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Albert Einstein – Wikipedia

Albert Einstein

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
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Einstein ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Einstein (BegriffsklĂ€rung) aufgefĂŒhrt.
Albert Einstein, 1921, Fotografie von Ferdinand Schmutzer
Unterschrift Albert Einsteins

Albert Einstein (* 14. MĂ€rz 1879 in Ulm; † 18. April 1955 in Princeton, New Jersey) war ein theoretischer Physiker. Seine Forschungen zur Struktur von Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation verĂ€nderten maßgeblich das physikalische Weltbild; 100 fĂŒhrende Physiker wĂ€hlten ihn deshalb 1999 zum grĂ¶ĂŸten Physiker aller Zeiten.[1]

Einstein war im Laufe seines Lebens StaatsbĂŒrger mehrerer LĂ€nder: Geboren im Königreich WĂŒrttemberg (1879–1896; im Verband des Deutschen Reichs, und damit deutscher StaatsbĂŒrger) war er von 1896 bis 1901 staatenlos, danach StaatsbĂŒrger der Schweiz; fĂŒr kurze Zeit (1911–1912) war er auch BĂŒrger der Habsburger Monarchie Österreich-Ungarn und des Königreichs Preußen (1914–1918) bzw. nach dem Untergang der Monarchien BĂŒrger des Freistaates Preußen (1918–1933; somit 1914 bis 1933 wieder im Deutschen Reich). Mit der Machtergreifung Hitlers legte er seine ReichsbĂŒrgerschaft ab und hielt zusĂ€tzlich zum Schweizer BĂŒrgerrecht seit 1940 noch die US-StaatsbĂŒrgerschaft.

Einsteins Hauptwerk, die RelativitĂ€tstheorie, machte ihn weltberĂŒhmt. Im Jahr 1905 erschien seine Arbeit mit dem Titel Zur Elektrodynamik bewegter Körper, deren Inhalt heute als spezielle RelativitĂ€tstheorie bezeichnet wird. 1916 publizierte Einstein die allgemeine RelativitĂ€tstheorie. Auch zur Quantenphysik leistete er wesentliche BeitrĂ€ge: FĂŒr seine ErklĂ€rung des photoelektrischen Effekts, die er ebenfalls 1905 publiziert hatte, wurde ihm im November 1922 der Nobelpreis fĂŒr Physik fĂŒr 1921 verliehen. Seine theoretischen Arbeiten spielten – im Gegensatz zur verbreiteten Meinung – beim Bau der Atombombe und der Entwicklung der Kernenergie nur eine indirekte Rolle.[2]

Albert Einstein gilt als Inbegriff des Forschers und Genies. Er nutzte seine außerordentliche Bekanntheit auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz fĂŒr VölkerverstĂ€ndigung und Frieden. In diesem Zusammenhang verstand er sich selbst als Pazifist, Sozialist, Zionist und Vegetarier.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

[Bearbeiten] Kindheit und Jugend 1879–1896

[Bearbeiten] Vorfahren und Elternhaus

Denkmal an der Stelle von Einsteins Geburtshaus in Ulm
Pauline Einstein, geb. Koch, die Mutter Albert Einsteins

Die Eltern Hermann Einstein (* 30. August 1847 in Buchau, WĂŒrttemberg; † 10. Oktober 1902 in Mailand) und Pauline Einstein (geb. Koch; * 8. Februar 1858 Cannstatt, WĂŒrttemberg; † 20. Februar 1920 in Berlin) entstammten beide alteingesessenen jĂŒdischen Familien, die schon seit Jahrhunderten im schwĂ€bischen Raum ansĂ€ssig waren. Die Großeltern mĂŒtterlicherseits hatten ihren Nachnamen Dörzbacher in Koch geĂ€ndert. Die Großeltern vĂ€terlicherseits trugen noch traditionell jĂŒdische Namen, Abraham und Hindel Einstein. Mit den Eltern Albert Einsteins Ă€nderte sich das. Sein Vater Hermann Einstein stammte aus der oberschwĂ€bischen Kleinstadt Buchau, in der es seit dem Mittelalter eine bedeutende jĂŒdische Gemeinde gab. Der erste namentlich nachgewiesene Vorfahre Albert Einsteins, ein aus dem Bodenseeraum stammender Pferde- und TuchhĂ€ndler namens Baruch Moses Ainstein, wurde im 17. Jahrhundert in die Gemeinde aufgenommen. Auf den Grabsteinen des Buchauer jĂŒdischen Friedhofs sind noch heute die Namen vieler Verwandter Einsteins zu finden; so unter anderen auch der des letzten Juden Buchaus, Siegbert Einstein, eines Großneffen des Physikers, der das KZ Theresienstadt ĂŒberlebt hatte und nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweise zweiter BĂŒrgermeister der Stadt Buchau war.

Albert wuchs in einer assimilierten, nicht strengglĂ€ubigen deutsch-jĂŒdischen Mittelstandsfamilie heran.[3] Einstein sagte spĂ€ter, am 18. MĂ€rz 1929, kurz nach seinem 50. Geburtstag, gegenĂŒber der Ulmer Abendpost:[4]

„Die Stadt der Geburt hĂ€ngt dem Leben als etwas ebenso Einzigartiges an wie die Herkunft von der leiblichen Mutter. Auch der Geburtsstadt verdanken wir einen Teil unseres Wesens. So gedenke ich Ulm in Dankbarkeit, da es edle kĂŒnstlerische Tradition mit schlichter und gesunder Wesensart verbindet.“

[Bearbeiten] MĂŒnchen und Schulausbildung 1880–1896

Die Familie zog allerdings bereits kurz nach der Geburt Alberts 1880 nach MĂŒnchen, wo sein Vater und sein Onkel im Oktober 1880 einen kleinen Betrieb zur Gas- und Wasserinstallation grĂŒndeten. Da dieser gut lief, beschlossen sie 1885, mit UnterstĂŒtzung der ganzen Familie eine eigene Fabrik fĂŒr elektrische GerĂ€te (Elektrotechnische Fabrik J. Einstein & Cie) ins Leben zu rufen.[5] Die Firma seines Vaters war erfolgreich und belieferte Kraftwerke in MĂŒnchen-Schwabing, Varese und Susa (Italien).[6] Drei Jahre nach Albert wurde seine Schwester Maja (* 18. November 1881 in MĂŒnchen; † 25. Juni 1951 in Princeton, New Jersey, USA) geboren. Ob Albert schon zu jener Zeit an die Isar kam oder erst 1885 als SechsjĂ€hriger, ist unter Historikern umstritten. Gesichert ist dagegen, dass die Familie ein GebĂ€ude im Hinterhof der Adlzreiterstraße 12 oder 14 (heute zum Anwesen Lindwurmstraße 127 im MĂŒnchener Stadtteil Isarvorstadt gehörig) bewohnte.

Einstein als Jugendlicher, 1893

Eine Hochbegabung war in seiner Jugend nicht abzusehen. So begann Albert erst im Alter von drei Jahren zu sprechen. In der Schule war er ein aufgeweckter, bisweilen gar aufrĂŒhrerischer SchĂŒler. Seine Leistungen waren gut bis sehr gut, jedoch weniger gut in den Sprachen, aber herausragend in den Naturwissenschaften. Einstein las populĂ€rwissenschaftliche BĂŒcher und verschaffte sich selbst einen Überblick ĂŒber den Forschungsstand. Besonders die Naturwissenschaftlichen VolksbĂŒcher von Aaron Bernstein gelten als prĂ€gend fĂŒr sein Interesse und seine weitere Laufbahn.[7] 1884 begann er mit dem Violinspiel und erhielt Privatunterricht. Im Jahr darauf kam er in die Volksschule, ab 1888 besuchte er das Luitpold-Gymnasium (nach verschiedenen Standortwechseln erhielt es 1965 den Namen Albert-Einstein-Gymnasium). Es ist nicht zu verwechseln mit dem heutigen Luitpold-Gymnasium in MĂŒnchen.

Die Firma des Vaters und des geliebten Onkels war inzwischen geschlossen und die Familie 1894 nach Mailand weitergezogen. Der fĂŒnfzehnjĂ€hrige Albert sollte bis zum Abitur am Luitpold-Gymnasium bleiben, wurde jedoch vom Direktor beschimpft und geriet mit dem von Zucht und Ordnung geprĂ€gten Schulsystem des Deutschen Kaiserreiches in Konflikt – damit ging er allerdings offen um. Lehrer warfen ihm vor, dass seine Respektlosigkeit auf MitschĂŒler abfĂ€rbe. Trotzig entschloss sich Einstein 1894, die Schule ohne Abschluss zu verlassen und seiner Familie nach Mailand zu folgen. Um dem Armeedienst zu entgehen, gab er 1896 im Alter von 17 Jahren seine wĂŒrttembergische und somit auch die deutsche StaatsbĂŒrgerschaft auf. Er trat ferner aus der jĂŒdischen Religionsgemeinschaft aus.

