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Alexander von Hales – Wikipedia

Alexander von Hales

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
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Alexander von Hales (* um 1185 in Hales; † 21. August 1245 in Paris)[1] war ein bedeutender Vertreter der Scholastik und BegrĂŒnder der so genannten Ă€lteren Franziskanerschule, insbesondere des Kommentars der Sentenzen des Petrus Lombardus.

Nach einer Klostererziehung in Hales studierte er die sieben freien KĂŒnste und Theologie an der Sorbonne in Paris und lehrte dort seit den 1220er-Jahren an der theologischen FakultĂ€t. An der UniversitĂ€t war Hales an den Auseinandersetzungen 1229/1231 beteiligt sowie an den Verurteilungen einiger Meinungen des Aristoteles 1241.

In der Dissertation von Jakob Bisson wird die Bedeutung Alexander von Hales’ darin gesehen, „
 dass er in seiner Summa Theologica zuerst die ganze Philosophie des Aristoteles als Hilfswissenschaft benutzt hat.“ Das wird bei Bisson damit erlĂ€utert, dass der „
 Anstoß, sich in den theologischen Schriften wenigstens implicite mehr und mehr mit den ethischen Fragen in ihrer Bedeutung und Tragweite fĂŒr das sittliche Verhalten und Handeln des Menschen, in ihren Forderungen ĂŒberhaupt, zu beschĂ€ftigen, [
] seit Anfang des 13. Jahrhunderts, bereits auch seit Ausgang des 12. Jahrhunderts, [durch] das Bekanntwerden weiterer Schriften des Aristoteles â€Šâ€œ gegeben wurde.[2]

Alexander von Hales trat um 1231 dem Franziskanerorden bei und nahm seinen theologischen Lehrstuhl mit. 1245 beteiligte er sich am 1. Konzil von Lyon und verstarb nach seiner RĂŒckkehr unerwartet.

Alexander von Hales starb im Jahr 1245 in Paris und wurde in der Klosterkirche des Couvent des Cordeliers (auch Grand Couvent) beigesetzt, wo sein Grabstein bis zu der Zerstörung der Kirche wĂ€hrend der Revolution zu sehen war. Sein berĂŒhmtester SchĂŒler und Nachfolger auf dem Lehrstuhl war der hl. Bonaventura.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Literatur

  • Werner Dettloff: "Alexander Halesius". In: TRE 2 (1978), 245-248 Google-Booksearch
  • Georg Steer: "Alexander von Hales". In: Verfasserlexikon2 1 (1978), 218-220. Google-Booksearch
  • Jakob Bisson: „Die Willensfreiheit bei Alexander von Hales.“ WĂŒrzburg, philosophische Dissertation 1930. In: Philosophisches Jahrbuch der Görres-Gesellschaft. Auf Veranlassung und mit UnterstĂŒtzung der Görres-Gesellschaft herausgegeben von den Professoren M. Grabmann und ED. Hartmann. 45. Band. Fulda 1932. Heft 3, Seiten 290–315 und Heft 4, Seiten 413–439.

[Bearbeiten] Referenzen

  1. ↑  B. Steinseifer: Alexander von Hales. (ca. 1185-1245). In: Helmut Burkhardt und Uwe Swarat (Hrsg.): Evangelisches Lexikon fĂŒr Theologie und Gemeinde. 1, R. Brockhaus Verlag, Wuppertal 1992, ISBN 3417246415, S. 35.
  2. ↑ Philosophisches Jahrbuch der Görres-Gesellschaft 1932, Seiten 291–292.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Alexander von Hales â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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