Dokumentarfilm
Der Dokumentarfilm ist eine Filmgattung, die sich mit tatsÀchlichem Geschehen befasst. Im Gegensatz zum Spielfilm geschieht dies in der Regel ohne bezahlte Darsteller.
Es gibt eine groĂe Bandbreite von verschiedenen Dokumentarfilmarten, die sich vom Versuch, ein möglichst reines Dokument zu erschaffen, ĂŒber die Doku-Soap bis hin zum Doku-Drama erstreckt. Ein weiterer Schritt ist das Nachspielen von Szenen, die so hĂ€tten stattfinden können, oder zum Teil auch so stattgefunden haben (Reenactment).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Wahrheit und Echtheit
An einen Dokumentarfilm wird der Anspruch erhoben, authentisch zu sein. Die Anwesenheit der Kamera und des Kamerateams prĂ€gen die Situation aber immer, wenn auch evtl. nur geringfĂŒgig. Um dem Zuschauer die Möglichkeit zu geben, die AuthentizitĂ€t des Gesehenen selbst zu beurteilen, machen seriöse Dokumentarfilme Art und AusmaĂ der Beeinflussung mit geeigneten Mitteln transparent. Die Echtheit einer Dokumentation hĂ€ngt nicht nur von AuthentizitĂ€t des Geschehenen ab, sondern auch von dessen ReprĂ€sentativitĂ€t. Die Darstellung einer Szene suggeriert bei fehlender ErlĂ€uterung, dass sie in irgendeiner Weise typisch ist. Auch der Blickwinkel des Filmemachers und seine Kommentare werten das Gezeigte. In dem Sinn gibt es keinen âechtenâ, die AuthentizitĂ€t erhaltenden Dokumentarfilm.
âFĂŒr mich ist es ziemlich egal, mit welchen Mitteln ein Film arbeitet, ob er ein Schauspielerfilm ist mit inszenierten Bildern oder ein Dokumentarfilm. In einem guten Film geht es um die Wahrheit, nicht um die Wirklichkeit.â
â Sergej Eisenstein, 1925
Einige Tierdokumentationen arbeiten mit dressierten Tieren. Das ist keine Dokumentation im eigentlichen Sinn. HĂ€ufig beeinflusst das Drehteam die Szene aber auch bewusst, z.B. durch Provokation der Tiere. Hier bleibt der Charakter einer Dokumentation nur gewahrt, wenn das dem Zuschauer transparent gemacht ist oder zweifellos einem typischen Ereignis (Auftauchen eines Beutetiers) entspricht. In einem berĂŒchtigten Negativ-Beispiel, dem Film White Wilderness, der 1958 einen Academy Award erhielt, konstruierten Techniker der Walt Disney Company einen schneebedeckten sich drehenden Tisch, um den Eindruck von wild umherirrenden Lemmingen zu erzeugen, die sich dann ĂŒber eine Klippe in das Meer stĂŒrzten. Die TĂ€uschung prĂ€gt bis heute das populĂ€re VerstĂ€ndnis von Lemmingen. TatsĂ€chlich bewegen sie sich zwar zeitweise in SchwĂ€rmen, unterlassen aber Massenselbstmord.
Der echte Dokumentarfilm unterscheidet sich von den vielen dokumentarischen Formaten durch seine journalistisch-wissenschaftliche Recherche und die Geschichte, die zumindest versucht, sich der Wahrheit anzunĂ€hern bzw. die auf einer Wahrscheinlichkeit aufbaut. Vermehrt gibt es auch TV-Sendungen, die dem Zuschauer massiv suggerieren, es wĂŒrde sich um eine Dokumentation handeln, obwohl tatsĂ€chlich nach einem Drehbuch oder Ă€hnlichem gespielt wird.
Der experimentelle Dokumentarfilm als Untergattung des Experimentalfilms benutzt spielerisch Elemente und Konventionen des Dokumentarfilms.
