Englische Sprache
| Englisch (English) | ||
|---|---|---|
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Gesprochen in |
Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten, Kanada, Australien, SĂŒdafrika, Neuseeland, Jamaika, Nigeria, Ghana, Irland, Indien, Pakistan und 42 weiteren LĂ€ndern | |
| Sprecher | geschÀtzte 340 Millionen Muttersprachler, 350 Millionen bis 1 Milliarde Zweitsprachler | |
| Linguistische Klassifikation |
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| Offizieller Status | ||
| Amtssprache von | Siehe: Amtssprache | |
| Sprachcodes | ||
| ISO 639-1: |
en |
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| ISO 639-2: |
eng |
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| ISO 639-3: | ||
Die englische Sprache (kurz Englisch [ËÉĆlÉȘÊ], eigene Kurzschreibweise English [/ËÉȘĆÉĄlÉȘÊ/]) bildet zusammen mit dem Deutschen, dem NiederlĂ€ndischen, dem Niederdeutschen, dem Afrikaans und den friesischen Sprachen den westlichen Zweig der germanischen Sprachen.
Englisch ist eine Weltsprache, die weiter verbreitet ist als jede andere (die meistgesprochene Muttersprache ist dagegen Hochchinesisch). Das Englische wird in den Schulen vieler LĂ€nder als erste Fremdsprache gelehrt und ist offizielle Sprache der meisten internationalen Organisationen. Viele davon nutzen daneben noch andere offizielle Sprachen.
Englische Texte nutzen das englische Alphabet, das auch das des Lateinischen ist.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Die englischsprachige Welt
Heute sind weltweit etwa 340 Millionen Menschen anglophon, das heiĂt: sie sprechen Englisch als Muttersprache. Die SchĂ€tzungen zur Zahl der Zweitsprachler schwanken je nach Quelle massiv, da unterschiedliche Grade des SprachverstĂ€ndnisses herangezogen werden. Hier finden sich Zahlen von unter 200 Mio. bis weit ĂŒber 1 Mrd. Menschen.
[Bearbeiten] Amtssprache
Englisch ist Amtssprache in den folgenden Staaten, wobei die Zahlen die ungefÀhre Zahl der Muttersprachler angeben, soweit bekannt:
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Englisch ist zudem eine Amtssprache der Afrikanischen Union, der Organisation Amerikanischer Staaten, der UNASUR, der EU und eine der 6 Amtssprachen der Vereinten Nationen.
[Bearbeiten] Sonstige Verwendung
Die englische Sprache dient zudem als Verkehrssprache in folgenden LĂ€ndern und Regionen:
- Bermuda
- Britische Jungferninseln
- Falklandinseln
- Gibraltar
- Hongkong
- Israel
- Kaimaninseln
- Malaysia
- Malta
- St. Martin
- Somaliland
- Republik Zypern
- St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha
[Bearbeiten] Sprachwissenschaftliche Einordnung
Das Englische gehört zu den indogermanischen Sprachen, die ursprĂŒnglich sehr stark flektierende Merkmale aufwiesen. Alle indogermanischen Sprachen weisen diese Charakteristik bis heute mehr oder weniger auf. Es besteht jedoch in allen diesen Sprachen eine Tendenz weg von flektierenden und hin zu isolierenden Formen. Im Englischen ist diese Tendenz besonders ausgeprĂ€gt gewesen, sodass es sich im Laufe seiner Entwicklung im Wesen stark gewandelt hat.
Heute trĂ€gt die englische Sprache ĂŒberwiegend isolierende ZĂŒge und Ă€hnelt strukturell teilweise stĂ€rker isolierenden Sprachen wie dem Chinesischen als den genetisch eng verwandten Sprachen wie dem Deutschen.
Beispiel hierfĂŒr ist die Steigerung der Adjektive mit âmoreâ und âmostâ anstelle von entsprechenden Suffixen bzw. Flexion im Wortstamm.
Zudem hat sich die Sprache heute durch die weite Verbreitung in viele Dialekte aufgeteilt. Viele europÀische Sprachen bilden auch völlig neue Begriffe auf Basis der englischen Sprache (Anglizismen). Auch in einigen Fachsprachen werden die Termini von Anglizismen geprÀgt, z. B. in den Bereichen Informatik und Wirtschaft.
Der Language Code ist en oder eng (nach ISO 639-1, beziehungsweise -2); der Code fĂŒr Altenglisch (etwa 450 bis 1100) ist ang und der Code fĂŒr Mittelenglisch (etwa 1100 bis 1500) ist enm.
[Bearbeiten] Geographische Verbreitung
| Die englischsprachige Welt LĂ€nder der Welt, in denen Englisch gesprochen wird als |
[Bearbeiten] Geschichte
Die geschichtlichen Perioden der englischen Sprache lassen sich wie folgt bestimmen[1]:
- Altenglisch (Old English oder Anglo-Saxon) von: 450â1150
- Mittelenglisch (Middle English) von: 1150â1500
- FrĂŒhneuenglisch (Early Modern English) von: 1500â1700
- Neuenglisch (Modern English) von: 1700âheute
[Bearbeiten] VarietÀten der englischen Sprache
Durch die weltweite Verbreitung der englischen Sprache hat diese zahlreiche VarietÀten entwickelt.