Auf Vermittlung des von ihm ĂŒberzeugten Rektors und Physikers Heinrich Weber besuchte er im Folgejahr die liberal gefĂŒhrte Kantonsschule Aarau in der Schweiz und erwarb dort im Oktober 1896 die Matura. WĂ€hrend dieser Zeit kam er bei der Familie Winteler unter, deren Sohn Paul 1910 Einsteins Schwester Maja heiratete. Auf seinem am 3. Oktober 1896 ausgestellten Zeugnis stand fĂŒnf Mal die bestmögliche Note, in der Schweiz eine Sechs.[8] Das GerĂŒcht, dass Einstein allgemein ein schlechter SchĂŒler war, ist falsch: Es geht auf Einsteins ersten Biografen zurĂŒck, der das Benotungssystem der Schweiz mit dem deutschen verwechselte.

[Bearbeiten] Schweiz 1896–1914

Wohnhaus Einsteins in Aarau
Gedenkplatte Aarau
Berliner Gedenktafel am Haus Ehrenbergstraße 33, in Berlin-Dahlem
Gedenktafel auf der Salzburger ÄndrĂ€schule

[Bearbeiten] Aufnahme des Studiums

Dem Wunsch seines Vaters, er möge Elektrotechnik studieren, kam Einstein nicht nach. Stattdessen war er bereits im Jahr 1895 dem Hinweis eines Freundes der Familie gefolgt und hatte sich um einen Studienplatz am ZĂŒrcher Polytechnikum, der heutigen Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) beworben. Da er noch kein Abiturzeugnis hatte, musste er im Sommer 1895 eine AufnahmeprĂŒfung ablegen, die er – als jĂŒngster Teilnehmer mit 16 Jahren – jedoch nicht bestand. Statt der notwendigen intensiven Vorbereitung hatte er Reisen durch Norditalien den Vorzug gegeben. So meisterte er zwar den naturwissenschaftlichen Teil mit Bravour, scheiterte jedoch an mangelnden Französischkenntnissen. Erst mit Beginn des akademischen Jahres 1896, als er seine Matura (Abitur) an der Alten Kantonsschule Aarau nachgeholt hatte, nahm er sein Studium am Polytechnikum auf.

Seine erste wissenschaftliche Arbeit[9] – Über die Untersuchung des Ätherzustandes im magnetischen Felde – schrieb Einstein mit 16 Jahren im Sommer 1895 und schickte sie seinem Onkel Caesar Koch (1854–1941) in Belgien zur Begutachtung. Diese Arbeit wurde jedoch nie veröffentlicht.

[Bearbeiten] Arbeitsweise

Es lag Einstein nicht, nur formales Wissen zu erlernen, viel mehr regten ihn theoretisch-physikalische Denkprojekte an. Mit seiner Eigenwilligkeit eckte er oftmals an. Ihm war die abstrakte mathematische Ausbildung ein Dorn im Auge, er erachtete sie als fĂŒr den problemorientierten Physiker hinderlich. In den Vorlesungen fiel er dem lehrenden Professor vor allem durch seine Abwesenheit auf. FĂŒr die PrĂŒfungen verließ er sich auf die Mitschriften seiner Kommilitonen. Diese Ignoranz verstellte ihm nicht nur Karrierechancen an seiner Alma Mater, er bereute sie spĂ€testens bei der Entwicklung der mathematisch höchst anspruchsvollen allgemeinen RelativitĂ€tstheorie. Sein Studienkollege Marcel Grossmann war ihm spĂ€ter dabei noch von großer Hilfe.

[Bearbeiten] Diplom: vom Lehrer zum Patentamt Bern

Einstein verließ die Hochschule 1900 mit einem Diplom als Fachlehrer fĂŒr Mathematik und Physik. Seine Bewerbungen auf Assistentenstellen am Polytechnikum und anderen UniversitĂ€ten wurden jedoch abschlĂ€gig beschieden. Er verdingte sich dann als Hauslehrer in Winterthur, Schaffhausen und schließlich in Bern. 1901 wurde seinem Antrag auf die Schweizer Staatsangehörigkeit stattgegeben. Am 16. Juni 1902 erhielt Einstein, auf Empfehlung seines Freundes Marcel Grossmann, endlich eine feste Anstellung: als technischer Experte 3. Klasse beim Schweizer Patentamt in Bern.

WĂ€hrend der Probezeit am Patentamt begannen seine regelmĂ€ĂŸigen Treffen mit dem Philosophiestudenten Maurice Solovine und dem Mathematiker Conrad Habicht, die als Akademie Olympia bezeichnet wurden und 1904 endeten.[10]

[Bearbeiten] FamiliÀre Situation

WĂ€hrend des Studiums hatte Einstein seine Kommilitonin und spĂ€tere Ehefrau, Mileva Marić aus Novi Sad in der Vojvodina, kennengelernt. Nach dem Tod seines Vaters Ende 1902 heirateten die beiden am 6. Januar 1903 in Bern – gegen den Willen der Familien. Mit Marić hatte Einstein zwei Söhne, Hans Albert (1904–1973) und Eduard (1910–1965). 1987 wurde durch die Veröffentlichung der Briefe Einsteins an Marić aus den Jahren 1897 bis 1903 bekannt, dass Marić bereits im Januar 1902 die gemeinsame Tochter, genannt Lieserl, in Novi Sad geboren hatte. Über das Schicksal des MĂ€dchens ist nichts bekannt, seine Existenz wurde von den Eltern verheimlicht. Möglicherweise starb es 1903 an Scharlach oder wurde zur Adoption freigegeben.

Von Oktober 1903 bis Mai 1905 wohnten Einstein und Marić in der Berner Altstadt an der Kramgasse 49, dem heutigen Einsteinhaus Bern, in dem ein Museum untergebracht ist.

[Bearbeiten] Von ersten Veröffentlichungen bis zur berĂŒhmten Formel E = mcÂČ (1905)

Albert Einstein auf einer deutschen Sonderbriefmarke zum Jahr der Physik 2005
5-Mark-GedenkmĂŒnze der DDR zum 100. Geburtstag von Albert Einstein aus dem Jahr 1979

Im Jahr 1905, im Alter von 26 Jahren, veröffentlichte er einige seiner wichtigsten Werke. Am 17. MĂ€rz 1905 beendete er seine Arbeit Über einen die Erzeugung und Verwandlung des Lichts betreffenden heuristischen Gesichtspunkt zum photoelektrischen Effekt, die am 18. MĂ€rz bei den Annalen der Physik einging (abgedruckt in Band 17 auf den Seiten 132–148). Am 30. April 1905 reichte er an der UniversitĂ€t ZĂŒrich bei den Professoren Kleiner und Burkhardt seine Dissertation ein, die den Titel trug: Eine neue Bestimmung der MolekĂŒldimensionen.[11] HierfĂŒr erhielt er am 15. Januar 1906 den Doktortitel in Physik. Am 11. Mai 1905 folgte seine Arbeit Über die von der molekularkinetischen Theorie der WĂ€rme geforderte Bewegung von in ruhenden FlĂŒssigkeiten suspendierten Teilchen zur brownschen Molekularbewegung. Am 30. Juni 1905 reichte Einstein seine Abhandlung Zur Elektrodynamik bewegter Körper bei den Annalen ein. Der Aufsatz erschien am 26. September 1905. Schon am darauf folgenden Tag lieferte Einstein seinen Nachtrag Ist die TrĂ€gheit eines Körpers von seinem Energieinhalt abhĂ€ngig? Letzterer enthĂ€lt zum ersten Mal die wohl berĂŒhmteste Formel der Welt, E = mcÂČ (Energie ist gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat, Äquivalenz von Masse und Energie). Beide Arbeiten zusammen werden heute als spezielle RelativitĂ€tstheorie bezeichnet.

Das Jahr 1905 war somit ein Ă€ußerst fruchtbares Jahr, man spricht auch vom Annus mirabilis (Wunderjahr). Carl Friedrich von WeizsĂ€cker schrieb dazu spĂ€ter:[12]

„1905 eine Explosion von Genie. Vier Publikationen ĂŒber verschiedene Themen, deren jede, wie man heute sagt, nobelpreiswĂŒrdig ist: die spezielle RelativitĂ€tstheorie, die Lichtquantenhypothese, die BestĂ€tigung des molekularen Aufbaus der Materie durch die ‚brownsche Bewegung‘, die quantentheoretische ErklĂ€rung der spezifischen WĂ€rme fester Körper.“

[Bearbeiten] Professur

Denkmal Prag NĂ€he Jan-Hus-Platz

Einsteins Antrag auf Habilitation 1907 an der Berner UniversitĂ€t wurde zunĂ€chst abgelehnt, erst im folgenden Jahr war er damit erfolgreich. 1909 berief man ihn zum Dozenten[13] fĂŒr theoretische Physik an der UniversitĂ€t ZĂŒrich. Im April 1911 wurde er fĂŒr etwa ein Jahr ordentlicher Professor der theoretischen Physik an der deutschsprachigen Prager UniversitĂ€t. Damit verbunden war die Erlangung der österreichischen StaatsbĂŒrgerschaft.[14] Im Oktober 1912 kehrte er nach ZĂŒrich zurĂŒck, um an der Eidgenössischen Technischen Hochschule zu forschen und zu lehren, kehrte also als Professor an seinen Studienort zurĂŒck.

