                        kuõ
 Femina auf -Ä« und einige andere haben -ÌƒÄ im Rectus Plural:
 strī ‚Frau‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    strÄ«                       striyÄ~
 Obliquus:  strī                       striyõ
 śakti ‚Kraft‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    Å›akti                      Å›aktiyÄ~
 Obliquus:  śakti                      śaktiyõ
 ciá¹›iyÄ  ‚Vogel‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    ciá¹›iyÄ                     ciá¹›iyÄ~
 Obliquus:  ciá¹›iyÄ                     ciá¹›iyõ
 Femina mit irgendeinem anderen Ausgang haben -ẽ im Rectus Plural:
 1) Nicht kontrahiert:
 kitÄb ‚Buch‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    kitÄb                      kitÄbẽ
 Obliquus:  kitÄb                      kitÄbõ
 bhÄá¹£Ä  ‚Sprache‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    bhÄá¹£Ä                      bhÄá¹£Äẽ
 Obliquus:  bhÄá¹£Ä                      bhÄá¹£Äõ
 bahū ‚Schwiegertochter‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    bahū                       bahuẽ
 Obliquus:  bahū                       bahuõ
 Vocativ:   bahū                       bahuo


 2) kontrahiert:
 aurat ‚Frau‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    aurat                      aurtẽ
 Obliquus:  aurat                      aurtõ
 Vocativ:   aurat                      aurto
 bahan/bahin ‚Schwester‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    bahan                      bahnẽ
 Obliquus:  bahan                      bahnõ
 Vocativ:   bahan                      bahno
  • Lehnwörter von TYP 3
 kÄγaz ‚Papier‘
            Singular                   Plural
 Rectus:    kÄγaz                      kÄγazÄt
 Obliquus:  kÄγaz                      kÄγazÄtõ
  • Persisch-arabische Lehnwörter, die auf stummes -h enden, werden wie markierte maskulina (Typ 2) behandelt: bacca(h) (Urdu-Rechtschreibung) ~ baccÄ (Hindi-Rechtschreibung).
  • Einige persisch-arabische Lehnwörter können ihre ursprünglichen Dual- oder Pluralmarkierungen erhalten: vÄlid ‚Vater‘ > vÄlidain ‚Eltern‘.
  • Viele feminine Sanskrit-Lehnwörter enden auf : bhÄá¹£Ä â€šSprache‘, ÄÅ›Ä â€šHoffnung‘, icchÄ â€šAbsicht‘.
[Bearbeiten] Die primären Postpositionen

Neben den synthetischen Kasus sind viele analytische Neubildungen durch Postpositionen entstanden; Postpositionen entsprechen den Präpositionen im Deutschen, sie werden jedoch nachgestellt. Das voranstehende Substantiv mit allen eventuell dazugehörigen Adjektiven und Genitiv-Postpositionen muss dabei stets in den Obliquus gesetzt werden.

 Rectus:         gadhÄ         ‚der Esel‘
 Genitiv:        gadhe       ‚des Esels‘
 Dativ:          gadhe ko      ‚dem Esel‘
 Ergativ:        gadhe ne      ‚der Esel‘
 Ablativ:        gadhe se      ‚vom Esel‘
 ‚in‘:           ghar  mẽ      ‚in dem Haus‘
 ‚auf‘:          ghar  par/pe  ‚auf dem Haus‘
 ‚bis zu‘:       ghar  tak     ‚bis zum Haus‘
  • Der Dativ ist der Kasus des indirekten Objekts und wird bei einigen Satzkonstruktionen verwendet (wie yah mujhe acchÄ lagtÄ â€šdas gefällt mir‘). Außerdem bezeichnet er das direkte Objekt, wenn es bestimmt (definit) ist.
  • Der Ergativ wird nur in den Perfektzeiten zur Kennzeichnung des Subjekts bei transitiven Verben verwendet.
  • Der Ablativ hat viele Funktionen:
 1) Herkunft (wie dillī se ‚aus Delhi‘; … se … tak ‚von … bis … ‘)
 2) Anfangszeit (wie itvÄr se ‚seit Sonntag‘)
 3) Kasus des Komparativs (siehe bei Komparation in Abschnitt 1.2.4.2)
 4) Darüber hinaus kann er instrumentale und adverbiale Funktionen haben
    und wird von einigen Verben als Patiens verlangt

Die Wortgruppe von Substantiv und folgender Genitiv-Postposition verhält sich wie ein Adjektiv, so dass die Postposition entsprechend der Form des folgenden Wortes flektiert wird:

 Maskulin Singular:   ÄdmÄ«  kamrÄ      ‚das Zimmer des Mannes‘
 Maskulin Plural:     ÄdmÄ« ke kamre      ‚die Zimmer des Mannes‘
 Feminin  Singular:   ÄdmÄ« kÄ« gÄrÄ«       ‚das Auto   des Mannes‘ (im Hindi ‚die Auto‘)
 Feminin  Plural:     ÄdmÄ« kÄ« gÄriyÌƒÄ    ‚die Autos  des Mannes‘
[Bearbeiten] Die zusammengesetzten Postpositionen

Die zusammengesetzten Postpositionen bestehen aus dem Obliquus der Genitiv-Postposition und einem folgenden Adverb:

 Örtlich
 … ke andar           ‚(mitten) in‘
 … ke bhītar          ‚in … drin‘
 … ke bīch mẽ         ‚mitten in … drin‘
 … ke bÄhar           ‚außerhalb von …‘
 … ke pÄs             ‚nahe bei …‘
 … ke Äs-pÄs          ‚bei, in der Nähe von‘
 … ke cÄrõ taraf/or   ‚rings um … herum‘
 … kī taraf           ‚auf … zu‘
 … (ke) nīce          ‚unter‘
 … ke ūpar            ‚über … (drüber)‘
 … ke Äge             ‚vor …, … voraus‘
 … ke sÄm(a)ne        ‚vor, gegenüber von …‘
 … ke pīche           ‚hinter‘
 … ke bÄjÅ«            ‚neben‘
 … ke bagal           ‚neben‘
 … ke sÄmne           ‚gegenüber von …‘
 … ke kinÄre          ‚auf der Seite von …‘
 Zeitlich
 … ke bÄd             ‚nach‘
 … ke paihle *        ‚vor‘
 … (ke) daurÄna       ‚während‘
 * dialektisch: pahile/pahale
 Übertragen
 … ke liye            ‚für‘
 … ke khilÄf          ‚gegen‘
 … ke dvÄrÄ           ‚anhand, mittels‘
 … ke mÄdhyam se      ‚mithilfe von‘
 … ke rūp mẽ          ‚in Form von, als‘
 … ke anusÄr          ‚laut, gemäß‘
 … ke bÄre mẽ         ‚über (Thema); bezüglich‘
 … ke kÄrã (se)       ‚wegen‘
 … ke mÄre            ‚wegen, aufgrund von; durch‘
 … ke bavajūd         ‚trotz‘
 … ke sÄth            ‚(zusammen) mit‘
 … ke bina            ‚ohne, ausgenommen, außer‘
 … ke yahÌƒÄ           ‚anstelle von‘
 … ke badle mẽ        ‚anstelle von, im Austausch für‘
 … ke bajÄy           ‚anstatt‘
 … ke alÄvÄ           ‚neben, abgesehen von, so gut wie‘
 … ke sivÄy           ‚abgesehen/mit Ausnahme von‘
 … ke shurū mẽ        ‚am Anfang von …‘
 … ke ãt mẽ           ‚am Ende von …‘
 … ke barÄbar/mÄfik   ‚gleich/ähnlich …‘
 … ke bīch mẽ         ‚zwischen; unter (among)‘
[Bearbeiten] Präpositionen