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] AnfÀnge
Die ersten âbewegten Bilderâ waren per Definition Dokumentarfilme: einzelne Einstellungen, die Momente aus dem Leben auf Film bannten (Der Zug, der in den Bahnhof einfĂ€hrt, das andockende Boot, die Arbeiter, die die Fabrik verlassen, siehe BrĂŒder LumiĂšre). Im frĂŒhen Film, Ende 19. Jahrhundert dominierte immer noch die Darstellung von Ereignissen. Vor allem auf Grund technischer Grenzen wurden kaum Geschichten erzĂ€hlt: Die groĂen Kameras hatten nur Platz fĂŒr wenig Filmmaterial.
Als Pionier des Dokumentarfilms gilt unter anderem der österreichische Ethnograph Rudolf Pöch, dem 1901 bis 1906 sensationelle Aufnahmen der indigenen Völker Neuguineas in Bild und Ton gelangen.
[Bearbeiten] 1920er-Jahre
- Flaherty
Im Jahr 1922 produzierte Robert J. Flaherty den ersten abendfĂŒllenden Dokumentarfilm, Nanuk, der Eskimo. Schon in dem Film verabschiedete sich der Dokumentarfilm von der âWahrheitâ: Zahlreiche Inszenierungen und Anweisungen des Regisseurs wurden zur besseren Unterhaltung und zum Darstellen eines vermeintlich âstimmigerenâ Bildes eingesetzt. So bestand Flaherty darauf, dass kein Gewehr im Film vorkommt, obwohl sich die Inuit schon lange an dessen Gebrauch gewöhnt hatten. An einer anderen Stelle wurde ein halber Iglu errichtet, so dass die Kamera das Leben innerhalb des Iglus filmen konnte. Die Darsteller, obwohl nicht Schauspieler, âspieltenâ die Handlung fĂŒr die Kamera. Der Bau des Iglus ohne Dach fĂŒr Innenaufnahmen war dazu bestimmt, sich dem damaligen Stand der Technik anzupassen.
SpÀter wurden Inszenierungen, die dem Zuschauer verheimlicht werden, als unethisch und dem Wesen des Dokumentarfilms widersprechend erachtet.
- Kulturfilm
In Deutschland bildet der Kulturfilm eines der Ă€ltesten Dokumentarfilmgenres. Bereits in der Zeit der Weimarer Republik befasste sich die Ufa, die in Berlin-Steglitz ein eigenes Kulturfilmatelier besaĂ, mit der Herstellung von Schul- und Lehrfilmen, d.h. populĂ€rwissenschaftlichen Tier-, Natur-, Medizin- und Reisefilmen, die im Beiprogramm der Kinos vorgefĂŒhrt wurden. Unter der Leitung von Wolfmar Junghans und seinem Nachfolger Ulrich K.T. Schulz entwickelte sich dieses Spezialstudio in den folgenden Jahren zum weltweit besten seiner Art.
- Thema Stadt
Die europĂ€ische realistische Tradition konzentrierte sich auf stĂ€dtische Umgebungen in Filmen wie Rien Que Les Heurs (1926) von Alberto Cavalcanti, Berlin: Die Sinfonie der GroĂstadt (1927) von Walter Ruttmann und Der Mann mit der Kamera (1929) von Dsiga Wertow. Mit ihrem hochartifiziellen, teilweise expressionistischen oder verfremdenden Ansatz ĂŒberschreiten diese FrĂŒhformen jedoch die spĂ€teren Gattungsgrenzen des Dokumentarfilms.
[Bearbeiten] 1930er- und 1940er-Jahre
- Wochenschau und Propaganda
Die Wochenschau-Tradition ist eine wichtige Tradition des Dokumentarfilms. Auch die fĂŒr die Wochenschau gefilmten Ereignisse wurden oft nachgestellt, aber selten frei erfunden. Zum Beispiel wurden viele Kampfszenen nachgestellt, da der Kameramann gewöhnlich erst nach der Schlacht erschien. Dsiga Wertow, der 1921 die Dokumentarfilmergruppe Kinoki gegrĂŒndet hatte, produzierte ab Februar 1922 die monatlich erschienene russische Ereignisschau Kino-Prawda. Frank Capras Why We Fight war eine siebenteilige Filmreihe, die von der Regierung der USA in Auftrag gegeben wurde, um das heimische Publikum von der Notwendigkeit Krieg zu fĂŒhren, zu ĂŒberzeugen.
