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Bildschirm – Wikipedia

Bildschirm

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
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Dieser Artikel beschÀftigt sich mit dem Bildschirm als Datenverarbeitungs- und DatenausgabegerÀt. Zu der gleichnamigen Zeitschrift siehe Bildschirm (Zeitschrift), ansonsten siehe auch bei FernsehgerÀt.
Bildschirme der RadarĂŒberwachung
Informationsbildschirm in einem Flugzeug
Freistehende Werbetafel mit Bildschirm

Ein Bildschirm (Screen, Display oder Monitor) ist ein Datenverarbeitungs- und -ausgabegerĂ€t bzw. ein Teil eines AusgabegerĂ€tes zur Darstellung von visueller Information (Bildern oder Zeichen). Es ist somit eine Anzeige im technischen Sinne. Die Darstellung ist, im Gegensatz zum Videoprojektor (deren ProjektionsflĂ€che, etwa die „Leinwand“, englisch ebenfalls screen ‚Schirm‘ genannt wird), direkt auf dem GerĂ€t sichtbar. Displays (englisch allg. ‚Anzeige‘) nennt man im Deutschen AnzeigegerĂ€te im weitesten Sinne, etwa auch Flip-dot displays. Monitor (engl. monitoring ‚Überwachung‘) hingegen nennt man nur Bildschirme als Bauteile oder PeripheriegerĂ€te.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Monochromer 12-Zoll-Computermonitor

Als AusgabegerĂ€t kommen Bildschirme auf Basis von Braunschen Röhren seit den 1950er Jahren zum Einsatz, zunĂ€chst mit vektorieller Ansteuerung (siehe Vektorbildschirm). Die spĂ€ter aufgekommenen Videoterminals verwenden vorwiegend Rastergrafiken zum Aufbau des Bildes. Bei den meisten Videoterminals lassen sich die einzelnen Bildpunkte nicht direkt ansprechen, vielmehr ĂŒbernimmt ein Zeichengenerator (character prozessor) die Darstellung von einzelnen Zeichen; die Anzahl und das Aussehen darstellbarer Zeichen ist somit vorgegeben.

In den frĂŒhen 1980er Jahren wurde zunehmend die graphische Ausgabe wichtiger, treibend hierbei war unter anderem die Entwicklung von CAD und von grafischen BenutzeroberflĂ€chen (GUI, Graphical User Interface), die mit dem Macintosh populĂ€r wurden.

In jĂŒngster Zeit eroberten auf FlĂŒssigkristalltechnik basierende Flachbildschirme den Massenmarkt; 2003 wurden nach einer Erhebung der Gesellschaft fĂŒr Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) in Deutschland erstmals mehr FlĂŒssigkristallbildschirme abgesetzt als konventionelle GerĂ€te mit Bildröhre. Solche Bildschirme haben heute auch nicht mehr das 4:3-SeitenverhĂ€ltnis typischer CRTs, sondern wie bei den FernsehgerĂ€ten eines von 16:9 oder 16:10 oder noch flacher. Die Bildschirmdiagonalen fĂŒr typische Desktop-Anwendungen liegen heute meistens zwischen 20 und 30 Zoll.

FrĂŒhe Personal Computer verfĂŒgten wie damalige Computerterminals hĂ€ufig ĂŒber integrierte Bildschirme. Heute ist das nur noch bei portablen Computern wie Notebooks und Handhelds ĂŒblich. Bildschirme fĂŒr ortsfesten Einsatz werden heute in der Regel in separate GehĂ€use eingebaut, die auch die Elektronik zu ihrer Ansteuerung beinhalten und meist ĂŒber standardisierte Schnittstellen wie VGA oder DVI an eine in den Computer eingesteckte Grafikkarte angeschlossen werden.

Seit etwa 2001 gibt es auch Bildschirme, die dreidimensionale Bilder darstellen können, sogenannte autostereoskopische Displays oder auch 3D-Monitore. Die Entwicklung befindet sich jedoch noch im Anfangsstadium, eine perfekt ausgearbeitete virtuelle RealitÀt ist mit ihnen noch nicht möglich.

Bei einem sogenannten Smart Display handelt es sich um einen Monitor, der per Funk mit dem Rechner verbunden und so in Grenzen portabel ist.

[Bearbeiten] Eigenschaften

Die Bildschirmdiagonale ist die GrĂ¶ĂŸenangabe des Bildschirms und bezieht sich immer auf die Diagonale der Bildröhre, diese ist in der Regel etwas grĂ¶ĂŸer als die sichtbare Diagonale. Das gilt jedoch nicht fĂŒr Bauarten, die ohne eine herkömmliche Bildröhre auskommen, siehe dazu Flachbildschirm. Weitere Kennzeichen eines Monitors sind das SeitenverhĂ€ltnis, die maximale Vertikalfrequenz, aus der sich fĂŒr eine bestimmte Bildauflösung (oft noch 1024×768 Pixel) eine Bildwiederholfrequenz (meist 80 Hertz (Hz)) ergibt, die Helligkeit, der Kontrast, die Reaktionszeit sowie besonders bei FlĂŒssigkristallbildschirmen die Anzahl der Pixel und der maximale Blickwinkel.

[Bearbeiten] Mehrfachanzeige

Eine Mehrfachanzeige , auch Multifunktionsanzeige, dient der Darstellung mehrfacher Informationen. Dies kann ein einzelnes elektronisches GerĂ€t oder ein Verbund-System mit mehreren Bildschirmen sein. Sinn und Zweck dabei ist, eine große Anzahl von benötigten Werten oder auch Bildern und Signalen zur gleichen Zeit mit mehreren AnzeigegerĂ€ten oder nacheinander auf ein und demselben Display anzeigen zu können. Dazu mĂŒssen vorgegebene oder aktuell aufbereitete Daten visualisiert und ausgegeben werden.

Heute wird dies bei einer Vielzahl von Anwendungen verwendet, beispielsweise beim elektronischen Fluginstrumenten-Anzeigesystem in Luftfahrzeugen, bei Mobiltelefonen (Handys), bei Tablet PCs oder bei digitalem Fernsehen.

Bekannte und weit verbreitete Methoden zur simultanen Darstellung ist die Fenstertechnik – die dem Betriebssystem Windows zu seinem Namen verhalf – beim Personal Computer. Hierbei können verschiedene Programme in sogenannten „Fenstern“ nebeneinander angeordnet werden, wobei auch hier ein oder mehrere Monitore eingesetzt werden können.

[Bearbeiten] Darstellungstechniken

Verwendete Darstellungstechniken sind:


[Bearbeiten] Anwendungsgebiete

Anwendung finden diese in

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Bildschirm â€“ BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Bildschirme: Monitore â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Bildschirme: Screens â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Bildschirme: Displays â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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