Das Hindi kennt die Präposition binÄ "ohne", die jedoch auch nachgestellt werden kann (... ke bina).

[Bearbeiten] Adjektive

Adjektive (Eigenschaftswörter) können vor einem zu bestimmenden Substantiv als Attribut stehen, oder aber auch alleine in substantivischer Funktion. In attributiver Funktion sowie prädikativ (zusammen mit der Kopula honÄ â€šsein‘) gilt ein besonderes, stark eingeschränktes Deklinations-Schema gegenüber der Deklination als Substantiv, in dem der Vokativ stets gleich dem jeweiligen Obliquus ist.

[Bearbeiten] Attributive Deklination

Im Hindi wird zwischen deklinierbaren und undeklinierbaren Adjektiven unterschieden. Ein deklinierbares Adjektiv wird dem zugehörigen Nomen angepasst, ein indeklinierbares bleibt stets unverändert. Eine Reihe von deklinierbaren Adjektiven zeigt in allen Terminationen Nasalierung.

Deklinierbar sind die meisten Adjektive, die auf enden:

 Maskulin:    Rectus Singular  :    choá¹­Ä kamrÄ        ‚das    kleine  Zimmer‘
              Sonst immer:     -e:    choṭe kamre        ‚die    kleinen Zimmer‘
                                      choṭe kamre  mẽ    ‚im     kleinen Zimmer‘
                                      choṭe kamrõ  mẽ    ‚in den kleinen Zimmern‘
 Feminin:     immer            -Ä«:    choá¹­Ä« gÄṛī         ‚das    kleine  Auto‘
                                      choá¹­Ä« gÄá¹›iyÌƒÄ      ‚die    kleinen Autos‘
                                      choá¹­Ä« gÄṛī   mẽ    ‚im     kleinen Auto‘
                                      choá¹­Ä« gÄá¹›iyõ mẽ    ‚in den kleinen Autos‘
  • Beispiele für deklinierbare Adjektive: baá¹›Ä â€šgroß‘, choá¹­Ä â€šklein‘, moá¹­Ä â€šfett‘, acchÄ â€šgut‘, burÄ böse, ‚schlecht‘, kÄlÄ â€šschwarz‘, á¹­haṇá¸Ä ‚kalt‘.
  • Beispiele für indeklinierbare Adjektive: xarÄb ‚schlecht‘, sÄf ‚sauber‘, bhÄrÄ« ‚schwer (Gewicht)‘, murdÄ â€štot‘, sundar ‚schön‘, pÄgal ‚verrückt‘, lÄl ‚rot‘.

Das Suffix sÄ / ~se / ~sÄ« gibt einem Adjektiv die Abtönung ‚-lich‘ oder ‚ziemlich‘ (wie nÄ«lÄ â€šblau‘ > nÄ«lÄ- ‚bläulich‘). Es ist ambig, indem es die Bedeutung eines Adjektives mal verstärkt und mal abmildert.

[Bearbeiten] Komparation (Steigerung)
  • Der Komparativ wird durch aur/zyÄdÄ â€šmehr‘ oder kam ‚weniger‘ gebildet.

Mehr-als-Vergleiche verwenden die Ablativ-Postposition se: hÄthÄ« murgeOBL se aur baá¹›Ä hai (sinngemäß: ‚der Elefant ist im-Vergleich-zu dem Huhn mehr groß‘) ‚Der Elefant ist größer als das Huhn‘.

Bei einem Vergleich kann das Wort für "mehr" weggelassen werden:

 GÄ«tÄ Gautam se (aur) lambÄ« hai ‚Gita ist größer als Gautam‘
 GÄ«tÄ Gautam se  kam  lambÄ« hai ‚Gita ist weniger groß als Gautam‘

Ohne Vergleichsobjekt ist das nicht möglich:

 zyÄdÄ baá¹›Ä hÄthÄ«               ‚der größere Elefant‘
 hÄthÄ« zyÄdÄ baá¹›Ä hai           ‚der Elefant ist größer‘
  • Der Superlativ wird mit sab ‚alle(s)‘ gebildet: sab se Äccha (sinngemäß: ‚im-Vergleich-zu allen groß‘) ‚der größte‘.
 sab se mahãgÄ kamrÄ            ‚das teuerste Zimmer‘
 kamrÄ sab se mahãgÄ hai        ‚das Zimmer ist das teuerste‘
  • In Registern mit starkem Einfluss aus dem Sanskrit oder dem Persischen gibt es auch Steigerungssuffixe aus diesen Sprachen:
                Sanskrit        Persisch
   Komparativ            -tar
   Superlativ   -tam            -tarīn
 Zwei dieser Bildungen sind unregelmäßig:
   Positiv      Komparativ      Superlativ
   acchÄ        behtar          behtarÄ«n     ‚der gute/bessere/beste‘
   kharÄb       badtar          badtarÄ«n     ‚der schlechte/schlechtere/schlechteste‘

[Bearbeiten] Pronomen

[Bearbeiten] Personalpronomen

Personalpronomen haben einen eigenen, vom Nominativ unterschiedenen Akkusativ, der mit den Formen des Dativs übereinstimmt. Das Geschlecht wird überhaupt nicht unterschieden, in der 3. Person jedoch die Entfernung zum Sprecher. Postpositionen werden bei Personalpronomen im Hindi als gebundene Morpheme, im Urdu als freie Partikeln betrachtet.

