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Alois Glück – Wikipedia

Alois Glück

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Alois Glück

Alois Glück (* 24. Januar 1940 in Hörzing (Gemeinde Traunwalchen) im Landkreis Traunstein) ist ein deutscher CSU-Politiker.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

[Bearbeiten] Ausbildung

Mit 17 Jahren musste Alois Glück den elterlichen Bauernhof übernehmen - der Vater war im Krieg gefallen.

[Bearbeiten] Politische Laufbahn

Nach einer journalistischen Laufbahn wurde der Landwirt 1970 für die CSU in den Bayerischen Landtag gewählt. 1986 berief ihn Franz Josef Strauß zum Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen, seit 1988 führte er als Vorsitzender die CSU-Landtagsfraktion und von 1994 bis 2007 den CSU-Bezirksverband Oberbayern. Im Jahr 2003 wurde er zum Landtagspräsidenten gewählt. Zur Landtagswahl in Bayern 2008 stand er nicht mehr zur Wahl.

Im März 2011 berief Bundeskanzlerin Merkel Glück in eine neu geschaffene Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung.[1]

[Bearbeiten] Sonstiges Engagement

Alois Glück gehört seit 1983 dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) an. Am 4. September 2009 nominierte ihn der Hauptausschuss des ZdK für das Amt des ZdK-Vorsitzenden,[2] nachdem der ursprünglich gewählte Heinz-Wilhelm Brockmann seine Kandidatur wegen der fehlenden Unterstützung der Deutschen Bischofskonferenz zurückgezogen hatte.[3] Am 20. November 2009 wurde er mit 169 von 189 Stimmen zum Nachfolger von Hans Joachim Meyer gewählt.[4] Seither lässt er seine Ämter bei dem in Teilen des Episkopats umstrittenen Verein Donum vitae ruhen, bleibt aber Mitglied.[5]

Glück ist Vorsitzender der Bergwacht Bayern, des Fördervereins Caritas-Kinderdorf Irschenberg, des Freundeskreises Abtei Frauenwörth sowie stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung. Er ist außerdem Kuratoriumsmitglied der Eugen-Biser-Stiftung sowie des dem CVJM nahestehenden Vereins ProChrist. Seit März 2011 ist Glück Mitglied der Ethikkommission für sichere Energieversorgung, Glück ist außerdem Mitglied des Katholischen Männervereins Tuntenhausen.[6] Seit 2010 ist er Mitglied im Stiftungsrat der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung.

[Bearbeiten] Politische Positionen

[Bearbeiten] Eigenverantwortung der Bürger und Solidarität der Gesellschaft

Von Juli 1999 bis Dezember 2009 war Glück zusätzlich Vorsitzender der Grundsatzkommission der CSU. Als solcher trug er maßgeblich zur Erarbeitung strategischer Positionspapiere der CSU wie „Aktive Bürgergesellschaft“ und „Soziale Marktwirtschaft für das 21. Jahrhundert“ bei. Nach einem zweijährigen Erarbeitungsprozess unter der Federführung Glücks wurde 2007 das neue Grundsatzprogramm „Chancen für alle! In Freiheit und Verantwortung gemeinsam Zukunft gestalten“ verabschiedet. Gesellschaftliches Leitbild darin ist die „solidarische Leistungsgesellschaft“ als Modell, das Eigenverantwortung der Bürger und Solidarität der Gesellschaft miteinander verbindet.

[Bearbeiten] Zulassung verheirateter Diakone zur Priesterweihe

Vier Tage nach Aufnahme seines neuen Amtes sprach Glück sich als neuer Vorsitzender des Zentralkomitees der Katholiken dafür aus, dass bewährte, verheiratete Diakone mit einer entsprechenden Fortbildung zur Priesterweihe zugelassen würden.[7]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Literatur

  • Alois Glück: Warum wir uns ändern müssen: Wege zu einer zukunftsfähigen Kultur. Herbig Verlag, München 2010, ISBN 978-3776626278

[Bearbeiten] Quellen

  1. ↑ Eine einfache Lösung gibt es nicht. domradio.de (3. April 2011). Abgerufen am 28. September 2011.
  2. ↑ ZdK-Pressemeldung vom 4. September 2009.
  3. ↑ Tagesspiegel: Katholiken nominieren Alois Glück
  4. ↑ Meldung auf br-online.de
  5. ↑ Merkur online: "Glücks Opfer für die Laienarbeit"
  6. ↑ vgl. z.B. Seehofer an allen Fronten, handelsblatt.com, 24. Oktober 2008.
  7. ↑ Focus:Katholische Kirche Mixa kämpft für den Zölibat
  8. ↑ Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V. Abgerufen am 18. Mai 2012

[Bearbeiten] Weblinks

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