Folgende SprachvarietÀten werden unterschieden:
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FĂŒr den raschen Erwerb des Englischen wurden immer wieder vereinfachte Formen konstruiert, so Basic English (vorgestellt 1930, 850 Wörter), Globish (vorgestellt 1998, 1500 Wörter) und Basic Global English (vorgestellt 2006, 750 Wörter). Daneben hat sich eine Reihe von Pidginsprachen und Kreolsprachen auf englischem Substrat entwickelt.
In andere Sprachen eindringende Anglizismen werden manchmal mit abwertenden Namen wie âDenglischâ (Deutsch und Englisch) oder âFranglaisâ (Französisch und Englisch) belegt. Dabei handelt es sich nicht um Varianten des Englischen, sondern um Erscheinungen in der jeweils betroffenen Sprache. Der scherzhafte Begriff âEngrishâ wiederum bezeichnet keine spezifische Variante der englischen Sprache, sondern bezieht sich allgemein auf das in Ostasien und Teilen von SĂŒdostasien anzutreffende Charakteristikum, die Phoneme âlâ und ârâ nicht zu unterscheiden.
[Bearbeiten] Grammatik
[Bearbeiten] Phonetik
[Bearbeiten] Ăhnliche und verwandte Wörter
[Bearbeiten] Hochdeutsch
Eine groĂe Klasse von Unterschieden zwischen der deutschen und der englischen Sprache sind auf die zweite Lautverschiebung zurĂŒckzufĂŒhren. Dabei liegt die Neuerung auf Seiten der deutschen Sprache; die englische Sprache bewahrt hier den altertĂŒmlichen germanischen Zustand. Beispiele sind:
- engl. t zu hochdeutsch s in water bzw. Wasser (nach Vokal)
- engl. t zu hochdeutsch z in two bzw. zwei (im Anlaut)
- engl. p zu hochdeutsch f in ripe bzw. reif (nach Vokal)
- engl. p zu hochdeutsch pf in plum bzw. Pflaume (im Anlaut)
- engl. k zu hochdeutsch ch in break bzw. brechen (nach Vokal)
- engl. d zu hochdeutsch t in bed bzw. Bett
- engl. th zu hochdeutsch d in three bzw. drei
Es gibt jedoch auch Unterschiede, bei denen die deutsche Sprache konservativer ist:
- geschwundenes engl. n, zu beobachten in engl. us, goose oder five im Vergleich zu hochdeutsch uns, Gans bzw. fĂŒnf
- engl. f oder v anstelle von germanischem und deutschem b, zu beobachten in engl. thief oder have im Vergleich zu hochdeutsch Dieb bzw. haben
- geschwundenes germanisches (und alt- und mittelenglisches) [x] (deutscher Ach-Laut) (mit dem Allophon [ç], deutscher Ich-Laut), teilweise zu [f] gewandelt, im Schriftbild noch an stummem (oder als f ausgesprochenem) gh zu erkennen, zu beobachten in engl. night, right oder laugh im Vergleich zu hochdeutsch Nacht, Recht/richtig bzw. lachen
[Bearbeiten] Textsammlungen
Beim Project Gutenberg stehen zahlreiche Texte frei zur VerfĂŒgung.
[Bearbeiten] Sprachfallen: âFalse friendsâ
Mit den typischen Fehlern, die beim Erlernen und Ăbersetzen der englischen Sprache auftreten können, beschĂ€ftigen sich folgende BeitrĂ€ge:
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- â Zur Entwicklung des Wortschatzes vgl. man English and General Historical Lexicology (von Joachim Grzega und Marion Schöner)
[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Allgemeines
- Hans-Dieter Gelfert: Englisch mit Aha, Beck 2008, 978-3406571480 (gemeinsame Wurzeln des Deutschen und Englischen sowie des Französischen und Englischen; Geschichtliches, Ethymologisches)
[Bearbeiten] Literatur ĂŒber Vokabular, Grammatik und Aussprache
- Michael McCarthy, Felicity O'Dell: English Vocabulary in Use. upper-intermediate and advanced. Cambridge University Press, 1994.
- Raymond Murphy: English Grammar in Use. Cambridge University Press, 1985.
- Wolfgang Viereck, Heinrich Ramisch, Karin Viereck: dtv Atlas Englische Sprache. dtv, 2002, ISBN 3-423-03239-1.
- J. C. Wells: Accents of English. Volume I: An Introduction, Cambridge University Press, 1982, ISBN 0-521-29719-2.
- J. C. Wells: Accents of English. Volume II: The British Isles, Cambridge University Press, 1982, ISBN 0-521-28540-2.
- J. C. Wells: Accents of English. Volume III: Beyond the British Isles, Cambridge University Press, 1982, ISBN 0-521-28541-0.
[Bearbeiten] Literatur ĂŒber Englisch als Weltsprache
- Stefan Bauernschuster: Die englische Sprache in Zeiten der Globalisierung. Voraussetzung oder GefÀhrdung der VölkerverstÀndigung?. Tectum Verlag, Marburg 2006, ISBN 3-8288-9062-8.
- Robert Phillipson: Linguistic Imperialism. Oxford University Press, 2000, ISBN 0-19-437146-8.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Sprachwissenschaftliche Datenbanken
- Englisch im Ethnologue
- Englisch in der World Loanword Database
- Englisch im World Atlas of Language Structures Online
Westgermanisch: Afrikaans | Deutsch | Englisch | Jiddisch | Luxemburgisch | Niederdeutsch | NiederlÀndisch | Nordfriesisch | Saterfriesisch | Scots | Westfriesisch
Nordgermanisch: DÀnisch | FÀröisch | Gutnisch | IslÀndisch | Norwegisch | Schwedisch
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