Besonders in Nordindien wird umgangssprachlich die 1. Person Plural ham ‚wir‘ auch für den Singular ‚ich‘ verwendet

Für die 2. Person gibt es folgende Pronomen:

  • tÅ« ‚du‘ (Singular, infimate) bei kleinen Kindern, engen Freunden, Gottheiten oder in der Lyrik; in allen anderen Fällen ist es herablassend oder sogar beleidigend.
  • tum ‚ihr‘ (Plural, familiar) wird für jüngere oder niedriger gestellte Personen; es wird auch für eine einzelne Person verwendet, wenn tÅ« unangebracht ist, und kann daher je nach Kontext auch als "du" übersetzt werden.
  • Äp ‚Sie‘ (Plural, polite) wird für ältere oder höhergestellte Personen verwendet.
  • tum und Äp sind zwar schon Pluralpronomen, da sie aber auch zur Anrede einer einzelnen Person verwendet werden, können sie durch die Suffixe -log ‚Leute‘ oder -sab ‚alle‘ den Plural noch einmal ausdrücklich markieren: tum log / tum sab oder Äp log / Äp sab. An ihrer Funktion im Satzgefüge ändert sich dabei überhaupt nichts.

Als Personalpronomen der 3. Person werden die Demonstrativpronomen (yah ‚dieser hier‘ / vah ‚jener dort‘) verwendet, und zwischen weiblich und männlich wird nicht unterschieden.

  • Die Personalpronomen im Rectus:
 Erste Person
 ich                       mãi
 wir                       ham
 Zweite Person
 du                        tū
 ihr                       tum
 Sie                       Äp – wird grammatikalisch als 3. Person Plural behandelt
 Dritte Person:   Hochsprache im Hindi       Urdu und gesprochenes Hindi
 er/sie/es [hier]          yah                            ye
 er/sie/es [dort]          vah                            vo
 sie [hier] (Plural)       ye                             ye
 sie [dort] (Plural)       ve                             vo


  • Der Obliquus wird auch bei Personalpronomen von einer nachfolgenden Postposition verlangt:
            1. Person Singular:           mãi  > mujh …
            2. Person Singular:           tū   > tujh …
            3. Person Singular hier:      yah  > is …
            3. Person Singular dort:      vah  > us …
            3. Person Plural hier:        ye   > in …
            3. Person Plural dort:        ve   > un …

Bei ham, tum und Äp sind Rectus und Obliquus identisch.

  • Der Dativ steht in der Regel auch für das direkte Objekt:
              1. Person    2. Person     3. Person
 Singular:    mujhe        tujhe         ise  / use
 Plural:      hamẽ         tumẽ          inhẽ / unhẽ

Umgangssprachlich wird der Dativ auch mit der üblichen Partikel ko gebildet: mujh.ko (? mere.ko) ‚mir/mich‘, tujhko ‚dir/dich‘, isko | usko ‚ihm/ihn, ihr/sie‘, hamko ‚uns‘, tūmko ‚euch‘, inko | unko ‚ihnen/sie‘.

  • Der Ergativ wird in der 3. Person Plural unregelmäßig gebildet, in der 1. und 2. Person Plural steht ausnahmsweise die jeweilige Rectusform vor der Postposition:
              1. Person        2. Person       3. Person
 Singular:    mãi  ne          tū  ne          is   ne  / us   ne
 Plural:      ham ne           tum ne          inhõ ne  / unhõ ne
[Bearbeiten] Possessivpronomen
  • Die Personalpronomen mãi / ham und tÅ« / tum haben noch eigene Genitivformen, die als Possessivpronomen verwendet werden:
 1. Person Singular:  merÄ      ‚mein‘
 1. Person Plural:    hamÄrÄ    ‚unser‘
 2. Person Singular:  terÄ      ‚dein‘
 2. Person Plural:    tumhÄrÄ   ‚euer‘

Sie werden wie ein Adjektiv an das nachfolgende Substantiv angepasst:

 Maskulin Singular:   merÄ kamrÄ     ‚mein  Zimmer‘
 Maskulin Plural:     mere kamre     ‚meine Zimmer‘
 Feminin Singular:    merÄ« gÄṛī      ‚mein  Auto‘ (im Hindi ‚die Auto‘)
 Feminin Plural:      merÄ« gÄá¹›iyÌƒÄ   ‚meine Autos‘

Bei den übrigen Personalpronomen wird der Genitiv genau wie bei Nomen durch die Obliquusform + die veränderliche Postposition gebildet, die wie merÄ und so weiter dekliniert wird:

 yah (Singular) >   is kÄ / is kÄ« / is ke
 vah (Singular) >   us kÄ / us kÄ« / us ke
 ye  (Plural)   >   in kÄ / in kÄ« / in ke
 ve  (Plural)   >   un kÄ / un kÄ« / un ke
 Äp             >   Äp kÄ / Äp kÄ« / Äp ke
[Bearbeiten] Relativpronomen

jo ist das einzige Relativpronomen. Es wird ähnlich wie yah dekliniert:

              Singular             Plural
 Rectus                   jo
 Obliquus     jis...               jin...
 Dativ        jise...              jinhẽ
 Genitiv      jis kÄ               jin kÄ
 Ergativ      jis ne               jinhõ ne
[Bearbeiten] Interrogativpronomen

Das Interrogativpronomen kaun/kyÄ kommt in allen Kasus und auch im Plural vor. Im Rectus wird zwischen kaun ‚wer‘ (belebt) und kyÄ â€šwas‘ (unbelebt) unterschieden, in den übrigen Kasus, die genauso wie beim Relativpronomen gebildet werden, gibt es keinen Genus-Unterschied mehr:

              Singular             Plural
 Rectus                kaun/kyÄ
 Obliquus     kis...               kin...
 Dativ        kise...              kinhẽ
 Genitiv      kis kÄ               kin kÄ
 Ergativ      kis ne               kinhõ ne

Adjektiv steht kaunÄ â€šwelcher‘, das wie ein Adjektiv dekliniert wird.

[Bearbeiten] Indefinitpronomen
 koī (Rectus), kisī (Obliquus)    ‚jemand, irgendwer‘    (Singular)
 kuch                             ‚etwas‘                (Singular)
 kaī                              ‚irgendwelche, einige‘ (Plural)
  • koÄ« kann auch vor zählbaren Substantiven im Singular mit der Bedeutung ‚mancher/s‘ stehen, das sächliche Gegenstück kuch auch vor nichtzählbaren Substantiven.
  • koÄ« als Adverb vor einem Zahlwort hat die Bedeutung ‚etwa, ungefähr‘. In dieser Verwendung bekommt es nicht die Obliquusform kisÄ«.
  • kuch als Adverb kann in der Bedeutung ‚ziemlich‘ auch Adjektive näher bestimmen.