[Bearbeiten] Berliner Jahre 1914–1932

[Bearbeiten] Berufliche Begegnungen und familiÀre Einschnitte

1913 gelang es Max Planck, Einstein als hauptamtlich besoldetes Mitglied fĂŒr die Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin zu gewinnen, und am 1. April 1914 wurde er zum Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts fĂŒr Physik ernannt. Seine Frau begleitete ihn mit den Kindern, kehrte jedoch alsbald wegen privater Differenzen nach ZĂŒrich zurĂŒck. Von allen LehrtĂ€tigkeiten befreit, fand Einstein in Berlin Zeit und Ruhe, sein großes Werk, die allgemeine RelativitĂ€tstheorie, zu Ende zu bringen. Er konnte sie 1916, zusammen mit einer Arbeit ĂŒber den Einstein-de-Haas-Effekt veröffentlichen.

1916 entwickelte er auch seinen KatzenbuckelflĂŒgel, den der nur beschrĂ€nkt todesmutige Testpilot Paul G. Ehrhardt in Berlin-Adlershof testete.

Elsa Einstein, 1929

Zwischen 1917 und 1920 pflegte seine Cousine Elsa Löwenthal (geb. Einstein; 1876–1936) den krĂ€nkelnden Einstein; es entwickelte sich eine romantische Beziehung. Angesichts dessen ließ sich Einstein Anfang 1919 von Mileva scheiden, wenig spĂ€ter heiratete er Elsa. Sie brachte zwei Töchter mit in die Ehe. Jene Zeit war mit weiteren Einschnitten verbunden: Die politische Situation nach Ende des Ersten Weltkrieges verhinderte den Kontakt zu seinen Söhnen in der Schweiz. Zugleich erkrankte seine Mutter Anfang 1919 schwer und verstarb im Folgejahr. Außerdem gelang es Kurt Blumenfeld gerade jetzt, Einstein fĂŒr den Zionismus zu interessieren.

Die Berliner Jahre waren auch durch einen regen Kontakt zu Max Wertheimer, dem BegrĂŒnder der Gestalttheorie, gekennzeichnet. Es kam zu einem fruchtbaren Austausch zwischen den beiden Wissenschaftlern. So verfasste Einstein beispielsweise eine Einleitung zu Wertheimers AufsĂ€tzen ĂŒber Wahrheit, Freiheit, Demokratie und Ethik. Zunehmend begann er, sich auch politischen Fragestellungen zu öffnen (siehe hierzu den Abschnitt Politisches Engagement).

[Bearbeiten] Experimentelle BestÀtigung der vorherberechneten Lichtablenkung 1919

WÀhrend einer Sonnenfinsternis in Brasilien am 29. Mai 1919 bestÀtigten Beobachtungen Arthur Eddingtons, dass die Ablenkung des Lichts eines Sterns durch das Schwerefeld der Sonne nÀher an dem von der allgemeinen RelativitÀtstheorie vorhergesagten Wert lag als an dem der newtonschen Korpuskeltheorie. Joseph John Thomson, PrÀsident der Royal Society, kommentierte den Befund wie folgt:

„Dieses Resultat ist eine der grĂ¶ĂŸten Errungenschaften des menschlichen Denkens.“

Die experimentelle BestĂ€tigung der damals kurios anmutenden Vorhersage Einsteins machte weltweit Schlagzeilen. Die plötzliche Bekanntheit sorgte fortan dafĂŒr, dass sich Einsteins VortrĂ€ge grĂ¶ĂŸter Beliebtheit erfreuten. Jeder wollte den berĂŒhmten Wissenschaftler in persona erleben. In den Jahren von 1920 bis 1924 entstand auf Initiative von Erwin Freundlich, einem langjĂ€hrigen Mitstreiter, der Einstein-Turm in Potsdam. Er diente seither astronomischen Beobachtungen, nicht zuletzt zu dem Zweck, Einsteins Theorie weiteren ÜberprĂŒfungen zu unterziehen.

[Bearbeiten] Nobelpreis fĂŒr Physik des Jahres 1921

Der Nobelpreis fĂŒr Physik des Jahres 1921 wurde erst im November 1922 vergeben: an Albert Einstein „fĂŒr seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders fĂŒr seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts“. Wegen einer Japan-Reise[15] war Einstein bei der Verleihungszeremonie in Stockholm im Dezember 1922 abwesend,[16] so dass der Botschafter des Deutschen Reiches den Preis entgegennahm, obwohl zu dem Zeitpunkt nur Einsteins Schweizer StaatsbĂŒrgerschaft eindeutig feststand. Das Preisgeld bekam aufgrund einer Scheidungsvereinbarung seine geschiedene Frau mit den beiden Söhnen. Im selben Jahr reiste er mit dem niederlĂ€ndischen Passagierschiff Rotterdam in die USA, wo sein Schiff am 2. April den Hafen von New York erreichte.

[Bearbeiten] Einstein-Film

1922 wurde ein Film mit dem Titel Die Grundlagen der Einsteinschen RelativitĂ€tstheorie[17] uraufgefĂŒhrt, in dem Einsteins spezielle RelativitĂ€tstheorie mit vielen Animationen dem Publikum verstĂ€ndlich gemacht werden sollte.

Albert Einstein, 1930

AnlĂ€sslich Einsteins 50. Geburtstag im Jahr 1929 sah sich die Stadt Berlin gefordert, ihrem berĂŒhmten BĂŒrger ein angemessenes Geschenk zu ĂŒberreichen. OberbĂŒrgermeister Gustav BĂ¶ĂŸ regte an, ihm ein Haus zu vermachen. Die Presse griff die Geschichte auf. Mit der Zeit weitete sich die Diskussion jedoch zu einer offenen Kontroverse aus. Einstein und Elsa, mittlerweile auf der Suche nach einem geeigneten GrundstĂŒck in der Waldstraße 7 im Dorf Caputh bei Potsdam fĂŒndig geworden, verzichteten kurzerhand auf das Geschenk und finanzierten das heute Einsteinhaus genannte Haus aus eigener Tasche. Der Architekt Konrad Wachsmann wurde beauftragt, das bescheidene Holzhaus am See zu errichten. Es war der Ausgangspunkt fĂŒr viele Touren mit dem Segelboot (ein Geburtstagsgeschenk von Freunden) wĂ€hrend der Sommermonate bis 1932. Dieses Boot war ein ‚20er Jollenkreuzer‘ mit dem Namen TĂŒmmler, der aber 1933 – mit Einsteins ĂŒbrigem Besitz – von den Nationalsozialisten konfisziert wurde.[18]

[Bearbeiten] Die Konfrontation mit Niels Bohr

Niels Bohr und Albert Einstein 1925, Fotografie von Paul Ehrenfest

1930 konfrontierte Albert Einstein Niels Bohr bei der sechsten Solvay-Konferenz ĂŒberraschend mit seinem Gedankenexperiment der Photonenwaage, womit er die UnvollstĂ€ndigkeit der Quantentheorie belegen wollte. Nur einen Tag spĂ€ter konnte Bohr zusammen mit Pauli und Heisenberg Einstein unter Hinzuziehung von Überlegungen aus der allgemeinen RelativitĂ€tstheorie jedoch widerlegen.

[Bearbeiten] Princeton 1932–1955

[Bearbeiten] ReisetĂ€tigkeit und deutsche AusbĂŒrgerung

Seine zunehmende Bekanntheit nutzte Einstein fĂŒr etliche Reisen: Mit Genehmigung des Preußischen Kultusministeriums hielt er Vorlesungen auf der ganzen Welt. Zahlreiche EhrendoktorwĂŒrden wurden ihm zuteil, darunter die der Princeton University, wo er spĂ€ter lehren sollte. Alsbald plante er, fortan die HĂ€lfte des Jahres in Princeton, New Jersey, die andere in Berlin zu verbringen. In Berlin war er wegen seiner pazifistischen Haltung zunehmend zum Gegenstand politischer Debatten geworden. 1927 wurde er auf Vorschlag von Arnold Sommerfeld zum korrespondierenden Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ernannt.[19] Im Dezember 1932 begab er sich erneut in die Vereinigten Staaten, kehrte aber wegen Hitlers MachtĂŒbernahme im Januar 1933 nicht mehr zurĂŒck.

Er brach sĂ€mtliche Kontakte nach Deutschland ab. Der Preußischen Akademie der Wissenschaften, der er 19 Jahre lang angehört hatte, teilte er am 28. MĂ€rz 1933 schriftlich mit Bedauern sein Ausscheiden mit und wĂŒrdigte die Anregungen und menschlichen Beziehungen dort. Damit kam er einem Ausschluss zuvor, der sich nach der Veröffentlichung einer nicht fĂŒr die Presse bestimmten pazifistischen ErklĂ€rung abzeichnete.[20] Ferner waren mit Heinrich Mann und KĂ€the Kollwitz bereits zwei weitere Unterzeichner des gegen die MachtĂŒbernahme der Nationalsozialisten gerichteten Dringenden Appells zum Verlassen der Akademie gezwungen worden. Am 20. MĂ€rz hatte man Einsteins Haus in Caputh durchsucht, im April auch seine Stadtwohnung in der Berliner Haberlandstraße 5 (heute Neubau, Nr. 8). Am 4. April stellte Einstein einen Antrag auf Entlassung aus dem preußischen Staatsverbund (AusbĂŒrgerung). Dieser wurde jedoch abgelehnt, um ihm stattdessen die Staatsangehörigkeit per StrafausbĂŒrgerung, die am 24. MĂ€rz 1934 vollzogen wurde, abzuerkennen.