- Nationalsozialismus
Einige der bekanntesten deutschen Propagandafilme - z. B. Leni Riefenstahls Film Triumph des Willens und Fritz Hipplers Der ewige Jude - entstanden als Dokumentarfilme unter dem Nationalsozialismus. Die Dokumentarfilmproduktion wurde nach 1933 stĂ€rker gefördert als zuvor und gezielt ausgebaut. Die Ufa betrieb in Potsdam-Babelsberg Mitte der 1930er-Jahre unter der Leitung von Nicholas Kaufmann zwei Kulturfilmateliers mit Spezialeinrichtungen fĂŒr Unterwasseraufnahmen und fĂŒr die damals ganz neue Mikrofotografie. Die Produktion nicht-fiktionaler, v. a. pĂ€dagogischer Filme ĂŒberstieg die Spielfilmproduktion zahlenmĂ€Ăig bei weitem. Abgesehen von den Filmen von Leni Riefenstahl und Walter Ruttmann sind die meisten dieser Kulturfilme filmgeschichtlich heute jedoch kaum noch interessant.
- Grierson
In den 1930ern argumentierte der Dokumentarfilmer und Filmtheoretiker John Grierson in seinem Essay First Principles of Documentary Robert Flahertys Film Moana (1926) habe âdokumentarischen Wertâ und etablierte eine Reihe von Prinzipien fĂŒr den Dokumentarfilm. Grierson zufolge konnte das Potential des Kinos, das Leben zu beobachten, zu einer neuen Kunstform fĂŒhren; der 'ursprĂŒngliche' Darsteller und die 'echte' Szene seien besser geeignet die moderne Welt zu interpretieren als die Fiktion und das roh gewonnen Material sei realer als das Gespielte. Insofern stimmt Grierson teilweise mit Wertows Verachtung fĂŒr den 'bĂŒrgerlichen' Spielfilm ĂŒberein. In seinen Essays hatte Dsiga Wertow dafĂŒr plĂ€diert, das Leben zu zeigen âwie es istâ, d.h. das unbeobachtete oder ĂŒberraschte Leben. Grierson etablierte sich nach seinem Film Drifters (1929) als fĂŒhrender Dokumentarfilmer der britischen Dokumentarfilmbewegung der 1930er Jahre und leitete die GPO Film Unit.
[Bearbeiten] Seit dem Zweiten Weltkrieg
- Direct Cinema und Cinéma Vérité
Die Filme Harlan County, U.S.A. (Barbara Kopple), Dont Look Back (D. A. Pennebaker), Lonely Boy (Wolf Koenig und Roman Kroitor) und Chronique d'un Ă©tĂ© (1960) (Jean Rouch) werden zum CinĂ©ma vĂ©ritĂ© bzw. Direct Cinema gezĂ€hlt. Obwohl die AusdrĂŒcke manchmal synonym gebraucht werden, gibt es wichtige Unterschiede zwischen CinĂ©ma VĂ©ritĂ© und dem amerikanischen Direct Cinema, zu dessen Pionieren Richard Leacock, Frederick Wiseman und die Maysle BrĂŒder[1] zĂ€hlen. Die Regisseure nehmen unterschiedliche Haltungen ein, was den Grad der Intervention angeht. Kopple und Pennebaker zum Beispiel bevorzugen ein Minimum an Einmischung - der Idealfall wĂ€re die reine Beobachtung - wĂ€hrend Rouch, Koenig und Kroitor bewusst intervenieren und Reaktionen provozieren.
In Deutschland wurde besonders Klaus Wildenhahn vom Direct Cinema beeinflusst.
- Dokumentarfilm und Spielfilm
Dem Cinéma Vérité ist mit dem italienischen Neorealismus die Neigung gemein, Laien an OriginalschauplÀtzen zu filmen, und die französische Nouvelle Vague machte hÀufig von nicht im Drehbuch stehenden Dialogen und in der Hand gehaltenen Kameras und synchronisiertem Ton Gebrauch.