Viele Indefinitpronomen können auch als Negativpronomen verwendet werden, wenn sie zusammen mit einer Verneinung (in Aussagesätzen nahī̃ ‚nein, nicht‘, in Befehlssätzen auch na, mat) stehen:

 kuch            ‚etwas‘                   kuch  nah̃ī/na/mat      ‚nichts‘
 koī   (bhī)     ‚jemand, irgendwer‘       koī   nah̃ī/na/mat      ‚niemand‘
 kah̃ī  (bhī)     ‚irgendwo‘                kah̃ī  nah̃ī/na/mat      ‚nirgendwo‘
 kabhī  bhī      ‚irgendwann‘              kabhī nah̃ī/na/mat      ‚nie‘

kyÄ am Satzanfang hat die Funktion, den Satz als Entscheidungsfrage (ja/nein) zu kennzeichnen. Dies kann aber auch nur durch bloße Intonation geschehen.

Weitere Indefinitpronomen sind:

 koī    bhī      ‚irgendeine(r,s), irgendwer, wer auch immer‘
 kuch   aur      ‚etwas anderes‘
 sab    kuch     ‚alles‘
 kaise  bhī      ‚irgendwie‘
 kabhī na kabhī  ‚irgendwann einmal‘
[Bearbeiten] Abgeleitete Pronomen
                Interrogativ                Relativ     Demonstrativ hier / dort
 Zeit           kab       ‚wann‘            jab         ab     /   tab
 Ort            kahÌƒÄ      ‚wo(hin)‘         jahÌƒÄ        yahÌƒÄ   /   vah̃Ä
                kidhar    ‚wo(hin)‘         jidhar      idhar  /   udhar
 Quantität      kitnÄ     ‚wie viel‘         jitnÄ       itnÄ   /   utnÄ
 Qualität       kaisÄ     ‚wie beschaffen‘  jaisÄ       aisÄ   /   vaisÄ
 Art und Weise  kaise     ‚wie‘             jaise       aise   /   vaise
 Grund          kyõ/kỹū   ‚warum‘

kitnÄ / jitnÄ / itnÄ / utnÄ werden wie Adjektive dekliniert: kitnÄ (m) / kitnÄ« (f) ‚wie viel?‘ – kitne (m) / kitnÄ« (f) ‚wie viele?‘ und so weiter.

Auch kaisÄ â€šwie (beschaffen), was für ein‘ (jaisÄ, aisÄ und vaisÄ natürlich auch) wird wie ein Adjektiv dekliniert und muss folglich zusammen mit honÄ â€šsein‘ an das Subjekt angepasst werden:

 kaisÄ hai?         ‚Wie geht's?‘            (zu einer männlichen Person)
 kaisī hai?         ‚Wie geht's?‘            (zu einer weiblichen Person)
 tum kaise ho?      ‚Wie geht es euch/dir?‘  (zu einer männlichen Person)
 tum kaisī ho?      ‚Wie geht es euch/dir?‘  (zu einer weiblichen Person)
 Äp kaise hãi?      ‚Wie geht es Ihnen?‘     (zu einer männlichen Person)
 Äp kaisÄ« hãi?      ‚Wie geht es Ihnen?‘     (zu einer weiblichen Person)

[Bearbeiten] Morphologie der Verben

[Bearbeiten] Überblick

  • Hindi kennt 3 Zeitstufen - Gegenwart (Präsens), Vergangenheit (Imperfekt) und Zukunft (Futur) - und 3 Aspekte: der habituelle Aspekt, der perfektive Aspekt und die Verlaufsform. Der habituelle Aspekt drückt aus, was öfters bzw. gewohnheitsmäßig geschieht, die Verlaufsform entspricht etwa der englischen Continuous Form auf ‚-ing‘.
  • Bei transitiven Verben im perfektiven Aspekt steht das Subjekt im Ergativ.
  • Im Präsens wird unterschieden zwischen folgenden Modi: Indikativ, Konjunktiv und Imperativ.
  • Konjugation nach Personen ohne Hilfsverb gibt es nur beim Verb ‚sein‘, im Konjunktiv Präsens und im definiten Futur. Dabei sind die Personen-Endungen für ‚wir‘, ‚sie‘ Plural und ‚Sie‘ jeweils immer identisch. Alle anderen Formen werden mithilfe des bloßen Stammes oder einer Partizipform und einem oder mehreren Hilfsverben gebildet, die nach Zahl und auch nach Geschlecht an das Subjekt angepasst werden müssen.
  • Alle Formen, die im Folgenden für yah ‚er/es hier‘ aufgeführt sind, gelten auch für vah ‚er/es dort‘; alle Formen, die für ye ‚sie hier‘ aufgeführt sind, gelten auch für ve ‚sie dort‘ und auch für Äp ‚Sie‘.

[Bearbeiten] Infinite Formen

Infinite Formen unterscheiden nicht nach Person und Modus.

[Bearbeiten] Der Stamm

Den Stamm eines Verbs erhält man durch Weglassen der Infinitivendung -nÄ. Einige Verben haben neben diesem Stamm noch weitere, unregelmäßige Stammformen; dies betrifft vor allem die Verben denÄ â€šgeben‘, lenÄ "nehmen" und jÄnÄ â€šgehen‘.

Der bloße Stamm wird vor den Hilfsverben zur Bildung von Verlaufsform und Perfekt verwendet, außerdem noch zur Bildung des tū-Imperativs (siehe Abschnitt 1.3.3.4).

[Bearbeiten] Der Infinitiv

Der Infinitiv hat die Endung -nÄ (z. B. bolnÄ â€šsprechen‘). Der Infinitiv dient auch als Gerundium. Er kann demnach wie ein Substantiv in den Obliquus gesetzt werden, wie bolne ke liye – wörtlich: ‚für das Sprechen‘ – ‚um zu sprechen‘.

[Bearbeiten] Die Partizipien

Das Partizip Präsens hat die Endung -tÄ (wie boltÄ â€šsprechend‘), das Partizip Perfekt die Endung (wie. bolÄ â€šgesprochen habend‘).

[Bearbeiten] Das Verbaladverb

Das Verbaladverb hat die Endung -(kar)(ke) (wie bol / bolkar / bolke / bolkarke). Es hat keine direkte Deutsche Entsprechung; es könnte je nach Zusammenhang etwa übersetzt werden als ‚als/nachdem … gesprochen hat‘ und so weiter.