Am 8. April 1933 wandte sich die Bayerische Akademie der Wissenschaften an ihn und bat ihn um eine ErklĂ€rung bezĂŒglich seiner Haltung zur MĂŒnchner Akademie. Aus dem belgischen Ferienort De Haan antwortete Einstein am 21. April, die GrĂŒnde fĂŒr sein Ausscheiden aus der Preußischen Akademie wĂŒrden an und fĂŒr sich eine Lösung seiner Beziehungen zur Bayerischen Akademie nicht bedingen. Dennoch wĂŒnsche er, aus der Mitgliederliste gestrichen zu werden. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina hatte Einstein bereits Anfang 1933 mit einem Bleistifteintrag in ihren MatrikelbĂŒchern als Mitglied gestrichen. Aus der Accademia Nazionale dei Lincei in Rom trat Einstein am 15. Dezember 1938 aus, nachdem diese zuvor alle 27 jĂŒdischen italienischen Mitglieder ausgeschlossen hatte.[21] Am 10. Mai 1933 ließ Propagandaminister Joseph Goebbels im Rahmen der öffentlichen Verbrennung „undeutschen Schrifttums“ auch Einsteins Schriften vernichten.

[Bearbeiten] Suche nach der Weltformel

Albert Einstein und Robert Oppenheimer
Am 1. Oktober 1940 erhielt Einstein von Richter Phillip Forman die Urkunde ĂŒber die amerikanische StaatsbĂŒrgerschaft, Fotografie Al Aumuller

1933 wurde Einstein Mitglied des Institute for Advanced Study, einem kurz zuvor in der NĂ€he der Princeton University gegrĂŒndeten privaten Forschungsinstitut. Vom August 1935 bis zu seinem Tod lebte Einstein in der Mercer Street 112 in Princeton. Die Stadt bildete damals einen Mikrokosmos der modernen Forschung. Einstein befasste sich bald mit der Suche nach einer einheitlichen Feldtheorie, welche seine Feldtheorie der Gravitation (die allgemeine RelativitĂ€tstheorie) mit der des Elektromagnetismus vereinigen sollte. Bis zu seinem Tode mĂŒhte er sich vergeblich, die so genannte Weltformel zu finden – was bis heute noch keinem Forscher gelungen ist.

[Bearbeiten] Private Situation im Exil

Im Jahr 1936 starb Einsteins Ehefrau Elsa. 1939 kam seine Schwester Maja nach Princeton – allerdings ohne ihren Mann Paul, der keine Einreisegenehmigung erhalten hatte. Sie wohnte bis zu ihrem Tod 1951 bei ihrem Bruder.

Im Jahr 1938 half er zusammen mit Thomas Mann dem Schriftsteller Hermann Broch, der im zuvor „angeschlossenen“ Österreich kurze Zeit inhaftiert worden war, ebenfalls in die Vereinigten Staaten zu emigrieren. Beide blieben im Exil miteinander befreundet.

Im Jahr 1940 erhielt Einstein die US-amerikanische StaatsbĂŒrgerschaft. Die schweizerische StaatsbĂŒrgerschaft (BĂŒrgerort ZĂŒrich) behielt er zeitlebens bei.

[Bearbeiten] Einsteins Unterschrift zur Atombombe

Die Entdeckung der Kernspaltung 1938 durch Otto Hahn und Lise Meitner in Berlin beschwor in der Wissenschaftsgemeinde die Erkenntnis einer nuklearen Bedrohung herauf. Im August 1939, kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs, unterzeichnete Einstein einen von Leo Szilard verfassten Brief an den amerikanischen PrĂ€sidenten Franklin D. Roosevelt, der vor der Gefahr einer Bombe neuen Typs warnte, die Deutschland möglicherweise entwickle und gar bald besitze.[22] Der Appell wurde erhört, zusĂ€tzliche Forschungsgelder wurden bereitgestellt: das Manhattan-Projekt mit dem erklĂ€rten Ziel der Entwicklung einer Atombombe war aus der Taufe gehoben. In seinen persönlichen Memoiren vertritt Einstein die Auffassung, dass er sich zu leichtfertig von der Notwendigkeit der Unterzeichnung dieses Briefes ĂŒberzeugen ließ.

An den Arbeiten war Einstein jedoch gĂ€nzlich unbeteiligt: Seine wissenschaftlichen PrioritĂ€ten setzte er auf anderen Gebieten; nicht zuletzt war er ein langjĂ€hriger Zweifler an der die Nukleartechnik erst ermöglichenden Quantentheorie. Obendrein wurde er wegen seiner unverhĂŒllten Sympathien fĂŒr den Kommunismus als Sicherheitsrisiko eingestuft und von den US-amerikanischen Geheimdiensten beobachtet. Nach Kriegsende engagierte sich Einstein fĂŒr internationale RĂŒstungskontrolle.

[Bearbeiten] Sorge um den Frieden

Trotz seiner Gebrechen fand er auch noch kurz vor seinem Tod die nötige Kraft, um fĂŒr seine Vision vom Weltfrieden einzutreten. So unterzeichnete er am 11. April 1955 zusammen mit zehn weiteren namhaften Wissenschaftlern das so genannte Russell-Einstein-Manifest zur Sensibilisierung der Menschen fĂŒr die AbrĂŒstung.[23] Die letzten Notizen von Einstein betreffen eine Rede, die er zum Jahrestag der israelischen UnabhĂ€ngigkeit halten wollte. An dem Entwurf arbeitete er noch am 13. April 1955 zusammen mit dem israelischen Konsul. Am Nachmittag desselben Tages brach Einstein zusammen und wurde zwei Tage spĂ€ter ins Princeton Hospital gebracht.[23]

[Bearbeiten] Tod

Einstein starb am 18. April 1955 im Alter von 76 Jahren in Princeton an inneren Blutungen, die durch die Ruptur eines Aneurysmas im Bereich der Aorta verursacht wurden. Die Nachtschwester Alberta Rozsel des Princeton Hospital war bei Einstein, als er starb. Sie berichtete, dass er kurz vor seinem Tod etwas auf Deutsch gemurmelt habe.[24] Der Pathologe Thomas Harvey stahl bei der Obduktion das Gehirn Albert Einsteins, um es (wie er behauptete) fĂŒr weitere Untersuchungen seiner womöglich einzigartigen Struktur der Nachwelt zu erhalten.

[Bearbeiten] Naturwissenschaftliche Entdeckungen und Erfindungen

[Bearbeiten] Physik

[Bearbeiten] RelativitÀtstheorie

Albert Einstein begrĂŒndete die physikalische RelativitĂ€tstheorie, die er (nach wichtigen Vorarbeiten von Hendrik Antoon Lorentz und Henri PoincarĂ©) 1905 als spezielle RelativitĂ€tstheorie und 1916 (mit wichtigen BeitrĂ€gen von Marcel Grossmann und David Hilbert) als allgemeine RelativitĂ€tstheorie veröffentlichte. Einsteins Werke fĂŒhrten zu einer Revolution der Physik; die spezielle und die allgemeine RelativitĂ€tstheorie gehören bis heute zu den Grundpfeilern der modernen Physik. Zur einfacheren Formulierung fĂŒhrte er 1916 die einsteinsche Summenkonvention ein, durch die Tensorprodukte kompakter geschrieben werden können.

[Bearbeiten] Gegenstand des Nobelpreises

Der Verleihung des Nobelpreises im November 1922 fĂŒr das Jahr 1921 ging eine Kontroverse voraus: Viele Mitglieder des Nobelpreiskomitees neigten eher zur Experimentalphysik als zur theoretischen Physik, und auch die Genauigkeit des Gravitationslinseneffektes, mit der die allgemeine RelativitĂ€tstheorie bestĂ€tigt wurde, wurde bezweifelt. Besonders Allvar Gullstrand, der fĂ€lschlicherweise glaubte, verschiedene Fehler in Einsteins Theorien gefunden zu haben, wehrte sich gegen eine Nominierung. So erhielt Einstein seinen Nobelpreis nicht fĂŒr die RelativitĂ€tstheorien, auf Grund derer er seit 1910 nahezu jedes Jahr (bis auf 1911 und 1915) unter anderem von Max Planck und Arnold Sommerfeld nominiert wurde, sondern fĂŒr die ebenfalls nobelpreiswĂŒrdige Deutung des photoelektrischen Effekts mit Hilfe der Lichtquantenhypothese.[25][26] Einsteins Nobelpreisrede, verspĂ€tet gehalten im Juli 1923 vor der Nordischen Naturalisten-Versammlung in Göteborg, betraf jedoch nicht den photoelektrischen Effekt, sondern behandelte – und trug auch den Titel – Fundamentale Ideen und Probleme der RelativitĂ€tstheorie.[27]

[Bearbeiten] Quantenphysik

Albert Einstein mit Niels Bohr 1925, Fotografie von Paul Ehrenfest
Albert Einstein mit Niels Bohr 1930, Fotografie von Paul Ehrenfest

Bemerkenswert ist Einsteins VerhĂ€ltnis zu einem weiteren Pfeiler der modernen Physik, der Quantenphysik: einerseits, weil einiges von seiner Arbeit, wie die ErklĂ€rung des photoelektrischen Effekts, deren Grundlage bildete; andererseits, weil er spĂ€ter viele Ideen und Deutungen der Quantenmechanik ablehnte. Eine berĂŒhmte Diskussion verbindet Einstein mit dem Physiker Niels Bohr. Gegenstand war die unterschiedliche Auslegung der neuen Quantentheorie, die Heisenberg, Schrödinger und Dirac ab 1925 entwickelten. Einstein stand insbesondere dem Begriff der KomplementaritĂ€t Bohrs kritisch gegenĂŒber.

