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Adalbert Luczkowski – Wikipedia

Adalbert Luczkowski

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Adalbert Luczkowski (1954)

Adalbert Luczkowski (* 8. Dezember 1900 in Berlin; † 27. März 1971) war ein deutscher Dirigent und Orchesterleiter.

[Bearbeiten] Leben

Im Alter von neun Jahren trat der musikalisch hochbegabte Luczkowski in das Berliner Scharwenka-Konservatorium ein und spielte ab 1915 als Geiger im seinerzeit berĂĽhmten BlĂĽthner-Orchester.

In den 1920er Jahren gehörte Luczkowski verschiedenen namhaften Tanzorchestern an und leitete auch eigene Kapellen. 1934 war er Gründungsmitglied des Tanz- und Jazz-Ensembles Die Goldene Sieben, bei dem er bis zur Auflösung 1940 spielte und an zahlreichen Schallplatten-, Rundfunk- und Filmmusikaufnahmen mitwirkte.

Von 1942 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war Luczkowski Konzertmeister im Deutschen Tanz- und Unterhaltungsorchester, einem staatlich privilegierten Ensemble ausgewählter Musiker.

Nach Kriegsende übernahm Luczkowski zunächst bis Oktober 1945 die Stellung des Konzertmeisters bei Radio Hamburg, leitete dann bis 1947 das Tanzorchester Bremen und kurzzeitig das Frankfurter Radio-Tanzorchester, ehe er im November 1947 die Leitung des Tanz- und Unterhaltungsorchesters beim WDR (bis 1956 noch NWDR) antrat.

Adalbert Luczkowski leitete das WDR-Tanzorchester 18 Jahre lang und war in dieser Zeit prägend verantwortlich für die unterhaltungsmusikalische Gestaltung zahlreicher Rundfunk- und Fernsehsendungen. Daneben dirigierte er das WDR-Orchester bei Liveauftritten, Plattenaufnahmen sowie bei der Untermalung von Kinofilmen und arbeitete bei diesen Anlässen häufig mit bekannten Interpreten wie Peter Alexander, Caterina Valente oder René Carol zusammen.

Am 1. Januar 1966 trat Luczkowski in den Ruhestand und verstarb fünf Jahre später.

[Bearbeiten] Weblink

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