[Bearbeiten] Finite Formen

[Bearbeiten] Präsens Indikativ

Das Verb honÄ "sein" hat seine Personalflexion im Präsens Indikativ erhalten (zum Beispiel: á¹­hÄ«k hÅ© ‚mir geht es gut‘, yah kyÄ hai? ‚Was ist das?‘). (Es ist aus der Sanskritwurzel bhÅ«- ‚werden‘ entstanden; vergleiche Pali: homi > Hindi hÅ© ‚ich bin‘.) Es dient als Kopula und hat darüber hinaus die Bedeutung ‚es gibt‘ (wie hoá¹­el hai? ‚Gibt es ein Hotel?‘):

 Singular                      Plural
 mãi  hũ    ‚ich bin‘          hum hãi    ‚wir sind‘
 tū   hai   ‚du bist‘          tum ho     ‚ihr seid‘
 yah  hai   ‚er/es ist‘        ye  hãi    ‚sie sind‘

Die übrigen Verben werden im habituellen Präsens folgendermaßen konjugiert: Vor die jeweilige Form von honÄ wird das Partizip Präsens eines beliebigen Verbs gestellt, das an das Subjekt angepasst werden muss. Für ein männliches Subjekt hat es die Endungen -tÄ im Singular (wie kartÄ â€šein machender‘), -te im Plural (wie karte ‚mehrere machende‘), für ein weibliches Subjekt ist die Endung immer -tÄ«. Daraus ergibt sich beispielsweise mãi kartÄ« hum (‚ich machende bin‘) ‚ich mache‘ – von einer Frau gesagt.

 Maskulines Subjekt                Feminines Subjekt
 mãi  kartÄ hÅ©     ‚ich mache‘     mãi  kartÄ« hÅ©     ‚ich mache‘
 tÅ«   kartÄ hai    ‚du  machst‘    tÅ«   kartÄ« hai    ‚du  machst‘
 yah  kartÄ hai    ‚er  macht‘     yah  kartÄ« hai    ‚sie macht‘
 hum  karte hãi    ‚wir machen‘    hum  kartī hãi    ‚wir machen‘
 tum  karte ho     ‚ihr macht‘     tum  kartī ho     ‚ihr macht‘
 ye   karte hãi    ‚sie machen‘    ye   kartī hãi    ‚sie machen‘
[Bearbeiten] Präsens Konjunktiv

Wie alle Verben kann auch das Verb honÄ den Konjunktiv bilden. Dabei hat es allerdings noch zahlreiche Nebenformen, die in Klammern hinzugefügt sind:

 Singular                      Plural
 mãi  hũ (hoū)                 ham hõ (hoẽ, hovẽ, hõy)
 tū   ho (hoe, hove, hoy)      tum ho (hoo)
 yah  ho (hoe, hove, hoy)      ye  hõ (hoẽ, hovẽ, hõy)
[Bearbeiten] Imperativ

Hindi kennt 3 Imperative, deren Verwendung derjenigen der Personalpronomen tÅ«, tum und Äp entspricht – die tum- und Äp-Imperative können also für eine oder mehrere Personen verwendet werden. Der tÅ«-Imperativ entspricht dem bloßen Stamm eines Verbes, die übrigen Formen werden durch Suffixe gebildet:

 tÅ«-Imperativ:     bolnÄ â€šsprechen‘       → bol    ‚sprich!‘
 tum-Imperativ:    bolnÄ â€šsprechen‘       → bolo   ‚sprecht!‘
 Äp-Imperativ:     bolnÄ â€šsprechen‘       → boliye ‚sprechen Sie!‘
[Bearbeiten] Imperfekt

Das habituelle Imperfekt wird durch das Partizip Präsens des Hauptverbs + thÄ gebildet. Beide passen sich dem Subjekt in Numerus und Genus an; dabei hat die weibliche Form thÄ« den unregelmäßigen Plural thī̃:

 Maskulines Subjekt                  Feminines Subjekt
 mãi  kartÄ thÄ    ‚ich machte‘      mãi  kartÄ« thÄ«    ‚ich machte‘
 tÅ«   kartÄ thÄ    ‚du  machtest‘    tÅ«   kartÄ« thÄ«    ‚du  machtest‘
 yah  kartÄ thÄ    ‚er  machte‘      yah  kartÄ« thÄ«    ‚sie machte‘
 hum  karte the    ‚wir machten‘     hum  kartī thī̃   ‚wir machten‘
 tum  karte the    ‚ihr machtet‘     tum  kartī thī̃   ‚ihr machtet‘
 ye   karte the    ‚sie machten‘     ye   kartī thī̃   ‚sie machten‘
[Bearbeiten] Futur

Das definite Futur wird gebildet, indem das Suffix gÄ / ge / gÄ« den Formen des Konjunktiv nachgestellt wird. (Es ist eine Kontraktion aus *gaÄ < gayÄ, dem Partizip Perfekt von jÄnÄ â€šgehen‘). Es wird im Hindi als gebundenes Morphem, im Urdu als eigenes Wort betrachtet.

 Maskulines Subjekt                      Feminines Subjekt
 mãi  karÅ«~.gÄ   ‚ich werde  machen‘     mãi  karÅ«~.gÄ«  ‚ich werde  machen‘
 tÅ«   kare.gÄ    ‚du  wirst  machen‘     tÅ«   kare.gÄ«   ‚du  wirst  machen‘
 yah  kare.gÄ    ‚er  wird   machen‘     yah  kare.gÄ«   ‚sie wird   machen‘
 hum  karẽ.ge    ‚wir werden machen‘     hum  karẽ.gī   ‚wir werden machen‘
 tum  karo.ge    ‚ihr werdet machen‘     tum  karo.gī   ‚ihr werdet machen‘
 ye   karẽ.ge    ‚sie werden machen‘     ye   karẽ.gī   ‚sie werden machen‘
[Bearbeiten] Die Verlaufsformen

Es gibt drei imperfektive Verlaufsformen für Präsens, Imperfekt und Futur. Zu ihrer Bildung nimmt man den bloßen Stamm des Hauptverbs (wie kar- ‚mach-‘), hinter dem das Hilfsverb rahnÄ wie jedes andere Verb auch im Präsens Indikativ, Imperfekt und Futur konjugiert wird:

[Bearbeiten] Verlaufsform im Präsens
 Maskulines Subjekt                        Feminines Subjekt
 mãi  kar rahÄ hÅ©   ‚ich mache  gerade‘    mãi  kar rahÄ« hÅ©     ‚ich mache  gerade‘
 tÅ«   kar rahÄ hai  ‚du  machst gerade‘    tÅ«   kar rahÄ« hai    ‚du  machst gerade‘
 yah  kar rahÄ hai  ‚er  macht  gerade‘    yah  kar rahÄ« hai    ‚sie macht  gerade‘
 hum  kar rahe hãi  ‚wir machen gerade‘    hum  kar rahī hãi    ‚wir machen gerade‘
 tum  kar rahe ho   ‚ihr macht  gerade‘    tum  kar rahī ho     ‚ihr macht  gerade‘
 ye   kar rahe hãi  ‚sie machen gerade‘    ye   kar rahī hãi    ‚sie machen gerade‘
[Bearbeiten] Verlaufsform im Imperfekt
 Maskulines Subjekt                         Feminines Subjekt
 mãi  kar rahÄ thÄ  ‚ich machte   gerade‘    mãi  kar rahÄ« thÄ«    ‚ich machte   gerade‘
 tÅ«   kar rahÄ thÄ  ‚du  machtest gerade‘    tÅ«   kar rahÄ« thÄ«    ‚du  machtest gerade‘
 yah  kar rahÄ thÄ  ‚er  machte   gerade‘    yah  kar rahÄ« thÄ«    ‚sie machte   gerade‘
 hum  kar rahe the  ‚wir machten  gerade‘    hum  kar rahī thī~   ‚wir machten  gerade‘
 tum  kar rahe the  ‚ihr machtet  gerade‘    tum  kar rahī thī~   ‚ihr machtet  gerade‘
 ye   kar rahe the  ‚sie machten  gerade‘    ye   kar rahī thī~   ‚sie machten  gerade‘
[Bearbeiten] Verlaufsform Futur
 Maskulines Subjekt                                   Feminines Subjekt
 mãi  kartÄ rahÅ«~.gÄ   ‚ich werde  gerade machen‘     mãi  kartÄ« rahÅ«~.gÄ«  ‚ich werde  gerade machen‘
 tÅ«   kartÄ rahe.gÄ    ‚du  wirst  gerade machen‘     tÅ«   kartÄ« rahe.gÄ«   ‚du  wirst  gerade machen‘
 yah  kartÄ rahe.gÄ    ‚er  wird   gerade machen‘     yah  kartÄ« rahe.gÄ«   ‚sie wird   gerade machen‘
 hum  karte rahẽ.ge    ‚wir werden gerade machen‘     hum  kartī rahẽ.gī   ‚wir werden gerade machen‘
 tum  karte raho.ge    ‚ihr werdet gerade machen‘     tum  kartī raho.gī   ‚ihr werdet gerade machen‘
 ye   karte rahẽ.ge    ‚sie werden gerade machen‘     ye   kartī rahẽ.gī   ‚sie werden gerade machen‘
[Bearbeiten] Die perfektiven Formen

Es gibt drei perfektiven Formen (Perfekt für das Präsens, Plusquamperfekt für das Imperfekt und Futur II für das Futur. Zu ihrer Bildung nimmt man den bloßen Stamm des Hauptverbs (wie kar- ‚mach-‘), hinter dem das Hilfsverb liyÄ oder cukÄ wie jedes andere Verb auch im Präsens Indikativ, Imperfekt und Futur konjugiert wird. Hierbei ist zu beachten, das die "-Ä«"-Form von liyÄ, verkürzt worden ist (lÄ« statt liyÄ«):

[Bearbeiten] Perfekt
 Maskulines Subjekt                        Feminines Subjekt
 mãi  kar liyÄ hÅ©   ‚ich habe  gemacht‘    mãi  kar lÄ«   hÅ©     ‚ich habe  gemacht‘
 tÅ«   kar liyÄ hai  ‚du  hast  gemacht‘    tÅ«   kar lÄ«   hai    ‚du  hast  gemacht‘
 yah  kar liyÄ hai  ‚er  hat   gemacht‘    yah  kar lÄ«   hai    ‚sie hat   gemacht‘
 hum  kar liye hãi  ‚wir haben gemacht‘    hum  kar lī   hãi    ‚wir haben gemacht‘
 tum  kar liye ho   ‚ihr habt  gemacht‘    tum  kar lī   ho     ‚ihr habt  gemacht‘
 ye   kar liye hãi  ‚sie haben gemacht‘    ye   kar lī   hãi    ‚sie haben gemacht‘
[Bearbeiten] Plusquamperferkt
 Maskulines Subjekt                          Feminines Subjekt
 mãi  kar liyÄ thÄ  ‚ich hatte   gemacht‘    mãi  kar lÄ«   thÄ«    ‚ich hatte   gemacht‘
 tÅ«   kar liyÄ thÄ  ‚du  hattest gemacht‘    tÅ«   kar lÄ«   thÄ«    ‚du  hattest gemacht‘
 yah  kar liyÄ thÄ  ‚er  hatte   gemacht‘    yah  kar lÄ«   thÄ«    ‚sie hatte   gemacht‘
 hum  kar liye the  ‚wir hatten  gemacht‘    hum  kar lī   thī~   ‚wir hatten  gemacht‘
 tum  kar liye the  ‚ihr hattet  gemacht‘    tum  kar lī   thī~   ‚ihr hattet  gemacht‘
 ye   kar liye the  ‚sie hatten  gemacht‘    ye   kar lī   thī~   ‚sie hatten  gemacht‘
[Bearbeiten] Futur II
 Maskulines Subjekt                                   Feminines Subjekt
 mãi  kartÄ liyÅ«~.gÄ   ‚ich werde  gemacht haben‘     mãi  kartÄ« liyÅ«~.gÄ«  ‚ich werde  gemacht haben‘
 tÅ«   kartÄ liye.gÄ    ‚du  wirst  gemacht haben‘     tÅ«   kartÄ« liye.gÄ«   ‚du  wirst  gemacht haben‘
 yah  kartÄ liye.gÄ    ‚er  wird   gemacht haben‘     yah  kartÄ« liye.gÄ«   ‚sie wird   gemacht haben‘
 hum  karte liyẽ.ge    ‚wir werden gemacht haben‘     hum  kartī liyẽ.gī   ‚wir werden gemacht haben‘
 tum  karte liyo.ge    ‚ihr werdet gemacht haben‘     tum  kartī liyo.gī   ‚ihr werdet gemacht haben‘
 ye   karte liyẽ.ge    ‚sie werden gemacht haben‘     ye   kartī liyẽ.gī   ‚sie werden gemacht haben‘

[Bearbeiten] Das Passiv

Das Passiv wird aus dem Partizip Perfekt und dem Hilfsverb jÄnÄ â€šgehen‘ gebildet (wie likhnÄ â€šschreiben‘ > likhÄ jÄnÄ â€šgeschrieben werden‘. Der Agens hat die Postposition se.