- Dokumentarfilm und Politik
In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde der Dokumentarfilm oft als politische Waffe im Kampf gegen den Neokolonialismus beziehungsweise den Kapitalismus im Allgemeinen verstanden, besonders in Lateinamerika. La Hora de los hornos (1968) Die Stunde der Feuer von Octavio Getino und Fernando E. Solanas beeinflusste eine ganze Generation von Filmemachern. Auch heute noch spielt der politische Dokumentarfilm eine wichtige Rolle, seien es die Filme des österreichischen Regisseurs Hubert Sauper, oder die Filme der deutschen Filmproduzentin Kathrin Lemme, deren Dokumentarfilm Eisenfresser (Regie: Shaheen Dill-Riaz) u.a. den Grimmepreis 2010 gewann.
- Natur und Umwelt
Bereits wĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges arbeitete der Verhaltensforscher und Tierfilmer Heinz Sielmann an ersten dokumentarischen Tierfilmen. Nach dem Krieg schuf er international beachtete Filme. Seine erste Auszeichnung erhielt er bereits 1953, den Deutschen Filmpreis mit dem Filmband in Silber, fĂŒr seine Regie bei Quick â das Eichhörnchen. Er wirkte als Fotograf auch an dem semi-dokumentarischen Film Die Hellstrom-Chronik mit, der 1972 als bester Dokumentarfilm mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
Erste Dokumentarfilme der Unterwasserwelt schufen sowohl der französische Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau, als auch der österreichischer Tauchpionier, Meeres- und Verhaltensforscher Hans Hass, der mit einer selbstentwickelten âTaucherlungeâ ebenfalls schon in den 1940er-Jahren Unterwasserfilme drehte. Dabei entstand schon 1942 der Film Pirsch unter Wasser und insbesondere in den 1950er- und 1960er-Jahren verschiedene vielbeachtete Unterwasserfilme und ab den 1960er-Jahren auch soziologisch-kritische Betrachtungen in der Fernsehserie Wir Menschen.
Der Film Lichter unter Wasser von 1952 ist der weltweite erste farbige Unterwasserfilm.
1953 schuf James Algar mit Die WĂŒste lebt einen der erfolgreichsten Tierfilme. Die anspruchsvolle kĂŒnstlerische Aufbereitung durch Schnitt und Musik etablierte dieses Genre zum abendfĂŒllenden Familienfilm.
Der Produzent Hans Domnick reiste von 1958 bis 1961 mit seiner Ehefrau Maria von Nord- bis SĂŒdamerika und drehte dabei den Dokumentarfilm Panamericana - TraumstraĂe der Welt, der so umfangreich wurde, dass er in zwei Teile gesplittet werden musste. Der Film erhielt bei der Berlinale 1961 den Silbernen BĂ€ren.
Noch bekannter wurde der Zoologe Bernhard Grzimek, der zuerst mit seinem Sohn Michael Grzimek 1956 den Film Kein Platz fĂŒr wilde Tiere drehte und fĂŒr den Dokumentarfilm Serengeti darf nicht sterben 1960 als erster Deutscher nach dem Zweiten Weltkrieg einen Oscar erhielt. WĂ€hrend der Dreharbeiten verunglĂŒckte Michael Grzimek tödlich.
[Bearbeiten] Besondere Genres
- Kompilationsfilm
- Kompilationsfilm bezeichnet einen Film, der aus neu montiertem Archivfilmmaterial, Interviews, Spielszenen besteht. Die Pionierin war Esfir Schub mit Der Fall der Dynastie Romanov (1927). Neuere Beispiele sind Der gewöhnliche Faschismus von Michail Romm, Point of Order (1964) von Emile de Antonio ĂŒber die McCarthy- Anhörungen und The Atomic CafĂ©, der vollstĂ€ndig aus Material erstellt wurde, das die US-Regierung erstellen lieĂ, um die Bevölkerung ĂŒber atomare Strahlung 'aufzuklĂ€ren'. Den Soldaten wurde z. B. erklĂ€rt, ihnen könne nichts passieren, selbst wenn sie verstrahlt wĂŒrden, solange sie die Augen und den Mund geschlossen hielten. The Last Cigarette (1999) kombiniert Zeugenaussagen von Managern der amerikanischen Tabakindustrie mit Archivmaterial, das die VorzĂŒge des Rauchens anpreist.