Einstein glaubte, dass die zufĂ€lligen Elemente der Quantentheorie sich spĂ€ter als nicht wirklich zufĂ€llig beweisen lassen wĂŒrden. Diese Einstellung veranlasste ihn, erstmals im Streit mit Max Born, zu der berĂŒhmt gewordenen Aussage, dass der Alte (bzw. Herrgott) nicht wĂŒrfle:[28]

„Die Quantenmechanik ist sehr achtunggebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, daß das noch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum nĂ€her. Jedenfalls bin ich ĂŒberzeugt, daß der Alte nicht wĂŒrfelt.“

Er stĂŒtzte seine Überlegungen mit verschiedenen Gedankenexperimenten, unter anderem mit dem viel diskutierten Einstein-Podolsky-Rosen-Experiment oder mit der Photonenwaage. Im Diskurs jedoch blieben Bohr und seine AnhĂ€nger zumeist siegreich; auch aus heutiger Sicht sprechen die experimentellen Belege gegen Einsteins Standpunkt.

[Bearbeiten] Laser

1916 postulierte er die stimulierte Emission von Licht.[29] Dieser quantenmechanische Vorgang ist die physikalische Grundlage des Lasers, der erst 1960 – also nach seinem Tod – erfunden wurde. Neben dem Transistor zĂ€hlt der Laser zu den bedeutendsten technischen Erfindungen des 20. Jahrhunderts, die auf die Quantenphysik zurĂŒckgehen.

[Bearbeiten] Bose-Einstein-Kondensation

1924 sagte er zusammen mit Satyendranath Bose einen quantenmechanischen, aber dennoch makroskopischen Materiezustand voraus, der bei extrem tiefen Temperaturen eintreten sollte. Der spĂ€ter als Bose-Einstein-Kondensation bezeichnete PhasenĂŒbergang konnte 1995 erstmals im Labor beobachtet werden. Im August 2005 wurde an der UniversitĂ€t Leiden ein 16-seitiges Manuskript von Einstein entdeckt, das sich mit seiner letzten großen Entdeckung, der Bose-Einstein-Kondensation, beschĂ€ftigt.

[Bearbeiten] Einheitliche Feldtheorie

In seinen spÀten Jahren beschÀftigte sich Einstein mit der Frage nach einer einheitlichen Feldtheorie aller NaturkrÀfte auf Grundlage seiner allgemeinen RelativitÀtstheorie; ein Unterfangen, das allerdings nicht von Erfolg geprÀgt war und noch heute ungelöst ist.

HĂ€ufig wird Einstein als einer derjenigen genannt, die einen hypothetischen Äther ablehnten und abschaffen wollten; das war jedoch nur einschrĂ€nkend der Fall, wie in einer seiner Reden deutlich wird, gehalten am 5. Mai 1920 an der Reichs-UniversitĂ€t zu Leiden:[30]

„Zusammenfassend können wir sagen: Nach der allgemeinen RelativitĂ€tstheorie ist der Raum mit physikalischen QualitĂ€ten ausgestattet; es existiert also in diesem Sinne ein Äther. GemĂ€ĂŸ der allgemeinen RelativitĂ€tstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar; denn in einem solchen gĂ€be es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzmöglichkeit von MaßstĂ€ben und Uhren, also auch keine rĂ€umlich-zeitlichen Entfernungen im Sinne der Physik. Dieser Äther darf aber nicht mit der fĂŒr ponderable Medien charakteristischen Eigenschaft ausgestattet gedacht werden, aus durch die Zeit verfolgbaren Teilen zu bestehen; der Bewegungsbegriff darf auf ihn nicht angewendet werden.“

Einstein lĂ€sst im Sinne dieser Zusammenfassung weiterhin nur einen von der Elektrodynamik unabhĂ€ngigen, gravitativen Äther zu, nicht jedoch den elektromagnetischen Äther des 19. Jahrhunderts mit seinen erforderlichen BewegungszustĂ€nden, die – wie schon 1905 – nach wie vor ausdrĂŒcklich ausgeschlossen werden. Diese Tatsache kommt in der oft zitierten Rede von 1920, etwas vor obiger Zusammenfassung, ebenfalls deutlich zum Ausdruck.[31]

„Betrachten wir das Gravitationsfeld und das elektromagnetische Feld vom Standpunkt der Ätherhypothese, so besteht zwischen beiden ein bemerkenswerter prinzipieller Unterschied. Kein Raum und auch kein Teil des Raumes ohne Gravitationspotentiale; denn diese verleihen ihm seine metrischen Eigenschaften, ohne welche er ĂŒberhaupt nicht gedacht werden kann. Die Existenz des Gravitationsfeldes ist an die Existenz des Raumes unmittelbar gebunden. Dagegen kann ein Raumteil sehr wohl ohne elektromagnetisches Feld gedacht werden.“

Siehe auch:

[Bearbeiten] Technik

Einstein ist als theoretischer Physiker weltberĂŒhmt. Einem umfassenden Bild seiner wissenschaftlichen Persönlichkeit fehlt aber eine Facette, wenn man seine Leistungen als Experimentalphysiker und Ingenieur nicht berĂŒcksichtigt.

[Bearbeiten] Einstein-de-Haas-Effekt

1915 fĂŒhrte Einstein zusammen mit Wander Johannes de Haas ein schwieriges Experiment durch. Durch den heute als Einstein-de-Haas-Effekt bekannten Effekt bestimmte er indirekt das gyromagnetische VerhĂ€ltnis des Elektrons. Da damals der Spin noch nicht bekannt war, glaubte man, der Ferromagnetismus beruhe auf dem Umlauf der Elektronen um den Atomkern (ampĂšresche Molekularströme), was einen LandĂ©-Faktor von 1 bedeutet hĂ€tte. Die Schwierigkeit des Experiments verursachte grĂ¶ĂŸere statistische Fehler; jedoch kam eine Messreihe dem vorhergesagten Wert sehr nahe und wurde von Einstein und de Haas als experimenteller Nachweis des Modells angesehen und veröffentlicht. SpĂ€tere Experimente mit höherer Genauigkeit zeigen jedoch, dass sich ein LandĂ©-Faktor von ungefĂ€hr 2 ergibt, wie er fĂŒr den Spin des Elektrons aus der Dirac-Gleichung folgt. Dies zeigt, dass der Ferromagnetismus nicht vom Bahndrehimpuls der Elektronen herrĂŒhren kann.

[Bearbeiten] Kreiselkompass

Zur Technik des Kreiselkompasses trug Einstein durch seine Erfindungen der elektrodynamischen Lagerung und des elektrodynamischen Antriebs fĂŒr die Kreisel bei. EinschlĂ€gige Fachkenntnisse hatte Einstein erworben, als er 1914 in einer patentrechtlichen Auseinandersetzung zwischen Hermann AnschĂŒtz-Kaempfe und Elmer Ambrose Sperry als Gutachter bestellt worden war. Mechanische Kreiselkompasse werden auch heute noch mit Einsteins patentierter Technik gebaut.

[Bearbeiten] KĂŒhlmittelpumpe

Der Einstein-KĂŒhlschrank

Es wird berichtet, dass Einstein und sein Kollege LeĂł SzilĂĄrd durch ein tragisches UnglĂŒck mit den damals ĂŒblichen giftigen KĂ€ltemitteln motiviert wurden, im Hinblick auf sichere KĂŒhlschrĂ€nke zu forschen. Eines der von Einstein und Szilard angemeldeten Patente betraf eine elektrodynamische Pumpe fĂŒr ein leitendes KĂ€ltemittel. In den Vereinigten Staaten erhielten beide fĂŒr den KĂŒhlschrank das US-Patent Nummer 1.781.541 am 11. November 1930 zugebilligt.[32] Obwohl Einstein mehrere seiner Patente verkaufen konnte, unter anderem an AEG und Electrolux, wurden seine KĂŒhlschrĂ€nke nie gebaut, da 1929 das sichere KĂ€ltemittel Freon eingefĂŒhrt wurde und somit die einsteinschen Patente mit einem Schlag obsolet waren. An einer Stelle hat Einsteins Erfindung dennoch ĂŒberlebt: Die Pumpen fĂŒr das KĂŒhlmittel in schnellen Brutreaktoren, nĂ€mlich fĂŒr flĂŒssiges Natrium, werden immer noch nach Einsteins Prinzip konstruiert.