Intransitive und transitive Verben können grammatikalisch passiviert werden, um körperliches oder geistiges Unvermögen (gewöhnlich in negativem Sinne) anzuzeigen. Intransitive Verben haben darüber hinaus oft passivischen Sinn oder drücken unabsichtliche Handlungen aus.

[Bearbeiten] Numerale

[Bearbeiten] Grundzahlen

Die Zahlwörter im Hindi sind unveränderlich. Die Zahlen 11 bis 99 sind allesamt unregelmäßig und müssen einzeln gelernt werden. Den Zahlen 19, 29, 39, 49, 59, 69 und 79 liegt die Form "1 von 20, 1 von 30" usw. zugrunde.

  0  śūnya     10  das          20  bīs         30  tīs
  1  ek        11  gyÄrah       21  ikkÄ«s       31  iktÄ«s
  2  do        12  bÄrah        22  bÄÄ«s        32  battÄ«s
  3  tīn       13  terah        23  teīs        33  tãitīs
  4  cÄr       14  caudah       24  caubÄ«s      34  cautÄ«s
  5  pÄ~c      15  pãdrah       25  paccÄ«s      35  pãitÄ«s
  6  chah      16  solah        26  chabbīs     36  chattīs
  7  sÄt       17  sattrah      27  sattÄÄ«s     37  sãitÄ«s
  8  ÄÅ£h       18  aÅ£(Å£)hÄrah   28  aÅ£(Å£)hÄÄ«s   38  aÅ—tÄ«s
  9  nau       19  unnÄ«s        29  untÄ«s       39  untÄlÄ«s
 40  cÄlÄ«s     50  pacÄs        60  sÄÅ£h        70  sattar
 41  iktÄlÄ«s   51  ikyÄvan      61  iksaÅ£h      71  ikahattar
 42  bayÄlÄ«s   52  bÄvan        62  bÄsaÅ£h      72  bahattar
 43  tãitÄlÄ«s  53  tirpan       63  tirsaÅ£h     73  tihattar
 44  cauvÄlÄ«s  54  cauvan       64  cãusaÅ£h     74  cauhattar
 45  pãitÄlÄ«s  55  pacpan       65  pãisaÅ£h     75  pacahattar
 46  chiyÄlÄ«s  56  chappan      66  chiyÄsaÅ£h   76  chihattar
 47  sãitÄlÄ«s  57  sattÄvan     67  saÅ—saÅ£h     77  satahattar
 48  aÅ—tÄlÄ«s   58  aţţhÄvan     68  aÅ—saÅ£h      78  aÅ£hahattar
 49  uncÄs     59  unsaÅ£h       69  unhattar    79  unÄsÄ«
 80  assī      90  nabbe            100 (ek) sau
 81  ikyÄsÄ«    91  ikyÄnave         101  ek  sau ek
 82  bayÄsÄ«    92  bÄnave           110  ek  sau das
 83  tirÄsÄ«    93  tirÄnave         …  
 84  caurÄsÄ«   94  caurÄnave      1.000 (ek) hazÄr
 85  pacÄsÄ«    95  pacÄnave       2.000  do  hazÄr
 86  chiyÄsÄ«   96  chiyÄnave        …
 87  satÄsÄ«    97  sattÄnave    100.000  ek  lÄkh
 88  aÅ£hÄsÄ«    98  aţţhÄnave     10 Mio. ek  kroÅ—
 89  navÄsÄ«    99  ninyÄnave    100 Mio. ek  arab
 1mal     ek bÄr
 2mal     do bÄr
 usw.

Für die Zahlen „hunderttausend“, „zehn Millionen“ und „hundert Millionen“ gibt es spezielle Begriffe. Statt 20 Mio. sagt man also do kroÅ—, für fünfhunderttausend oder eine halbe Million pÄ~c lÄkh.

[Bearbeiten] Bruchzahlen

                         ½   ÄdhÄ                 
 1¼   savÄ (ek)         1½   dË›eÅ—h                
 2¼   savÄ do           2½  (a)dË›hÄÄ«             
 3¼   savÄ tÄ«n          3½   sÄÅ—he tÄ«n           
 4¼   savÄ cÄr          4½   sÄÅ—he cÄr           
 usw.                        usw.

paune … bedeutet ‚… minus ein Viertel‘, also paune do = 1¾, paune tīn = 2¾ und so weiter.

[Bearbeiten] Adverbien

Hindi-Urdu hat wenig unabgeleitete Formen. Adverbien können auf folgende Arten gebildet werden:

  • Indem Substantive oder Adjektive in den Obliquus gesetzt werden: nÄ«cÄ â€šniedrig‘ > nÄ«ce ‚unten‘, sÄ«dhÄ â€šgerade‘ > sÄ«dhe ‚geradeaus‘, dhÄ«rÄ â€šlangsam‘ > dhÄ«re ‚langsam (auf langsame Weise)‘, saverÄ â€šMorgen‘ > savere ‚am Morgen‘, ye taraf ‚diese Richtung‘ > is taraf ‚in diese Richtung‘, kalkattÄ â€šCalcutta‘ > kalkatte ‚nach Calcutta‘.
  • Durch Postpositionen, zum Beispiel se: zor ‚Kraft‘ > zor se ‚kraftvoll, mit Kraft‘, dhyÄn ‚Aufmerksamkeit‘ > dhyÄn se ‚aufmerksam‘.
  • Postpositionale Phrasen": acchÄ gut > acchÄ« tarah se gut, wohl, auf gute Art und Weise, xÄs besonders > xÄs taur par auf besondere Art und Weise.
  • Verben im Konjunktiv: hãs- ‚lachen‘ > hãs kar ‚lachend, gelacht habend‘.
  • Suffixe aus dem Sanskrit oder dem Perso-Arabischen in höheren Registern: skt. sambhava ‚möglich‘ > sambhavatah ‚möglicherweise‘; arab. ittifÄq ‚Zufall‘ > ittifÄqan ‚zufällig‘.