- Essayfilm
- Eine Grenzform des nichtfiktionalen Films ist der Essayfilm. Die im Direct Cinema verbannte Off-Stimme kehrt zurĂŒckt, verliert aber ihren offiziösen, autoritĂ€ren, pseudoobjektiven Charakter. Zu den wichtigen Essayfilmmachern zĂ€hlen Guy Debord, Chris Marker, Raoul Peck und Harun Farocki.
- Mockumentary
- Ein Mockumentary ist eine vorgetĂ€uschte Dokumentation, die dem Zwecke der Unterhaltung dient oder die Menschen wachrĂŒtteln soll, damit sie nicht alles glauben, was ihnen gezeigt wird.
- Pseudo-Doku (âScripted Realityâ)
- ist eine vorgetÀuschte Dokumentation, bei der die Dokumentation nicht parodiert, sondern imitiert wird.[2]
[Bearbeiten] Kommerzieller Erfolg
Michael Moores Film Fahrenheit 9/11 schrieb im Juni 2004 Filmgeschichte: Niemals zuvor hatte es ein Dokumentarfilm an die Spitze der US-Kinocharts geschafft. Bereits der vorangegangene Film Moores, Bowling for Columbine (2002), spielte in den USA ein Rekordergebnis ein. Weltweit hat der Film Fahrenheit 9/11 in den Kinos rund 222 Millionen US-Dollar[3] eingespielt. Somit ist er der finanziell erfolgreichste Dokumentarfilm aller Zeiten. Der finanziell zweiterfolgreichste Dokumentarfilm ist zur Zeit Die Reise der Pinguine mit Einnahmen von rund 127 Millionen Dollar[4].
Insgesamt hat der Erfolg von Fahrenheit 9/11 die groĂen Studios dazu veranlasst, Dokumentationen wieder vermehrt auf die groĂe Leinwand zu bringen und damit Geld zu verdienen. Beispiele sind Die Reise der Pinguine, Unsere Erde â Der Film und Eine unbequeme Wahrheit.
[Bearbeiten] Bekannte Dokumentarfilmer
[Bearbeiten] Deutschland
- Jörg Adolph
- Alice Agneskirchner
- Christian Bauer
- Oliver Becker
- Uli Bez
- Arne Birkenstock
- Norbert BusĂš
- Sylvie Banuls
- Ebbo Demant
- Marc Eberle
- Birand BingĂŒl
- Hartmut Bitomsky
- Christoph Boekel
- Niels Bolbrinker
- JĂŒrgen Böttcher
- Heinrich Breloer
- Wolfgang Brög
- Bettina Braun (Was lebst Du?)
- Hannelore Conradsen
- Hans Domnick
- Bernd Dost
- Hans Ertl
- Harun Farocki
- Eberhard Fechner
- Karl Gass
- Hans-Dieter Grabe (Do Sanh - der letzte Film)
- Thomas Grube
- Philip Gröning
- Bernhard Grzimek
- Thomas Heise (Kinder. Wie die Zeit vergeht.)
- Peter Heller
- Walter Heynowski
- Christoph HĂŒbner
- Winfried Junge (Die Kinder von Golzow)
- Karin Jurschick (Die Helfer und die Frauen)
- Romuald Karmakar
- Andreas Kieling
- Volker Koepp
- Gerd Kroske
- Nives Konik
- Dieter Köster
- Walter Leckebusch
- Marc Litz (Herzblut- Der FCK Film)
- Michael Meert
- Helke Misselwitz
- Thomas Mitscherlich
- Gert Monheim
- StanisĆaw Mucha
- Christoph MĂŒller (Feierabend und Söhne)
- Peter Nestler
- Gitta Nickel
- Pagonis Pagonakis
- Jutta Pinzler
- Herbert Raditschnig
- Helga Reidemeister (Von wegen Schicksal)
- Leni Riefenstahl
- Walter Ruttmann
- Enrique SĂĄnchez Lansch
- Helke Sander (Die Deutschen und ihre MĂ€nner)
- Torsten Sasse
- Karl Schedereit
- Gerhard Scheumann
- Lucia Schmid (Lost in Liberia)
- Reinald Schnell
- Rolf SchĂŒbel
- Juliane Schuhler
- Birgit Schulz (Die AnwÀlte)
- Andrei Schwartz
- Heinz Sielmann
- Heiner Stadler
- Reinhard Stegen
- Claus Strigel
- Claus Strobel
- Kerstin Stutterheim
- Andrew Thorndike
- Annelie Thorndike
- Georg Stefan Troller
- Bernd Umbreit
- Bertram Verhaag
- Marcus Attila Vetter
- Andres Veiel
- Dominik Wessely
- Klaus Wildenhahn
- Douglas Wolfsperger
- Britta Wandaogo
- Ilona Ziok
Siehe auch: Liste der Regisseure des deutschen Films
[Bearbeiten] Andere europÀische LÀnder
- Christoph Schaub
- Michael Apted (Seven Up!)