[Bearbeiten] Politisches Engagement

[Bearbeiten] Positionsbestimmung

Einstein empfand bereits als NeunzehnjĂ€hriger wĂ€hrend der Ära des Wilhelminismus zum ausgehenden 19. Jahrhundert solchen Abscheu vor dem Militarismus und der AutoritĂ€tshörigkeit in der Gesellschaft des Kaiserreichs, dass er seine deutsche StaatsbĂŒrgerschaft ablegte.[33]

Die Auslösung des Ersten Weltkrieges bewirkte eine intensive BeschĂ€ftigung mit politischen Problemen. Einstein trat dem Bund Neues Vaterland (der spĂ€teren Deutschen Liga fĂŒr Menschenrechte) bei und unterstĂŒtzte dessen Forderungen nach einem baldigen, gerechten Frieden ohne Gebietsforderungen und der Schaffung einer internationalen Organisation, die kĂŒnftige Kriege verhindern sollte. An seinen Kollegen Paul Ehrenfest schrieb er 1914:[34]

„Die internationale Katastrophe lastet schwer auf mir internationalem Menschen. Man begreift schwer beim Erleben dieser «großen Zeit», daß man dieser verrĂŒckten, verkommenen Spezies angehört, die sich Willensfreiheit zuschreibt. Wenn es doch irgendwo eine Insel der Wohlwollenden und Besonnenen gĂ€be! Da wollte ich auch glĂŒhender Patriot sein.“

1918 gehörte Albert Einstein zu den Unterzeichnern des Aufrufs zur GrĂŒndung der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP). SpĂ€ter trat er jedoch nicht mehr öffentlich fĂŒr diese Partei auf, dafĂŒr nĂ€herte er sich immer stĂ€rker einem humanistisch geprĂ€gten sozialistischen Gedankengut an. Im weiteren Verlauf der Weimarer Republik engagierte er sich in der Deutschen Liga fĂŒr Menschenrechte, in der er sich fĂŒr politische Gefangene einsetzte. In diesem Zusammenhang arbeitete er auch zeitweilig fĂŒr die kommunistisch dominierte Rote Hilfe.

1932 trat er als Unterzeichner des Dringenden Appells zusammen mit Heinrich Mann, Ernst Toller, KĂ€the Kollwitz, Arnold Zweig und anderen fĂŒr ein antifaschistisches LinksbĂŒndnis aus SPD, KPD und Gewerkschaften ein, um den Untergang der Weimarer Republik und die drohende Herrschaft des Nationalsozialismus noch zu verhindern.

[Bearbeiten] Pazifismus

Nachdem Einstein bereits wĂ€hrend des Ersten Weltkriegs durch seine kriegsablehnende Position aufgefallen war, war er von 1922 an Mitglied der Kommission fĂŒr geistige Zusammenarbeit beim damaligen Völkerbund, auf deren Anregung hin er spĂ€ter ĂŒber die Frage Warum Krieg? mit Sigmund Freud im September 1932 in einen Briefwechsel trat, der 1933 veröffentlicht wurde. Überhaupt griff er immer wieder zum Mittel des Briefschreibens, um Wirkung zu erzielen:

1931 beispielsweise machte er gemeinsam mit Heinrich Mann in einem offenen Brief an die New York Times auf die Ermordung des kroatischen Intellektuellen Dr. Milan Ć ufflay aufmerksam. Genauso auch 1935 im Rahmen der (erfolgreichen) internationalen Kampagne fĂŒr die Verleihung des Friedensnobelpreises an den im KZ einsitzenden Carl von Ossietzky oder 1953, als er in einem öffentlichen Brief die Verteidigung der BĂŒrgerrechte gegenĂŒber dem McCarthy-Ausschuss einforderte.

Anfang MĂ€rz 1933 ĂŒberließ er wĂ€hrend eines Aufenthaltes in den USA der Liga zur BekĂ€mpfung des Antisemitismus eine nach seiner eigenen Aussage nicht fĂŒr die Presse bestimmte ErklĂ€rung, die große Aufmerksamkeit in der internationalen Presse nach sich zog. Darin schrieb er[19]:

„Solange mir eine Möglichkeit offensteht, werde ich mich nur in einem Land aufhalten, in dem politische Freiheit, Toleranz und Gleichheit aller BĂŒrger vor dem Gesetz herrschen. Zur politischen Freiheit gehören die Freiheit der mĂŒndlichen und schriftlichen Äußerung politischer Überzeugung, zur Toleranz die Achtung vor jeglicher Überzeugung eines Individuums. Diese Bedingungen sind gegenwĂ€rtig in Deutschland nicht erfĂŒllt. 
 Ich hoffe, daß in Deutschland bald gesunde VerhĂ€ltnisse eintreten werden und daß dort in Zukunft die großen MĂ€nner wie Kant und Goethe nicht nur von Zeit zu Zeit gefeiert werden, sondern daß sich auch die von ihnen gelehrten GrundsĂ€tze im öffentlichen Leben und im allgemeinen Bewußtsein durchsetzen.“

Gleichzeitig modifizierte er seine pazifistische Haltung[35]:

„Bis 1933 habe ich mich fĂŒr die Verweigerung des MilitĂ€rdienstes eingesetzt. Als aber der Faschismus aufkam, erkannte ich, dass dieser Standpunkt nicht aufrechtzuerhalten war, wenn nicht die Macht der Welt in die HĂ€nde der schlimmsten Feinde der Menschheit geraten soll. Gegen organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes Mittel, so sehr ich es auch bedaure.“

Auch der Brief an PrÀsident Franklin D. Roosevelt, der der Entwicklung der Atombombe vorausging, entsprang dieser Haltung[36]:

„Ich glaubte, wir mĂŒssten die Möglichkeit Deutschlands vermeiden, unter Hitler im alleinigen Besitz dieser Waffe zu sein. Das war die wirkliche Gefahr dieser Zeit.“

Entsprechend engagierte er sich nach der Niederlage Nazi-Deutschlands vielfĂ€ltig fĂŒr internationale RĂŒstungskontrolle und Zusammenarbeit im Sinne des Titels einer Rede, die er 1945 bei einem Nobel-Gedenkdinner in New York hielt: The war is won, but peace is not. So rief er ein Emergency Committee of Atomic Scientists ins Leben und schlug die Bildung einer Weltregierung vor.

Einstein stand auch Gewalt gegenĂŒber Tieren ablehnend gegenĂŒber und sympathisierte mit der Idee des Vegetarismus. Vermutlich ernĂ€hrte er sich aber erst gegen Ende seines Lebens selbst vegetarisch.[37]

[Bearbeiten] Zionismus

Einstein zusammen mit fĂŒhrenden Vertretern des Zionismus (zweiter von links: Chaim Weizmann), 1921
Israelische 5-Pfund-Banknote

Bei der Berufung zur Karls-UniversitĂ€t Prag (1911) bezeichnete sich Einstein zunĂ€chst als konfessionslos. Erst auf Nachdruck der österreichisch-ungarischen Verwaltung zur ErklĂ€rung seiner Glaubensrichtung bekannte er sich als Angehöriger des Judentums. SpĂ€ter zeigte Einstein jedoch, betroffen von der Lage osteuropĂ€ischer jĂŒdischer FlĂŒchtlinge nach dem Ersten Weltkrieg, ein vermehrtes Engagement fĂŒr den Zionismus. Dokumentiert ist 1918 seine Teilnahme an einem vorlĂ€ufigen Komitee zur Vorbereitung eines jĂŒdischen Kongresses in Deutschland. Zu jener Zeit erlebte das Deutsche Reich bereits eine zunehmende Durchdringung mit Antisemitismus.

Er unterstĂŒtzte weitgehend die zionistischen Ideale, ohne jedoch jemals einer zionistischen Organisation beizutreten. So ist sein Name stark mit der HebrĂ€ischen UniversitĂ€t in Jerusalem verbunden. Seine erste USA-Reise diente unter anderem dem Zweck, Spenden fĂŒr eine solche UniversitĂ€t zu sammeln. 1923 reiste er zur Grundsteinlegung in das damalige PalĂ€stina – wĂ€hrend dieser Reise wurde ihm auch die erste EhrenbĂŒrgerschaft der Stadt Tel Aviv verliehen. 1925 wurde er zum Mitglied des Verwaltungsrats der UniversitĂ€t berufen. Schließlich verfĂŒgte Einstein in seinem Testament die Übereignung seines schriftlichen Nachlasses an die HebrĂ€ische UniversitĂ€t.

Einsteins Beziehung zum Judentum war offenbar nicht religiöser Natur. So schrieb er 1946[38]:

„Obgleich ich so etwas wie ein jĂŒdischer Heiliger bin, habe ich seit so langer Zeit keine Synagoge mehr besucht, dass ich fĂŒrchten muss, Gott wĂŒrde mich nicht mehr erkennen. Wenn er es aber tĂ€te, wĂ€re es wohl schlimmer.“

Nach dem Tod Chaim Weizmanns erhielt Einstein 1952 das Angebot, der zweite StaatsprĂ€sident des neu gegrĂŒndeten Staates Israel zu werden, was er aber ablehnte.

Im Dezember 1982 erhielt die HebrÀische UniversitÀt in Jerusalem das Privatarchiv Albert Einsteins. Das Material stammt aus der Zeit von 1901 bis 1955 und umfasst 50.000 Seiten und bis 1982 rund 33 unveröffentlichte Manuskripte.

