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Adolf Kiepert (Ökonom) – Wikipedia

Adolf Kiepert (Ökonom)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Carl Gotthilf Adolf Kiepert (* 23. August 1820 in Berlin; † 10. Januar 1892 in Marienfelde) war ein deutscher Ökonom und Politiker. Er erwarb 1844 das Rittergut Marienfelde und schuf dort einen landwirtschaftlichen Musterbetrieb.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Engagement

Kiepert, der Patron der Dorfkirche Marienfelde, engagierte sich in Politik und Gesellschaft, so als Amtsvorsteher, Stellvertreter des Landrates von Teltow, Vertreter der Nationalliberalen Partei im preußischen Landtag seit 1869 und Reichstagsabgeordneter von 1872 bis 1878. Er wird als Mitbegründer der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft erwähnt. Die Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Gutes werden heute von dem Bundesinstitut für Risikobewertung genutzt.

[Bearbeiten] Ehrungen

Berliner Gedenktafel für Kiepert in Alt-Marienfelde

Die Kiepert-Grundschule in Berlin-Marienfelde nennt Adolf Kiepert und seinen Bruder Heinrich Kiepert als Namenspatrone. Am Wohnhaus des Gutes wird ihm mit einer Erinnerungstafel gedacht. Im Jahr 1989 wurde der Adolf-Kiepert-Steig über eine inzwischen abgebaute Anschlussbahn in der Marienfelder Feldflur errichtet, der ihm ein Denkmal inmitten seines Wirkungsfeldes setzt. Außerdem ist bis heute seine Grabstelle im Familiengrab neben der Dorfkirche Marienfelde erhalten geblieben.

[Bearbeiten] Literatur

  • Hermann Kalkoff (Hrsg.): Nationalliberale Parlamentarier 1867–1917 des Reichstages und der Einzellandtage. Schriftenvertriebsstelle der nationalliberalen Partei Deutschlands, Berlin 1917
  • Bernhard Mann: Biographisches Handbuch für das preußische Abgeordnetenhaus (1867–1918). Droste, Düsseldorf 1988, ISBN 3-7700-5146-7 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der Politischen Parteien, Band 3)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Adolf Kiepert â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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