- Ruth Beckermann
- Rolf Blomberg
- Jerzy Bossak
- Pierre Carles
- Jean-Louis Comolli
- Jean-Michel Cousteau
- Adam Curtis
- Diego D'Innocenzo (Die perfekte Welt der Mennoniten)
- Richard Dindo
- Erich Feigl
- Herz Frank
- Christian Frei
- John Grierson
- Hans Hass
- Heddy Honigmann
- Gary Hustwit
- Joris Ivens
- Humphrey Jennings
- Kazimierz Karabasz
- Claude Lanzmann (Shoah)
- Erwin Leiser (verschiedenen Filme zum Thema Nationalsozialismus, u.a. Mein Kampf)
- Chris Marker
- Bernd Mosblech
- Fredi M. Murer
- Marcel OphĂŒls
- Jacques Perrin (Le Peuple Migrateur)
- Alain Resnais (Nacht und Nebel)
- Jean Rouch
- Arne Sucksdorff
- Ray McCormack (A Crude Awakening - The Oil Crash)
- Bertram Verhag
- Erwin Wagenhofer (We Feed the World, Letâs Make Money)
- Dsiga Wertow
- Basil Wright
[Bearbeiten] Afrika
- Safi Faye
- Sorious Samura, (Cry Freetown, Return to Freetown, Exodus, Living with Hunger, Living with Refugees)
- Don Edkins
[Bearbeiten] Asien
[Bearbeiten] Australien
[Bearbeiten] Lateinamerika
- Tomås Gutiérrez Alea
- Santiago Ălvarez
- JoĂŁo Batista de Andrade
- Fernando Birri
- Sergio Bravo
- Raymundo Gleyzer
- Patricio Guzman
- Leon Hirszman
- Miguel LittĂn
- Paul Leduc
- Marta RodrĂguez
- Fernando E. Solanas
- Gerardo Vallejo
[Bearbeiten] Nordamerika
- Emile de Antonio
- Denys Arcand
- Ralph Arlyck (Sean, Following Sean)
- Joe Berlinger und Bruce Sinofsky (Brother's Keeper, Paradise Lost: The Child Murders at Robin Hood Hills, Metallica: Some Kind of Monster)
- Nick Broomfield (Aileen Wuornos: The Selling of a Serial Killer, Biggie & Tupac, Kurt & Courtney, Heidi Fleiss: Hollywood Madam)
- Ken Burns (Baseball, Jazz, The Civil War)
- Michelle Citron (Daughter Rite)
- Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack
- Peter Davis
- Robert J. Flaherty
- Mark Jonathan Harris, (The Long Way Home, Kindertransport - In eine fremde Welt)
- Steve James (Hoop Dreams)
- Barbara Kopple (Wild Man Blues, Harlan County, USA)
- Richard Leacock
- Pare Lorentz
- Kevin Macdonald (Ein Tag im September, Sturz ins Leere)
- Ron Mann (Comic Book Confidential, The Twist, Grass)
- Albert Maysles und David Maysles (Salesman, Grey Gardens)
- Ross McElwee, (Time Indefinite, Sherman's March)
- Michael Moore (Der groĂe Macher, Roger & Me, Bowling for Columbine, Fahrenheit 9/11, Sicko)
- Errol Morris (Der Fall Randall Adams, Vernon, Florida, Fast, Cheap and Out of Control, The Fog of War)
- Alanis Obomsawin
- Donn Alan Pennebaker (Dont Look Back, Monterey Pop)
- Frederick Wiseman (High School, Titicut Follies)
- Leon Gast (Oscar 1996 mit When we were Kings ĂŒber Muhammad Ali)
[Bearbeiten] Dokumentarfilm-Festivals
- Hot Docs Canadian International Documentary Festival, Nord-Amerikas gröĂtes Dokumentarfilmfestival
- International Documentary Film Festival Amsterdam
- Duisburger Filmwoche jÀhrlich im November.
- Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest jÀhrlich im November.
- DOK Leipzig
- Globians Doc Fest Berlin
- Internationales Dokumentarfilmfestival von Yamagata
- Visions du Réel Internationales Festival des Dokumentarfilms in Nyon
- FIDMarseille, Marseille, Frankreich
- Trento-Filmfestival, seit 1952 in Trient (Spiel- und Dokumentarfilme zum Thema Berge)
- Internationales Dokumentarfilmfestival MĂŒnchen
siehe auch Liste junger Film Festivals in Deutschland
[Bearbeiten] Literatur (chronologisch geordnet)
BĂŒcher
- Wolfgang Klaue, Dokumentarfilm in Polen, Berlin: Henschel-Verlag 1968
- Paul Rotha, Documentary diary; an informal history of the British documentary film, 1928-1939, New York, Hill and Wang 1973
- Herz Frank: Die Karte des PtolemÀus, Aufzeichnungen eines Filmdokumentaristen. Isskustwo Moskau 1973, Berlin 2006, Hrsg. von Axel Kalhorn, ISBN 978-3-00-019983-7[5]
- Julianne Burton (ed.), The social documentary in Latin America, Pittsburgh, Pa. : University of Pittsburgh Press 1990
- Beyerle, Mo und Brinckmann, Christine N. (Hrsg.): Der amerikanische Dokumentarfilm der 60er Jahre. Direct Cinema und Radical Cinema. Campus, Frankfurt am Main, New York 1991, 527 S. - Der Band enthĂ€lt auĂer den Analysen der WissenschaftlerInnen auch Interviews mit Richard Leacock, Ed Pincus, Emile de Antonio und David Loeb Weiss sowie ausfĂŒhrliche Bibliographien
- Bitomski, Hartmut, Die Wirklichkeit der Bilder - Der Filmemacher Hartmut Bitomsky, Jutta Pirschtat (Hg.), edition filmwerkstatt, MĂŒlheim 2004, ISBN 978-3-9807175-4-0
- Jonathan Dawson, Dziga Vertov;[6]
- Bill Nichols, Representing Reality: Issues and Concepts in Documentary, Indiana University Press 1991
- Barnouw, Erik: Documentary. A History of the Non-Fiction Film, Oxford University Press 1993 - eine immer noch lesenwerte EinfĂŒhrung
- Janet Walker and Diane Waldeman, Feminism and Documentary, Minneapolis: University of Minnesota Press 1999.
- François Niney, L'Epreuve du réel à l'écran, De Boeck (2002) (2. Auflage)
- Nestler, Peter, Zeit fĂŒr Mitteilungen - Peter Nestler. Dokumentarist, Jutta Pirschtat (Hg.), edition filmwerkstatt, Essen 1991, ISBN 978-3-9802581-1-1
- Markus Nornes, Japanese Documentary Film: The Meiji Era through Hiroshima,University of Minnesota Press 2003
- Jim Leach (ed.), Candid eyes: Essays on Canadian documentaries. University of Toronto Press, 2003
- Hohenberger, Eva (Hrsg.), Texte zur Theorie des Dokumentarfilms, Berlin: Vorwerk 8, 1998
- Rabiger, Michael: Dokumentarfilme drehen. Zweitausendeins, Frankfurt a.M. 2000
- Rabiger, Michael: Dokumentarfilmregie, edition filmwerkstatt, MĂŒlheim 2008, ISBN 978-3-939596-01-1
- Bill Nichols, Introduction to documentary, Indiana University Press, 2001
- Marsolais, Gilles: âDokumentarische Tendenzen im quebekischen Kino oder das Erbe des cinĂ©ma directâ, in: Michel Larouche, JĂŒrgen E. MĂŒller, Quebec und das Kino. Die Entwicklung eines Abenteuers, Nodus, MĂŒnster 2002, S. 55 - 84.
