Alois Wünsche-Mitterecker
Alois Wünsche-Mitterecker (* 28. November 1903 in Gleisdorf; †13. Dezember 1975 in Eichstätt) war ein deutscher Maler und Bildhauer.
Sein Hauptwerk ist das unvollendet gebliebene Mahnmal Figurenfeld bei Eichstätt, an dem er 1958 begann und bis zu seinem Tode arbeitete.
Wünsche-Mitterecker studierte (u.a. bei Gebhard Fugel) an der Akademie der Bildenden Künste München. 1936 erhielt er den Albrecht-Dürer-Preis. 1938 wurden in Salzburg-Itzling Fresken, die er Mitte der zwanziger Jahre geschaffen hatte, abgeschlagen - mit Hinweis auf die psychische Unausgeglichenheit des Künstlers. Seine freizügige Bildersprache war den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge. Während des 2. Weltkriegs arbeitete er als Pressezeichner in Frankreich und Osteuropa. Bei der Ausstellung Deutsche Künstler und die SS 1944 in Salzburg wurde von ihm das Bild „Kämpfe von Dnepropetrowsk“ ausgestellt.
Er geriet in Kriegsgefangenschaft, aus der er Weihnachten 1947 entlassen wurde. Er war der Vater von Raimund Wünsche.
[Bearbeiten] Literatur
- Alois Wünsche-Mitterecker (1903-1975) - ein Künstler in Eichstätt. Kunstverlag Fink, Lindenberg 2007, ISBN 978-3-89870-455-7.
- Myriam Wagner: Schlachtfeld Monument. Zu Alois Wünsche-MIttereckers Mahnmal (1958-1975), 2 Bände: 1.Text, 2. Abbbildungen. Ars et Unitas, Neuried 2008, ISBN 978-3-936117-32-5. Ausstellungskatalog.
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Alois Wünsche-Mitterecker im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Artikel bei Faz.net
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wünsche-Mitterecker, Alois |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 28. November 1903 |
| GEBURTSORT | Gleisdorf, Steiermark, Österreich |
| STERBEDATUM | 13. Dezember 1975 |
| STERBEORT | Eichstätt |









