Auslaut
Der Auslaut ist der letzte Laut eines Wortes oder einer Silbe. Die silbenauslautenden Konsonanten nach einem Silbengipfel bilden die Silbenkoda (von ital. coda für Schwanz. Auch: Koda, Endrand, Silbenauslaut); auch die Lautgruppe, die die Silbenkoda bildet, wird gelegentlich einfach Auslaut genannt.[1] Aufeinanderfolge und maximale Anzahl der Konsonanten sind dabei eingeschränkt. Die Beschränkung gilt sowohl einzelsprachlich unter Gesichtspunkten der Phonotaktik als auch universell wegen der Sonoritätshierarchie.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Bestandteile der Silbe
Die Koda bildet zusammen mit dem Silbenkopf, dem linken Rand, die Silbenschale. Silbenkopf, Silbennukleus und Silbenkoda ergeben zusammen den Silbenreim.
[Bearbeiten] Beispiele
- Im Wort Kamm ist [m] der Auslaut.
- In der Silbe Sil des Worts Silbe ist [l] der Auslaut.
- Der Auslaut kann einem Inlaut oder direkt dem Anlaut folgen: So steht [n] in dem Wort „kann“ nach dem Inlaut; in „an“ nach dem Anlaut.
[Bearbeiten] Literatur
- Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Silbenkoda“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ So verweist Glück vom Stichwort „Auslaut“ auf „Silbenkoda“ weiter.