- Schadt, Thomas: Das GefĂŒhl des Augenblicks - Zur Dramaturgie des Dokumentarfilms. Bergisch Gladbach 2002, ISBN 3-404-94014-8
- Die ĂŒberrumpelte Wirklichkeit: Texte zum sowjetischen Dokumentarfilm der 20er und frĂŒhen 30er Jahre, Internationales Leipziger Festival fĂŒr Dokumentar- und Animationsfilm, [Hrsg.: Leipziger Dok-Filmwochen GmbH. Leipzig: Leipziger Dok-Filmwochen GmbH, 2003.
- Knieper, Thomas und MĂŒller, Marion G. (Hrsg.): AuthentizitĂ€t und Inszenierung von Bilderwelten. Herbert von Halem Verlag, Köln 2003.
- Volker Wortmann: Authentisches Bild und authentisierende Form. Herbert von Halem Verlag. Köln 2003.
- Sponsel, Daniel, "Der schöne Schein des Wirklichen - Zur AuthentizitÀt im Film", 1. Auflage 2007, 188 Seiten, br., ISBN 978-3-86764-019-0, http://www.hff-muenchen.de/dialog/2/Der_schoene_Schein.pdf
- Sheila Curran Bernard, Documentary Storytelling, Focal Press 2003
- Steinle, Matthias: Vom Feindbild zum Fremdbild. Die gegenseitige Darstellung von BRD und DDR im Dokumentarfilm. Reihe: Close up 18, Konstanz, UVK 2003, ISBN 3-89669-421-9
- Gabriele Voss (Hrsg.): "Dokumentarisch Arbeiten", Berlin, Vorwerk 8, 1996
- Gabriele Voss (Hrsg.): "Ins Offene ⊠Dokumentarisch Arbeiten 2, Berlin, Vorwerk 8, 2000
- Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland, Hrsg. von Peter Zimmermann im Auftrag des Hauses des Dokumentarfilms Stuttgart, 3 BĂ€nde. Gebunden im Schuber, Reclam 2005, ISBN 3-15-030031-2
- Band 1: Kaiserreich (1895-1918), Hrsg. von Uli Jung und Martin Loiperdinger
- Band 2: Weimarer Republik (1918-1933), Hrsg. von Klaus Kreimeier, Antje Ehmann und Jeanpaul Goergen
- Band 3: âDrittes Reichâ (1933-1945), Hrsg. von Peter Zimmermann und Kay Hoffmann
- Ian Aitken (ed) Encyclopedia of the Documentary Film, Routledge, 2005, ISBN 1-57958-445-4
- Grözinger, Lisa und Henning, Kerstin: Vom Dokumentarfilm zu hybriden Formaten. Die Auflösung von Genregrenzen im Fernsehen. Hochschule der Medien Stuttgart, Studiengang Medienwirtschaft 2005, Diplomarbeit â[7]
- Tobias Ebbrecht/Hilde Hoffmann/Jörg Schweinitz (Hg.): DDR-erinnern, vergessen. Das visuelle GedĂ€chtnis des Dokumentarfilms, SchĂŒren, Marburg 2009 ISBN 978-3-89472-687-4
Zeitschrift
- DOX: Documentary Film Magazine
[Bearbeiten] Siehe auch
- Mondo-Film
- Jump Cut (Zeitschrift)
- Kulturfilm
- Kompilationsfilm
- Portal:Film, Radio-Feature, Denk ich an DeutschlandâŠ
- Liste deutscher Dokumentarfilme (1933â1945)
- Politisches Kino
- Ethnologischer Film
- Doku-Drama
- Mockumentary
- Essayfilm
- Dokumentenfilm
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- â berlinonline.de
- â Zapp, 9. Juni 2010. http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4665608
- â http://www.boxofficemojo.com/movies/?id=fahrenheit911.htm
- â http://www.boxofficemojo.com/movies/?id=marchofthepenguins.htm
- â www.die-karte-des-ptolemaeus.de
- â http://www.sensesofcinema.com/2003/great-directors/vertov/
- â online-Publikation (pdf-Datei, 187 S.)
[Bearbeiten] Weblinks
- Dokumentarfilm und andere Experimente (Artikel auf filmportal.de)