[Bearbeiten] Sozialismus

Einstein verfasste 1949 seinen wenig bekannten Essay Why Socialism? (Warum Sozialismus?), in dem er seine politische Einstellung darlegte: Obwohl er einrĂ€umt, kein Experte auf dem Gebiet der Wirtschaft zu sein, hĂ€lt er eine Stellungnahme fĂŒr statthaft:

„[
] wir sollten nicht davon ausgehen, dass Experten die einzigen sind, die ein Recht darauf haben, sich zu Fragen zu Ă€ußern, die die Organisation der Gesellschaft betreffen.“

Er betonte die AbhÀngigkeit des Einzelnen von der Gesellschaft, und die Möglichkeit, die Gesellschaft zu gestalten:

„Das GedĂ€chtnis, die KapazitĂ€t, Neues zu versuchen und die Möglichkeit, mĂŒndlich zu kommunizieren haben fĂŒr den Menschen Entwicklungen möglich gemacht, die nicht von biologischen Gegebenheiten diktiert wurden. Solche Entwicklungen manifestieren sich in Traditionen, Institutionen und Organisationen, in der Literatur, in wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften, in kĂŒnstlerischen Arbeiten. Das erklĂ€rt, weshalb der Mensch in einem gewissen Sinne sein Leben selbst beeinflussen kann und dass in diesem Prozess bewusstes Denken und Wollen eine Rolle spielt.“

Am Kapitalismus kritisierte er, dass er der Gesellschaft in ihren BedĂŒrfnissen an die Wirtschaft nicht gerecht werde:

„Die Produktion ist fĂŒr den Profit da – nicht fĂŒr den Bedarf. Es gibt keine Vorsorge dafĂŒr, dass all jene, die fĂ€hig und bereit sind, zu arbeiten immer Arbeit finden können.“

Dies habe Einfluss bis hinein ins Bildungssystem:

„Unbegrenzte Konkurrenz fĂŒhrt zu einer riesigen Verschwendung von Arbeit und zu dieser LĂ€hmung des sozialen Bewusstseins von Individuen, die ich zuvor erwĂ€hnt habe. Diese LĂ€hmung der Einzelnen halte ich fĂŒr das grĂ¶ĂŸte Übel des Kapitalismus. Unser ganzes Bildungssystem leidet darunter. Dem Studenten wird ein ĂŒbertriebenes Konkurrenzstreben eingetrichtert und er wird dazu ausgebildet, raffgierigen Erfolg als Vorbereitung fĂŒr seine zukĂŒnftige Karriere anzusehen [
] Nach meiner Überzeugung gibt es nur einen Weg zur Beseitigung dieser schweren Übel, nĂ€mlich die Etablierung der sozialistischen Wirtschaft, vereint mit einer auf soziale Ziele eingestellten Erziehung: Die Arbeitsmittel werden Eigentum der Gesellschaft und werden von dieser planwirtschaftlich verwendet.“

Zur Freiwirtschaftslehre des Sozialreformers Silvio Gesell sagte Einstein (Mein Weltbild):

„Ich erfreue mich an dem glĂ€nzenden Stil von Silvio Gesell. [
] Die Schaffung eines Geldes, das sich nicht horten lĂ€ĂŸt, wĂŒrde zur Bildung von Eigentum in anderer, in wesentlicherer Form fĂŒhren.“

Er forderte aber auch, dass der erstrebte Sozialismus die Rechte des Individuums respektieren mĂŒsse:

„Eine Planwirtschaft als solche kann mit der totalen Versklavung des Individuums einhergehen. Sozialismus erfordert die Lösung einiger Ă€ußerst schwieriger sozio-politischer Probleme: Wie ist es angesichts weitreichender Zentralisierung politischer und ökonomischer KrĂ€fte möglich, eine BĂŒrokratie daran zu hindern, allmĂ€chtig und maßlos zu werden? Wie können die Rechte des Einzelnen geschĂŒtzt und dadurch ein demokratisches Gegengewicht zur BĂŒrokratie gesichert werden? [
] Klarheit ĂŒber die Ziele und Probleme des Sozialismus ist fĂŒr unsere Zeit des Überganges von grĂ¶ĂŸter Bedeutung. Leider ist bei dem jetzigen Zustand der Gesellschaft die freie Diskussion dieser Dinge durch ein mĂ€chtiges Tabu erschwert.“

Damit warf er auch Fragen auf, die im Ostblock ihre AktualitĂ€t zeigten (Stalinismus). Anders als bei seinen anderen Idealen blieb eine solche Diskussion zu Zeiten des Kalten Krieges im Westen unbeachtet, weshalb der Text außerhalb sozialistischer Kreise kaum Verbreitung fand. In den USA wurde Einstein wegen seiner politischen Ansichten vom FBI ĂŒberwacht.[39]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Ehrenpromotionsurkunde, 1919

[Bearbeiten] Schriften

[Bearbeiten] Werkausgabe

[Bearbeiten] Wissenschaftliche AufsÀtze

[Bearbeiten] Andere Werke

Onlinequellen zu Einsteins Veröffentlichungen
 Wikisource: Texte zur RelativitĂ€tstheorie (mehrsprachig) â€“ Quellen und Volltexte (englisch)

[Bearbeiten] Weitere Texte

  • Alice Calaprice: Einstein sagt – Zitate, EinfĂ€lle, Gedanken (2005), ISBN 3-492-04725-4 – Albert Einstein auf 288 Seiten im Originalton.
  • Frieden – Weltordnung oder Weltuntergang, Dokumentation aller erreichbaren und erhalten gebliebenen Schriften Einsteins zum Thema Frieden und Abschaffung des Krieges, Hrsg. Otto Nathan und Heinz Norden, Parkland Verlag, Köln 2004, ISBN 3-89340-070-2
  • (mit Carl Seelig): Mein Weltbild (2005), ISBN 3-548-36728-3 – Texte, AufsĂ€tze und Reden auf 236 Seiten.
  • (mit Mileva Marić): Am Sonntag kĂŒss' ich Dich mĂŒndlich (2005), ISBN 3-492-22652-3. – Die Liebesbriefe der Jahre 1897–1903, herausgegeben von JĂŒrgen Renn und Robert Schulmann.
  • Albert Einsteins Brief an US-PrĂ€sident Roosevelt vom 2. August 1939
  • Paul Arthur Schilpp (Hrsg.) Albert Einstein: Philosopher-Scientist. Library of Living Philosophers, Cambridge University Press, Volume VII, London, 1949. (mit Autobiografie Einsteins, kritischen und interpretativen Essays zu Einsteins Werk, sowie Einsteins Antworten zur Kritik)

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Biografien

  • Armin Hermann: Einstein. Der Weltweise und sein Jahrhundert. Eine Biographie. Piper, 1994, als Taschenbuch 3-te Auflage 2004, ISBN 978-3492240369 - detaillierte wissenschaftliche Biographie (635 Seiten)
  • Max von LaueAlbert Einstein. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 4, Duncker & Humblot, Berlin 1959, S. 404–408. (Onlinefassung)
  • JĂŒrgen Neffe: Einstein: eine Biographie. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2005, ISBN 3-498-04685-3 (Rororo-Sachbuch, Band 61937). – In flĂŒssiger Sprache wird auf 450 Seiten die Entwicklung eines naturwissenschaftlichen Genies in zahlreichen Facetten beleuchtet und thematisch gegliedert.
  • Thomas BĂŒhrke: Albert Einstein. dtv, MĂŒnchen 2004, ISBN 3-423-31074-X. – Ein biografischer Überblick ĂŒber Einsteins Leben auf 191 Seiten.
  • Albrecht Fölsing: Albert Einstein. Suhrkamp Verlag. (1995), ISBN 3-518-38990-4. – Leben und Werk werden sehr ausfĂŒhrlich auf 959 Seiten wissenschaftlich dargestellt.
  • Ernst Peter Fischer: Einstein fĂŒr die Westentasche. 2.Auflage. Piper, MĂŒnchen 2005, ISBN 3-492-04685-1. – Bietet auf 128 Seiten einen umfassenden Kurzeinstieg.
  • Abraham Pais: SUBTLE IS THE LORD: The Science and the Life of Albert Einstein. Oxford University Press, New York 1982 – Diese sehr anspruchsvolle Biografie ĂŒber Albert Einstein gewann 1983 den American Book Award und wurde von The New York Times Book Review als eines der besten BĂŒcher dieses Jahres ausgewĂ€hlt.
    • Die deutschsprachige Ausgabe ist erschienen unter dem Titel Raffiniert ist der Herrgott, Vieweg, Braunschweig u. a. 1986, ISBN 3-528-08560-6.
  • Ronald W. Clark: Albert Einstein – Leben und Werk, 100 Jahre RelativitĂ€tstheorie. Tosa Verlag, Wien, 2005, ISBN 3-85492-604-9 (die Taschenbuchausgabe erschien in 8. Auflage 1988 im Heyne Verlag).
  • Ze'ev Rosenkranz: Albert Einstein – privat und ganz persönlich, Albert-Einstein-Archiv u. a. (Hrsg.), Historisches Museum Bern, 2. aktualisierte Aufl. 2005, ISBN 3-03823-185-1. – Auf 235 Seiten werden in dieser ausgreifenden Bildbiografie eine FĂŒlle von teils farbigen und seltenen Fotodokumenten unter Einschluss einer Vielzahl handschriftlicher Beispiele aus allen Lebenssituationen gezeigt.