[Bearbeiten] Satzbau

[Bearbeiten] Konjunktionen

[Bearbeiten] Nebenordnende Konjunktionen
 ‚und‘                      aur, ewam, tathÄ
 ‚oder‘                     yÄ; athvÄ (formell)
 ‚aber‘                     magar, kintu, lekin, par(antu)
 ‚und wenn nicht; sonst‘    varnÄ
[Bearbeiten] Unterordnende Konjunktionen
 ‚dass‘                     ki
 ‚weil‘                     kyõki, kyũki
 ‚obwohl‘                   agar(a)ce, yadyapi
 ‚wenn‘ (temporal)          jab
 ‚wenn, falls‘              agar, yadi
 ‚wenn doch nur‘            kÄsh ki      
 ‚als ob, wie wenn‘         mÄnõ
 ‚ob … oder‘                chÄhe ... chÄhe/yÄ"
 ‚um … zu‘                 (siehe beim Infinitiv in Abschnitt 1.3.2.2)

Die mit j- anlautenden Relativpronomen sind in Abschnitt 1.2.5.3 und 1.2.4.6 aufgeführt.

[Bearbeiten] Syntax

[Bearbeiten] Satzstellung

Abweichend vom Deutschen gilt:

  • Alle Verben stehen hintereinander am Satzende (wie hoÅ£el vahÄ~ hai (‚Hotel dort ist‘) ‚dort ist ein Hotel‘), auch bei Fragen und Befehlen. Eine Entscheidungsfrage ohne Fragepartikel kann daher nur an der Stimmführung erkannt werden (Hindi klingt im Ganzen relativ monoton).
  • Das indirekte steht immer vor dem direkten Objekt.
  • Meist gehen Interrogativpronomen und Negationen (nahÄ«~/na/mat) in dieser Reihenfolge dem Verb voraus.
  • kyÄ (‚Was?‘) zur Kennzeichnung einer Entscheidungsfrage steht am Satzanfang; ansonsten werden Interrogativpronomen nicht bewegt (wie hoÅ£el kahÄ~ hai? (‚Hotel wo ist‘) ‚Wo gibt es ein Hotel?‘).
  • kripayÄ â€šbitte‘ steht am Satzanfang; es wird jedoch weit weniger verwendet als im Deutschen.
[Bearbeiten] Sprachtypus

Hindi/Urdu ist also eine im Wesentlichen agglutinierende SOV-Sprache mit gespaltener Ergativität, die in Bezug auf die beiden Genuskategorien (maskulin und feminin), unterschiedliche Pluralbildungen und unregelmäßige Verbformen Überreste eines einstmals flektierenden Charakters bewahrt hat. Ein polysynthetischer Zug entsteht aus der Tendenz zur Verwendung attributiver Wortgruppen statt der Ausnutzung der vorhandenen Relativpronomen. Hindi kennt sowohl rechts- als auch links-verzweigende Phänomene, häufig kommen Abweichungen von der Normalwortstellung vor.

[Bearbeiten] Beispielsätze

  • Typisch für Hindi ist die Genitivbildung durch den Possessivartikel (Maskulin Singular)/ kÄ« (Feminin)/ ke (Maskulin Plural):

उस आदमी का बेटा विदà¥à¤¯à¤¾à¤°à¥à¤¥à¥€ है |
/us ÄdmÄ« kÄ beÅ£Ä vidyÄrthÄ« hai/
[us É‘ËdmiË kÉ‘Ë beËÊˆÉ‘Ë vidjÉ‘ËrthiË hæË]
(wörtlich: dieserOBL MannOBL von Sohn Student ist)
Der Sohn dieses Mannes ist Student.

  • Das indirekte und zuweilen auch das direkte Objekt werden mit ko gebildet:

बचà¥à¤šà¥‡ को दूध दीजिठ|
/bacce ko dūdh dījiye/
[bÉ™c:eË koË duËdɦ diËdÊ’ieË]
(wörtlich: KindOBL dem Milch geben-Sie.)
Geben Sie dem Kind Milch!

  • Verhältniswörter werden im Hindi nachgestellt, daher werden sie als Postpositionen bezeichnet:

मकान में सात कमरे हैं |
/makÄn mẽ sÄt kamre hãi/
[mÉ™kÉ‘Ën meË~ sÉ‘Ët kÉ™mreË hæË~]
(wörtlich: HausOBL in sieben Zimmer sind.)
Im Haus sind sieben Zimmer.

  • Die Konjugation erfolgt in den meisten Formen durch Hilfsverben. Zum Beispiel wird die Verlaufsform mit dem Hilfsverb rahnÄ "gerade dabei sein" gebildet. Das Hilfsverb steht hinter dem Verb und kann in manchen Zeiten selbst konjugiert werden:

लड़के बग़ीचे में खेल रहे हैं |
/laŗke baġīce mẽ khel rahe hãi/
[ləɽkeË bÉ™giËtʃeË meË~ kheËl rÉ™heË hæË~]
(wörtlich: Jungen GartenOBL in spiel gerade-dabei-seiende sind.)
Die Jungen spielen gerade im Garten.

 namaste             (Allgemeine Begrüßung und Verabschiedung)
 Äp kaise hãi?       ‚Wie geht es Ihnen?‘
 mãi ţhīk hũ         ‚Mir geht es gut.‘
 ... kahã hai?       ‚Wo ist …?, Wo gibt es …?‘
 sab kuch ţhīk hai!  ‚Alles ist in Ordnung!‘

[Bearbeiten] Literatur

  • Narindar K. Aggarwal: A Bibliography of Studies on Hindi. Language and Linguistics. Indian Documentation Service, Gurgaon, Haryana, 1985.
  •  Erika Klemm: Wörterbuch Hindi - Deutsch. Rund 18.000 Stichwörter und Wendungen. 4. Auflage. Langenscheidt Verlag Enzyklopädie, 1995, ISBN 978-3-3240-0397-1.
  • Margot Gatzlaff-Hälsing: Grammatischer Leitfaden des Hindi. Helmut Buske Verlag, Hamburg 2003, ISBN 978-3-87548-331-4.
  • Margot Gatzlaff-Hälsing: Wörterbuch Deutsch-Hindi. Helmut Buske Verlag, Hamburg 2000, ISBN 978-3-87548-247-8.
  • Margot Gatzlaff-Hälsing (Hrsg.): Handwörterbuch Hindi-Deutsch. Helmut Buske Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3-87548-177-1.
  • Kadambari Sinha: Konversationskurs Hindi. Helmut Buske Verlag, Hamburg 2007, ISBN 978-3-87548-488-5.
  • Rainer Krack: Kauderwelsch – Hindi Wort für Wort. Reise Know-How Verlag, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-89416-084-5.
  • R.S. McGregor: The Hindi-English Dictionary. Oxford University Press, Oxford 1997, ISBN 978-0-19-864339-5.
  • Rupert Snell: Teach Yourself Hindi. McGraw-Hill Companies, 2003, ISBN 978-0-07-141412-8.

[Bearbeiten] Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Hindi â€“ Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

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