[Bearbeiten] Biografische Aspekte

  • Reiner Braun, David Krieger (Hrsg.): Albert Einstein: Frieden Heute – Visionen und Ideen. Wunderkammer Verlag (2005). ISBN 3-937389-53-9. (englische Ausgabe Einstein- Peace now!, Wiley/VCH)– Texte von NobelpreistrĂ€gern, die sich mit Einsteins politischem und Friedensengagement beschĂ€ftigen.
  • Hubert Goenner: Einstein in Berlin. C. H. Beck. 2005. (Der Göttinger Physiker Goenner beschĂ€ftigt sich auf 368 Seiten ausschließlich mit der Berliner Zeit Einsteins.)
  • Dieter Hoffmann: Einsteins Berlin – Auf den Spuren eines Genies. 1. Auflage. Juni 2006, ISBN 978-3-527-40596-1. (Dieses Werk behandelt die Zeitgenossen und SchauplĂ€tze seines Wirkens in der Hauptstadt wĂ€hrend dieses Lebensabschnittes dort.)
  • Thomas Levenson: Albert Einstein – Die Berliner Jahre 1914–1932. Bertelsmann Verlag. (2005). – Der Dokumentarfilmer Levenson geht noch ausfĂŒhrlicher auf die Zeit in Berlin ein (542 Seiten).
  • Siegfried Grundmann: Einsteins Akte, Springer Verlag. (2004), ISBN 3-540-20699-X. – Wissenschaft und Politik: Einsteins Berliner Zeit mit einem Anhang ĂŒber die FBI-Akte Einsteins.
  • JĂŒrgen Renn (Herausgeber und Mitautor): Albert Einstein- Ingenieur des Universums. 3 BĂ€nde, Wiley VCH, Weinheim 2005 (Ausstellungskatalog Berlin).
  • Michele Zackheim: Einsteins Tochter. List Verlag. (1999), ISBN 3-471-79215-5. – Über Einsteins Tochter Lieserl, die mit einem Down-Syndrom geboren worden sein soll und zur Adoption freigegeben werden sollte.
  • Alexis Schwarzenbach: Das verschmĂ€hte Genie. Albert Einstein und die Schweiz, DVA. (2005), ISBN 3-421-05853-9. – Historische Abhandlung der Schweizer Jahre und Beziehung von Einstein zur Schweiz.
  • Abraham Pais: Ich vertraue auf Intuition : der andere Albert Einstein. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 1998, ISBN 3-8274-0394-4.

[Bearbeiten] Filmdokumentationen

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Albert Einstein â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikibooks Wikibooks: Einsteins Welt â€“ Lern- und Lehrmaterialien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ↑ Physics World Magazine, 1999 – Vergleiche: BBC-Artikel
  2. ↑ Markus Pössel: Von E=mcÂČ zur Atombombe auf einstein-online.info vom Max-Planck-Institut fĂŒr Gravitationsphysik
  3. ↑ Abramahm Pais: Raffiniert ist der Herrgott â€Š Albert Einstein. Eine Wissenschaftliche Biographie. Spektrum Akademie Verlag, 2000. Seite 34 f.
  4. ↑ Albert Einstein (1879 - 1955) Stadt Ulm online,(abgerufen am 16. Februar 2010)
  5. ↑ Abramahm Pais: Raffiniert ist der Herrgott â€Š Albert Einstein. Eine Wissenschaftliche Biographie. Spektrum Akademie Verlag, 2000. Seite 36.
  6. ↑ F. Uppenborn (Hrsg.): Die Versorgung von StĂ€dten mit elektrischem Strom. Springer Berlin 1891. S. 63. (Zit. nach A. Pais).
  7. ↑ JĂŒrgen Renn: Auf den Schultern von Riesen und Zwergen. Albert Einsteins unvollendete Revolution.Viley-VCH, Weinheim 2006, S. 61 und 143.
  8. ↑ „Mensch Einstein – Ein Genie und seine Welt“, Dokumentarfilm von Michael Strauven und Andreas Kleinert, Deutschland 2005 (gut lesbares Zeugnis zu sehen nach 11 Min., 32 Sek.)
  9. ↑ Albert Einstein: Über die Untersuchung des Ätherzustandes im magnetischen Felde. Faksimile in Physikalische BlĂ€tter, 1971, Heft 9, Jahrgang 27 (PDF-Datei; 585 kB); siehe auch Albert Einsteins erste wissenschaftliche Arbeit vorgestellt von Jagdish Mehra, ebd. (PDF-Datei; 911 kB)
  10. ↑ einstein-website.de: Die Berner Akademie Olympia
  11. ↑ Albert Einstein: Eine neue Bestimmung der MolekĂŒldimensionen. Buchdruckerei K. J. Wyss, Bern 1905, 17 Seiten, DIN A5
  12. ↑ Carl Friedrich von WeizsĂ€cker (2004): Große Physiker. Von Aristoteles bis Werner Heisenberg. Wiesbaden: Marix Verlag, 256, ISBN 3-937715-46-0
  13. ↑ UniversitĂ€t ZĂŒrich: Geschichte
  14. ↑ Dietmar Strauch: Alles ist relativ – Die Lebensgeschichte des Albert Einsteins. S. 86/87
  15. ↑ Vom Schweizer zum Reichsdeutschen. vom 16. MĂ€rz 2005
  16. ↑ The Nobel Prize in Physics 1921 – Presentation Speech Fußnote
  17. ↑ kinematographie.de: Quellen zur Filmgeschichte 1922 – Daten zum Einstein-Film, 1. Dezember 2004
  18. ↑ einstein-website.de: Einsteins TĂŒmmler
  19. ↑ a b Monika Stoermer: Albert Einstein und die Bayerische Akademie der Wissenschaften. In: Akademie Aktuell. 1/2005
  20. ↑ Rolf Winau: Die Preußische Akademie der Wissenschaften im Dritten Reich. In: Acta historica Leopoldina. Nr. 22 (1955): S. 75ff.
  21. ↑ Monika Stoermer: Die Bayerische Akademie der Wissenschaften im Dritten Reich. In: Acta historica Leopoldina. Nr. 22 (1995): S. 89 ff.
  22. ↑ BIOGRAPHIEN: SĂŒndenfall des Physikers in: Der Spiegel vom 29. April 1974
  23. ↑ a b Abramahm Pais: Raffiniert ist der Herrgott â€Š Albert Einstein. Eine Wissenschaftliche Biographie. Spektrum Akademie Verlag, 2000. Seite 482.
  24. ↑ Abramahm Pais: Raffiniert ist der Herrgott â€Š Albert Einstein. Eine Wissenschaftliche Biographie. Spektrum Akademie Verlag 2000. Seite 483.
  25. ↑  Robert Marc Friedman: Einstein and the Nobel Committee. Authority vs. Expertise. In: europhysics news. Nr. 4, 2005, S. 129-133 (PDF; 292 MB).
  26. ↑ Spektrumdirekt: WofĂŒr erhielt Einstein den Nobelpreis? 8. Januar 2005
  27. ↑ Nobelpreis fĂŒr Physik 1921: Presentation Speech, gehalten von Svante Arrhenius im November 1922 – Nobelpreisrede mit dem Titel: Fundamentale Ideen und Probleme der RelativitĂ€tstheorie, gehalten von Albert Einstein im Juli 1923
  28. ↑ Brief an Max Born, datiert auf den 4. Dezember 1926
  29. ↑ Zur Theorie der Strahlung. Erstveröffentlichung in: Mitteilungen der Physikalischen Gesellschaft ZĂŒrich. Nr. 18, 1916.
  30. ↑ Gesamter Text der Rede von Albert Einstein 1920 in Leiden: Äther und RelativitĂ€tstheorie
  31. ↑ Siehe dazu auch: Frank Wilczek: Lightness of being: mass, ether, and the unification of forces. Basic books, New York 2008. ISBN 978-0-465-00321-1. – Kapitel: “The Grid (Persistence of Ether)”, Seite 82–83.
  32. ↑ Patent US1781541: Refrigeration. Veröffentlicht am 11. November 1930, Anmelder: Electrolux Servel Corporation, Erfinder: Albert Einstein, LeĂł SzilĂĄrd.
  33. ↑ Erstes Engagement, Website Mensch Einstein des RBB
  34. ↑ Albert Einstein zum Kriegsausbruch 1914, Website Mensch Einstein des RBB
  35. ↑ zitiert nach Ingo Teßmann und Wolfgang Frede: Albert Einstein: Leben und Werk. Abschnitt Einsteins Erfahrungen in der Weimarer Republik, seine Haltung zum Faschismus
  36. ↑ zitiert nach Ingo Teßmann und Wolfgang Frede: Albert Einstein: Leben und Werk. Abschnitt Der Atomtod und die Verantwortung des Naturwissenschaftlers
  37. ↑ History of Vegetarianism – Albert Einstein. Abgerufen am 8. Oktober 2010.
  38. ↑ „Despite being something like a Jewish saint I have been absent from a synagogue so long that I am afraid God would not recognize me and if He would it would be worse.“ Francis M. Tam: Einstein in Western Maryland In: The Physics Teacher. Vol. 43, No. 4, S. 206–208, April 2005
  39. ↑ Einsteins Akte beim FBI, freigegeben durch den Freedom of Information Act, abgerufen am 11. April 2011
  40. ↑ Website: Albert Einstein, Abgerufen: 31. Dezember 2008
  41. ↑ Infotafel am Brunnen
  42. ↑ Frederic Golden: Albert Einstein. Time, 31. Dezember 1999
  43. ↑ Moon: Einstein USGS Gazetteer of Planetary Nomenclature Feature Information, Zugriff am 29. MĂ€rz 2010
  44. ↑ Webseite von Princeton University Press zur Gesamtausgabe
  45. ↑ Tilman Sauer The Challenge of Editing Einstein's Scientific Manuscripts, Documentary Editing, Band 26, 2004, S. 145-165, Online
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